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Musik

Bild des Albums von Elton John

Fotos

Abbildung von Elton John

Biografie

Am 5. Juli 2010 hat sich Sir Elton John an der schicken Portobello Road in London eingefunden, um in einer exklusiven Listening-Session sein neues Album The Union vorzustellen: Auf dem kommenden Longplayer, den der 63-Jährige gemeinsam mit seinem größten Vorbild, dem renommierten Pianisten und Songschreiber Leon Russell aufgenommen hat, kehren die beiden (mit der Unterstützung diverser… Lesen Sie mehr im Elton John-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (10. September 2002)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: JP-Import
  • Label: Japan
  • ASIN: B00005FGQP
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
The bitch is back 14. Juli 2003
Format:Audio CD
Als sich "Goodbye yellow brick road" so langsam aus den Charts verabschiedete, beschloss Elton John in einer kurzen Tourpause ein Studio in der Nähe von Denver anzumieten und einen Nachfolger für sein monumentales Doppelalbum aufzunehmen. Innerhalb von nur einer Woche spielte er mit seiner Tour-Band 12 neue Songs ein, darunter „Don't let the sun go down on me" (UK Top 20 / US Top 2) und „The bitch is back" (US Top 5). Eigentlich sollte auch das Album den Titel „The bitch is back" tragen, aber Elton entschied sich dann dafür, es, wie „Honky Château", nach dem Studio („Caribou Ranch") zu benennen. Leider reicht es weder an "Goodbye yellow brick road", noch an „Captain Fantastic and The Brown Dirt Cowboy" heran. Die Songs sind nicht unbedingt schlecht, aber bis auf die zwei Singles klingen sie fast alle beliebig und haben kaum Wiedererkennungswert. Den Tiefpunkt stellt ein Song dar, für dessen Lyrics sich Elton bei seinem Texter Bernie Taupin „some old meaningless rubbish" wünschte (Solar prestige a gammon). Er wollte damit der Interpretiersucht einiger Musikkritiker einen kleinen Dämpfer versetzen (z.B. war „Madman across the water" als Anspielung auf die Watergate-Affäre verstanden worden). Einzige Ausnahme im Einheitsbrei bildet der Schlusstitel „Ticking": er handelt von einem Jugendlichen, der ohne ersichtlichen Grund Amok läuft und 14 Menschen umbringt. Selten hat mich ein Song so bewegt. Als Bonus-Tracks findet man auf dieser aufpolierten Ausgabe die B-Sides der beiden Singles, sowie „Pinball Wizard" (UK Top 10) aus der Rock-Oper „Tommy" und Eltons 1973er Weihnachtshit „Step into Christmas" (UK Top 30). Auch wenn ich „Don't let the sun go down on me" für einen der besten Songs des Briten halte, kann ich für dieses Album nur vier Sterne vergeben, weil ich es sonst mit den Meisterwerken "Goodbye yellow brick road" und „Captain Fantastic and The Brown Dirt Cowboy" auf eine Stufe stellen würde. Da „Caribou" allerdings auf beiden Seiten des Atlantiks die Spitzenposition der Albumcharts erklomm und somit nicht weniger erfolgreich war, als der überragende Vorgänger, sollte es trotzdem in keiner guten CD-Sammlung fehlen ! ! !
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Durchaus schräg 16. Mai 2000
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
In seiner langen Reihe von Superhit-Alben steht auch "Caribou". Neben der fetzigen Single "The Bitch Is Back" überrascht Elton mit schrägen Songs wie "I've Seen The Saucers" und "Solar Prestige A Gammon", mit dessen Nonsens-Text er der allgemeinen Interpretationssucht eins auswischen wollte. Meine Tips: "Pinky" und "Stinker". Abgesehen davon ist ausgerechnet die hier als Bonus-Track enthaltene B-Seite "Sick City" besonders stark, mit dem Bernie Taupin seine Abneigung gegen Moloche wie New York veräußerte. Auch die Singles "Pinball Wizard" und "Step Into X-Mas" sind enthalten, die man sonst nur auf Compilations findet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
spannungsabfall 13. November 2009
Von guitar TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
hier scheint ihm erstmals die inspiration knapp zu werden, die spannung fällt bei aller handwerklichen eleganz dch deutlich ab. schuld war der zeitmangel, der tourstress, zu viel erfolg.

aufgenommen erstmals nicht im chateau, sondern in den rocky mountains, ist das ein lässig swingendes, durchaus erfreulich zu hörendes, aber nicht sonderlich wichtiges popalbum, dem einfach das gewisse etwas fehlt.

trotzdem aber sind hier gute oder zumindest originelle songs drauf. "the bitch is back" ist eine wunderbar grinsende, großspurige ansage, ein ideales eröffnungslied für konzerte und musikalisch eine mit sicherer hand ausgeführte rolling-stones-stilübung. beeindruckend (bis heute einer seiner größten songs) ist die tiefe verzweiflung in "don't let the sund go down on me", die interpretation zeigt, wie sehr er als sänger gewachsen ist seit seinen anfängen. auffällig ist auch der herrliche nonsense von "solar prestige a gammon".

für mich am nachaltigsten ist aber der offizielle schluss des albums mit "ticking": elton john hat bernie taupins schaurige kurzgeschichte über einen jugendlichen amokläufer kongenial vertont.

unter den bonustracks finden sich netterweise "pinball wizard" und "step into christmas".
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