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Kundenrezensionen

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am 29. Mai 2008
Über die Qualität des Filmes an sich wurde hier schon genug gesagt, ich kann mich den Rezensionen nur anschließen. Aber zwei Anmerkungen möchte ich noch machen:

1. Der Ton ist meiner Meinung nach eine besondere Erwähnung wert. Das Motorenbrummen, insbesondere das herzhafte Röhren, wenn Lightning beim Anlassen mal so richtig aufs Gas tritt, kommt - eine entsprechende Anlage vorausgesetzt - wunderschön fett rüber. Und beim "Showdown"-Autorennen gegen Ende kommt - besonders, wenn man die Möglichkeit hat, den Film in Surround zu genießen - so richtig Rennatmosphäre auf, und obwohl man ohnehin schon zu wissen glaubt, wie der Film ausgeht, fiebert man mit wie am Hockenheim-Ring. Unglaublich, was der Sound hier bewirkt, man glaubt förmlich den Benzingeruch zu riechen. Komplettiert wird das ganze durch den rundum gelungenen Soundtrack. Allein schon die paar Takte des DVD-Hauptmenüs sind so gut, dass man es gar nicht so eilig hat, den Film zu beginnen...

2. Viele Rezensenten behaupten immer, der Film sei nur im englischen Original wirklich gut. Ich kann mich dem NICHT anschließen. Ähnlich wie z.B. auch bei "Findet Nemo" finde ich es wieder einmal faszinierend, was für ein gutes Händchen die Verantwortlichen im Hause Disney sowohl bei der Übersetzung als auch bei der Auswahl der Darsteller haben. Die Übersetzung ist weitgehend wortgetreu, immer sinngetreu und schafft es unglaublicherweise, auch die allermeisten Wortwitze sinnvoll ins Deutsche zu übertragen. Und was die Schauspieler (unter anderem Rick Kavanian, Oliver Kalkofe, Christian Tramitz, Niki Lauda (!), Mika Hakkinen als er selbst und natürlich Michael Schumacher) sprachlich leisten, kommt auf seine Weise locker an das englische Original heran. Mit dem Unterschied, dass der Deutsche, sei er auch noch ein so guter Englischkönner, sich einfach mit den deutschen Stimmen und ihrem Hintergrund besser identifiziert.

Überhaupt ist die Synchro nicht einfach nur eine Synchro, sondern eine komplette Übertragung in den deutschen Sprachraum: Wie immer bei Pixar-Filmen wird liebevoll und akzentuiert Gebrauch von verschiedenen Dialekten gemacht, und kleine Randgags werden stilecht ins Deutsche übertragen: So wird z.B. einer der Moderatoren des Autorennens von niemand anderem als dem Original-Formel 1-Moderator Heiko Waßer gesprochen, dessen Charakter im Film dann auch promt Heiko Waters heißt.
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am 3. Juni 2007
Gestern abend habe ich mir diesen Film zusammen mit Freunden angesehen, und ich fand ihn toll. In der Produktbeschreibung steht, dass dieser Film eine schwache Story hätte und mit anderen Pixar-Produktionen nicht mithalten könne. Dem kann ich absolut nicht zustimmen. Okay, ich habe keine andere Produktion dieser Firma gesehen, aber so bin ich auch relativ unvoreingenommen an diesen Film heran gegangen.

Die Geschichte des Rennwagens Lightning McQueen, der unbedingt den Pisten-Cup gewinnen möchte, geht zu Herzen.

Ist doch Lightning McQueen zu Anfang ein ziemlich selbstverliebtes und arrogantes Auto, welches meint ohne Freunde auskommen zu können(" Ich bin eine One-Man-Show"). Als er dann beim alles entscheidenden Rennen zeitgleich mit seinen beiden Kontrahenten ins Ziel einfährt, erfährt er, dass der Sieger bei einem Stechen in Kalifornien gekührt werden soll. Sofort macht er sich auf den Weg, um als erser dort einzutreffen. Unterwegs geht er allerdings verloren und strandet in dem winzigen Dörfchen Radiators Springs an der legendären Route 66. Die Bewohner( Autos) des Dorfes sind von der Welt vergessen, seit parallel zur Route 66 vor einiger Zeit eine Autobahn gebaut wurde. Aber sie halten zusammen und auch Lightning McQueen lernt- wenn auch widerstrebend- den Wert der Freundschaft kennen. In die schicke Sally Carrera verliebt er sich und in dem liebenswerten aber trotteligen Abschleppwagen Hook und dem kauzigen Doc Hudson, selber ehemaliger erfolgreicher Rennfahrer, findet er treue Freunde. Nichts desto Trotz dauert es noch eine Weile, bis er erkennt, dass Freundschaft mehr zählt als (vergänglicher) Ruhm...

