Aus der Amazon.de-Redaktion
Eigentlich sind es drei Filme in einem. Alles fängt damit an, dass der Pünktlichkeits-fanatische Systemtechniker eines Kurierdienstes, Chuck Noland (Tom Hanks), an Heiligabend das Haus verlässt, um einen unglückseligen Flug mit FedEx-Paketen zu begleiten. Nach einem Absturz mitten im Pazifik zeigt Film Nummer zwei Chucks vierjährigen Überlebenskampf auf einer entlegenen Insel -- völlig allein, mit Ausnahme eines Wilson-Volleyballs, der zu Chucks engstem "Freund" wird. Film Nummer drei schließlich führt uns zu Chucks Rettung und einer betretenen Begegnung mit seiner ehemaligen Freundin Kelly (Helen Hunt), für die Chuck wie vom Tode auferstanden zu sein scheint.
Es ist faszinierend zu beobachten, wie sich Chucks Überlebenstaktiken entwickeln, während Hanks' bemerkenswerte physische Verwandlung mit seiner fein abgestimmten Darbietung zu wetteifern scheint. Mit langsamen, gleichmäßigen Kamerabewegungen und dem brillanten Einsatz von Geräuschen meidet Zemeckis die Postkartenidyllen von Der schwarze Hengst und The Blue Lagoon, um die Härte von Chucks asketischer Einsamkeit zu unterstreichen. Durch diese stilistische Zurückhaltung übt Cast Away einen weitaus stärkeren Reiz aus als man erwarten würde. Sogar in seiner letzten Szene -- die irgendwie wie ein zuschauerfreundlicher Kompromiss daherkommt -- bietet er Hoffnung, ohne dass sie uns aufgedrängt wird. Vielleicht werden Sie dem beabsichtigten emotionalen Rausch nicht anheim fallen -- Cast Away bleibt dennoch eine respektable Arbeit. --Jeff Shannon
Video Jakob Kurzinhalt
Movieman.de
Moviemans Kommentar: Inhaltlich löst dieses Robinson-Abenteuer den Forrest Gump Effekt aus: Man ist nach über 2 Stunden Film überrascht, daß er "schon" zu Ende ist. Nur ganz wenige Regisseure und Schauspieler vermögen es, einen Zuschauer über 3 Stunden im Sitz zu halten. Und Zemeckis und Hanks sind beide dazu in der Lage. Aber auch technisch ist diese VERLEIH-DVD vom Feinsten, was ein DVD-Player wiedergeben kann. Mit Ausnahme der nicht optimalen Kompression ist diese Disc absolut perfekt. Leider verfügt Cast Away in der Verleihfassung über keinerlei Extras, die ein PERFEKT doch noch rechtfertigen würden. Aber die Kaufversion wird diesen Zustand ganz sicher herbeiführen und dann wird es hier die Höchstnote geben.
Bild: Sensationell gute Bildwerte lassen diesen Film zu einem Genuss werden. Einzig störend ist die gelegentliche Neigung zu deutlichen, stehenden Rauschmustern in größeren Bildflächen (z.B. 00.20.32, 00.21.45, 01.51.50). Bei gut 6 MBit/Sekunde wundert dies schon ein wenig. Wäre dieser Mangel nicht, wäre hier eindeutig die Höchtnote vergeben worden und das kommt verdammt selten vor. Die Farben leuchten prachtvoll, wenn Hanks mit dem gelben Schlauboot im blauen Ozean unterwegs ist. Wenn er im Dunkel der Nacht am Strand steht, offenbart der Kontrast auch hier noch jedes Detail. Das ist der Stoff aus dem die DVD-Träume sind.
Ton: An einem PERFEKT gibt es hier nichts zu deuteln. Wenn die Maschine abstürzt, bricht ein dem Weltuntergang nahes Spektakel herein. Aber der Film ist sonst nur wenig actionlastig. Bekommen meist Actiontitel mit ihren Riesenbudgets die Bestnote durch die Schaffung eines bestechenden, aber künstlichen Klangerlebnisses, so kommt Cast Away die Ehre zu, einer der ganz wenigen Filme zu sein, die mit einer originalgetreuen Naturkulisse jeden Bombenfilm übertrumpft. Alle Bewegungen im Film lassen sich akustisch perfekt nachvollziehen. Fast ständig wandert irgendein Geräusch über mehrere Kanäle. Das ist schon tief beeindruckend, wie real die Natur in einem Film klingen kann. --movieman.de
VideoMarkt
Video.de
Blickpunkt: Film
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
Er muss sich um die Beschaffung von Trinkwasser, Nahrung und einen Unterschlupf kümmern. Und daraus wird für ihn ein täglicher Überlebenskampf. Sein einziger Ansprechpartner auf dieser Insel wird "Wilson", ein Volleyball, zu dem er eine ungewöhnliche Beziehung aufnimmt. So vergeht Tag um Tag und Jahr um Jahr. Nach vier Jahren kehrt er zurück in die Zivilisation, zurück zu den Menschen, die ihm die Hoffnung und die Willenskraft gaben, zu überleben. Doch nichts ist mehr so wie es