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Carter, Das Spiel mit dem Teufel
 
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Carter, Das Spiel mit dem Teufel [Gebundene Ausgabe]

Glen David Gold , Robert A. Weiß , Gerlinde Schermer-Rauwolf
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Blessing (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896671707
  • ISBN-13: 978-3896671707
  • Größe und/oder Gewicht: 22,5 x 14,7 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 733.989 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Curran Theatre, San Francisco 1923: Kaum hat US-Präsident Harding zum Spiel mit dem Teufel die Bühne betreten, wird er geköpft und anschließend einem Löwen zum Fraß vorgeworfen! Panik im Publikum, Leibwächter zücken die Waffen! Kurz darauf entsteigt Harding, scheinbar unversehrt, dem Bauch der Bestie. Beifallsstürme für den spektakulärsten Trick des großen Carter. Zwei Stunden später wird der Präsident in seinem Hotelzimmer tot aufgefunden und Charles Carter ist verschwunden!

Der bis heute rätselhafte Tod des korrupten 23. US-Präsidenten bildet die Klammer in Golds brillanter Rückblende auf das Leben des berühmtesten Magiers seiner Zeit, einem literarischen Vexierspiel aus Fakten und Fiktion. Schlüsselerlebnis des kleinen Charles war ein Entfesselungstrick aus einem Zauberbuch der väterlichen Bibliothek, mit dem er sich und seinen Bruder aus den Fängen eines wahnsinnigen Hausangestellten befreite. Der Magie verfallen, zieht Charles fortan mit Mysteriosos Zaubertruppe, einer Freakshow aus tapsigen Jongleuren und Schweinedressuren, jahrelang tingelnd übers Land.

Die Geburtstunde des großen Carter schlägt, als er zusammen mit dem berühmten Magier Houdini in einer entlarvenden Bühnenshow den schleimigen Mysterioso als Trickbetrüger outet. Mit bislang nie gesehenen Illusionen beginnt Carters Siegeszug um die Welt, der erst jäh endet, als Annabelle, seine große Liebe, als menschliche Kanonenkugel ums Leben kommt. Carters Karriere scheint zerstört -- zudem wartet in den Kulissen ein rachsüchtiger Mysterioso!

Zum Runninggag dieses von Tricks und Finten strotzenden Romans, gerät der Mann des Secret Service, Griffin, ein geborener Loser, der Carter den Mord an Harding nachzuweisen versucht. Geschickt webt Gold in sein kriminalistisches Verwirrspiel mit Piraten, einer echten Guillotine, sowie einem rettenden Engel in Gestalt der schönen blinden Phoebe, historische Figuren mit hinein: Philo Farnsworth, der Erfinder der Television tritt auf, eine Sensation, die Carters Comeback einleitet. Am Ende seiner flirrenden Zaubervorstellung zieht der große Carter eine letzte Trumphkarte aus dem Ärmel: Welches fürchterliche Geheimnis vertraute der Präsident dem Magier kurz vor seinem Tod an -- oder war alles nur ein Spiel mit dem Teufel? --Ravi Unger


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Teuflisch guter Zauber! 20. Oktober 2003
»Das Spiel mit dem Teufel« - ja, es entführt auf zauberhafte Weise in die Welt der Zauberei, aber auch an viele andere magische Orte, in die Goldenen Zwanziger, hinter die Kulissen und zwischen die Zeilen. Aufgebaut wie eine Zaubervorstellung mit Ouvertüre, Erstem Akt, Zweitem und Drittem Akt, Vorhang und Programmnotizen ist es von der ersten Minute und Zeile an atemberaubend.

Es erscheint mir nahezu unmöglich, dem Roman mit einer Inhaltsangabe gerecht zu werden, birgt es doch ein Feuerwerk an Ideen und überraschenden Wendungen, herrliche, charismatische Figuren und unzählige Einblicke in die Welt der Zauberei.

Apropos Zauberei: In seinen Programmnotizen erklärt Gold, alle beschriebenen Tricks und Illusionen seien im Goldenen Zeitalter der Zauberkunst, zwischen 1890 und den 20er Jahren, zur Aufführung gebracht worden. Dies sowie die Tatsache, dass Charles J. Carter eine reale Person, ein bedeutender Zauberkünstler gewesen ist, steht nicht nur für die Recherche-Künste des Autors, sondern ist auch Wegbereiter für das Erschaffen einer ganz eigenen »Welt im Buch«, beziehungsweise einer Welt in der Welt, welche die Zauberei nun einmal darstellt. Sie folgt ihren eigenen Gesetzen, und der Leser steht nach kurzer Zeit mittendrin - ob auf der Bühne, hinter den Kulissen oder im Publikumssaal.

