Cartagena 2011

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(23)
In HD erhältlichAuf Prime erhältlich

Cartagena, Kolumbien. Hier lebt Muriel, wunderschön und kompliziert. Muriel war früher ein Freigeist, seit drei Jahren jedoch ist sie nach einem Autounfall ans Bett gefesselt und eine Gefangene.

Laufzeit:
1 Stunde 29 Minuten

Verfügbar in HD auf unterstützten Geräten

Cartagena

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Romantik
Regisseur Alain Monne
Studio Cine Nomine; Thelma Films; Art France Cinèma
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Otto Hilscher am 1. Februar 2013
Format: DVD
Der Film macht uns bekannt mit zwei schwierigen Charakteren: Muriel, einer begüterten, querschnittgelähmten Frau und Leo, einen abgetakelten Boxer, der sie pflegen will, weil er das Geld dringend braucht. Leo charakterisiert sich selbst:"Ich habe in der Schule lesen gelernt, verstehe aber nichts davon, also kann ich nicht lesen".
Ruhig und detailliert erlebt man wie sich aus der Pflegeverpflichtung langsam Zuneigung entwickelt bis man sich schließlich fragt: "Kann Leo einen derart behinderten Menschen lieben?" Ohne es auszusprechen beantwortet der Film die Frage eindeutig: Leo trägt Muriel buchstäblich auf seinen Händen aus dem Krankenzimmer zurück ins Leben, läßt sie eine Blumenwiese riechen oder badet mit ihr in der Meeresbrandung. Er tut damit viel mehr, als sie von ihm als Pfleger verlangen oder erwarten kann. Und indem er ihrem Dasein wieder Lebensfreude gibt, bekommt auch sein Leben wieder einen Sinn. Denn niemand gibt dem Leben einen Sinn, dafür muss man schon selbst sorgen! Deshalb bleibt er bei ihr, auch wenn er überraschend zu Geld kommt.
Bewundernswert wie Sophie Marceau nur mit der Ausdruckskraft ihres zarten Gesichtes diese schwierige Rolle meistert, hervorragend begleitet von Christopher Lambert, der diese verkrachte Existenz IST, man glaubt keinen Moment dass er sie nur SPIELT.
Eingerahmt wird diese Geschichte durch eine betörend schöne exotische Atmosphäre: Zuzusehen wird zu einem seltenen, beglückenden Erlebnis. Wenn es möglich wäre: 6 Sterne.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 26. Juli 2012
Format: DVD
Leise und flehend richtet der ehemalige Boxchampion Leo(Christopher Lambert) diese Worte an die querschnittgelähmte Muriel(Sophie Marceau). Aber ob er damit Erfolg hat, bleibt abzuwarten. Muriel, die nach einem schweren Autounfall behindert ist, hat Leo zusätzlich zu ihrer Haushaltshilfe Lucia(Margarita Rosa De Francisco) eingestellt. Den Ex-Boxer hat ein übellauniges Schicksal an den Strand von Cartagena gespült. Während er versucht Fuß zu fassen, kommt er nicht vom Alkohol los. Lucia, die Muriels rechte Hand ist, schafft es nicht, ohne Drogen die Schwierigkeiten des Lebens zu meistern. Das seltsame Trio versucht, miteinander klar zu kommen, doch das ist nicht einfach.
Als Leo einen Boxclub aufsucht, wird ihm ein Trainerjob angeboten. Von da an kümmert er sich um die Boxerin Lina(Linett Hernandez Valdes), die sich ihren Lebensunterhalt mit Diebstählen und als Dirne verdient. Leo erkennt ihr Potential, aber Lina scheint noch größere Probleme zu haben, als er selbst. So driften die Schicksale von Lina, Leo, Lucia und Muriel in eine unbestimmte Zukunft. Gäbe es da nicht noch Vertrauen, Hoffnung, Liebe und Freundschaft, die Welt wäre trist und grau...

