Ein kurzer Rückblick: Als Fan von „Pretty Maids" hatte man es in den vergangenen Jahren nicht immer leicht. So kam nach dem genialen „Sin Decade" ein schwaches „Scream" Album, dann ein wieder schönes kräftiges mit Namen „Spooked". Tja und dann „Anything worth doing is worth overdoing", was für ein Name...und so war die Platte dann auch.....ziemlich schwach. Mit „Carpe Diem" ging's im Jahre 2000 wieder nach oben. Danach, wie sollte es auch anders sein mit „Planet Panic" wieder Richtung Mittelmass. Das ist schon irgendwie komisch, wie die Qualität der letzten 15 Jahre schwankt. „Carpe Diem" ist eigentlich kein typisches „PM" Album aber mit eines ihrer Besten. Es geht direkt beim ersten hören schon richtig gut rein. Gelungene Melodien, gute Gitarren von Ken Hammer und einem gut aufgelegtem Ronnie Atkins. Insgesamt kann man das Album wohl am besten zwischen „Future World" und „Sin Decade" einordnen. Passt zwar auch nicht ganz, hat aber von beiden was. Anspieltipps sind das geniale „Wouldn't miss you", das Wunderbar Melodische „Clay", das Rifflastige „Until it dies" und der Pretty Maids typische Schussstreich „Invisible Chains". Dieses Album wird so schnell nicht Langweilig, da es an guten Ideen und großartigen Melodien nicht mangelt. Fazit ein sehr gutes Album mit Langzeithörgenuss und keinen Ausfällen!!