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Carl Tohrbergs Weihnachten: Drei Stories Gebundene Ausgabe – 12. November 2012

34 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
  • Verlag: Piper (12. November 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492055524
  • ISBN-13: 978-3492055529
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 1,4 x 18,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.099 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Ferdinand von Schirach, geboren 1964, arbeitet als Strafverteidiger und Schriftsteller in Berlin. Seine Storybände »Verbrechen« und »Schuld« wurden, genau wie sein erster Roman »Der Fall Collini«, zu internationalen Bestsellern. In mehr als dreißig Ländern erschienen Übersetzungen. Schirach wurde mit dem Kleist-Preis und anderen - auch internationalen - Literaturpreisen ausgezeichnet. Zuletzt veröffentlichte er im September 2013 seinen Roman »Tabu«. In seinen Essays und Reden äußert er sich regelmäßig zu großen gesellschaftspolitischen Themen.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Schirach denkt wie ein Jurist - und schreibt wie ein amerikanischer Autor: kurz, knapp, wuchtig und lakonisch - und in bester Tradition und genauso gut wie Raymond Carver, der Meister der Kurzgeschichte.«, rbb Kulturradio, 11.12.2012

»Drei Stories in einem Band, die es in sich haben.«, Brigitte-Extra: Last-Minute-Geschenke, 28.11.2012

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ferdinand von Schirach Der SPIEGEL nennt ihn einen »großartigen Erzähler«, die NEW YORK TIMES einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der britische INDEPENDENT vergleicht ihn mit Kafka und Kleist. Ferdinand von Schirachs Erzählungsbände »Verbrechen« und »Schuld« und seine Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern, die bisher in mehr als 35 Ländern erschienen sind. Schirach wurde mit mehreren – auch internationalen – Literaturpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kleist-Preis. Ferdinand von Schirach lebt in Berlin.

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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von es am 27. November 2012
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Als Fan von Ferdinand von Schirach habe ich "Verbrechen", "Schuld" und "Der Fall Collini" verschlungen. Andererseits mußte ich oft nach dem Ende einer einzelnen Erzählung erst mal eine Pause zum Durchatmen und Verarbeiten der Grausamkeiten einlegen.

Das erwartet den Leser im neuen Buch "Carl Tohrbergs Weihnachten" nicht. Vielmehr zeichnet Ferdinand von Schirach in unheimlich dichtem, prägnantem Schreibstil zerrissene, traurige, verlorene Charaktere, die mich sofort fasziniert haben. In der zweiten Geschichte zum Beispiel beschreibt er den Amtsrichter Seybold: "Seybold will keine Karriere machen. Er bleibt sein Leben lang Amtsrichter, zuständig für die kleineren Delikte: Einbruchsdiebstahl, Betrug, ab und zu etwas Außergewöhnliches wie unerlaubte Abfallbeseitigung oder sexuelle Nötigung." In dieser Knappheit für mich ein geniales Einfangen einer ganzen Persönlichkeit. Diese zweite Geschichte ist für mich auch die stärkste, denn man ahnt, dass es eine Wendung geben muß, doch sie ist so poiniert und witzig - toll!
Sehr liebenswert die erste Geschichte über den unglücklichen Bäcker, der von Schirch nicht mal einen Namen bekommt, er heißt einfach nur "Bäcker", auch das sagt für mich viel aus. Es sind ganz andere, leisere Töne, die mich in dieser Geschichte überrascht haben.
In der letzten Geschichte wird es dann noch einmal spannend a la "Verbrechen", aber auch hier ist der Protagonist Carl mit wenigen Sätzen so komplex beschrieben, dass ich gerührt bin und mit Carl leiden und fühlen kann.
Großartige Literatur!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Reinhard Lahme am 16. Januar 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Rätselfrage: Was haben die Wörter "Glump" und "Anamorphose" miteinander zu tun? Wer sie auflösen möchte, muß die Titelgeschichte "Carl Tohrbergs Weihnachten" in Ferdinand von Schirachs schmaler Storiesammlung bis zum Ende verfolgen. Es lohnt sich allemahl, die Kurzgeschichten des Berliner Strafverteidigers und Erfolgsautoren ("Verbrechen", "Schuld") und auch seinen Kurzroman "Der Fall Collin" zu lesen. Nicht nur die auf eine meist überrachende Pointe hin konstruierten, spannenden Geschichten, sondern vor allem auch die an amerikanischen Vorbildern geschulte souveräne, glasklare, kunstvoll schlicht gehaltene Sprache bereiten großes Lektürevergnügen. Nur so viel sei hier verraten: In "Der Bäcker" führen Irrtümer zu Gewaltaktionen; in "Seybold" variiert Schirach ein Motiv von Brecht ("Die unwürdige Greisin") auf Mannebene; und in der Titelgeschichte führt das kinderkriminelle Verhalten einer Mutter zu einer späten Befreiungsaktion...

