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Carbon-Based Anatomy
 
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Carbon-Based Anatomy [Single, Maxi]

Cynic Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (11. November 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Single, Maxi
  • Label: Season of Mist (Soulfood)
  • ASIN: B005OF7Z8G
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 75.582 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Amidst The Coals 2:11EUR 0,99
Anhören  2. Carbon-Based Anatomy 6:24EUR 0,99
Anhören  3. Bija! 2:27EUR 0,99
Anhören  4. Box Up My Bones 5:32EUR 0,99
Anhören  5. Elves Beam Out 3:59EUR 0,99
Anhören  6. Hieroglyph 2:27EUR 0,99


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hmmm ... nun ja ... 10. Februar 2012
Von TNT
Format:Audio CD
Es gibt nur wenige Bands, die es mit nur einem Album geschafft haben, in ihrem Bereich absoluten Kultstatus zu erreichen. CYNIC ist dieses Kunststück in 1993 mit ihrem Album FOCUS gelungen, auf dem sie eine für die damalige Zeit geradezu revolutionäre Verschmelzung aus technischem/progressivem Metal und jazzartigen Fusion-Klängen boten. Schon auf dem ganze 15 Jahre später folgenden Album Traced in Air wurde der Metal-Anteil deutlich zurückgefahren und mehr mit Klargesang und atmosphärischen Parts gearbeitet.

Auf der neuen EP gehen CYNIC dann noch einen Schritt weiter und geben ihre Metal-Wurzeln weitgehend auf, d.h. progressiv mag das noch sein, Metal ist es nur noch begrenzt und Death Metal schon mal gar nicht mehr. Und genau das ist für mich der Haken an der Sache. Dass weniger Härte und der Verzicht auf Growls gleichbedeutend sein soll mit einer ganz tollen Weiterentwicklung (wie z.B. auch bei der neuen OPETH) erschließt sich mir einfach nicht. Es war doch gerade die Verschmelzung von Metal und Jazz/Fusion, die den ganz besonderen Reiz von CYNIC ausgemacht und das Besondere dargestellt hat.

Stattdessen werden jetzt vermehrt Ethno- und Weltmusikelemente eingesetzt, die mich ganz ehrlich gesagt nicht vom Hocker reißen. Das ist teilweise ganz nett, aber auch leider etwas beliebig und unspektakulär. Zwar kann man vor allem an den Drums und am Bass immer noch erkennen, dass es sich um CYNIC handelt (besonders beim Titelsong), aber insgesamt überzeugt mich das neue Songmaterial nicht besonders. Die eigentlichen Songs gehen an sich noch ganz in Ordnung, aber die Zwischenstücke sind völlig verzichtbares Ethnogeblubber und atmosphärisches Gewaber.

Fazit: Es hätte meiner Meinung nach mehr Sinn gemacht, die EP unter dem AEON SPOKE-Banner zu veröffentlichen, als unter dem Namen CYNIC. Das hätte deutlich besser gepasst.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Cynic schreiten fort... 12. November 2011
Format:Audio CD
... und nehmen den zugeneigten Hörer mit auf einen zwar kurzen aber dafür sehr schönen Trip.

mit knapp 23 Minuten ist diese EP zwar bereits über 2/3 so lang wie das letzte Album "Traced In Air", aber dennoch viel zu kurz.

der Hinweis auf Death Metal in der Produktbeschreibung ist mittlerweile nur noch irreführend; gegrunzt wird gar nicht mehr, und wirklich harte Bratzgitarren gibt es eigentlich auch eher wenige, sehr dezent eingesetzte.

Dafür wird man mit süsslichem, cleanen Gesang (männlich und auch teilweise weiblich) und tollen Harmonien umgarnt.

ATMOSPHÄRE wird auf dieser Veröffentlichung ganz groß geschrieben; die Stücke gehen suitenartig ineinander über, so daß man auch von einem Longtrack sprechen könnte.

Den Stil könnte man mit minimalistischem Soft-Atmo-Djent oder angejazztem musikalischem Kopfkino schubladisieren, wenn man so möchte.

Sehr treffend formuliert den Höreindruck der Aufkleber auf der Hülle, auf welchem die New York Times folgendermaßen zitiert wird:

"Cynic should be understood not so much alongside any metal bands but along with the radical harmonic progressives in the last 45 years of pop and jazz: composers like Milton Nascimento, The Beach Boys or Pat Metheny"

Die Tracks:

1. Amidst The Coals 2'11" - ein gemächliches Intro, welches mich mit seinem weiblichen Ethnogesang etwas an die Gesänge der Samen (also lappländisch) und damit auch an den alten Pathfinder-Film erinnert.

