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Carjacked

Stephen Dorff , Maria Bello , John Bonito    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Stephen Dorff, Maria Bello, Joanna Cassidy
  • Regisseur(e): John Bonito
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 20. Juli 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 86 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B007TFFSQU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.853 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Lorraine ist eine alleinerziehende Mutter, nah am Wasser gebaut und von einer kaputten Ehe noch durch den Wind. Als sie mit dem Knaben von der Therapiestunde nach Hause fährt und an der Tankstelle Station macht, drängt sich ein flüchtiger Verbrecher in ihren Wagen und zwingt sie, ihn zu chauffieren. Roy hat eine Bank überfallen und müsste mal über die Grenze nach Mexiko. Lorraine hofft auf eine Gelegenheit zur Flucht. Auf der langen Fahrt durch die Nacht kommt man sich näher, als Lorraine lieb ist.

Video.de

Geradlinig und ohne großartige kunstgewerbliche Verschachtelungen erzählter Roadmovie-Psychothriller um eine bedrohliche Geiselnahmesituation auf engstem Raum. Regie und Kamera holen eine Menge Spannung heraus aus einer limitierten Kulisse und einem nicht immer besonders glaubwürdigen Drehbuch. Maria Bello ("Kindsköpfe") und "Blade"-Bösewicht Stephen Dorff überzeugen in den beliebten Klischeerollen attraktiver Unhold und schüchternes Mäuschen, das sich endlich wehrt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fahrn, fahrn auf der Autobahn 8. Juli 2012
Von MissVega
Format:Blu-ray
Bankräuber Roy (Stephen Dorff, '"Krieg der Götter'", "'Somewhere"') ist on the run. Weg von der Bank, die er gerade ausgeraubt hat hin zum Partner in Crime, der die Beute an einen sicheren Treffpunkt bringen soll. Und da Bankräuber nicht per Anhalter fahren, kidnappt Roy kurzerhand die gestresste Mutti Lorraine (Maria Bello, '"Downloading Nancy"', '"Payback"') samt Sohnemann Chad (Connor Hill, '"Contraband"'), als sie an einer Tankstelle sind. Lorraine ist chronisch abgebrannt und total überfordert damit, Geld zu verdienen und gleichzeitig ihren Sohn alleine großzuziehen. Zur Therapie geht sie auch noch, weil sie ständig von Ängsten geplagt wird und über ein bestenfalls rudimentär vorhandenes Selbstbewusstsein verfügt. Lorraine soll Roy zum Treffpunkt an der mexikanischen Grenze bringen, dann könne sie gehen, so Roy. Lorraine aber ahnt, dass sie und Chad in Lebensgefahr sind, da Roy keine Zeugen seiner kriminellen Machenschaften gebrauchen kann. Also muss die ängstliche und unsichere Lorraine über sich hinauswachsen und sehen, dass sie sich und ihren Sohn vor dem psychopathischen Bankräuber retten kann'...

...und das gestaltet sich überaus dämlich und langweilig. Diese knapp 90minütige Therapiestunde auf dem Highway versagt auf ganzer Linie. Man merkt den Darstellern an, dass sie von der Story und von ihren Rollen genauso wenig überzeugt sind wie der Zuschauer. Lorraine nervt durch ihr devotes, unsicheres Verhalten und labert die meiste Zeit nur zusammenhanglosen Blödsinn. Stephen Dorff kann als fieser Bankräuber zwar teilweise überzeugen, agiert aber oft so unlogisch und unglaubwürdig, dass man gar nicht weiß, was man von diesem seltsamen Gangster nun eigentlich halten soll. Die meiste Zeit gibt er sich kommunikativ und fast normal, nur um dann völlig unpassende Verhaltensweisen an den Tag zu legen. Das soll wohl der kranken Psyche seines Charakter Ausdruck verleihen, wirkt aber einfach nur unglaubwürdig und sinnlos.