Diese Empfindung verdankt man sicherlich der Arbeitsweise und dem Feingefühl Golds, der eine gute Beobachtungsgabe, ein außerordentliches Vorstellungsvermögen (im wahrsten Sinne des Wortes) und die Fähigkeit zu besitzen scheint, auf nahezu teuflische Weise mit Worten zu jonglieren, zu spielen. Dies trifft sowohl auf die Ausarbeitung seiner Charaktere, deren Schicksale und (Liebes-) Geschichten, als auch auf die kriminalistische Rahmenhandlung zu. Von der Beschreibung der Zaubertricks ganz zu schweigen.

Das »außergewöhnlichste Bedürfnis«, ein Zauberkünstler zu sein (Seiten 75/94), beginnt für Carter mit dem praktischen Handbuch der Taschenspielerei von Prof. Ottawa Keyes, das die Regeln, die jeder Magier befolgen sollte (»sieben Gebote und sieben Verbote«), enthält und ihn immer begleitet. Die Geschichte verwebt unter anderem auch die Erfindung der Television von Philo Farnsworth, und natürlich auch die mysteriösen Todesumstände des 29. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Und schließlich darf eines nicht fehlen, wenn Magie groß geschrieben wird: die Liebe.

Einer steht für mich auf jeden Fall im Rampenlicht: der Autor Glen David Gold, denn er vermag, nach dem ersten Wort, wenn der Vorhang sich öffnet, seinen Leser entsprechend Houdinis Erbe zu fesseln, und auch wenn der Vorhang nach der großen Vorstellung fällt, bleibt der Zauber erhalten.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wirklich faszinierend! 26. Februar 2003
Von Hannah
Dieses Buch erzählt die faszinierende Geschichte von Charles Carter, einem der größten amerikanischen Zauberkünstler aller Zeiten. Wir lernen Charles kennen, als er noch ein Kind ist und erfahren Stück für Stück seine Lebensgeschichte. Als Charles mit seinem kleinen Bruder während eines Schneesturms einige Tage allein ist, bringt er sich selbst das Zaubern bei und ab diesem Moment lässt ihn (und den Leser) die Liebe zur Magie nicht mehr los. Er wird erwachsen und geht mit anderen Schaustellern, Magiern und Artisten auf Tournee durchs ganze Land. Mit der Zeit wird er immer besser und avanciert langsam aber sicher zum Star, der die Massen anlockt. Charles findet seine große Liebe und heiratet sie (wie von einer Wahrsagerin vorhergesehen), doch er muss aufpassen: Sein Todfeind Mysterioso ist ihm immer dicht auf den Fersen und seine Zaubertricks werden mit der Zeit immer gefährlicher...

Glen David Gold hat fantastisch recherchiert und schmückt die Geschichte mit vielen interessanten und glaubhaften Einzelheiten aus der damaligen Zeit aus. Er erzählt mit schönen, klaren Worten, die einem das Gefühl vermitteln, direkt am Geschehen teil zu nehmen. Bei den vielen Beschreibungen von einzelnen Zaubervorstellungen fragt man sich als Leser immer welche Lösung hinter den Tricks stecken könnten. Ganz nebenbei wird auch noch der Tod des damaligen amerikanischen Päsidenten Harding in einem ganz neuen Licht dargestellt und die Erfindung der Television beschrieben. Trotz seiner 600 Seiten hat mich dieses Buch so gefesselt, dass ich es in Nullkommanichts durchgelesen hatte.

Obwohl ich mit dem Thema Magie vorher nie etwas am Hut hatte, habe ich sogar hinterher im Internet nachgeforscht und alle Internetseiten über Charles Carter durchgesehen, die ich finden konnte, um echte Fotos aus der Zeit zu finden. Das Buch-Cover stammt übrigens von einem Originalplakat aus Carters Zaubervorstellungen.

Das Geld für ein Hardcover ist hier auf jeden Fall gut angelegt.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von morris
Diese Romanbiografie ist spannend, witzig und informativ. Der Plot ist genial durchdacht, das Buch fast schon spartanisch übersetzt. Eben dies gibt der Story Klasse und, obwohl ein Erstlingswerk, auch Reife. CARTER ist immer eine 'Lese' wert, treibt voran, bis hin zum grandiosen Finale. Liebe und Abenteuer, 600 Seiten, die danach schreien, verfilmt zu werden. G. D. Gold liebt die Zauberei. Denn er ist ein Magier der Worte, der Dramaturgie, des Humor, aber... was soll er hiernach noch schreiben?
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