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4.0 von 5 Sternen
Innovative Kamera mit Schwächem im Autofokus, 5. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Casio Exilim EX-FH20 Highspeed Digitalkamera (9 Megapixel, 20-fach opt. Zoom, 7,6 cm Display, HD-Video) (Elektronik)
Ich habe diese Rezession überarbeitet, um nach längerer Nutzung der Kamera ein besseres Bild meiner Eindrücke dastellen zu können. Das generelle Fazit aber bleibt natürlich bestehen.
Ich habe lange hin- und herüberlegt, die Kamerea zurück zu bringen und eine Panasonic FZ28 zu nehmen. Generell gefällt sie mir von der Handhabung, Bedienung und Performance sehr gut. Auch die Bilder waren für mich in einer guten Qualität. Einige davon habe ich euch eingestellt und hoffe, dass es euch in bei euren Entscheidungen hilft.
Um die Bildqualität zu beurteilen, müsste man fairer Weise mal den Programmodus mit angeben. Eine ordentliche Fotografie erfordert seit der Erfindnung dieser immer schon ein Zusammenspiel von Licht und Zeit. Alles was davon abweicht, muss technisch beinflusst werden (per ISO, Blitz oder Kunstlich). Wer also von Rauschen und dunklen Bildern spricht, sollte auch sagen, unter welchen Umständen die Fotos entstanden sind.
Im Einzelbildmodus macht die Kamera für meine Amateurempfindungen super gute Bilder. Alle anderen Bilder waren für meine Begriffe scharf und hatten gute Farben. Rauschen trat ab Empfindlichkeiten von über ISO400 auf. Bis ISO400 finde ich das Rauschverhalten nicht nennenswert. ISO800 macht noch brauchbare Bilder, eine FZ28 macht hier aber eine etwas bessere Figur, geht aber agressiver in der nachbearbeitung vor. Die FH20 rauscht mehr, behält aber dafür mehr Detailschärfe. ISO1600 sollte man meiden.
Der Highspeednachtmodus, welcher mehre schnell geschossene Bilder zu einem Bild kombiniert, arbeitet mit ISO800 (kann begrenzt werden). Ein normale Nachtaufnahme im Automatikmodus arbeitet ebenfalls mit ISO800 und macht beim Rauschverhalten kaum Unterschiede. Lediglich ein wenig mehr Detailschärfe wird durch den HighspeedNachtodus erreicht. Man kann die Kamera auf ISO400 begrenzen, wo ohne den Highspeednachtmodus die Bilder nur verwackeln würden, hier aber interssante Aufnahmen bei rauskommen.
Bei Gelegenheit kann man natürlich die Kamera auch auf ein Stativ stellen. Dieses von der Kamera im Highsppednachtmodus recht gut erkannt und belichtet dann länger bei ISO um 100-250. Wer auf Nummer sicher gehen will, hatt dann immernoch die Möglichkeit, alles manuel einzustellen.
Bei den Serienbildaufnahmen kann es durchaus zu unterbelichteten Bildern kommen. Dieses aber nur, wenn nicht ausreichend Licht vorhanden ist. Ist technisch bedingt, weil die Casio schnell sein will und eine maximale Belichtungszeit von 1/30sek zulässt. Lange Belichtungszeiten würden die Serie verzögern. Da kann die Casio auch mit ISO 400/800 nicht mehr viel kompensieren. Bei ausreichend Licht, wie Tageslicht (auch bei bedecktem Himmel) ist das alles aber kein Problem. Nur in Gebäuden sollte man dann eventuell zum Blitzserienmodus wechseln.
Wenn genügend Licht vorhanden ist auch normalen Serienbildmodus, für meine Begriffe, sehr gute Bilder, welche je nach Außenlicht auch mit ISO100 augenommen werden. Die Einstellungen 30-40B/s lassen nach meinem Empfinden bei widrigen Lichtverhältnissen schon mal etwas an Bildschärfe verliehren. Ich habe meine Kamera auf 10B/s eingestellt und lasse 15Bilder bei halb gedrücktem Auslöser vorab aufnehmen (kann alles beliebig eingestellt werden). Dadurch ist es mir möglich auf das Lächeln eines Kindes zu warten, aber auch im Urlaub bei Skifahren und Rodeln habe ich super Schnappschüsse machen können. Ein zu frühes oder zu spätes Abdrücken wie bei Einzelbildern kann hier kaum vorkommen. Die Kamera ließ sich übrigens bequem unter der Skijacke tragen.
Im Blitzserienmodus, bei Fotos mit Objekten aus naher Entfernung, wirkten Fotos auf mich etwas überbelichtet. Das klappte im Einzelbildmodus besser. Mit etwas Abstand leutet der Blitz aber gut aus, dieser sollte aber wieder nicht zu groß werden.
