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Carl & Bertha
 
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Carl & Bertha

Felicitas Woll , Ken Duken , Till Endemann    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Felicitas Woll, Ken Duken, Hansjürgen Hürrig, Michou Friesz, Alexander Beyer
  • Regisseur(e): Till Endemann
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 20. Mai 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004VBGAX0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.930 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Schon beim ersten Zusammentreffen ist die junge Bertha Ringer von den Ideen und Träumen des Carl Benz für motorisierte Fortbewegung bezaubert. Für die Ehe mit ihm ficht sie einen harten Kampf mit ihren Eltern aus, denn die fürchten, dass Bertha mit einem verschuldeten Ingenieur ohne die gewohnte bürgerliche Sicherheit unglücklich wird. Tatsächlich wird Bertha in ihrer Ehe reichlich Gelegenheit haben, Zuversicht und Durchhaltevermögen zu beweisen, denn Carls Erfindung braucht nicht nur technisches Knowhow, sondern auch sehr viel Zeit, mühsam zu findende Investoren und noch mehr Überzeugungskraft. Trotzdem gelingt es Carl Benz nach harten Jahren, seinen Verbrennungsmotor zu einem pferdelosen Wagen weiterzuentwickeln. Als den niemand haben will, ist Carl bereit, aufzugeben. Spontan macht Bertha sich mit ihren Söhnen auf eine Pionierfahrt, um die Fahrtüchtigkeit des Wagens zu beweisen.

Produktbeschreibungen

Mit der ersten, kühnen Fahrt im pferdelosen Wagen schrieb Bertha Benz sich in die Technikgeschichte ein und verschaffte der Erfindung ihres Mannes Carl den Durchbruch. Hinter dieser wagemutigen Tat steht eine Geschichte von unerschütterlichem Vertrauen, von Zuversicht und einer

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. Hoevermann TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
"Am Mute hängt der Erfolg" - Theodor Fontane

Nahezu unglaublich, dass die Lebensgeschichte von Carl und Bertha Benz bislang nicht verfilmt worden ist. Dabei ist es eine Erzählung mit schier unerschöpflichem Potential: Eine unglaubliche Vision, ein Stück deutscher Vergangenheit, eine große Liebe. Es ist ein Plädoyer für den Glauben an sich selbst und die eigenen Ideen ' aller Widerstände und Widrigkeiten zum Trotz. Dieser Film macht Mut. Er fordert dazu auf, sich selbst zu verwirklichen, auch, wenn das bedeutet, sich gegen gesellschaftliche Konventionen zu stellen.

Pforzheim 1870. Der charismatische Ingenieur Carl Benz (Ken Duken) hat eine unglaubliche Vision: Er will den ersten pferdelosen Wagen konstruieren. Ein Gefährt für jedermann, das das individuelle Reisen auch weniger betuchten Menschen ermöglichen soll. Allerdings fehlt ihm für die Verwirklichung dieses kühnen Traums das Geld. Potentielle Investoren machen sich rar. Zu phantastisch, zu weit hergeholt scheinen die Gedanken an eine motorisierte Kutsche.

Carl Benz ist hoch verschuldet, als er Bertha Ringer (Feliticas Woll) erstmals auf dem Ball der Familie Mannstedt begegnet. Die junge Frau ist gebildet, wohlerzogen; sie entspricht voll und ganz dem Bild einer bürgerlichen Frau Ende des 19. Jahrhunderts. Dabei ist sie mindestens ebenso unkonventionell wie er selbst. Die Ehe mit Wilhelm von Mannstedt (Alexander Beyer), der als exzellente Partie gilt, schlägt sie aus. Sie will nicht in einer lieblosen Beziehung gefangen sein.

Die Begegnung mit Carl Benz wird für sie zum Wendepunkt ihres bisherigen Lebens: Der junge Visionär überzeugt sie mit seinen Ideen von einem pferdelosen Wagen und aufwändig gezeichneten Konstruktionsplänen. Die Anziehung zwischen ihnen ist vom ersten Moment an greifbar, spürbar. Viel bieten kann er ihr nicht. Vermögen ist nicht vorhanden. Nur Schulden. Und ein großer Traum.

