Eigenwilliger Non-Hollywood-Film mit ganz eigener Athmosphäre, die vor allem durch die toll besetzte Schiffs-Crew und durch das rostige Schiff entsteht. Seltsame Dinge spielen sich auf dem Schiff ab - man weiß nicht wohin die Reise führt, die man aus der Sicht eines jungen Travellers, der als blinder Passagier an Bord ist, erlebt. Durch Unberechenbarkeit entsteht recht schnell eine klasse Spannung, die so nicht jeder Thriller bieten kann.
Auch Daniel Brühl überzeugt voll und ganz. Für mich seine beste Rolle, vor allem weil er hier (im Gegensatz zu den meisten deutschen Filmen) die Möglichkeit bekommt, wirklich zu Schauspielen.
Nur das Ende kommt mir ein bißchen eigenartig vor. Von der Handlung her zwar gut und konsequent, aber von der Umsetzung her etwas seltsam, so dass der Film einen recht unvermittelt nach nur 88 Minunten in den verbleibenden Abend entlässt.
Allen in allem ein klasse Film, der in Erinnerung bleibt.