»Auf eine ganz erstaunlich lockere Art und Weise zeigt ›Caravan‹ die Probleme von Menschen, die in der EU gebraucht werden, aber doch nicht willkommen sind, eindrucksvoll auf, ohne dabei eine Spur von Leichtigkeit und Humor zu verlieren oder die Protagonisten zu perfekten Übermenschen zu machen.«
Luise Langenbrinck, Recklinghäuser Zeitung 13.08.2008»Hatte Lewycka in ihrem Erstling, ihrem grotesken Porträt einer Einwandererfamilie, ihre ›Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹, noch biografisch gearbeitet, so schenkt sie ihrer gebeutelten ukrainischen „Heimat“ nun ganz en passant eine ironische Versöhnung, eine unmöglich-romantische Liebesgeschichte in der Fremde. Woran liegt es, dass sich dieses ziemlich böse und traurige Buch so hervorragend als Zwerchfell-lockernde Ferienlektüre eignet? An Lewyckas subtilem und manchmal auch nicht so subtilem Humor. Oder an dem hinreißend romantischen Plot, der sogar die Realitäten einer modernen Hühnerfarm (ich erspare mir hier die unappetitlichen Details) fast unbeschadet überlebt?«
Hanno Loewy, diepresse.com 08.08.2008»Empfehlenswerte Unterhaltung, bewundernswert geistreich!«
Bücherschau Juli 2008»Humorvoll geschriebenes Buch mit Hang zu Übertreibung und Komödie, das gleichwohl die Machenschaften einer profitorientierten, Menschen und Tier verachtenden Wirtschaft thematisiert.«
Der evang. Buchberater Mai 2008»…eine sehr unterhaltsame Lektüre.«
alphafrauen.org 14.04.2008»Lesenswert!«
Die Zeus April 2008»Die Vielstimmigkeit des Romans schärft die Wahrnehmung des Lesers für die vielen Erscheinungsformen des modernen Lohnsklaventums.«
Wiener Zeitung 21.03.2008»›Caravan‹ spielt im englischen Migrantenmilieu, wo Ukrainer, Polen und Chinesen sich als Erdbeerpflücker oder mit anderen „Traumjobs“ über Wasser halten. Und obendrein ist ›Caravan‹ auch noch eine wunderschöne Liebesgeschichte.«
Vorarlberger Nachrichten 01.03.2008»Temporeich, die verschiedenen Stimmen sorgen für kurzweiliges Zuhören.«
Hannover live 2008/03»Die lebendig, humorvoll erzählte Story gibt hautnahe Einfühlung in die Realität jener Menschen, die von zu Hause fort gehen, um wo anders ihr Glück zu suchen. Komödie zum Nach- und Weiterdenken.«
Wege - Das Magazin zum Leben Feb.-April 2008»Man sollte zu diesem köstlichen Roman glatt ein Schälchen Erdbeeren bereitstellen. Aber keine englischen.«
Hamm live Februar 2008»'Dieses Buch singt vor Lebensfreude', heißt es in einer Rezension. Stimmt. Und dass man nach der Lektüre erst mal kein Hühnchen mehr essen kann. Daran haben die Erdbeerpflücker wirklich keine Schuld.«
Oranienburger Generalanzeiger 02.02.2008»Der Plot erinnert durchaus an John Steinbecks ›Früchte des Zorns‹ oder T.C. Boyles ›Amerika‹, doch lebt Lewyckas ’Roadmovie’ trotz aller gesellschaftskritischen Untertöne von einer humorvollen Leichtigkeit. Ein Sahnehäubchen dabei der geniale Sprachwitz, der auch bei der Übersetzung aus dem englischen Original nicht verloren geht.«
Siegener Zeitung 30.01.2008»P.S.: Kennen sie einen Bestsellerautor, der es in letzter Zeit gewagt hätte, den „weisen, bärtigen Karl Marx“ zu zitieren? „…von seiner eigenen Hände Arbeit wird ein Mensch nicht reich, und wer zu den VIP Elite-Reichen gehören will, muss andere für sich arbeiten lassen.“ Marina Lewycka hat es gewagt.«
Konkret 1/2008»Überleben in einer schlechten Welt – das kann eine tragische Geschichte sein oder eine sehr originelle. Letzteres ist der Roman von Marina Lewycka, der auch funktioniert wie ein Caravan: Wenn er einmal Fahrt aufgenommen hat, kann man nicht mehr aussteigen.«
