Das Buch hat gut 200 Seiten; davon sind ca. 80 Seiten Krimi, ca. 100 Seiten Rezepte und der Rest verteilt sich auf Titelseiten, Vorwort, mehrere Register etc.
Zunächst zum Rezeptteil: Er enthält Rezepte zu Gerichten, die in den vorangegangen Eichendorff-Krimis vorkamen; dabei erklärt Carsten Sebastian Henn auch genau, wie sie in dem Kontext des jeweiligen Krimis vorkamen - da werden viele Erinnerungen wach! Es ist mir wichtig anzumerken, dass es sich hierbei nicht um die (wenigen) Rezepte handelt, die schon im Anhang der anderen Eichendorff-Krimis abgedruckt sind, sondern um weitere, bei denen nur die Gerichte, aber nicht die dazugehörigen Rezepte, schon mal vorkamen.
Der Krimi ist - wenn auch nicht so lang und komplex wie die vorangegangenen - ein typischer Eichendorff-Krimi, nett und unterhaltsam zu lesen, dabei natürlich ein kulinarischer Krimi, und auch die Informationen über Wein reichen gerade noch aus, ihn einen Weinkrimi zu nennen.
Dieses Buch ist bestimmt richtig für jeden Fan der Eichendorff-Krimis; die vorangegangenen sollte man schon gelesen haben und mögen, bevor man sich diesem hier widmet.