Abwechslungsreicher geht es wirklich nicht. Bevor James Horner die Musik für die schottische Schlachtplatte "Braveheart" komponierte, kam die Musik zu dieser geistreichen Geisterkomödie.
Wo "Braveheart" düster war, ist dieser Score das 100%ige Gegenteil. Er ist einfach schön unbeschwert und verspielt.
Schon Track 1 ist eine Wucht. Wie hier mit Violinen durch die Gegend huschende Geister vertont wurden, macht einfach Spaß. Aber in den 7 1/2 Minuten dieser Eröffnung wird es auch noch emotional, himmlisch leicht, dramatisch und rasant.
Mit Track 3 wird es schön ruhig, bevor es am Ende herrlich schaurig, gruselig wird. Das gleiche gibt es in Track 4 nochmal, der erst ruhig beginnt, bevor eine Orgel hervor bricht und es rasant wird. Horner nutzt seine Musik also toll, um den Erschreckungseffekt im Film zu unterstreichen. Aber was dort wirkt, wirkt auch, wenn man es sich vielleicht mit dem Score gemütlich gemacht hat und mit der Orgel hoch gejagt wird.
Wunderbar ruhig und entspannend sind die Tracks 6 und 8, sowie 8 bis 10. Für mich sind dies die besten instrumentalen Stücke des Soundtracks.
Mit Track 11 kehrt der Soundtrack zu etwas geisterhafterer Musik zurück. Aber nur kurz, bevor es mit Track 12 wieder schön ruhig zu geht.
Für mich DAS Highlight ist aber Track 13. "Remember me this way" von Jordan Hill ist eine wunderschöne Ballade, passend für jede Kuschelrock CD.
Jeder, der gern Rock n Roll tanzt, wird an Track 14, dem Song "Casper the friendly ghost" von Little Richard seine Freude haben.
Also für mich ist dieser Score nach "Braveheart" Horners bester, da kann auch "Titanic" nix ändern.