Vorweg: Ich kenne den Originalfilm von 1971 nicht, sehe diesen Film hier also für sich alleine. In diesem Film hier spielt Stallone mal wieder einen Ganoven nach dem Schema X. Bei Stallone scheinen viele Regisseure der Meinung zu sein, es reicht, wenn man ihn in einen Anzug steckt, eine Kanone in die Hand gibt und ihn entweder einen Cop oder einen Ganoven spielen läßt - zweiteres ist eben hier mal wieder der Fall. Jack Carter(Stallone) möchte den Tod seines Bruders aufklären, offiziell war es ein Unfall, aber er mag nicht an diese Version glauben. Da er jahrelang keinen Kontakt zu seinem Bruder hatte, ist dessen Familie erstmal weniger begeistert über sein plötzliches Auftauchen. Auch egal, er schlägt sich auch alleine durch die Szenerie, um die Wahrheit aufzudecken. Wie nicht anders zu erwarten entpuppt sich die Sache mal wieder als brisanter und tiefgründiger als anfänglich angenommen, daher wechseln sich Prügeln, Schießen und Philosophieren über den Sinn des Ganzen stetig ab. Der Film birgt keinerlei Überraschungen, es ist alles recht vorhersehbar. Man kann es sich zwar ansehen, aber richtig vom Hocker reißt einen der Film nicht - erst am Ende geht es etwas rascher zur Sache. Somit also eine recht unstete Spannungskurve.