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Caspar David Friedrich: Naturwirklichkeit und Kunstwahrheit.. Begleitbuch zur Caspar David Friedrich-Ausstellung vom 13. Mai bis zum 20. August 2006
 
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Caspar David Friedrich: Naturwirklichkeit und Kunstwahrheit.. Begleitbuch zur Caspar David Friedrich-Ausstellung vom 13. Mai bis zum 20. August 2006 [Gebundene Ausgabe]

Werner Hofmann

Originalausgabe: EUR 76,00
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Zeit, 04.01.2001
Zum Aufmacher des Literaturteils avanciert diese Woche Werner Hofmanns Interpretation der Bilder Caspar David Friedrichs, die Ulrich Greiner einer kritischen Würdigung unterzieht. Einige interessante Details erfährt man aus Greiners Artikel wie etwa, dass Friedrich, der heute zu den Ikonen der Postkartenkultur zählt, schon kurz nach seinem Tod ins Vergessen geraten war und erst in diesem Jahrhundert eine Renaissance erfuhr. Greiner nennt Hofmanns Werkanalyse "scharfsinnig" und erwähnt nebenbei, dass sie wohl "bekömmlicher" hätte geschrieben sein können. Hofmann konzentriere sich auf die Entschlüsselung der ungewöhnlichen kompositorischen Strategien Friedrichs, wozu für ihn die Auflösung der Zentralperspektive zähle. Der Verfasser, der einst in Hamburg die große David Caspar Friedrich-Ausstellung organisiert hat, deutet die Bilder abstrakt, schreibt Greiner weiter, als inszenierte Natur, in der die Komposition von Licht, Bewegung und Raum die Hauptrolle spielt. Zugleich verankere Hofmann die Bilder im philosophisch-ästhetischen Kontext jener Zeit, die auf die Erfahrung der Entgrenzung des Subjekts eigene künstlerische Antworten suchte.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

Seit Jahren wächst der internationale Ruhm des Malers Caspar David Friedrich stetig. Bis heute fasziniert sein Werk, wird aber kontrovers gedeutet. Werner Hofmann, der mit seiner wegweisenden Hamburger Friedrich-Ausstellung entscheidend zur Wiederentdeckung des Malers beitrug, bündelt in diesem Buch die verschiedenen Deutungsansätze zu einer neuen Interpretation. Mehr als 200 farbige Abbildungen illustrieren den Band und ergänzen den weit ausgreifenden Text.
Der Umriss eines Seglers im Morgenlicht, ein Fischer am Strand bei den Netzen, der Schatten eines Mönchs vor der Weite des Meeres, zwei Freunde im Mondlicht, ein Schiffsbug im Packeis: Friedrichs Motive sind beiläufig einfach, aber sie folgen einer zwingenden Dramaturgie. Die Natur ist in ihrer wahren Erscheinung erfasst und zugleich in ihrer Aussage gesteigert. Indem der Maler die Bildräume übergangslos staffelt, hat er das Prinzip der Collage vorweggenommen.
Caspar David Friedrichs Vision ist umfassend, seine Methode radikal: in schlichten Ansichten erhebt er die Landschaft zur Ikone. Ihre beunruhigende Spiritualität ist religiös, ohne konfessionell gebunden zu sein. Entscheidend für das Verständnis des Malers ist der zeitgeschichtliche Rahmen seines Werks: die Gedanken Schleiermachers, Goethes und Schillers, die Urteile der Dichter, das politische Geschehen im napoleonischen Europa.
Werner Hofmann hat sich seit vielen Jahren mit Friedrichs Werk beschäftigt, hat dessen Stellung zu Künstlern der Zeit, dessen Verhältnis zur europäischen Romantik untersucht.Werner Hofmann, geb. 1928, Dr. phil. und Professor der Kunstgeschichte, wirkte von 1960 bis 1969 in Wien als Gründungsdirektor des Museums des 20. Jahrhunderts, bis 1990 war er Direktor der Hamburger Kunsthalle. Neben seiner Vortrags- und Lehrtätigkeit, ist er vor allem durch seine Veröffentlichungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie durch zahlreiche bedeutende Ausstellungen, darunter die Hamburger Ausstellungsreihe -Kunst um 1800-, bekannt geworden. Bei C. H. Beck erschien 1995 als Band 40 in der Reihe -Universum der Kunst- -Das entzweite Jahrhundert. Kunst zwischen 1950 und 1830-. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Autorenporträt

Werner Hofmann, geb. 1928, Dr. phil. und Professor der Kunstgeschichte, wirkte von 1960 bis 1969 in Wien als Gründungsdirektor des Museums des 20. Jahrhunderts, bis 1990 war er Direktor der Hamburger Kunsthalle. Neben seiner Vortrags- und Lehrtätigkeit, ist er vor allem durch seine Veröffentlichungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie durch zahlreiche bedeutende Ausstellungen, darunter die Hamburger Ausstellungsreihe -Kunst um 1800-, bekannt geworden. Bei C. H. Beck erschien 1995 als Band 40 in der Reihe -Universum der Kunst- -Das entzweite Jahrhundert. Kunst zwischen 1950 und 1830-. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
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