Serienbildblöcke wurden zwischen ca. 9-10 Sek. gespeichert (4 GB SD-HC SanDisk Ultra III). In der Zeit war die Kamera nicht "ansprechbar" und zeigte auf dem Display "bitte warten" an. Als die Kamera wieder frei war, zeigte die Kamera oben rechts, über der möglich Anzahl der noch zu machenden Bilder, eine zweite Anzahl an, wie viele Bilder derzeit im Serienmodus max. geschossen werden können. Diese Anzahl baute sich dann in nochmals ca. 10-15 Sekunden wieder auf 40 auf. Davor war dann eine Serie möglich aber halt nur eingeschränkt.
Mein größter Kritikpunkt, sind die Probleme des Autofokus bei sinkender Lichtstärke gepaart mit steigendem Zoom. Bitte nicht falsch verstehen. Der Autofokus ist wirklich gut und super schnell (selbst bei gedämmtem Licht). Er kommt aber leider bei gedämmten Licht, in Verbindung mit selbst leichtem Zoom schnell in Schwierigkeiten und bekommt keinen scharfen Fokus. Man kann sich häufig noch behelfen, in dem man bei Fokussierproblemen ein ähnlich weit entferntes Objekt suchte, dieses anfokussiert und wieder zurückschwenkt. Auf solche Dinge, sollte man in dieser Preisklasse eigentlich nicht angewiesen sein. Bei mehreren verschieden Versuchen (günstig jetzt zur Weihnachtszeit mit Kerzenlicht u.ä.), zeigten sich Probleme ab einem Zoom von über 100mm. Da drunter fokussiert auch die Casio bei absoluter Dunkelheit recht schnell.
Kleines Beispiel: Eine Katze Abends bei gedimmten Licht mit 200mm ins Fell fokusiert hatte die Casio nicht hinbekommen. Erst als die Katze in die Kamera schaute und die Casio die Augen zum fokusieren hatte, klappte es. Sowas dürfte in dieser Preisklasse eigentlich nicht mehr vorkommen, da es preiswertere Kameras von Panasonic (FZ28), Fuji (S8000) oder auch Kodak Zoomkameras vormachen, dass es geht. (Wer zweifelt kann gerne testen)
Der Videomodus ist für mich eher unwichtig, denoch der Hinweis, dass es Einschränkungen beim Zoomen während der Aufnahme gibt. Man kann entweder optisch Zoomen, dann ohne Ton oder nur digital Zoomen mit Ton. Eine Kombination von optischem Zoomen mit Ton wird leider nicht angeboten. Da sollte Casio nochmal nacharbeiten und diese Entscheidung dem Anwender überlassen. Zumal bei Aufnahmen ohne Ton eh eine Nachbearbeitung der Tonspur erforderlich werden kann und dieses auch bei vorhandenem Ton mit Störgeräuschen möglich wäre. Der StummfilmZoomModus macht in meinen Augen keinen Sinn.
1000er Higspeedaufnahen werden nur mit einer Auflösung von 224x56 pixeln aufgenommen. Wer auf Geschwindigkeit verzichtet, kann sich über mehr Auflösung freuen.
Es gab noch ein paar Sachen, die ich ungünstig fand, die Kamera an sich aber nicht schlecht machen.
- wenn die Kamera im Einzelbildmodus den Blitz verlangt, sperrt sie sich und löst nicht aus, bis man den Blitz ausklappt oder den Biltzmodus auf "Blitz aus" stellt.
- Kurz nach dem Zoomen braucht die Casio eine kuze Bedenkzeit, bis sie Fokusieren kann. Drückt man den Auslöser nach dem Zoomen zu schnell, reagiert sie nicht.
- der BS-Modus sollte für mein empfinden mit auf das Wählrad. Casio hat sich wohl für die Variante des Extra-Knopf entschieden, da dadurch der Serienmodus auch in einzelnen BS-Modis verwendet werden kann. In den Modis, wo das nicht geht (z.B. Nachtmodus) wird der Serienmodus von der Cam ignoriert. Dadurch kann es aber vorkommen, dass man in den Automatikmodus wechseln will, sich aber noch in einem BS-Modus befindet. Die Cam erkennt das zwar generell und gibt auch eine kleine Meldung, ich persönlich hätte aber lieber schon von außen gesehen, ob ich mich im BS-Modus oder Automatikmodus befinde.
Was ich sehr positiv empfand, war die Handhabung der Kamera und deren Möglichkeiten. Die Kamera hat nicht unmengen Knöpfe und dafür eine übersichtliche Menüführung, welche einen schnell dahin führt, wohin man will. Spezille BestShot-Programe (Landschaft, Portrait, Sport) werden genau so schnell eingestellt wie ein Wechsel in den Zeit-, Blenden- oder den manuellen Modus. Und man kann sie die Kamera relativ individuell anpassen und muss im Automatikmodus nicht viele Einschränkungen hinnehmen. Das waren immer Dinge, die mich an Panasonic oder Canon störten.