Der Handlungsort, Lorraines Auto, in dem weite Teile des Films spielen, gibt weder inszenatorisch noch optisch viel her. Besonders, wenn man immer wieder gewahr wird, dass es sich hier um Studioaufnahmen handelt. Denn selbst bei offenen Fenstern und relativ hoher Fahrtgeschwindigkeit flattert nicht ein einziges Haar der Protagonisten im Wind. Das ist natürlich nicht der einzige Faux Pas, den Bonito sich hier leistet. Seine Story strotzt geradezu vor unlogischen Abläufen. Roy lässt Lorraine und Chad alleine im Auto zurück, als sie an einer Tankstelle Halt machen. Lorraine hätte ohne Probleme fliehen können, was sie aber nicht tut. Auch hätte Roy, nach dem sie durch die Straßenkontrolle der Polizei sind, eigentlich alleine weiterfahren können, aber nein, er geht lieber das Risiko ein, zwei Geiseln mit sich rumzuschleppen. Und dann lässt Bonito seine Charaktere derart viel von sich preisgeben und besonders Roy rhetorisch teilweise so blank ziehen, dass man sich fragen muss, warum er Lorraine der Einfachheit halber nicht gleich seinen Ausweis in die Hand drückt und ihr seine Adresse verrät.

Und dann wird gelabert...'und gelabert...'und gelabert. Dort, wo ich auf spannende Dialoge zwischen Täter und Opfer gehofft hatte, die die unfreiwillige Beziehung, die diese miteinander eingegangen sind, vertieft hätten, öffnet Bonito lediglich die Tür zu einem ganzen Stall voller Phrasenschweine. Da wird Amateurpsychologie deluxe betrieben, die so haarsträubend ist, dass man aus dem Stirnkräuseln gar nicht mehr rauskommt. Und um Lorraines Wandlung von der völlig fertigen grauen Maus zur über sich hinauswachsenden Glucke psychologisch zu untermauern, schneidet Bonito stümperhaft dahingerotzte Statements aus Lorraines Therapiesitzungen in die Handlung. Da es sich hierbei aber nur um martialisches Psycho-Klischee-Gewäsch handelt, trägt das natürlich null zur Glaubwürdigkeit von Story und Charakteren bei.

Nach einer guten Stunde ist der Film dann eigentlich auserzählt. Aber nein, Bonito muss natürlich in der letzten halben Stunde noch mal richtig ins Klo greifen und seiner Geschichte einen überlangen und komplett bescheuerten Showdown verpassen. Da dürfen wir Lorraine dabei zuhören, wie sie mit dem Jugendamt darüber diskutiert, ob sie aufgrund der (immerhin nicht von ihr verschuldeten) Geiselnahme eine verantwortungsvolle Mutter ist. Dann telefoniert sie wild in der Gegend rum, um ihren Sohn ausfindig zu machen, anstatt einfach die Polizei anzurufen (vor allem, weil sie noch nicht mal Kleingeld für das Münztelefon und definitiv keine Zeit hat, lange rumzuplappern). Und on top mutiert Lorraine dann von jetzt auf nu und ohne Sinn und Verstand zum Highway-Rambo und zur kaltblütigen, egoistischen Kriminellen. Die Schlussszene ist dann wirklich völlig fürn Arsch, so dass man Sherry und Michael Compton, die mit 'Carjacked' ihr erstes (ach sooo!) Drehbuch abgeliefert und den Schrott auch gleich produziert haben, nur dringend raten kann, sich anderen Betätigungsfeldern zuzuwenden, für die Filmbranche fehlt es ihnen an jeglichem Talent.

Ausstattung der Blu Ray: Ton in deutsch und englisch in DTS 5.1. Extras: Behind the Scenes, BD-Live, Trailer des Films, fünf weitere Trailer. Scharfe, klare Bilder, aber optisch nichts wirklich Spektakuläres. Der Ton ist ebenfalls ok, aber auch soundtechnisch gibt's hier nichts Außergewöhnliches zu hören.