-Cartagena.- ist ein besinnlicher, ruhiger, schwermütig schöner Film. Vor allem Christopher Lambert glänzt in der Rolle des Leo. Seit -Greystoke- ist es ruhig geworden um Lambert. In -Cartagena- zieht Lambert die Register seines Könnens. Mit einem Gesicht, das alle Schrecken der Welt gesehen zu haben scheint, bricht er wie ein Fremdkörper in die Welt von Lucia und Muriel hinein. Auch die anderen Charaktere sind wirklich gut besetzt. Das Drehbuch stimmt und die Kulisse ist hervorragend.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zopmar am 31. Januar 2013
Format: DVD
Natürlich drängt sich der Vergleich zum Nachzieher von ‘Rost & Knochen‘ auf, obwohl beide Filme nur das gleiche Thema behandeln: Frau im Rollstuhl wird von abgetakeltem Faustkämpfer gepflegt. Sonst haben sie nichts gemeinsam. Wer nicht so sehr auf effekthaschenden, spektakulären Stunts steht, dem wird dieses äußerst sensible Psychostudie besser gefallen. Die menschliche Annäherung zwischen Muriel (Sophie Marceau) und Leo (Christopher Lambert) findet in der Stille statt, mit langen Blicken, einem Lächeln oder der immer freundlicher klingenden Stimme von Muriel. Auch die Intimsphäre wird geachtet (Perkussion), denn sie ist ja auch eine Frau. Die Gespräche drehen sich um Vorlesen und Zuhören. Im Grunde umwerben neben Muriel noch ihre Pflegerin Lucia (Margarita de Francisco) und seine Boxschülerin Lina (Linnett Hernandez Valdes) den charmanten Leo. Der lebt in zwei völlig unterschiedlichen Welten. Er bekämpft sein Alkoholproblem, sie ihre aufkeimende Liebe. Der Rollstuhl ist das verbindende Element. Dabei geht es keineswegs humorlos zu: Er ‘Ich habe eine Überraschung für sie.‘ – ‘Ach, sie trinken nicht mehr, sie koksen jetzt.‘ oder ihre Frage ‘Können sie kochen?‘ Antwort ‘Ich war in der Armee.‘ darauf sie ‘Ich habe von Essen gesprochen nicht von Fressen.‘ Im Gegensatz zu Lucia und Lina ist am Ende der Zuschauer und Muriel happy, wenn der Film mit einem Poem ausklingt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Gruber am 8. März 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich liebe die Hauptdarstellerin, die Handlung ist aber leider eher schwach...
Einmal gesehen reicht völlig aus...
Ich würde den Film nicht mehr kaufen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Felix-ine TOP 500 REZENSENT am 2. November 2014
Format: DVD
Léos (Christopher Lambert) Leben sah in der Vergangenheit anders aus. Da war er der große und starke Held und gewann als Berufsboxer bedeutende Pokale. Es blieb nicht so, Schicksalsschläge bringen ihn aus der Lebensbahn und der Hang zum Alkohol lassen ihn abgleiten in Schulden, Schmutz und Elend.

Aus Geldnot bewirbt er sich in der kolumbianischen Hafenstadt Cartagena als Krankenpfleger bei der wohlhabenden und durch einen Autounfall gelähmten Muriel ( Sophie Marceau), einer wunderschönen jungen Frau, die zuvor ein selbstbestimmtes und schönes Leben geführt hatte. Bislang haben sich nur Frauen um diesen Job beworben. Muriels Haushälterin Lucia (Margarita Rosa de Francisco) hat somit starke Zweifel, ob dieser heruntergekommene und ungepflegt erscheinende Mann für diese sensible Arbeit geeignet ist.

(Spoiler)
Léo gewinnt mit seinem besonderen Charme bald das Vertrauen Muriels, die sich seit dem Unglück in einen Panzer der Verbitterung zurückgezogen hat. Mit viel Einfühlungsvermögen versorgt er die junge Frau und bewegt sie dazu mit seiner Hilfe nach vielen Jahren erstmals wieder das Haus zu verlassen. Wieder unter Menschen zu sein, Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren und das Gefühl im frischen Gras liegen zu können geben der jungen Frau dem eintönigen Leben wieder einen Sinn. Umso schmerzhafter ist es für Muriel, als Léo plötzlich nur noch unregelmäßig erscheint.

Zwischen der stolzen Frau, die trotz ihrer Lage die Würde bewahrt und dem gebrochenen Quartalstrinker kommt es zur Annäherung, bis Léo von seiner Vergangenheit eingeholt wird.
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