2. Carbon-Based Anatomy 6'24" - der erste richtige Song beginnt mit langsam anschwellender Bass- und Drums-Einheit. Diese beiden weben einen Cynic-typischen Teppich als Unterlage für Stimmen (ja, mehrere und auch teilweise mehrstimmig!) und die Gitarrenstickereien, welche diesen Teppich dann schmücken.

3. Bija! 2'27" - ein Verbindungsstück, wieder mit Ethnoeinschlag, diesmal allerdings eher orientalisch mit wortlosem Gesang, Tablas, Piano und Sitaranklängen.

4. Box Up My Bones 5'32" - der zweite eigentliche Song beginnt mit cleanen Gitarrenakkorden, während sich der Rythmusteppich im Hintergrund etwas scheppernd aufbaut. Dann folgt links Gesang und rechts Flüstern bevor der eigentliche Gesang mehrstimmig mittig einsetzt. Es folgt ein Wechselspiel zwischen dem normalen Gesang, Flüstern und dem Choralartigen Gesang (welcher auf dieser EP bei Cynic seine Premiere feiert); Himmlische Gitarrenläufe flirren vor Hintergrundgesang über den geistigen Bildschirm, dann legen Drums und Bass wieder synchon blubbernd los.

5. Elves Beam Out 3'59" - klasse Songtitel bei diesem dritten und letzten "richtigen" Song dieser EP. Sphärisch klingender Übergang, dann verfremdet klingende Drums (das Becken klingt, wie durch einen Phaser gejagt) und endlich auch ein bischen dezentes "Schrubben" der Gitarre, sowie die Pizzicati, die man vom letzten Cynic Album bereits kennt. Dieser Song hat eine etwas hymnisches Atmosphäre.

6. Hieroglyph 2'27'' - der abschliessende Track mit meditativem, tiefen Brummen im Hintergrund (à la Tibet-Doku) und einer weiblichen, sprechenden Stimme, die esoterische Dinge von sich gibt (erinnert mich ein bischen an Gilly Smythe bei Gong, bloß ohne den Humor und das Geseufze).

Gerade hat man sich schön eingelullt vom himmlischen Sound dieser Scheibe zum Entspannen zurückgelehnt, und schon ist die Musik wieder aus, so daß einem eigentlich nichts Anderes übrigbleibt, als das Ganze noch einmal von vorne zu geniessen oder gleich den ganzen Cynic-Kanon in der Playlist zu loopen.

Diese Platte ist definitiv zu kurz!!! Ich will mich noch viel weiter von Cynic mitnehmen lassen, wenn man dort auch weiterhin diesem traumhaften Pfad folgt.

Ohrwürmer wird man vergeblich suchen, dafür kriecht einem der Sound und die Atmosphäre das Rückgrat hoch und nistet sich im Gehirn ein (ähnlich wie auch schon bei "Traced In Air").

Meine Empfehlung lautet: 5 Sterne, kaufen und am Besten das "Traced In Air" Album gleich mitbestellen! Traced in Air

(oder auch "Weightless" von Animals As Leaders, welches mir deutlich von Cynic beeinflußt zu sein scheint Weightless)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Entfesselt! 8. Dezember 2011
Von Eisen
Format:Audio CD
Lange habe ich überlegt wie ich diese Scheibe beschreiben soll.
Cynic sind eine der unglaublichsten Band im Moment, mit Focus einen Klassiker geschaffen um dann 15 Jahre zu ruhen um uns Traced in Air zu schenken und nun leider nur eine EP.
Carbon-Based Anatomy enthält zwar eigentlich nur 3 Titel, welche aber alle fantastisch daher kommen.
Das Songwriting und ganz besonders mal wieder das überirdische Drumming von Sean Reinert sind absolut genial, alles kommt sehr psychedelisch daher, aber wer Cynic hören möchte weiß worauf er sich einlässt.
Jeder Song ist technisch auf allerhöchstem Niveau, mit Death Metal hat dies wie auch schon Traced in Air nix mehr zu tun, und das ist auch sehr gut so, denn ich denke ihre Stärken liegen in anderen Bereichen, und auch Focus zeigte schon diese unglaublichen Fähigkeiten abseits vom Metal.
Ich glaube die Entwicklung dieser Band ist noch lange nicht abgeschlossen, sondern eher habe ich das Gefühl das sie immer mehr ihren Weg finden und uns noch mit vielen guten Songs beglücken werden.
Hörer anspruchsvoller Musik sollten sich diese Platte unbedingt anhören, wer Death Metal will hört Bloodbath, alle Platten Killer und schöner reiner Schwedendeath.
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