bevor ich mir die Kamera vor etwa 1 Monat zugelegt habe, habe ich lange überlegt, mich im Fachhandel beraten lassen, Testberichte verglichen und habe mich dann schließlich für diese Cam entschieden. Soviel vorweg: ich bin absolut zufrieden: schnell, einfache Bedienbarkeit, gute Bildqualität (vor allem bei schwachem Licht in Räumen) zu einem vernünftigen Preis.
Natürlich sollte man zunächst wissen, was man will. Ich wollte ursprünglich eine schnelle Kamera, mit mind. 10fach Zoom mit toller Bildqualität. Zu diesen Kriterien passen gut die Sony Cybershot DSC-H5 oder die Panasonic Lumix DMC-FZ30. Nachdem ich beide im Laden ausprobiert hatte, war ich begeistert und neigte zur Sony. Ein wirklich guter Berater hat mich dann darauf hingewiesen, dass es eigentlich Käse ist für eine Digicam 400 Euro (mittlerer Preis der Sony) auszugeben. Die Panasonic fängt gar erst bei 450 Euro an. Lege ich 100 Euro drauf, bekomme ich eine passable Dig. Spiegelreflexkamera, z. B. die Canon EOS 350 D.
Das Hauptproblem bei den genannten Modelle war für mich deren Größe.
Es macht zwar unheimlich viel Spaß, damit zu knipsen, zudem sind die Ergebnisse überragend. Irgendwann wird aber das mitschleppen lästig.
Somit änderte ich meine Vorstellungen und bin auf eine Kompaktcam umgeschwenkt. Wegen dem geringerem Abstand zu den Spiegelreflexcams, macht es meiner Meinung nach keinen Sinn, mehr als 250 - 300 Euro auszugeben.
Die weiteren Anforderungen waren Schnelligkeit, einfache Bedienbarkeit, gute Bildqualität (vor allem bei schwachem Licht in Räumen) und der Preis.
Hierbei kam ich auf die Casio Exilim EX Z600. Da die Z700 das Nachfolgemodell ist, bei dem einfach die Bestshot-Funktionen erweitert, die Bildqualität und die Mpix auf 7Mio erhöht wurden.
In diesen Disziplinen unschlagbar! Vor allem die Bestshot-Funktionen sind eine große Hilfe. Diese bieten die unterschiedlichsten Voreinstellungen für Landschaft, Portrait, usw. Insgesamt 40 Stck UND man kann selbst welche hinzufügen. Auch Bilder ohne Blitz bei schlechterem Licht gelingen gut, bevor man das raushat, muss man zunächst rumexperimenteren - am besten ISO auf Auto oder 400 - 800 und die Anti-Verwacklung aktivieren.
Man kann auch die Bestshot Funktion "Hohe Empfindlichkeit" verwenden.
Der Blitz ist gut ausdefiniert und liefert auch auf kurzer Distanz gute Bilder. Die Farben wirken satt. Der Preis zw. 220 und 270 Euro ist zudem herausragend!
Die Konkurenten zu dieser Cam mit den jeweiligen "Ausscheidungsgründen":
Fuji Finepix F30: schlechte Bedienbarkeit - Hauptmenü / Untermenü / Untermenü (HILFE!), zudem z. T. unverständlich. Dass es im Netz eine ellenlange Anleitung zu ihr gibt, sagt alles... Diese hat jemand verfasst, der sich die Cam gekauft hat. Zudem sieht sie nicht besonders gut aus, ist klobig und schlecht verarbeitet.
IXUS 800 IS: Bildqualität vielleicht einen Hauch besser, jedoch zu teuer (ab 300 Euro)
Ricoh Caplio R5: zu hohes Bildrauschen, wahrscheinlich, weil Zoom (7x) und M-Pixel (7 Mio.) zu dicht beieinanderliegen. Wie ich mir sagen lassen und auch feststellen musste, ist das nicht ideal für eine Cam im Kompaktformat.
Alternativen:
Panasonic Lumix DMC-TZ1: Bildqualität nicht ganz so gut, jedoch 10x Zoom, Bilder übrigens im 16:9 Format! Die Cam ist etwas klobig, sodass man sie nicht unbedingt zu den Kompakten zählen kann. Preise ab 270 Euro
Fazit: wer eine kleine (günstige) Kompakte sucht, ist mit der Exilim Z700 sehr gut beraten. Die IXUS 800 IS ist eine Alternative, jedoch eben teurer.