Der Film ist bis ins kleinste Detail liebevoll gestaltet, die Charaktere der Autos sind liebevoll und detailgetreu herausgearbeitet; die Bilder sind oft so real gestaltet, dass man vergessen könnte, dass es sich hierbei um einen Trickfilm handelt. Die Filmmusik ist Phänomenal, absolut mitreißend, und man wird ganz liebevoll und wie selbstverständlich an die Moral/ den Leitfaden der Geschichte herangeführt: Freundschaft, und dass man allein nur halb so gut ubd auch nur halb so glücklich ist.

Ich las in den anderen Rezensionen, dass viele von der Story nicht wirklich gefesselt waren. Abgesehen von den ersten Minuten, die mir oft den Eindruck vermittelten, in einer Werbeveranstaltung zu stecken, hat mich der Film voll in seinen Bann gezogen und oft auch zu Tränen gerührt.

Einige Szenen sind einfach nur lustig( z.B. das Trecker erschrecken); ganz groß war auch die Stelle in der ein Ferrari( Stimme: Michael Schumacher) in den Reifenladen kommt und der Besitzer und der kleine Gabelstapler Guido völlig überwältigt in Ohnmacht fallen.

Fazit: Geht nicht so viel auf die schlechten( und guten) Rezensionen ein. Macht euch lieber ein eigenes Bild. Geschmäcker sind nun einmal verschieden. Ihr werdet es sicher nicht bereuen.
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am 22. Januar 2007
Ganz klar, Cars ist kein gewöhnlicher Animationsfilm mit reinem Spaßfaktor und das mag ihn für manche Zuschauer und Rezensenten langweilig erscheinen lassen. Jüngere Zuschauer und Leute, die den Film nur wegen des Humors sehen wollen, könnten durchaus Probleme mit den langen, tiefgründigen Dialogen haben. Der Film geht eben über das Niveau eines gewöhnlichen CGI-Filmchens weit hinaus.

Pixar ist es gelungen, einen intelligenten und psychologisch höchst interessanten Film mit genialer Optik hinzubekommen. Nachdem inzwischen Klamauk-Filme über spaßige CGI-Tierchen fast von jedem Hollywood-Studio aus dem Computer gezaubert werden (die beiden einstigen Alleinunterhalter Pixar und Dreamworks hatten 2006 mit zahllosen und oft durchwachsenen Konkurrenzfilmen zu kämpfen) hat Pixar die entscheidenden Schritte weiter gemacht: die Grafik wurde weiterentwickelt und dem Film wurde mehr Gehalt verliehen, es bleibt etwas zum Nachdenken.

Ein Film mit Herz und Seele über alte Westernromantik vs. moderne Highways und Technik, alles aus der Sicht von urkomischen aber charakterlich clever ausgearbeiteter Autos erzählt.

Das war etwas ganz besonderes, man darf sich dabei aber kein Schenkelklopfer-Festival erwarten und braucht einfach Geduld, sich in den Film einzufühlen. Das damit einige spaßverwöhnte Kiddies und Popkornkino-Besucher etwas gelangweilt waren spricht dabei eher für als gegen den Film.

