Casino Royale 1966 CC

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Superagent James Bond hat sich geadelt und hochgeehrt zurückgezogen, um sich ganz seinen kauzigen Spleens zu widmen. Doch die Spionageorganisation SMERSH gibt keine Ruhe und Sir James muß noch einmal in den Ring. Gleichzeitig aber operieren im Auftrag des britischen Geheimdienstes noch andere Agenten unter der Codenummer 007. Nach einer Autojagd durch Irland, einer Sauforgie in einem schottischen Schloß und dem Besuch einer Spionageschule in Berlin kommt es zum Finale im Casino Royale, wo die Bonds mit Hilfe der französischen Polizei und der Fremdenlegion dem Boss von SMERSH den Garaus machen.

Darsteller:
Ursula Andress, Orson Welles
Verfügbar als:
DVD

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 2 Stunden 5 Minuten
Darsteller Ursula Andress, Orson Welles, David Niven, Peter Sellers, Joanna Pettet
Regisseur Ken Hughes, Val Guest, John Huston
Studio Fox
Veröffentlichungsdatum 2. Oktober 2006
Sprache Italienisch, Spanisch, Deutsch, Französisch, Englisch
Untertitel Finnisch, Italienisch, Norwegisch, Schwedisch, Deutsch, Dänisch, Niederländisch, Französisch, Englisch

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von caulfield am 30. Oktober 2013
Format: DVD
Nun hier haben wir es wirklich nicht mit einem James Bond Streifen zu tun, hier wird parodiert, eigentlich ohne Sinn und Sachverstand, aber das ganze kommt irgendwie charmant rüber. Eine Aneinanderreihung absurder Szenen, oft auch unzusammenhängender Szenen mit viel Monthy Python Touch. Das ganze mag sicher gewöhnungsbedürftig sein, manchem wohl zu surrealistisch, respektive versponnen sein,das gebe ich gerne zu. Viele Regisseure (darunter John Huston) haben ja dazu beigetragen, ob sich das noch rausfinden lässt, wer für welchen Teil verantwortlich ist?

Die Stars scheinen auch ein wenig unter Niveau besetzt zu sein, aber das machen diese gekonnt und dennoch mit Würde. Sehr charmant zuschauen. David Niven erfreut am meisten.
Eine Nummernrevue:
- an Ausstattung,
- an Farbspielen,
- an Stars,
- und der Anspielungen auf Andere Filme, das man kaum mehr mitkommt.
Verwirrung scheint hier oberstes Gebot gewesen zu sein. Als beste und gelungenste Anspielung aber die Parodie auf " Das Kabinett des Dr. Caligari". Wie sich hier die expressionistische Stimmung des Films mit dem Geist der Sixties mischt, das ist schon sehr sehenswert. Die Caligari Parodie in Casino Royale spielt in Berlin, das ist doch was, der deutsche Film bleibt also im Ausland im Gedächtnis, na bitte!!Von welchen Regisseur auch immer dieser Teil des Filmes stammt, sehr gelungen.

da wird alles gemischt was gerade einfällt - mir scheint besonders auf die ca.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von T. Prosser am 28. Januar 2003
Format: DVD
Eigentlich ein Muss fuer jeden echten Bond-Fan, ist dieser Film aber dennoch ein wenig zu chaotisch, um ihn so ganz nuechtern betrachten zu koennen. Wenn man sich auf die verschiedenen scheinbar zusammenhangslosen Handlungen einstellen kann, und wenn kreatives Chaos kein Fremdwort ist, dann sollte man der Scheibe durchaus eine Chance geben. Ein vergnuegliches Erlebnis ist es allemal.
Die Starbesetzung spricht klar fuer sich...
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39 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klaus Stocker VINE-PRODUKTTESTER am 30. November 2006
Format: DVD
Die Zeit verändert so manchen Blickwinkel. Mit fortschreitenden Jahren stellt man fest, dass die in jedem Kinolexikon in Bausch und Bogen verdammte Agentenfilm-Parodie "Casino Royale" an Boden gewinnt und eigentlich doch nicht so übel ist wie allerorts nachgebetet wird.

