Das ist jetzt der zweite Kauf einer Casio Exilim. Bei der Exilim EX-Z4 (2003 gekauft) war die lange Einschalt- und Auslösedauer zu bemängeln, was vor allem beim Tauchen störte: die Fische hatten meist nicht so lange Geduld mit mir. Mit der EX-Z1050, für die es ebenfalls ein Unterwassergehäuse gibt, ist das jetzt kein Problem mehr.
Die Bilder werden auch bei geringerer Auflösung als 10 Megapixel sehr scharf, gleichgültig ob es sich um das Abfotografieren von Folien im Vortragssaal oder um die Makroaufnahme einer Weinbergschnecke bei fast Dunkelheit handelt. Der Verwackelungsschutz ist vor allem bei der Teleeinstellung viel wert.
Kleiner Nachteil: der Blitz ist nur bis ca. 2,5 Meter brauchbar, da schaffen andere, vergleichbare Kameras mehr. Allerdings wird ein Blitz auch nachts bei elektrischer Beleuchtung nur gebraucht, wenn schnelle Bewegungen vorkommen. Sonst reicht die recht hohe Empfindlichkeit in Kombination mit dem Verwackelungsschutz aus, die Farben sind auch natürlicher ohne Blitz.
Die zahlreichen Bestshot-Programme habe ich erst teilweise getestet, der automatische Weißabgleich funktioniert dabei wesentlich besser als bei der alten EX-Z4. Es gibt bei dieser sogar ein spezielles Einstellprogramm für Unterwasseraufnahmen (konnte ich leider noch nicht testen). Der manuelle Weißabgleich funktioniert in jedem Fall recht gut. Auch die Farbtöne bei der Schnappschuss-Einstellung müssen selten nachträglich am PC korrigiert werden. Der Vorblitz gegen den Rote-Augen-Effekt hat bisher das Problem eher verstärkt als gebessert, das Problem scheint bei der alten EX-Z4 besser gelöst.
Noch ein Plus: der Akku scheint "ewig" zu halten, im Vergleich zur EX-Z4 und offenbar auch zu Kameras anderer Hersteller.
Fazit: Bei der Suche nach einer geeeigneten Kamera in dieser Preisklasse für meine Frau bin ich am Ende auch wieder bei der Casio Exilim Z 1050 gelandet.