Der Verwirklichung widmet Carl Benz sein ganzes Leben: Er geht an seine Grenzen, geht darüber hinaus, arbeitet bis zur vollkommenen Erschöpfung und er setzt seine Gesundheit aufs Spiel in dem verzweifelten Kampf, seine Familie ' Bertha und vier Kinder - zu ernähren und gleichzeitig seinen Traum Realität werden zu lassen. Aufträge abzulehnen, kann er sich nicht erlauben. Hilfe nimmt er nicht an. Er will es allein schaffen.

Es ist vor allem Bertha, deren unerschütterlicher Glaube ihm Halt gibt ' und in den entscheidenden Augenblicken die Kraft, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Sie nimmt Entbehrungen, Spott, Hohn und harte Arbeit in Kauf, während sie verzweifelt versucht, etwas Ordentliches auf den Tisch zu bringen. Letztendlich sollte es nicht nur Jahre, sondern fast ein Jahrzehnt dauern, bis dem 'unvernünftigen Außenseiter' endlich ein großer Durchbruch gelingt' Investoren steigen ein, Aktien werden verkauft, doch bald erfolgt erneut ein herber Rückschlag: Benz nutzte für seinen Gasmotor die von Gottlieb Daimler erfundene Zündvorrichtung. Dieser hatte seine Idee allerdings schützen lassen. Den folgenden Patentstreit gewinnt Daimler. Doch das Auto selbst, der motorisierte Wagen als einheitliche Konstruktion, ist Carl Benz zu verdanken. Allerdings stößt das Gefährt auch nach seiner Fertigstellung Ende des 19. Jahrhunderts nicht auf große Resonanz. Niemand will es kaufen. Man vertraut dem 'Hexenkarren' nicht so recht, und der Ingenieur tut sich schwer mit dem Gedanken, den Wagen weiter zu präsentieren.

Bertha Benz entscheidet sich schließlich zu einer mutigen Marketing-Maßnahme: Zusammen mit ihren Söhnen bricht sie 1888 zu einer Fernfahrt von Mannheim nach Pforzheim auf. Immerhin 106 Kilometer umfasst diese Strecke, der man heutzutage (weitgehend) auf der Bertha Benz Memorial Route folgen kann. Damit schreibt sie Geschichte: Bertha Benz ist der erste Mensch, der eine richtige Autofahrt unternimmt und das neue Gefährt einem Härtetest unterzieht.

Ungefährlich ist diese Aktion nicht. Die drei fahren mit der wackligen, dreirädrigen Konstruktion nicht etwa über gleichmäßigen Asphalt. Die Beläge der damaligen Straßen bestanden aus Kopfsteinpflaster; außerhalb der Städte ging die Fahrt über Feldwege, durch Matsch und Schlamm. Aber Bertha Benz schafft es, und damit ist der Siegeszug des Automobils nicht mehr aufzuhalten.

Ebenso wie im Film kam es in der Realität auf dieser Strecke tatsächlich zu zwei Pannen: Die historische Bertha Benz, die über ein beachtliches technisches Verständnis verfügte, brachte das Auto mit Hutnadel und Strumpfband allerdings selbständig wieder in Schuss.

Till Endemanns Fernsehfilm ist nach Bildern aus dem Leben von Carl und Bertha Benz erzählt. Mit beträchtlichem Aufwand wurde die Welt Ende des 19. Jahrhunderts dafür neu erschaffen: Die Gebäude und Straßen, die gerade aufblühende Industrie, der Marktplatz, aber auch die Wohnungseinrichtung und die Kostüme überzeugen mit viel Liebe zum Detail. Man fühlt sich wie auf einer Zeitreise und tritt ein in eine ganz eigene Welt.

