Produktinformation
|
|
Seit dem ersten Album Dreamland sind acht Jahre vergangen. Madeleine Peyroux ist jetzt 30, sie singt in Clubs und macht immer noch Straßenmusik. Und weiterhin steht sie fürs Flair der Klassiker, für eindringlichen, balladesken Sound der 20er und 30er Jahre - herrlich umgesetzt auf Careless Love mit der Hilfe von echten Kennern der Materie wie Larry Goldings (Tasteninstrumente) oder Dean Parks (Gitarren). Alte und neue Kompositionen folgen demselben, bluesgetränkten Stil; sei es eine Countrynummer, ein Chanson oder gar ein Poplied. Sie bringt die Tradition ins Hier und Jetzt und überzeugt zu hundert Prozent. Man kann sie nicht kritisieren - Madeleine Peyroux, man kann sie nur bestaunen, für ihren kraftvollen Ausdruck, ihren Instinkt, für ein untrügliches musikalisches Feeling. --Katharina Lohmann
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beste CD seit langem,
Rezension bezieht sich auf: Careless Love (Audio CD)
Seit Weihnachten genieße ich diese extrem schöne Musik, die weder dem Jazz noch dem Folk so richtig zuzuordnen ist. Aber macht das was? Je häufiger ich die Stücke höre, desto mehr Details nehme ich wahr - abgesehen von den teils wirklich guten Texten. Ich kann Madeleine Peyroux wärmstens empfehlen an Menschen, die melodische Musik mögen, die eine ruhige, freundliche, optimistische Grundstimmung erzeugt und die dennoch spannend und abwechslungsreich bleibt. Wie ihr das gelingt? Vielleicht durch die eher sparsame Instrumentierung, vor allem durch die sehr ausdrucksstarke Stimme.Einfach fantastisch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Den Blues in die Gegenwart gerettet,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Careless Love (Audio CD)
"The Lady sings the blues", der Song ist für immer mit Billie Holiday verbunden und mit der unverkennbaren Stimme einer Sängerin, die das Jazz-Lexikon als "zart und sarkastisch, relaxed und gespannt, direkt und distanziert, lebenslustig und resigniert" beschreibt.Mit einer solchen Sängerin und ihrer Stimme verglichen zu werden, kann tödlich sein. Zu schwer ist die Last des großen Namens, und vielleicht ging es Madelaine Peyroux genau so, als sie vor acht Jahren mit ihrem Debüt-Album "Dreamland" herauskam und alle Welt auf die verblüffende Ähnlichkeit mit der Jazz-Ikone hinwies. "Wie Billie Holiday", hieß es damals beispielsweise im US-Nachrichtenmagazin TIME, "hat Peyroux eine bittersüße, nach gebrochenem Herzen klingende Altstimme; sie zieht die Töne in die Länge und schlittert plötzlich an ihnen herab, sie findet Emotionen eher im Langsamen, Traurigen, Verblassenden, denn im plakativen Gefühlsausbruch." Madelaine Peyroux war gerade 22 Jahre alt, als sie schlagartig nach oben katapultiert wurde und ihr Album - mit prominenten Begleitern wie dem Saxophonisten James Carter und der Geigerin Regina Carter - weltweit mehr als 200.000 mal verkauft wurde. Als 13-Jährige war sie gemeinsam mit ihrer - bei einer internationalen Bank tätigen - Mutter von Brooklyn nach Paris gezogen. Mit 16 fing sie an auf der Straße Musik zu machen. Jahrelang tourte sie mit einer Straßenmusikerband und einem Repertoire aus Jazz-Klassikern der 30-er Jahre durch ganz Europa. Nach ihrer Entdeckung war sie plötzlich Gast der großen Festivals. "Ich hatte die Gelegenheit mit fantastischen Musikern aufzutreten", sagt sie, "ich hätte ewig so weitermachen können, entschied mich aber irgendwann dazu, auf die Bremse zu treten und eine Auszeit zu nehmen." So wird sie im Presseinfo zu ihrem neuen Album "careless love" zitiert, das eine elektrisierende Stimme und eine reife, starke Sängerin hören läßt, die nicht nur bestehen kann neben den aktuellen Shooting-Stars unter den Jazz-Frauen, sondern ihre ganz eigene Note mitbringt. Ja, diese Lady singt den Blues tatsächlich so, dass man an Billie Holiday denken kann. Ihre dunkel getönte Stimme hat eine ähnlich elastische Intonation, sie dehnt die Töne, sie lässt sich in die Melodien fallen, als wären die Songs eine Hängematte, die vom festen und klaren rhythmischen Gerüst getragen und zusammengehalten wird. Aber Madelaine Peyroux ist keine Epigonin, sie spielt nicht nostalgisch mit einer aufgesetzten Maske, sie entdeckt ihre eigene Billie Holiday in sich selber, und die ist eine Frau von heute, eine erfahrene, souveräne Sängerin, die mit Standards und jüngeren Titeln, mit Swing und Country-Balladen, mit Songs von Leonard Cohen oder Josefine Baker, vor allem aber mit einer Reihe von herausragenden Bluesnummern ihre eigene Geschichte