Meiner Meinung nach der beste und kreativste Animationsfilm, den Pixar bislang abgeliefert hat, weil er eben kein zweiter Toy Story und keine zweite Monster AG ist sondern ein Weiterentwicklung mit Hirn darstellt...
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am 22. August 2009
Ich denke der Film müsste hinlänglich bekannt sein,deshalb spar ich mir die Worte- Nur soviel: Mit Monster AG mein lieblings Pixar Film!
BILD: UNGLAUBLICH!!! Wer einen Full-HD TV oder Beamer sein eigen nennt kann sich auf 116 min mit offenem Mund einstellen- Wahnsinns Schärfe, Kontrast, Farben, Räumlichkeit, in allen belangen TOLL! - Wer sich noch nicht zum kauf eines Full HD Gerätes entschließen konnte, oder wer Freunde, Bekannte von Full HD überzeugen möchte--- Hier ist die Perfekte Vorführscheibe!!!
TON: Hmmm... Auch in diesem Punkt....REFERENZ!! - zumindest der engl. Dolby TrueHD 5.1 Ton- Alle Boxen werden fast permanent mit einbezogen,mal sind es Motoren welche einen "bedrohlich" umrunden, manchmal aber auch nur kleine "Naturgeräusche"- hier hat man sich wirklich Mühe gegeben!! Selbst der dt. DD 5.1 EX Ton ist recht ordentlich,wer aber die Möglichkeit hat (und etwas engl. versteht) sollte die engl. lossless Variante vorziehen,da ein deutlicher Mehrwert hörbar ist (Präzision,Räumlichkeit,Dynamik).
EXTRAS: Auch hier... Toll!! Besonders die beiden Kurzfilme sind sehenswert,genauso wie der "Epilog" in HD. Natürlich ist ein Making Of (Hinter den Kulissen)vorhanden was die Entstehung des Filmes betrachtet. Wer auf Extras steht (ich eher weniger) bekommt hier einiges geboten.
FAZIT: Eine Audiovisuelle Referenz BLU-RAY eines tollen Filmes. Unbeding mal im Player rotieren lassen!!
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Der Film selber ist sehr niedlich und ich liebe die vielen versteckten Anspielungen auf Autos und Rennfahrer.
Auch die Sprecherauswahl ist dazu sehr schön gewählt (Nikki Lauda z.B.).

Insgesamt finde ich auch die Botschaft für Kinder wertvoll,
dass es nicht wichtig ist der Tollste zu sein,
sondern anderen beizustehen und die Freundschaft.

Blu-ray:
Bei diesem Film finde ich, dass sich die Blu-ray-Version besonders lohnt!
Die Autos, die Straßenbeleuchtung etc. leuchten wirklich sehr schön.
In wenigen Filmen hat man solch besondere Lichteffekte.
Augrund dieser finde ich, dass Cars in Blu-ray besonders lohnenswert ist.
Da habe ich jedes Blitzlicht genossen beim Zusehen :)
Insgesamt strahlen die Farben sehr und alles ist in sehr guter Bildqualität.

Extras des Steelbook:
Kurzfilm Hook und das Geisterlicht
Kurzfilm Die Ein-Mann-Band
Hinter den Kulissen
Inspiration für Cars
Zusätzliche Szenen
Auto-Suchspiel
Bild ind Bild Kommentar
Epilog in HD
(teilweise nur in englisch mit deutschem Untertitel)

FSK:
Den Kleber kann man abziehen.
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am 11. Februar 2007
unfassbar, was pixar da wieder auf den datenträger gebrannt hat! wenn ich überlege was für zeichentrickfilme wir damals in den 70ern zu sehen bekamen, und die fanden wir auch toll! aber was da heute am computer möglich ist, ist der schiere wahnsinn und versetzt mich jedesmal erneut ins staunen! die landschaften sehen teilweise aus wie echt, auch einige rennszenen und details, wahnsinn!

der film spielt komplett in der welt der autos, es taucht nicht eine einzige menschliche figur auf, und das ist auch gut so!

ein kleiner rennwagen geht auf dem transport zum nächsten rennen verloren und findet sich in einem fast verlassenen leeren nest wieder. dieses war mal eine blühende kleine stadt, bis die grosse umgehungsstrasse, die interstate 40, gebaut wurde. seitdem hat sich nie wieder ein auto hierher verloren.

lightning, so heisst der rennwagen, wird zu einer strafe wegen raserei verdonnert und muss die hauptstrasse durch den ort neu asphaltieren. hierbei lernt er, daß das leben ohne freunde und spass nicht funktioniert. der film bietet haufenweise lacher, auch einige echte brüller (TRECKERERSCHRECKER!!!!). ich zumindest hatte durchgehend ein lächeln auf den lippen. die kleinen bekommen eine ordentliche lektion in sachen moral, etwas liebe ist auch spiel.