'Carl & Bertha' erzählt stimmig in schönen Bildern, aufwändig inszeniert und musikalisch durchweg passend untermalt die Entstehung und Entwicklung einer Erfindung, die die Welt verändert. Gleichzeitig wird hier nicht nur ein Stück deutsche Geschichte, sondern ein Stück Frauengeschichte lebendig. Schauspielerisch überzeugen vor allem Ken Duken als Carl Benz und Felicitas Woll in der Rolle der Bertha Benz. Beide sehen ihren historischen Originalen darüber hinaus auch verblüffend ähnlich. Sie spielen mit Hingabe und gehen vollkommen in ihren Rollen auf.

Dramaturgisch fesselt der Film von der ersten Minute an, uns die 90 Minuten vergehen wie im Flug. Ein sehenswertes Making-Of, das als Special auf der DVD enthalten ist, vermittelt spannende Einblicke in die Suche nach passenden Drehorten, die Inszenierung und filmische Umsetzung. Gewünscht hätte ich mir als zusätzliche Bonbons weitere Hintergrundberichte bei den Specials. Denkbar gewesen wäre eine Dokumentation über die historischen Persönlichkeiten. Das hätte direkte Vergleiche zwischen Film und Realität erlaubt, denn anders als gezeigt, fuhr Bertha Benz nicht den Prototypen bis nach Pforzheim; sie legte die Strecke in einem Nachfolgemodell zurück. Interessant ist auch, dass die Stadt-Apotheke in Wiesloch bei Heidelberg als erste Tankstelle der Welt betrachtet wird. Dort kaufte Bertha Benz Ligroin, als ihr und den beiden Söhnen unterwegs der Treibstoff ausging. Das ist wohl auch der Grund, aus dem es bis ins 20. Jahrhundert hinein Benzin bzw. sonstige Treibstoffe nur in Apotheken käuflich zu erwerben gab.

Hintergrundinformationen zur Bertha Benz Memorial Route, einer vor allem bei Touristen beliebten Strecke, wären ebenfalls interessant gewesen. Seit 1988 findet dort alle zwei Jahre eine Tour für historische Fahrzeuge statt. Organisator ist u.a. das Automuseum Dr. Carl Benz. Um dessen Glauben an die Zukunft und den Fortschritt Rechnung zu tragen gab es dort 2011 eine besondere Aktion: Fahrzeuge mit alternativem Antrieb, darunter Hybrid- und Elektrowagen ebenso wie wasserstoffgetriebene, umweltfreundliche Fahrzeuge fuhren unter dem Motto: 'Nachhaltige Mobilität auf der ältesten Automobilstraße der Welt!' diesen Weg ab. Immerhin steuerte Bertha Benz 1888 eine echte Innovation. Etwas Neues, nie Dagewesenes.

Alles in allem ist der von 'Zeitsprung Entertainment' produzierte TV-Film 'Carl & Bertha' (2011) überaus einnehmend und fesselt bis zum Schluss. Das Drehbuch verfasste Stefan Rogall ("Wilsberg"). Neben Ken Duken und Felicitas Woll sind unter anderem Hansjürgen Hürrig, Esther Zimmering, Johann von Bülow und Alexander Beyer zu sehen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tanja Heckendorn TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
"Nur ein Mensch harrte in diesen Tagen, wo es dem Untergange entgegen ging, neben mir im Lebensschifflein aus. Das war meine Frau. Tapfer und mutig hisste sie neue Segel der Hoffnung auf."

Carl Benz in seinen "Lebenserinnerungen".

150 Jahre Automobilgeschichte muss gefeiert werden - natürlich auch vom Fernsehen. Und es ist ein Glück für die Produzenten, dass das wahre Leben in diesem Fall eine so hinreißende Geschichte bietet, die es wirklich wert ist, in Bild und Ton auf die Leinwand zu bringen. Dafür gibt sich die deutsche Produktion auch alle Mühe, um das Abenteuer des Lebens von Carl und Bertha Benz anschaulich und spannend darzustellen. Das Ergebnis kann wirklich als gelungen bezeichnet werden. Die große Liebe zwischen Carl und Bertha rührt den geneigten Zuschauer und er verfolgt gespannt die Bemühungen der beiden, den großen Traum von einer pferdelosen Kutsche zu verwirklichen! Dabei geben die beiden Hauptdarsteller Felicitas Woll und Ken Duken ein ganz bezauberndes Paar ab.

