Carlotta Carlyle ist 185 cm groß, rothaarig und attraktiv, und obwohl sie so auffällig ist, ist sie Privatdetektivin. Leider ist es um die Auftragslage nicht allzu gut bestellt, also muss sie als Taxifahrerin jobben. In 'Carlotta fängt Schlangen' geht sie auf die Suche nach einem vermissten Mädchen aus reichem Hause. Bei ihren Ermittlungen stößt sie auf einen widerlichen Vater, der ihr vorlügt, das Mädchen sei wieder daheim, einen wunderschönen Lehrer, der der Schwarm des Mädchens gewesen zu sein scheint und auf skrupellose Geldmacherei mit dem Körper eines jungen Mädchens.
Carlotta Carlyle ist ein Original. Die Kontinuität, die bei diesem Roman anfängt und sich bis zu der aktuellsten Ausgabe fortsetzt, nimmt den Leser gefangen und hält ihn fest. Roz, die postmoderne Punkuntermieterin Carlottas, Sam, ihr Chef und Aushilfsfreund, Paolina, ihre 'kleine Schwester' und viele mehr vermitteln den Eindruck, Freunde und Bekannte zu sein, man stößt auf keinerlei Widersprüche innerhalb der Handlung und der Charaktere. Sie alle stützen einen Roman, wie er witziger und trauriger kaum sein könnte.