Ich hatte den ersten Band gelesen und damals war mir schon aufgefallen, dass die Handlung meiner Meinung nach sehr zäh und langwierig war. Ich hatte mich auf den zweiten Band gefreut, weil ich dachte, dass die Geschichte jetzt endlich losgeht. Leider habe ich da weit gefehlt. Um es etwas übersichtlicher zu machen, mache ich eine kleine Pro und Kontra Liste.
Pro:
- ein völlig neuer Schauplatz
Traurigerweise sitze ich hier und mir kommen keine Ideen für weitere Pluspunkte.
Kontra:
- ständige Perspektivenwechsel: Cassia und Ky unterscheiden sich stilistisch so wenig voneinander, dass die Charaktere platt und farblos wirken. An sich jammern beide nur.
- keine Spannung: Man hofft, dass etwas passiert, aber die Charaktere irren nur planlos durch einen Canyon.
- Leider von Romantik keine Spur. Die Figuren wirken emotionslos, gelangweilt und unglaubwürdig.
- Das Ende ist unspektakulär und voraussehbar. Grundsätzlich gab es meiner Meinung nach kaum Spannung in diesem Buch.
- Die Gedanken und inneren Monologe von Cassia und Ky waren wirr, ständig wiederholend und einfach langweilig.
Fazit: Ich fand das Buch sehr langweilig und habe monatelang dran lesen müssen, bis ich endlich durch war. Wer das Buch gerne lesen möchte, sollte es sich vielleicht eher ausleihen. Das Geld kann man gut anders investieren. Ich hoffe, das dritte Buch wird besser, ich werde mir aber definitiv vorher eine Leseprobe besorgen. Sehr schade, da ich dystopische Romane sehr gerne lese.