Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Auch in Deutsch erste Klasse, 29. Mai 2008
Über die Qualität des Filmes an sich wurde hier schon genug gesagt, ich kann mich den Rezensionen nur anschließen. Aber zwei Anmerkungen möchte ich noch machen:
1. Der Ton ist meiner Meinung nach eine besondere Erwähnung wert. Das Motorenbrummen, insbesondere das herzhafte Röhren, wenn Lightning beim Anlassen mal so richtig aufs Gas tritt, kommt - eine entsprechende Anlage vorausgesetzt - wunderschön fett rüber. Und beim "Showdown"-Autorennen gegen Ende kommt - besonders, wenn man die Möglichkeit hat, den Film in Surround zu genießen - so richtig Rennatmosphäre auf, und obwohl man ohnehin schon zu wissen glaubt, wie der Film ausgeht, fiebert man mit wie am Hockenheim-Ring. Unglaublich, was der Sound hier bewirkt, man glaubt förmlich den Benzingeruch zu riechen. Komplettiert wird das ganze durch den rundum gelungenen Soundtrack. Allein schon die paar Takte des DVD-Hauptmenüs sind so gut, dass man es gar nicht so eilig hat, den Film zu beginnen...
2. Viele Rezensenten behaupten immer, der Film sei nur im englischen Original wirklich gut. Ich kann mich dem NICHT anschließen. Ähnlich wie z.B. auch bei "Findet Nemo" finde ich es wieder einmal faszinierend, was für ein gutes Händchen die Verantwortlichen im Hause Disney sowohl bei der Übersetzung als auch bei der Auswahl der Darsteller haben. Die Übersetzung ist weitgehend wortgetreu, immer sinngetreu und schafft es unglaublicherweise, auch die allermeisten Wortwitze sinnvoll ins Deutsche zu übertragen. Und was die Schauspieler (unter anderem Rick Kavanian, Oliver Kalkofe, Christian Tramitz, Niki Lauda (!), Mika Hakkinen als er selbst und natürlich Michael Schumacher) sprachlich leisten, kommt auf seine Weise locker an das englische Original heran. Mit dem Unterschied, dass der Deutsche, sei er auch noch ein so guter Englischkönner, sich einfach mit den deutschen Stimmen und ihrem Hintergrund besser identifiziert.
Überhaupt ist die Synchro nicht einfach nur eine Synchro, sondern eine komplette Übertragung in den deutschen Sprachraum: Wie immer bei Pixar-Filmen wird liebevoll und akzentuiert Gebrauch von verschiedenen Dialekten gemacht, und kleine Randgags werden stilecht ins Deutsche übertragen: So wird z.B. einer der Moderatoren des Autorennens von niemand anderem als dem Original-Formel 1-Moderator Heiko Waßer gesprochen, dessen Charakter im Film dann auch promt Heiko Waters heißt.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Liebevoll gemacht, 3. Juni 2007
Gestern abend habe ich mir diesen Film zusammen mit Freunden angesehen, und ich fand ihn toll. In der Produktbeschreibung steht, dass dieser Film eine schwache Story hätte und mit anderen Pixar-Produktionen nicht mithalten könne. Dem kann ich absolut nicht zustimmen. Okay, ich habe keine andere Produktion dieser Firma gesehen, aber so bin ich auch relativ unvoreingenommen an diesen Film heran gegangen.
Die Geschichte des Rennwagens Lightning McQueen, der unbedingt den Pisten-Cup gewinnen möchte, geht zu Herzen.
Ist doch Lightning McQueen zu Anfang ein ziemlich selbstverliebtes und arrogantes Auto, welches meint ohne Freunde auskommen zu können(" Ich bin eine One-Man-Show"). Als er dann beim alles entscheidenden Rennen zeitgleich mit seinen beiden Kontrahenten ins Ziel einfährt, erfährt er, dass der Sieger bei einem Stechen in Kalifornien gekührt werden soll. Sofort macht er sich auf den Weg, um als erser dort einzutreffen. Unterwegs geht er allerdings verloren und strandet in dem winzigen Dörfchen Radiators Springs an der legendären Route 66. Die Bewohner( Autos) des Dorfes sind von der Welt vergessen, seit parallel zur Route 66 vor einiger Zeit eine Autobahn gebaut wurde. Aber sie halten zusammen und auch Lightning McQueen lernt- wenn auch widerstrebend- den Wert der Freundschaft kennen. In die schicke Sally Carrera verliebt er sich und in dem liebenswerten aber trotteligen Abschleppwagen Hook und dem kauzigen Doc Hudson, selber ehemaliger erfolgreicher Rennfahrer, findet er treue Freunde. Nichts desto Trotz dauert es noch eine Weile, bis er erkennt, dass Freundschaft mehr zählt als (vergänglicher) Ruhm...
