Die neuen Modelle von Carrera weckten bei mir große Hoffnung auf gute Qualität und großen Spaßfaktor. Zumal die Carrera Racing Machine auf der Nürnberger Spielzeugmesse den Toy Innovationspreis 2010 im Bereich "Elektronik und Technik" bekommen hat. Da das Topmodell noch nicht zu haben war und mir auch zu groß und teuer ist, entschied ich mich für den Inferno orange. Leider wurde meine große Erwartung stark enttäuscht. Ich musste lange suchen, bis ich den Einschalter am Fahrzeug finden konnte. Da wo er in der Bedinungsanleitung abgebildete ist, war er nicht. Sondern ganz am Heck schlecht erreichbar und ablesbar, welche Schalterposition wofür steht. Als er dann endlich fuhr, konnte ich keine großen Unterschiede zwischen den beiden Geschwindigkeiten ausmachen, die man wählen kann. Da das Modell, wie alle 27 MHz Modell von Carrera keine Proportionalsteuerung besitzt, fährt das Teil entweder Vollgas oder rollt aus. Gleiches gilt für die Lenkung. Dadurch ist das Modell für die Wohnung zu schnell und schlecht zu steuern. Die Federung ist bei diesem Modell im Gegensatz zu den Buggys von Carrera nur für die Optik. Gut gefallen hat mir das Licht. Aber das brennt nur, wenn man vorwärts Gas gibt. Beim Rückwärtsfähren bleibt es aus. Habe mich jetzt für ein XXS-Modell von Graupner entschieden. Das kostet zwar etwas mehr, dafür hat es Allradantrieb, ist nicht so groß, hat Proportionalsteuerung, fährt somit auch prima langsam in der Wohnung oder auch draußen im flachen Sand und Gras. Die fehlende Beleuchtung hab ich selber nachgerüstet (LEDs, Fassungen und Litze gibts für wenig Geld z.B. bei Conrad).