Die Anfangsszene indes weckt Befürchtungen, die alsbald dann doch glücklich zerstreut werden. Die erste Begegnung von Bertha und Carl auf dem Ball der Familie von Mannstedt bietet den Auftakt des Films. Obwohl es natürlich hoffnungslos romantisch ist, dass die zaudernde Bertha durch die Darstellung von Carls Plänen für ein pferdeloses Gefährt, ermutigt wird, sich von ihrem Fastverlobten Wilhelm von Mannstedt (Alexander Beyer) zu trennen und nach dieser Entscheidung mit dem Außenseiter Benz durch den Tanzsaal wirbelt, kommt man nicht umhin zu bemerken, dass das Kleid der Tänzerin viel zu modern wirkt. Doch die Befürchtung, hier moderne Charaktere in weniger historisch anmutenden Gewändern zu beobachten, erfüllt sich zum Glück nicht. Nicht nur die Kulissen wurden sorgfältig gewählt, um den historischen Anstrich zu geben, sondern auch die Schauspieler schlüpfen überzeugend in ihre Rollen. Allen voran ist es hier Ken Duken, der einen sehr charismatischen und dynamischen Carl Benz gibt. Wer könnte diesem Mann widerstehen? Ganz bestimmt nicht die junge Bertha Springer, die den Traum ihres neuen Bekannten faszinierend findet und nicht davor zurück scheut, ihren Vater Friedrich Ringer (Hansjürgen Hürrig), um die Auszahlung ihrer Mitgift zu bitten, um eine gemeinsame Zukunft für sie und Carl zu sichern. Der Vater selbst beweist einen Sinn für geniale Spinner, wie er es im Film ausdrückt und so läuten schon bald die Hochzeitsglocken.
Das glückliche Paar ist entschlossen, die Vision des motorbetriebenen Gefährts zu verwirklichen, aber es liegen harte Jahre voller Entbehrungen und empfindlicher Rückschläge vor ihnen. Fünf Kinder werden im Hause Benz geboren und die ganze Familie leidet mit Carl mit, der in seiner Werkstatt wie ein Irrer arbeitet, um seine Pläne zu verwirklichen. Dabei steht Bertha voll hinter ihrem Mann und spornt ihn an, auch wenn das ganze Projekt immer wieder zum Scheitern verurteilt dasteht.
1886 ist es dann endlich soweit: Carl wagt auf seinem Wagen eine erste Ausfahrt. Doch leider geht diese Fahrt durch Mannheim empfindlich schief und auch die dringend benötigte Nachfrage nach motorbetriebenen Wagen bleibt aus. Carl will bereits aufgeben, doch da fasst Bertha einen folgenschweren Entschluss. Im August 1888 macht sie sich mit ihren beiden Söhnen auf und fährt mit dem ersten Automobil von Mannheim bis nach Pforzheim, wo ihre Mutter lebt. Wird ihre mutige Aktion Erfolg haben?

Die Dramaturgie der Geschichte wird gut durch die geschickten Szenenschnitte unterstrichen. Der Handlungsrahmen ist perfekt und wird überzeugend umgesetzt. Außerdem wur-de der Alterungsprozess der Hauptdarsteller, mit denen man bis zum Ende mitfiebert, sehr natürlich dargestellt.