Somit bleibt mir nur noch, vor "'Carjacked'" zu warnen, denn trotz eigentlich souveräner Darsteller und einer vermeintlich interessanten Ausgangssituation ist der Film totale Grütze. Unglaubwürdig, haarsträubend unlogisch, schwachsinnige Endlos-Dialoge und ein absolut bescheuerter Storyverlauf mit blödem Ende. Ergo gerade mal noch einen von fünf Autoklaus, die tödlich (langweilig) enden können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittliche Thriller-Kost 6. Dezember 2012
Von dreamlandnoize TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Lorraine (Maria Bello) ist alleinerziehende Mutter und wegen ihrer zerrüttetenden Ehe in einer Gruppentherapie. Als sie nach einer Sitzung ihren Sohn abholt und an einer Tankstele Tiefkühlpizza kauft, steigt der flüchtige Verbrecher Roy (Stephen Dorff) unbemerkt in den Wagen und zwingt die beiden, ihn über die Grenze nach Mexiko zu kutschieren.

Ein Roadtrip, der in einer Geiselname anfängt und in einem Alptraum endet, diese Konstellation hatten wir schon einmal in den 80ern, als Rutger Hauer den diabolischen Highway-Killer spielte. Zunächst fühlt sich "Carjacked" auch so ein wenig wie die Light-Version von "Hitcher" an. Jedoch verkörpert Stephen Dorff ein ganz anderes Wesen, das sehr an die Rolle von Kevin Costner aus "Perfect World" erinnert. Kurz für die Gedächtnisauffrischung: Ein Verbrecher, der im Unterbewusstsein doch ein halbwegs moralisch anständiger Mensch ist, wenn man ihn nicht nur auf seine Straftat reduziert.

Mit Bello und Dorff haben wir zwei begnadete Schauspieler, die in ihren Rollen aufgehen und sich geschickt die Bälle zuwerfen - zumindest, dass mir die Augen dabei nicht zufallen. Sie, das Opfer und Dorff als unscheinbarer Charakter, von dem man lange Zeit nicht genau weiß, wo man ihn denn einordnen soll. Auf der einen Seite ist er sexistisch, auf der anderen Seite immer kumpelhaft zm Sohnemann.
Der Psychothriller hält in der limitierten Kulisse den Zuschauer einigermaßen bei der Stange, kommt dabei jedoch nicht über den Genre-Durchschnitt hinaus, da die Geschichte nicht mitreißend genug erzählt wird. Zudem trübt das brachiale, wenig glaubwürdige Finale den Gesamteindruck. Aber, wir hätten es kommen sehen müssen. Schließlich bekommt die Bello "alternative Verhaltenstherapien" in den Anfangsminuten eingetrichtert.

"Carjacked" tut nicht weh, Freunde von Thrillern können sich für ein einmaliges Ansehen den Film ohne große Sorgen aus der Videothek mitnehmen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Grauen hat einen Namen..... 17. September 2012
Format:Blu-ray|Von Amazon bestätigter Kauf
Das der angeklagte Film ein Machwerk der untersten Kategorie ist,
kann und will wohl kaum jemand wegdiskutieren wollen.

Aber abgesehen von ein paar Euro und der vergeudeten Lebenszeit,
die man gerade noch so verkraften kann, ärgert mich wieder einmal
die Art und Weise der Vermarktung.

AMAZON als Provider sollte sich selbst mehr in die Pflicht nehmen,
seine treuen Kunden vor solchen und ähnlichen Grausamkeiten der
Filmindustie zu schützen.

Umsatz um jeden Preis ?

Fast sieht es so aus. Ich wünsche mir mehr Engagement und klare
Hinweise auf die Minderwertigkeit derartiger Produkte, um den
Filmfan nicht von einer Falle in die andere tappen zu lassen.

Aber der Wunsch wird wohl wieder einmal zum Vater des Gedankens
degradiert werden.

Es bleibt dabei: Kommerz vor Kundenschutz.
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