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Castellio gegen Calvin oder Ein Gewissen gegen die Gewalt Broschiert – 1. März 1983


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Produktinformation

  • Broschiert: 256 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 16 (1. März 1983)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596222958
  • ISBN-13: 978-3596222957
  • Größe und/oder Gewicht: 11,9 x 1,7 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 133.110 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

In Wien wurde Stefan Zweig als zweiter Sohn eines reichen Fabrikanten am 28. November 1881 geboren. Schon während seiner Gymnasialzeit verfasste er Gedichte, nahm dann in Wien das Studium der Literaturgeschichte auf und begann zu reisen - durch Europa ebenso wie nach Tunesien oder Mexiko. Als Übersetzer des Franzosen Romain Rolland oder des Belgiers Emile Verhaeren machte er sich ebenso einen Namen wie durch seine eigenen Werke. Der Zweite Weltkrieg, Bücherverbrennung und Verfolgung ließen Zweig schließlich nach Brasilien emigrieren. Unter dem Eindruck deutscher Kriegserfolge und erschöpft von unfreiwilliger Migration sowie dem Verlust seiner - vor allem auch geistigen - Heimat Europa nahm sich der Sechzigjährige zusammen mit seiner Frau Lotte am 23. Februar 1942 das Leben.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren, lebte von 1919 bis 1934 in Salzburg, emigrierte von dort nach England und 1941 nach Brasilien. Sein episches Werk machte ihn ebenso berühmt wie seine historischen Miniaturen und die biographischen Arbeiten. Am 23. Februar 1942 schied er in Petrópolis, Brasilien, freiwillig aus dem Leben. Seine von einer vergangenen Zeit erzählenden Erinnerungen »Die Welt von Gestern« erschienen posthum.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mad Circus am 7. April 2009
Format: Broschiert
Stefan Zweig widmet sich in "Castellio gegen Calvin" innerhalb seines Werkes nicht zum ersten Mal dem Zeitraum der Reformation. Auch in diesem historischen Essay lässt er anhand zweier Protagonisten und Symbolfiguren dieser mittelalterlichen Epoche die Prinzipien von Totalität/Ideologie und Toleranz/Menschlichkeit gegeneinander laufen und zeigt auf, dass man sich immer gegen Despotie und Unterdrückung wehren kann und sollte, auch wenn der äußerliche Widerstand lebensbedrohlich wird.
Sehr präzise ist die Moral herausgearbeitet, die uns an unser Gewissen mahnen soll, dass keine noch so gut klingende (politische) Sache durch Gewalt zu erzwingen sein kann und es vielmehr andersherum gehen müsse, dass Menschen sich ihre Wahrheit selbst wählen und mit ihren differierenden Weltanschauungen friedlich koexistieren können. Das gerade Menschliche heißt zu lernen den Andersdenkenden zu achten (ganz im Sinne von Rosa Luxemburg: "Die Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden)
Zweig stellt sich somit gegen jedwede Gesinnungsdiktatur und sagt: " Unsere Welt hat Raum für viele Wahrheiten und nicht nur für eine, und wenn die Menschen wollten, könnten sie ..." usw. (S.156)
Ebenso fordert Zweig das ein, was Karl R.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Bothe am 13. April 2011
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Einmal mehr hat Stefan Zweig eine schattenscharfe Studie zweier Giganten vorgelegt: Der Religionsstifter Calvin und der Gelehrte Castellio.

Genf, Mitte des 16. Jahrhunderts: In Europa toben die Religionskriege und der Franzose Calvin muß mit seinen protestantischen Ansichten nach Genf flüchten. Dort baut er nach einem kurzen Exil Zug um Zug eine fanatische, calvinistische Religionsdiktatur auf. Alles - aber auch wirklich Alles - was einem Menschen Freude bereiten könnte wird verboten. Nur arbeiten und beten und sterben dürfen die Menschen. Bleiern und endlos ist Calvins Macht und Meinungsdiktatur, die den Menschen sogar vorschreiben will, was sie denken sollen. Genf und sein Umland werden mehr und mehr eine einzige Diktatur des vom religiösen Fanatismus zerfressenen Calvin.