Ein sehr aufschlussreiches Making-of vermittelt ein schönes Bild zur Entstehung dieses Films. Die Beteiligten sprechen darüber, welche Szene ihnen besonders am Herzen lag und warum. Zur Vertiefung wird dazu dann ein Filmausschnitt gezeigt. So spricht Felicitas Woll wohl vielen weiblichen Zuschauern aus dem Herzen, wenn sie voller Gefühl über die Szene der ganz besonderen Silvesternacht spricht, als sich Bertha kurz vor Mitternacht in die Werkstatt geht, wo ihr Ehemann bis zum Umfallen gearbeitet hat. Kaum ansprechbar findet sie ihren Mann völlig erschöpft an der Wand sitzend vor, die geliebte Uhr seines Vaters in der Hand. Bertha beschließt, dass es so nicht weitergehen kann und redet ihrem Mann zu. Dieser wendet sich seinem Motor zu und zieht verzweifelt am Rad. Da geschieht ein kleines Wunder - der Motor, den er seit Monaten vergeblich zum laufen bringen wollte, springt plötzlich an. Erleichtert und glücklich fallen sich die Eheleute in die Arme, während draußen die Silvesterraketen in den Himmel steigen!
Das Making-of geht auch darauf ein, wo passende Kulissen für den Film gesucht und gefunden wurden, z.B. für die historisch bedeutsame Apotheke von Wiesloch, die erste Tankstelle der Welt. Hier kaufte Bertha den gesamten Vorrat an Ligroin, Fleckenwasser auf. Die Ankunft in Pforzheim wurde in einer Straße in Baden-Baden gedreht und die Werkstatt von Benz wurde auf einem leerstehenden Bauernhof integriert.
Natürlich war es eine besondere Herausforderung für die Schauspieler, mit dem historischen Automobil zu fahren, wobei einige Versuche außerhalb des Films festgehalten und hier vorgeführt werden.

Fazit: Eine spannend-romantische Würdigung einer ganz besonderen Geschichte, die angenehme Unterhaltung bietet!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Die Ehe und Partnerschaft des 1844 in Mühlburg bei Karlsruhe geborenen Ingenieurs Karl Friedrich Michael Benz mit der 1849 in Pforzheim geborenen Cäcilie Bertha Benz, geborene Ringer, könnte mit Fug und Recht als Prototyp der modernen, partnerschaftlichen Ehe bezeichnet werden.

So stellt es auch Till Endemann in seinem 2011 vorgestellten Film "Carl & Bertha" dar. Aber Benz hat es auch aus geschäftlicher Sicht nicht schlecht getroffen - 1871 ließ sich Bertha vorzeitig ihre Mitgift auszahlen, was dem chronisch verschuldeten Autokonstrukteur mal wieder etwas finanzielle Luft schuf. Ihr gelang es immer wieder, in verzweifelten Momenten ihrem Mann den Rücken zu stärkten. Und schließlich war sie es, die ohne Wissen des Gatten mit der ersten erfolgreichen "Fernfahrt" von Mannheim nach Pforzheim in Begleitung ihrer Söhne den Image-Durchbruch für die neue Technik vollbrachte - allerdings steuerte nicht sie selbst, sondern wechselseitig die beiden Söhne das Gefährt auf der mehr als 12-stündigen Reise.

Mit Felicitas Woll (31) und Ken Duken (32) fand Endemann nicht nur vorzügliche Darsteller für das berühmte Ehepaar, sondern auch Persönlichkeiten, die den Eheleuten Benz sehr ähnlich sehen. Über die Frage der geschichtlichen Korrektheit wird man sicher noch das ein- oder andere zu lesen bekommen.

Jedenfalls erwarten den Zuschauer unterhaltsame und sogar ein wenig lehrreiche 90 Minuten mit einem noch erträglichen Maß an Glorifizierung.

film-jury 3* A0620 7.12.2011e 4A
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Vor 8 Monaten von Bücher-Liebhaberin veröffentlicht
Tolle Darsteller in einem tollen Film
Der junge Carl Benz ist ein angesehener Mechaniker. Allerdings stößt seine Idee, einen Pferdelosen Wagen zu bauen auf arge Skepsis. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Martin Lorens veröffentlicht
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An alle Automobilbegeisterten: Der Film ist einfach schön, aber viiiiel zu kurz:-/ Hätte gern noch mehr über die Geschichte erfahren. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Pedo veröffentlicht
Carl & Bertha
Da der Inhalt Zeitgeschichte ist (und auch authentisch wiedergegeben wurde), kann und darf dieses nicht beurteilt werden. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Wolli veröffentlicht
DVD ist technisch Müll ! - Handlung ist Top
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