Produktinformation
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Die Erkenntnis, daß jede neue Musikrichtung auf etwas Altem basiert, ließ den Wunsch entstehen, Soul-Musik für die Gegenwart zu machen. Dabei herausgekommen ist ein weicher, äußert angenehm zu hörender Downbeat, der fast beiläufig wirkt. Doch der gezielte Einsatz von Stimmen, Instrumenten und Effekten offenbart eine Grundidee hinter diesem Understatement. Nach dem Motto "Weniger ist mehr" bekommt jedes Element den Platz, den es braucht, um zur Geltung zu kommen. Sei es das Orchester im Opener "Nights", der eine peppige Überarbeitung von Quincy Jones' legendärem "Summer In The City" ist, und der bereits in einer anderen Bearbeitung als Opener auf Smoker's Delight zu hören war, -- oder Jimi Tenor, dessen Saxophon bei "Ease Jimi" eher beruhigend und kühl denn aufregend wirkt. Oder Sarah Winton, deren Stimme bei "Finer" und "Survival" zu hören ist. Ein Hoch auf die britische Zurückhaltung, dieses Album ist Balsam für die gestreßte Seele. --Andrea K. Heil
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Diesmal liegt der Schwerpunkt auf einer intensiven Stimmung, weniger auf plakativen Soundspielereien mit Comic-Appeal, wie es noch auf "Smokers Delight" war. (auch eine meiner Lieblings-CDs) In diesem Sinn ist "Carboot Soul" erwachsener als der Vorgänger. Deshalb finde ich ihn noch besser.
Ein Highlight ist für mich "Ethnic Majority". (Ein Sample von James Last zu benutzen ist doch auch eine mutige Spielerei. Nur eben anders als die Soundspielereien zu ihren Anfangszeiten!)
"Finer" empfinde ich als absoluten Wohlklang. Es steht damit in der Tradition von "Rise" auf "Smokers Delight".
Die CD gehört für mich zum allerbesten, das es an moderner Musik gibt!!!
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