So könnte man den Film auch nennen. Denn sechs kinderlose Amerikanerinnen warten dort darauf, dass sie endlich ihr Adoptivkind mitnehmen dürfen. Wobei es sich um US-Amerikanerinnen handelt, die in Mexiko auf ihr 'Mutterglück' warten. Ihre Männer haben sie zuhause gelassen und harren nun zum Teil schon seit Wochen aus. Doch die Mühen der Bürokratie mahlen langsam. So rauft sich diese Schicksalsgemeinschaft zusammen, versucht das Beste aus der Situation zu machen und sich möglichst nicht zu nahe zu kommen. Denn bald verschwindet jeder mit seinem Baby und kann sich dann ganz alleine diesem widmen.....
Nun ja, der Film hat mich wahrlich nicht aus den Socken gerissen. Er zeigt wartende Frauen und deren nicht sonderlich inspirierende Gespräche. Daneben erhält man als Kontrast Einblick in das Leben der armen Bevölkerung des Landes, ein paar Straßenkindern, dem Zimmermädchen im Hotel und einem arbeitslosen Mann, der sich als Reiseführer anbietet.
Dazwischen stolziert die Besitzerin des Hotels, Senora Munoz, und ärgert sich mit ihrem Sohn herum und schwadroniert über ihr ganz eigenes "schweres" Schicksal.
Wieso der Film erst ab 16 Jahren freigegeben ist, konnte ich nicht nachvollziehen. Keine Gewalt, kein freizügigen Szenen, nichts...
Erwähnenswert: die unterdessen sehr vielbeschäftigte Maggie Gyllenhaal in einer frühen Rolle (der Film stammt aus dem Jahr 2003).
Der Film ist auf Spanisch/Amerikanisch; Untertitel sind zuschaltbar.