Ein empfehlenswertes Büchlein, gut geeignet auch zum Vorlesen oder zum Verschenken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hamlet TOP 1000 REZENSENT am 2. Dezember 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Braucht jemand noch ein Weihnachtsgeschenk für einen Buchliebhaber? Dann möchte ich euch diese Kurzgeschichten-Sammlung aus dem Piper Verlag ans Herz legen. Das schmale, in rotes Leinen gebundene Bändchen ist nicht nur wunderschön anzuschauen, sondern auch, obwohl nur 64 Seiten dünn, sehr gehaltvolle Kost.

Was geschieht mit einem Mann, dem der Psychiater eine "gefährliche Störung" bescheinigt, wenn er von der Frau, die er begehrt, zurückgewiesen wird? Womit beschäftigt sich ein Amtsrichter, der sich sein gesamtes Leben lang ausschließlich durch seine Arbeit definiert hat, wenn er reif für den Ruhestand ist? Kann ein Versicherungsmathematiker seine künstlerische Ader lebenslang unterdrücken und unbeschadet der emotionalen Kälte seines Elternhauses entfliehen?

Von Schirach erfreut seine Leser in bewährter Manier mit drei nüchtern, fast emotionslos erzählten Geschichten über Menschen, die plötzlich und für Außenstehende absolut unbegreiflich, völlig ver"rückt" agieren. Setzt man diese Taten jedoch in Beziehung zu den Verletzungen der Psyche, die diesen Menschen im Laufe ihres Lebens zugefügt wurden, so wirkt deren Handeln schlussendlich völlig logisch und nachvollziehbar, und es wäre eher verwunderlich, wenn es nicht in einer Katastrophe enden würde.

Kleine Geschichten, die lange nachhallen!
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Format: Gebundene Ausgabe
In seinen Geschichten macht uns von Schirach mit Personen bekannt, wie sie uns vielfach umgeben, die wir im alltäglichen Umgang kennen, von denen wir aber letztlich nichts wissen und wohl auch häufig gar nichts wissen wollen. Diese Nachbarn, Kollegen, Passanten gehören zu unserem Leben, ohne es zu bestimmen. Sie sind austauschbar und gewöhnlich. Und weil sie uns so ähnlich sind, glauben wir nicht daran, dass sich hinter diesen Durchschnittscharakteren dunkle Geschichten oder düstere Gedanken verbergen könnten. Ganz ausschließen aber können wir das nicht. Eben dort, wo die klare sichtbare Oberfläche der Menschen in die dunkle Verborgenheit ihrer Heimlichkeiten übergeht, setzen von Schirachs Stories an und offenbaren uns Einblick in die überraschenden Geheimnisse der Alltagsmenschen.

Die Short-story gilt als die ganz besondere literarische Form, die zu beherrschen nur den Könnern vorbehalten ist. Von Schirach darf ohne Einschränkung zu diesem auserlesenen Kreis gezählt werden. Mit nur wenigen kurzen Beschreibungen umreißt er eine Situation, entwirft im Kopf des Lesers ein Bild, das dieser bereitwillig ausgestaltet. Über nur wenige Seiten spannt sich der Bogen einer Erzählung, die dennoch ein ganzes Menschenleben auf sein inneres Wesen reduziert. Eine solide Sprache, kurze und klare Sätze sorgen dafür, dass wir als Leser ohne es zu merken in die Leben dieser Helden eindringen. Das fesselt und unterhält.

Die hier vorliegenden Geschichten deuten aber auch ein Problem an: Von Schirachs Texte haben einen gleichartigen dramaturgischen Aufbau, der durch stete Wiederholung zu einer stereotypen Masche zu verkommen droht.
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