das ende des films ist beinahe schon herzergreifend, man vergisst fast daß es sich um einen "nichtmenschlichen" film handelt. super!

das bild ist logischerweise über jeden zweifel erhaben, eine freude auf einem grosschirm! die tonspur hat mich echt überrascht, es wird jede menge für die ohren geboten!

fazit:

dieser film ist sicherlich sowohl für die kleinen als auch für die grossen ein genuss, es wird für jeden etwas geboten! steht für mich in einer reihe mit filmen wie madagaskar, ab durch die hecke und nemo! daumen hoch!
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am 5. Januar 2007
Wer selbst noch, wie ich, auf der „alten” Route 66 durch die USA gefahren ist und auch im Laufe der Jahrzehnte miterleben konnte, wie die Städte an dieser Strecke langsam verfielen, aber auch, wie sie durch den Nostalgietourismus langsam wieder einen Teil ihrer früheren Identität zurückgewannen, der weiß, dass dieser Film in mancher Hinsicht realistischer ist als es ein Realfilm sein könnte -- einfach deshalb, weil in der animierten Realität verschiedene Aspekte in einer fiktiven Stadt zusammengefasst werden konnten, die in der Wirklichkeit nicht in dieser Konzentration zu finden sind.

Merkwürdigerweise vergisst man in einem solchen Film, in dem kein einziger Mensch mitspielt, auch schneller als bei computeranimierten menschlichen Charakteren, dass es sich um einen Animationsfilm (und sicherlichlich nicht um Anime, wie ein anderer Rezensent schreibt!) handelt. Die Figuren sind erstaunlich charaktervoll und „lebendig”, und die originellen Einfälle einfach köstlich (die “bugs” im Film sind winzige VW „Käfer”!).

Ein besonderes Lob gilt auch den (Original-)Stimmen, unter denen sogar Superstar und Autofan Paul Newman ist. Ein herrlicher Spaß sind die Pixar-Parodien im Abspann (“Monster Trucks Inc.” oder “A Bug’s Life” mit einem VW), bei denen sich John Ratzenberger (“Cheers”, “Gandhi”) darüber lustig macht, dass er (zu Recht!) in fast jedem Pixar-Film zu hören ist.

Witzig ist auch, dass Michael Schumacher in der englischen, deutschen und italienischen Fassung des Films (in allen drei Sprachen!), Giancarlo Fisichella in der italienischen und Fernando Alonso in der spanischen Fassung zu hören sind.

Alles in allem ein rundum gelungener Film mit Humor auf vielen verschiedenen Ebenen, wie man es von Pixar gewohnt ist. Die Kleinen werden ihren Spaß haben, aber viele Späße sind nur für Erwachsene witzig, die entsprechendes Hintergrundwissen und natürlich Filmkenntnisse mitbringen. (Der Porsche beispielsweise ist Anwältin, englisch scherzhaft Portia [gleiche Aussprache] genannt, nach der gleichnamigen Figur in Shakespeares “Merchant of Venice”!)

Wer die Route 66 kennt, wird den Film schätzen, und wer sie noch nicht kennt, wird vielleicht mal über einen Urlaub entlang der Strecke nachdenken, dabei von der Interstate abfahren und sich die kleinen Städte anschauen. Der Abspann führt eine ganze Reihe sehenswerter Attraktionen auf, die den Filmemachern als Inspiration dienten. Man kann sie durchaus als Reiseführer verwenden.
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am 3. November 2013
Ich habe jahrelang einen Bogen um den Film gemacht. Sprechende Autos? Nur noch sprechende Tiere sind schlimmer, dachte ich.
Aufgrund meiner Tochter wurde ich "gezwungen" den Film zu schauen. Was soll ich sagen? Gänsehaut und Pippi im Auge!

Ich finde es toll, mit welchem Enthusiasmus und welcher Detailtiefe ein Film über Autorennen und Classic-Cars gemacht wurde. Jedes Mal entdeckte ich weitere Details und Anspielungen. Es gibt einige sehr schöne Kameraeinstellungen, die die Liebe der Filmemacher zum Motorsport zeigen.