Nordwest Zeitung 16.01.2008»Eine Britin, die sich nach wie vor der Ukraine verbunden fühlt oder eine Ukrainerin, die mit fremden, dabei aber um so genauerem Blick, ihr englisches Lebensumfeld durchschaut – wie auch immer, mit Marina Lewycka kommt ein besonderer Ton in die Weltliteratur.«
Neues Deutschland 10.01.2008»Nach ihrem Weltbestseller ›Kurze Geschichte des Traktors‹ auf Ukrainisch nimmt die Autorin diesmal die sozialen Schattenseiten ihrer britischen Heimat aufs Korn. Und eines können wir auf jeden Fall aus dieser illusionslosen, aber sehr unterhaltsamen Groteske lernen: man soll nicht alles glauben, was in Schulbüchern steht.«
tz, München 21.12.2007»Erneut lebt das Buch von der genauen Beobachtungsgabe der Autorin, ihrer poetisch-klaren Sprache, ihrem Humor und ihrer subtilen Kritik an den westlichen Gesellschaften. Sogar den Helden aus der Traktor-Geschichte lässt Lewycka noch einmal 'mitspielen'.«
Badische Zeitung 18.12.2007»Eine Multi-Zwangsgemeinschaft im Wohnwagen – das ist ganz schön originell. Und genau so schön erzählt.«
MDR 15.12.2007»Marina Lewyckas Roman ist keine Anklage und auch kein Sozialreport. Ihr Realismus bleibt ein literarischer, der erkundet, wie sich eine „ganz normale“ Geschichte, die auch eine Liebesgeschichte ist, unter nicht ganz so normalen Bedingungen erzählen lässt.«
Deutschlandradio Kultur 14.12.2007»Herrlich böse Komödie über zeitgenössische ukrainische Saisonsklaven, neureiche Zuhälter schmierige Schleuser und bauernschlaue Selfmade-Mafiosi.«
Sabine Vogel, Berliner Zeitung 06.12.2007»Ein scharfes, sinnliches, weises und sehr komisches Buch über den Wahnwitz der modernen Arbeitsgesellschaft und ihrer Saisonkräfte.«
Regine Sylvester, Berliner Zeitung 06.12.2007»Bei aller Komik und Ironie warmherzig und liebevoll.«
Stader Tageblatt 01.12.2007»Sehr zu empfehlen!«
Nordwest Zeitung 23.11.2007»Auch dieses Buch ist zugleich komisch und bitter…Gewidmet ist ›Caravan‹ den Muschelsuchern von Morecombe. Das war eine Gruppe chinesischer Muschelsucher, die bei ihrem Job an der Küste Englands ertranken.«
Hannov. Allgemeine Zeitung 21.11.2007»…voll von skurrilem Humor, absurder Lebensfreude und so chaotisch wie eine Reise ohne Feuer.«
NDR Info 20.11.2007»Ihr Debüt ›Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹ brachte die englische Hochschullehrerin Marina Lewycka vor zwei Jahren auf Platz eins der britischen Bestsellerlisten, wurde auf Anhieb in 26 Länder verkauft und von den Feuilletons hymnisch gefeiert. Wunderbar leicht erzählt, behandelt es nichts weniger als die Turbulenzen einer Einwandererfamilie vor dem Hintergrund von Weltkrieg, Vertreibung und, tatsächlich, der Entwicklung der osteuropäischen Agrarindustrie. Nun kommt Lewycka mit ihrem zweiten Roman ›Caravan‹ zur Bücherschau nach München. Und wieder ist der ukrainisch-stämmigen Britin eine todernste, dabei aber urkomische Geschichte über Immigranten der Gegenwart gelungen. Sie kommen aus Afrika, China und Osteuropa, landen zunächst auf einer englischen Erdbeerplantage und nehmen, als das Schicksal sie in alle Richtungen zerstiebt, jeden Job an, um zu überleben.«
Süddeutsche Zeitung 18.11.2007»Gänzlich unbeschwert von politisch korrekter Moral ist Lewycka nicht nur eine herrlich ausgelassene Sozialsatire gelungen. Sie hat nebenbei auch die erste Komödie über die zeitgenössische Lohnarbeits-Sklaverei geschrieben. Ihre Porträts der neureichen Zuhälter, schmierigen Schleuser und bauernschlauen Selfmade-Mafiosi lassen kein fieses ausländerfeindliches Klischee aus, was freilich nicht unwesentlich zum diebischen Spaß an der Lektüre beiträgt.«
Berliner Zeitung 15.11.2007»Höchst unterhaltsam.«
Super Illu 15.11.2007»Herrlich ulkiger Nachfolger von ›Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹.«