In jedem Fall ist der Film Zeuge seiner Zeit und unschlagbares Studienobjekt für 60ies-Popkultur. Filmmoden werden hier ebenso erlebbar wie Looks, Designs, Sounds, aber auch zeitgeistiger unstrukturierter Blödelhumor vom Vorabend der sexuellen Revolution. Natürlich ist "Casino Royale" keine feinsinnige Dialogkomödie. Doch die Vorlage bzw. das Objekt des Spottes war ja auch kein Salonroman von Foster oder Galsworthy, sondern die Bond-Serie. Dass gerade Bond-Fans sich über den Mangel an kultivierter Finesse beschweren, grenzt an einen Witz. Schuster bleib bei deinen Leisten: Die Bonds sind eine ehrwürdige, zum Ritual geadelte Unterhaltungsserie, doch sicher kein Eckpfeiler cineastischer Hochkultur. Bond's eigene Humorversuche entsprachen auch nicht immer der feinen englischen Art und waren weiß Gott nicht immer geglückt.

In "Casino" sehen wir von vielen, bis dahin in ihrem eigenen Image erstarrten, Stars eine nie gesehene Demonstration von Selbstironie und Mut zur Überdrehtheit und eigenen Demontage. Die Grand Dame Deborah Kerr mit zerzauster Frisur an einer Regenrinne runterrutschen zu sehen, ist schon sehr off mainstream. Woody Allen's unterkühlter Größenwahn, mittels explosiver Pille zum größten Ladykiller aufzusteigen, ist herrlich zotig und als Reflexion auf die Bond-Superschurken nicht ohne Pfiff. Das gilt auch für Ursula Andress, seit Dr.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Simon TOP 500 REZENSENT am 10. Oktober 2011
Format: DVD
"Casino Royale" ist in zwei Punkten die größte Ausnahme aller Bond-Filme. Zum einen ist es die einzigste James Bond Persiflage, die auf einem Originalroman von Ian Fleming basiert und zum anderen ist Flemings allererster Bond-Roman der einzigste, der 3x verfilmt wurde. 1954 fürs US-TV, 1966 in dieser Variante hier und 2006 im Rahmen der echten James Bond Kinoserie. Das er dort nicht früher verfilmt werden konnte, lag daran, dass es den Produzenten gelang, erst im Jahr 2000 die Rechte zurück zu erwerben, die Fleming bereits 1952 verkauft hatte. Die Odyssee, die die Rechte dieses Romanes nahmen, würden für einen eigenen Film ausreichen.
Wer der Auffassung ist, dass der eine oder andere reale Bond, wie "Moonraker" z.B. zu abgehoben ist, dem ist "Casino Royale" von 1966 offenbar entgangen. Denn dieser Film ist einfach irre, gaga und ein Bond, wie auf einem LSD-Trip entstanden. Der Film war zudem Jahrzehnte später eine Steilvorlage für Mike Myers "Austin Powers"-Filme. Der Film ist einfach, wie Austin sagen würde: "Grooovy Baby".
Man erlebt hier zu Beginn etwas, das man wohl in der realen Serie nie erleben wird - einen Bond im Ruhestand. Als solchen gibt David Niven einen herrlich schrulligen SIR James Bond, der, nachdem sich M versehentlich selbst eliminieren lies, den Geheimdienst übernehmen muss. Ironie bei der Sache ist, dass Niven der erste James Bond geworden wäre, hätte Ian Fleming bei der Wahl des Darstellers bei "Dr. No" zu entscheiden gehabt.
Und kaum ist Bond Chef des Secret Service, wimmelt es dort nur vor 007s, um Verwirrung zu stiften.
Man darf von "Casino Royale" einiges erwarten, was man jedoch nicht erwarten sollte, ist eine stringente Handlung.
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