erzählt. "Sometimes you've got to loose it all, before you find your way", singt sie im kräftig swingenden DONT WAIT TOO LONG, eine Eigenkomposition, die sie zusammen mit dem Produzenten des Albums, Larry Klein, geschrieben hat. Larry Klein, der mit Joni Mitchell verheiratet war, mit Tracy Chapman, Holly Cole oder Peter Gabriel gearbeitet hat, gibt dieser Stimme einen Rahmen aus handgemachter Musik, von erstklassigen Sessionmusikern eingespielt. Da gibt es Gitarren (Dean Parks), Piano, Hammond-Orgel (Larry Goldings), Bass (David Piltch), Drums (Jay Bellerose), und die klassisch gedämpfte Trompete (Lee Thornburn). Das ist betörend schlicht und klingt noch immer nach Straßenmusik oder nach den Clubs, in denen Madelaine Peyroux nach ihrem Abtauchen aufgetreten ist. Ihrer zweiten Heimatstadt Paris singt sie ein Liebeslied auf französisch (J'AI DEUX AMOURS), mit dem die nach Frankreich ausgewanderte Amerikanerin Josefine Baker nach dem Zweiten Weltkrieg die dort stationierten US-Truppen unterhalten hatte. Mit dem Titelsong CARELESS LOVE ehrt sie Bessie Smith, zu deren Repertoire der Song gehörte. Mit dem Schlusslied THIS IS HEAVEN TO ME bekennt sie sich zu ihrem eigenen Himmelsweg, der sie unten auf der Straße bleiben lässt, so wie es das CD-Cover anzeigt: Da sitzt eine Frau in einer einsamen Hinterhofstraße - vielleicht irgendwo in New York - auf einem schlichten alten Holzstuhl, die nackten Füße auf dem Asphalt, das bauschige Kleid hat die Farben der Umgebung, Madelaine Peyroux hat ihren Kopf in die Hände gestützt und starrt mit großen Augen den Fotografen an. Ihr Blick ist "relaxed und entspannt, direkt und distanziert, lebenslustig und..." Wir wünschen uns, dass diese Sängerin mit Eigensinn nicht resigniert und dass sie nicht wieder von der Musikindustrie fallen gelassen wird, damit wir nicht nur alle acht Jahre an ihrem Weg teilnehmen dürfen, der zum Blues zurückführt und ihn in die Gegenwart rettet. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
68 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
zu vernachlässigende Liebe,
Von
Rezension bezieht sich auf: Careless Love (Audio CD)
Ende der neunziger Jahre kam Madeleine Peyroux nach Hamburg um ihre CD „Dreamland" vorzustellen. Ich freute mich tierisch darauf Frau Peyroux live auf der Bühne erleben zu können, denn die CD ist exorbitante Oberklasse. Das Ergebnis ihres Besuches in Hamburg war dagegen ziemlich ernüchternd. Der Promoter hatte die Sache mit dem Vergleich der Peyroux zu Billy Holiday offenbar sehr genau genommen und wollte Frau Peyroux nahe der Reeperbahn im Funky Pussy Club einem leerstehenden Sexclub auftreten lasse. Das Konzert wurde, angeblich aufgrund eines Wasserschadens, in ein etwas steriles Schickeriacafé verlagert. Als Frau Peyroux sich während er Show über die Zumutung in einem Puff zu singen zu sollen beschwerte, lachten im Publikum ein paar dumme Menschen, die offenbar nicht verstanden, worüber die emanzipierte Sängerin so empört war. Daraufhin riss Frau Peyroux ihre Show herunter, dass es nur so krachte. Sie sang ohne Seele und würgte jedes Solo ihrer Mitmusiker ab. So konnte man vom Talent der Peyroux nur sehr wenig erahnen. Woher ich das weiß? Ich habe nach dem Konzert mit ihr gesprochen und habe versucht das Missverständnis aufzulösen.Leider ist sich Frau Peyroux mit ihrer neuen CD treuer geworden. Die superbe jazzige Athmo ihrer Debut CD ist einer etwas langweiligen Countryfolk Attitüde gewichen. Es fehlt der feine Humor, der sich in jeder Hinsicht durch ihr Erstlingswerk zieht. Sie hatte auch auf der Debut CD hochintelligente Musiker, die nicht im entferntesten daran dachten aus der weißen, etwas dicklichen Studentin und eine zweite Holiday zu machen und pointierten diesen Widerspruch genial. Denn schließlich verkörpert die Holiday, wie keine Andere Freud und Leid der afroamerikanischer Kunst und ist unerreichbar. Diese feine Kunst auf der Debut CD wurde von der ersten Garde junger Jazzmusiker, wie Marc Ribot und Vernon Reid, Gitarre; James Carter, Saxophon; Marcus Printup, Trompete und Cyrus Chesnut, um einige zu nennen, eingespielt. Insofern ist die neue Platte, die hauptsächlich mit Musikern aus der Folkszene eingespielt wurde, um einiges langweiliger. Schade, hatte ich doch sehnsüchtig auf eine Fortsetzung des ersten Aktes gewartet. Wer Madeleine Peyroux noch nicht kennt, der kaufe sich die CD „Dreamland", das ist wirklich ein kleines Meisterwerk, noch dazu in einer super Aufnahmequalität. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|