Celebrity Dezember 2007»Einfach köstlich.«
myself Dezember 2007»Vom ukrainischen Traktor aufs britische Erdbeerfeld – ›Caravan‹ heißt der neue wunderbare Roman von Marina Lewycka, der höchst vergnüglich die haarsträubenden Abenteuer einer Truppe ausländischer Erdbeerpflücker in England erzählt.«
Stuttgarter Nachrichten 13.11.2007»Liebevoll und überzeugend zeichnet Lewycka ihre Figuren. Sie schreibt höchst unterhaltsam, ihre Geschichte ist originell, und auch an Skurrilem mangelt es in ›Caravan‹ nicht. Die Autorin spielt mit Klischees und blickt hinter die Kulissen britischen Wohlstands.«
Badisches Tagblatt 07.11.2007»Marina Lewycka ist mit ihrem zweiten Roman ein perfektes literarisches Roadmovie gelungen. Mit dem ihr eigenen, britisch-ukrainischen Humor zeichnet sie ein ebenso tragisches wie komisches Bild der Arbeitsemigranten in England.«
gelbe-seiten.de 12.11.2007»Hintergründig und sehr unterhaltsam.«
Glamour 06.11.2007»›Caravan‹ müssen sie lesen. Ganz unbedingt!«
Die Welt 03.11.2007»›Caravan‹, von Sophie Zeitz sehr inspiriert aus dem Englischen übersetzt, ist ein gelungener Gegenwartsroman: unterhaltsam und ernsthaft, komisch und bitter, beunruhigend und tröstlich zugleich.«
fifty fifty – Das Straßenmagazin November 2007»Und auch wenn es auf den ersten Blick die Vulks und Vitalis, die skrupellosen Ganoven und Mobilfunkmänner sind, die die Szene beherrschen, lernen wir in dieser klug gestalteten, fesselnden Wanderarbeiter-Geschichte, dass noch größere Fische in diesem versumpften Becken kreisen, die sich derartige Handlanger mühelos einverleiben…«
NRZ 01.11.2007»Die Ausnahmeautorin schreibt höchst unterhaltsam, spielt mit Klischees, blickt hinter die Kulissen britischen Wohlstands und lässt den Leser vor Ekel schaudern.«
Berner Zeitung 01.11.2007»Schon bei ihrer ›Kurzen Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹ hat Lewycka uns verblüfft. Aber hier schaltet sie noch einen Gang höher: Wer den Traktor mochte, wird Caravan lieben.«
Rheinische Post 29.10.2007»Lewycka hat ein erzählerisches Roadmovie erschaffen, das gekonnt zwischen Melodram und Comedy changiert.«
Schweizer Illustrierte 29.10.2007»Ein äußerst lebensfrohes und witziges Buch.«
Schwaben Echo 24.10.2007»Wie schon die Geschichte des Traktors ist auch ›Caravan‹ herrlich komisch und tragisch zugleich, Abschnitten zum Schmunzeln folgen unaufgeregt formulierte Passagen, die wütend und traurig stimmen.«
Ostsee-Zeitung 20.10.2007»Wie in der Traktorgeschichte gehört auch hier den Optimisten die Welt.«
Ostthüringer Zeitung 20.10.2007»Liebevolle Figurenzeichnung.«
Vorarlberger Nachrichten 20.10.2007»Fantasievoll und mit viel Humor gewürzt, werden die Abenteuer einer internationalen Truppe von Erdbeerpflückern in England beschrieben.«
Ärztemagazin 18.10.2007»Die Ausnahmeautorin spielt mit Klischees, blickt hinter die Kulissen britischen Wohlstands und lässt den Leser vor Ekel schaudern – beispielsweise wenn sie den Umgang mit Hühnchen in einem Mastbetrieb beschreibt…Dieses Gefährt ist auf der Überholspur unterwegs und das Mitfahren unbedingt zu empfehlen!«
dpa Oktober 2007»›Caravan‹ ist grotesk und witzig, nachdenklich und romantisch zugleich. Der Roman besticht vor allem durch seine schlagfertigen Dialoge und die lebendige und realistische Darstellung der Charaktere. Jeder der 280 Seiten sprüht von Schlagfertigkeit, Energie und Inspiration, dabei hat die Autorin zwischen den Zeilen ihrer lebensfrohen Geschichte immer wieder tiefsinnige Nuancen eingeflochen. Auf der ungewöhnlichen Flucht im Wohnwagen erfährt der Leser Interessantes über das Leben der osteuropäischen Billig-Arbeitskräfte. Quasi eine literarische Lehrstunde in Sachen Globalisierung. ›Caravan‹ hat jedenfalls das Zeug, auch in Deutschland ein voller Erfolg zu werden.«