Und dann die Geschichte über Freundschaft. Ein Film, denn man tatsächlich uneingeschränkt empfehlen kann: für Vater und Kinder.

Zum Datenträger: extrem gutes Bild und Ton. Menü ist verständlich. Gut ist, dass man den Film direkt mit einem Click im ersten Menü starten kann. Kritik: zu viel Werbung vor dem Film. Bei Kinderfilmen sollte meiner Meinung nach überhaupt keine Werbung geschaltet sein.
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am 27. Februar 2014
Als Pixarfan musste auch diese 3D Scheibe in die Sammlung, auch wenn Cars für mich zu den schwächeren Pixars gehört. Wie schon alle 3D Umsetzungen von Pixar zuvor liegt auch hier der Fokus eher auf der Bildtiefe als auf aus dem Bildschirm heraustretenden Objekten (Pop-Outs). Am Anfang im Rennen fand ich den Film etwas anstrengend für die Augen; 3D und schnelle Schnitte vertragen sich meiner Meinung nach nicht so gut. Der Rest des Films und insbesondere die weiten Landschaften an der Route 66 sind dann aber sehr schön anzuschauen.
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am 5. Oktober 2007
Cars ist einer der Filme, denn man sich immer wieder anschauen kann und nie ganz denselben Film sieht.

Zur Story: Die ist auf dem ersten Blick sehr oberflächlich. Ein arroganter Rennstar lernt, dass gewinnen nicht das wichtigste im Leben ist und lernt den Wert der Freundschaft zu schätzen. Einfach, kindgerecht und Disneytypisch präsentiert. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Der erwachsenere und aufmerksame Zuschauer kann sich an tiefsinnigen Untertönen in den Beziehungen der einzelnen Charaktere untereinander erfreuen. Zudem wird ganz nebenbei ein Stück amerikanischer Geschichte erzählt. Man sieht, was das bauen der Interstate für die Route 66 bedeutet hat - eine sehr menschliche Geschichte die von sehr menschlichen Autos erzählt wird.

Zu den Charakteren: Der Film lebt vor allen von den vielen Nebencharakteren, die alle ihre eigene Geschichte und Persönlichkeit haben.

Zur Synchro: Ich finde daran nichts auszusetzen. Die vieldeutige Sprache ist ganz gut ins deutsch übertragen worden, die Sprecher liefern Grundsolide Arbeit ab. Irgendjemand hat sich hier darüber beschwert, dass Michael Schuhmacher und Co. herangezogen worden sind. Das sind aber im Grunde nur kleine Gimmecks, miniauftritte in denen kaum mehr als ein Satz gesagt wird. Der einzige Rennfahrer, der eine größere Rolle hat, ist Nikki Lauda, und der füllt sie dann auch gut genug aus. Wers toll findet, wird seinen Spass dran haben, die anderen sollte es nicht weiter stören.

Zum Zeichenstil: Das ganze ist unglaublich detailiert gemacht. Man kann sich den Film mehrfach anschauen und entdeckt immer noch versteckte Gags oder Cameo-Auftritte.

Zur Musik: Nicht überragend, aber sie geht ganz gut ins Ohr.

Zum Film läßt sich insgesamt sagen, dass er auf der komischen Seite viel zu bieten hat, aber in Punkto dramatische Momente ein wenig kurz kommt. Ich würde insgesamt zu eine 4,5 tendieren, hab mich bei der Bewertung fürs aufrunden entschieden, weil der Film etwas für jede Altersgruppe (und engagierte Feministinnen) zu bieten hat.

Zur DVD: Der Film ist drauf, das Format in Ordnung, es gibt zwei sehr süße Kurzfilme als Extras. Außerdem noch infos über die Entstehungsgeschichte des Films und nicht verwirklichte Szenen. Wer damit zufrieden ist, der ist mit der DVD gut bedient. Wer lieber die Superduperplatindeluxespezialedition haben möchte, die Disney bestimmt irgendwann herausbringen wird, dem rate ich noch 10-20 Jahre zu warten.
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