Inhalt:
Cassie Bernall, 17, wird beim Amoklauf zweier Schüler an der Columbine Highschool erschossen. Ihre Mutter beschreibt in diesem Buch den Ablauf des Tages, an dem ihre Tochter ermordet wurde, ihr letzter Wortwechsel mit Cassie, das nervenzereissende Warten auf Nachricht von ihr. Sie beschreibt auch die Entwicklung ihrer Tochter, die sich als Jugendliche mit satanischem Gedankengut beschäftigte, sowie die Auswirkungen davon auf die Beziehungen innerhalb der Familie. Eine unerwartete aber profunde Hinwendung Cassies zum christlichen Glauben und die daraus resultierenden Änderungen in ihrer Persönlichkeit werden beschrieben. Dabei kommen neben der Mutter, auch andere Familienmitglieder, Freunde, Mitschüler und Jugendleiter zu Wort.
Schreibstil: einfacher Erzählstil
Besonderheiten:
Cassie hat viele ihrer Gedanken schriftlich festgehalten. In den für eine Jugendliche recht tiefgründigen Auseinandersetzungen mit dem Leben sind für den Leser einige Perlen zu finden, die nachdenkenswert sind.
Beachtenswert finde ich außerdem die ausgewogene Darstellung der eigenen Tochter durch die Mutter, ein Martyrerbild wird nicht gezeichnet, da auch negative Eigenschaften Cassies klare Erwähnung finden.
Interessant und beeindruckend ist auch ein handgeschriebener Brief der Eltern eines Täters an die Familie Bernall, welchen Cassies Mutter im Buch veröffentlicht.
Die zeitlose Botschaft, denen die man liebt, Gutes zu tun, solange sie leben, wird einem erneut in die Seele geschrieben.
Möge die Familie Bernall Frieden und Liebe erfahren.
Und jeden Tag Heilung.