Castellio begehrt einmal gegen ihn auf und muß dafür ins Exil nach Basel gehen, denn Calvin duldet nicht einmal den Hauch einer Kritik, oder gar eines Widerspruchs. Dann taucht ein weiterer Charakter auf: Michael Servet. Ein verirrter Gelehrter, aufgrund seiner äußerst radikalen protestantischen Thesen aus Spanien und Frankreich vertrieben. Er stellt Thesen auf, die Calvin zur Weißglut treiben. Und der arme Servet denkt sich in Calvin einen Freund. Calvin ist empört und erschüttert und kennt nur noch eines: die Vernichtung von Servet.

Nach Flucht und Vertreibung kommt - wie es das Schicksal nun einmal so will - Servet nach Genf. Er wird sofort in den Kerker geworfen - ohne Anklage, ohne Prozess! - und wird gefoltert, damit er seiner Irrlehre abschwört, doch er weigert sich und wird gefoltert und aufs grausamste hingerichtet. Damit ist die Büchse der Pandora durch Calvin geöffnet worden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jeanne d`Arc am 9. Juli 2012
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Diesen Text von Stefan Zweig habe ich nicht gekannt, beim Stöbern im e-book Angebot bin ich über die vielen guten Rezensionen auf ihn gestoßen. Habe mit Begeisterung das Buch gelesen und kann es nur jedem weiterempfehlen!
Es ist ein zeitloses Werk, hat nichts eingebüßt an Aktualität, im Gegenteil: Es ist Ermahnung in unseren Tagen, Humanität und Freiheit und Menschenrecht als oberste Priorität der Weltordnung zu verteidigen und von Generation zu Generation die Idee weiterzugeben, dass die geistige Freiheit, der zwischenmenschliche Respekt, die Achtung vor der Würde des Einzelnen Grundlage der Gesellschaft sein müssen und als solche bewahrt. Das Werk entlarvt die Tyrannei, es entlarvt die Verführung der Macht, es gibt stellvertretend für Millionen, die leiden mussten und auch heute leiden, einem der Opfer ein Gesicht, schafft in einem Fall ein Stück Gerechtigkeit. Absolut lesenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Beatrice Berger TOP 1000 REZENSENT am 29. Oktober 2012
Format: Broschiert
Stefan Zweig kleidet sein Manifest für die Zivilcourage in eine Romanbiographie: nachdem Genf reformiert und Jean Calvin zum Stadtprediger ernannt worden war, stellte sich für die gelehrte Welt seiner Zeit ziemlich deutlich, daß dieser Mann keine Wahrheit neben der von ihm verkündeten Wahrheit zu dulden gewillt war, daß seine gegenüber der katholischen Kirche erhobene Forderung nach Toleranz in dem Moment Schall und Rauch war, als er selbst an der Macht und gefordert war, diese Toleranz zu gewähren und daß er zur Durchsetzung seines geistigen und weltlichen Machtanspruches auch zu sehr kleinlichen und äußerst hinterhältigen Mitteln zu greifen geneigt war. Ein rein theologischer Disput mit dem Arzt und Gelehrten Servet(ius) führt dazu, daß Calvin diesen, als er sich in Genf aufhält (warum ist unklar), verhaften lässt und einen inszenierten Prozeß durchführen lässt (O-Ton in der sonntäglichen Kanzelrede zum wünschenswerten Urteil inbegriffen), der mit der Verurteilung Servets zum Feuertod und einer anschließenden Verbrennung endet. Damit ist Servet der erste, der von den Protestanten (die zeitgleich in Frankreich und anderen Ländern noch als Ketzer verfolgt und verbrannt wurden!) als Ketzer verfolgt und verbrannt wurde. Der Aufschrei der gelehrten und der protestantischen Welt dagegen war leise, aber er ist nach fünfeinhalb Jahrhunderten immer noch vernehmbar. Zweig schildert vor allem das Schicksal des Sebastian Castellio, der (nachdem auch er in früheren Jahren mit Calvins Führungsanspruch aneinandergeraten war) in Basel ein Manifest gegen diesen Justizmord veröffentlicht hat.Lesen Sie weiter... ›
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