Produktinformation
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| 1. Everyone Who Casts A Shadow |
| 2. Care For You |
| 3. I Won't Believe |
| 4. Kein Zurück |
| 5. And I... |
| 6. Underneath The Veil |
| 7. Find You're Gone |
| 8. This Is For Love |
| 9. Wundervoll |
| 10. Approaching Lightspeed |
| 11. In Time |
Neben der ersten Single "Kein zurück" ragen vor allem das ebenfalls auf Deutsch gesungene, mit einem ansteckenden Disco-Beat unterlegte "Wundervoll" und der angenehm zurückhaltend arrangierte Opener "Everyone Who Casts A Shadow" heraus. Heppner und Reinhardt gelingt es auch diesmal, ohne große, sichtbare Veränderungen, nicht auf der Stelle zu treten. Auch wenn die Neuerungen am Gesamtsound oft nur marginal sind, Stücke wie das unüberhörbar in den 80er-Jahren verankerte "Approaching Lightspeed" oder das in dezenter Melancholie badende "Underneath The Veil" wären in dieser Form auf dem letzten Album noch nicht möglich gewesen. Und dass Wolfsheim ein Gespür für unwiderstehliche Melodien hat, wird spätestens beim Titel "I Won't Believe" deutlich, mit dem sich das Duo wieder einmal selbst übertroffen hat. --Norbert Schiegl
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Aber die Art des Kopierschutzes ist ja wohl eine Frechheit ohne gleichen. Daß der PC die CD nicht erkennt, ist noch plausibel. Aber weder mein DVD Player von Scott, noch der DVD Recorder von Panasonic, noch die Kompaktanlage von AIWA erkennt die CD. Für mich bleibt nur die Möglichkeit, die CD in meinem portablen CD Player von Loomax zu hören.
Wenn alle CDs so geschützt wären, könnte man diesen Industriezweig meiner Meinung nach wohl schließen...
* Elektronische Musik
* Die schwermütige Stimme Heppners
* Die melancholischen Texte
Ich persönlich habe mit Casting Shadows mein erstes Wolfsheim-Album erworben und kann nur sagen, dass ich nachkaufen werde. Am meisten hat mich in der Beschäftigung mit der Gruppe beeindruckt, dass Wolfsheim seinerzeit das Original zu der brillianten Cover-Version des Titels "The Sparrows and the Nightingales" (gecovert von Mark Oh und John Davies)hervorgebracht hat. Sie wirken also schon recht lange und beeinflussen andere Künstler mit Ihrer Arbeit durchaus positiv. Deutlich erkennbar ist natürlich auch, dass die Professionalität der Arbeit zugenommen hat. Vergleicht man frühere Aufnahmen, so hört man heute schon heraus, dass mit dem zunehmenden kommerziellen Erfolg der Gruppe auch die Gelder für ausgereiftere Technik vorhanden war.
Für mich reiht sich dieses Album perfekt in meine Most-heard-Alben für die melancholischen Tage des Lebens ein. Um dahingehend vielleicht auch eine Vergleichshilfe zu geben, hier einige Beispiele dafür:
* Paradise Lost - Host
* VAST - "Visual Audio Sensory Theater" oder "Music for People"
* Massive Attack - Blue lines
* Dido - No angel
etc.
Es finden sich immer Parallelen zu anderen Bands oder Sängern. Mal fühlt man sich an "Fury" erinnert, mal hört man ein Echo von "Deine Lakaien" oder die Schwermut von "Witt" schlägt durch. Wolfsheim ist Wolfsheim. Auf seine Art einzigartig und doch vielschichtiger, als man beim kurzen drüberhören meinen mag.
Ihr melancholischen Freunde der Nacht, schlaflose Tagträumer, hört einmal rein. Mich hat es nicht mehr losgelassen.
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