Den Stromverbrauch anzugeben finde ich schwierig. Im Urlaub mit intensiver Nutzung, brachte mich ein Satz Ansmann eMax ca. 2,5 Tage weit. Anzahl von Bildern kann ich nicht liefern, da ich gerne und häufig den Serienbildmodus nutze. So kann ich bestimmt auf 4000 Bilder oder mehr Bilder pro Accusatz kommen, was aber unobjektiv wäre. Zwischen 300-500 Bilder dürften es reel aber sein. Allerding ist dies stark abhängig von dem 3-Zoll Display. Wer dieses Ausschließlich auch zum Fokussieren nutzt, dürfte sich weiter unter dieser Anzahl wiederfinden. Aber trozdem dürften gut 150-200 Bilder mindestens drins sein. Den ich nutze es beim Serienbilder filtern und komme damit trozdem auf gut 2 Tage.
Mein Fazit: Wer Kinder oder Tiere hat, die er in vielen Situationen durch schnelle Serien fotografieren will, wer viel auf Sportveranstaltungen ungewöhnliche Fotos schießen will, sollte mit der Kamera super bedient sein. Man muss sich halt nur daran gewöhnen, dass man Licht braucht oder bei Serienblitzen eventuell alles etwas heller wird. Auch im Einzelbildmodus gibt es eingentlich nicht viel zu meckern. Meine größte Kritik an dieser Kamera richtet sich dann nur gegen den Autofokus bei gedämten Licht. Generell kann ich aber sagen: Probiert sie aus. Sie ist einmalig. Und für bestimmte Ansprüche würde...
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Einzigartige Kamera, 23. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Casio Exilim EX-FH20 Highspeed Digitalkamera (9 Megapixel, 20-fach opt. Zoom, 7,6 cm Display, HD-Video) (Elektronik)
Habe die Casio um 344.- in einem Geschäft in Kapfenberg-Österreich gekauft. Benutze auch noch eine Sony Alpha mit diversen Objektiven von 15-750mm.
Die Bildqualität einer Spiegelreflex ist natürlich besser. Das Rauschen einer Spiegelreflex ist natürlich geringer. Wer in Fotos reinzoomt und sich an geringen Rauschen erfreuen will soll das ruhig tun.
Die Casio FH 20 ist eine Kamera, die etwas anderes kann. Highspeed-Fotos/Videos! Bewegungsabläufe können hier einzigartig studiert werden. Keine andere mir bekannte Kamera kann hier mithalten.
Außerdem sind die Bilder der Casio von sehr guter Qualität.
An alle Hobbyfotografen: Laßt euch von den Rauschfetischisten nicht verunsichern. Kamera ist gut und einfach zu bedienen. Zoombereich ist gewaltig. Der Autofocus ist nur dann langsam wenn die Kamera nicht ruhig in der Hand gehalten wird. (Bei 520mm Brennweite keine leichte Aufgabe für Nichtgeübte)
Bei einem ruhigen Händchen gibts keine Probleme mit dem Autofocus.
Absolute Kaufempfehlung!
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
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Interessante Kamera für Einsteiger, 7. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Casio Exilim EX-FH20 Highspeed Digitalkamera (9 Megapixel, 20-fach opt. Zoom, 7,6 cm Display, HD-Video) (Elektronik)
Preis und Leistung stimmen nun bei der Kamera. Sicherlich ist dies ein gutes Produkt für Einsteiger und nicht zu ambitionierte Hobbyfotographen. Die Bedienung ist einfach und der Anfänger hat schnelle Erfolgserlebnisse. Um gute Ergebnisse zu erzielen, sollte man am Anfang umfangreiche Tests durchführen und Einstellungen vornehmen (z.B. Kontrast, Sättigung). Dann sind sehr ordentliche Bilder bis ISO 400 möglich. Die HD Videos sind spitze, erfordern natürlich auch erheblichen Speicher (ca. 200MB pro Minute). Der Blitz liefert sehr gute Ergebnisse. Hinsichtlich der vielfach angemerkten Autofocusschwäche kann ich nur sagen, dass innerhalb eines normalen Telebereichs der Autofocus gut arbeitet.
Der Stromverbrauch mit guten Accus ist völlig normal, verglichen mit den meisten anderen Kameras. Ich bewerte die Lösung mit AA Accus als optimal, verglichen zu den teuren Spezialaccus anderer Modelle.
Insgesamt eine Kamera mit vielen netten Gimmicks, die viel Spass macht für den, der durchschnittlicher Hobbyfotograph ist (Freizeit, Urlaub, Sport, Familie) und etwas mehr möchte als nur den Auslöser zu drücken.
Aus meiner Sicht sehr empfehlenswert mit einem Stern Abzug für die bekannte Problematik Zoom/Ton/Video, die für mich aber eher unwichtig ist. Lange Videofilme erfordern eh eine andere Ausrüstung.
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