Der Film ist bis ins kleinste Detail liebevoll gestaltet, die Charaktere der Autos sind liebevoll und detailgetreu herausgearbeitet; die Bilder sind oft so real gestaltet, dass man vergessen könnte, dass es sich hierbei um einen Trickfilm handelt. Die Filmmusik ist Phänomenal, absolut mitreißend, und man wird ganz liebevoll und wie selbstverständlich an die Moral/ den Leitfaden der Geschichte herangeführt: Freundschaft, und dass man allein nur halb so gut ubd auch nur halb so glücklich ist.
Ich las in den anderen Rezensionen, dass viele von der Story nicht wirklich gefesselt waren. Abgesehen von den ersten Minuten, die mir oft den Eindruck vermittelten, in einer Werbeveranstaltung zu stecken, hat mich der Film voll in seinen Bann gezogen und oft auch zu Tränen gerührt.
Einige Szenen sind einfach nur lustig( z.B. das Trecker erschrecken); ganz groß war auch die Stelle in der ein Ferrari( Stimme: Michael Schumacher) in den Reifenladen kommt und der Besitzer und der kleine Gabelstapler Guido völlig überwältigt in Ohnmacht fallen.
Fazit: Geht nicht so viel auf die schlechten( und guten) Rezensionen ein. Macht euch lieber ein eigenes Bild. Geschmäcker sind nun einmal verschieden. Ihr werdet es sicher nicht bereuen.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Pixars bester seit Toy Story 2, 2. Mai 2007
Meine Motivation, einen Animationsfilm anzusehen, ist eigentlich eher gering. Eine der wenigen Ausnahmen bilden die Filme von Pixar, die über die üblichen Kitschfilme mit niedlichen Tieren und schmalzigen Gesangseinlagen hinausgehen. Und auch diesmal hat es sich wieder gelohnt!
Hatte "Die Unglaublichen" hin und wieder mit ein paar Längen zu kämpfen, ist "Cars" wieder von der ersten bis zur letzten Minute so richtig unterhaltsam. "Cars" erzählt eine schöne Geschichte, der Film bietet liebenswerte und sympathische Autos als Charaktere und die gut dosierten Gags zünden. Wie bei Pixar üblich, spricht der Humor auch diesmal alle Altersklassen an. Auch als Erwachsener kann man über viele Szenen lachen (manche Anspielungen und Details versteht man bei den Pixarfilmen als Erwachsener sogar besser) und der Film wird auch nicht langweilig. Natürlich sind die Animationen auch diesmal ein Augenschmaus und Pixar hat sich erneut ein wenig gesteigert. Genau genommen baut Pixar auch Szenen ein, die gerne zeigen, zu was das Studio fähig ist. Allerdings passen diese Szenen immer gut in die Handlung, während bei anderen Filmen oft nur die dünne Handlung kaschiert werden soll und viele dieser FX-Feuerwerke einfach unnötig wirken.
Ein wenig Kritik muß allerdings die deutsche Synchronisation einstecken. Bei Animationsfilmen herrscht in den deutschen Synchronstudios seit Jahren die Unsitte, die Rollen teils mit drittklassigen Komikern, B-Promis oder anderen Nicht-Synchronprofis zu besetzen. Niki Lauda ist in seiner Rolle zwar erträglich, aber die beiden RTL Formel 1 Kommentatoren Heiko Wasser und vor allem Christian Danner bringen einfach nicht die Fähigkeiten mit, eine Filmfigur zu synchronisieren. Auch bei "Cars" zeigt sich wieder, daß man für die Synchronisation Profis ans Werk lassen sollte, die Hauptberuflich ihr Geld damit verdienen.
Ansonsten ist "Cars" aber eine gelungene Komödie mit drolligen Charakteren. Meiner Meinung nach sogar einen Tick besser als "Findet Nemo" und somit Pixars bester seit "Toy Story 2".
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