buchinformation.de 16.10.2007»Der ausbeuterische Farmer ist tot - und die Truppe ausländischer Erdbeerpflücker auf der Flucht in einem ›Caravan‹ quer durch England. Skurril, melancholisch und komisch wie schon Marina Lewyckas Welterfolg ›Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹.«
Freundin 10.10.2007»Auch ›Caravan‹ wird so viele Leser finden, dass er ganz oben auf den Bestsellerlisten landet.«
Hamburger Abendblatt 10.10.2007»Die Autorin – 1945 in Kiel von ukrainischen Eltern in einem befreiten Zwangsarbeitslager geboren und heute Professorin für Geschichte in Sheffield – schreibt wieder voller Humor und Liebe zu ihren nicht immer nur vom Glück verfolgten Figuren: Ihr gelingt ein geradezu jugendliches Buch.«
Hessische Allgemeine 10.10.2007»Mit typisch schwarz-britischem Humor beschreibt Lewycka, wie diese bunte Truppe sich als Erdbeerpflücker verdingt, in einem klapprigen Wohnwagen flüchtet und sich dann auf waghalsige Abenteuer einlässt. Aber unter der witzigen Oberfläche bleibt schmerzhaft sichtbar, wie unsere Gesellschaft mit den Hoffnungslosen der Welt umgeht.«
Österreich 06.10.2007»Marina Lewyckas Buch ›Caravan‹ bietet alles in einem. Eine liebenswerte Geschichte über Liebe und Freundschaft.«
Augsburger Allgemeine 06.10.2007»Eine witzige Komödie.«
Hamburger Abendblatt 06.10.2007»Ein Meisterstück an Romanprosa liefert die erst spät zur Literatur gekommene Lewycka mit der aufs drastischste ausgewalzten Beschreibung der ’Arbeit’ auf einer höllenhaften Hühnerfarm; ihretwillen wäre ›Caravan‹ schon hochlesenswert, nur, Lewycka orchestriert ihre Geschichte magistral, indem sie einigen sorgsam ausgewählten Gestalten, ja sogar einen Hund, die Erzählung ’schultern’ lässt, d.h. sie in ihrer Diktion und nach ihrem Temperament beschreiben und kommentieren heißt, ums sie auf diesem Wege vielleicht authentischer zu porträtieren wie es allein von einem Schreibtisch aus möglich wäre…Der Stimmenchor in ›Caravan‹ steigert sich bisweilen zu geradezu schwarzem britischen Humor; und so nimmt es nicht wunder, dass der Roman schon jetzt in die internationalen Literaturcharts vorgedrungen ist und mit Sicherheit auch wieder die deutschen Bestsellerlisten stürmen dürfte.«
Letzenbuerger Journal, Luxembourg 05.10.2007»Nach dem erfolgreichen ›Traktor auf Ukrainisch‹ erzählt die Autorin in ihrem neuen Roman die viel versprechende Geschichte einer Gruppe von ausländischen Erdbeerpflückern, die in England so einige, durchaus skurrile Abenteuer zu bestehen haben.«
Buchhändler heute September 2007»Die Handvoll Erdbeerpflücker kommen aus Polen, der Ukraine, Afrika und China. Sie träumen von Wohlstand, Unabhängigkeit und Liebe. Doch sie haben nicht mit ausbeuterischen Arbeitgebern, Gangstern und Behörden gerechnet. Plötzlich sind sie auf der Flucht – in einem klapprigen Wohnwagen.«
Bayern2Radio, Hörfunk-Programmtipp 22.09.2007»Marina Lewycka erzählt in ›Caravan‹ bittere und höchst unterhaltsame Geschichten aus dem Leben der weltweiten Wanderarbeiter.«
Lesart Herbst 2007»Die Protagonistinnen erzählen in der Ich-Form und in ihrer eigenen Sprachweise. Dadurch taucht man in ihre Welt ein – eine Welt voll Hoffnung und Enttäuschung, Träumen und bitterer Realität.«
Programmzeitung Kulturmagazin Dezember 2008»Hatte Lewycka in ihrem Erstling, ihrem grotesken Porträt einer Einwandererfamilie, ihre ›Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹, noch biografisch gearbeitet, so schenkt sie ihrer gebeutelten ukrainischen 'Heimat' nun ganz en passant eine ironische Versöhnung, eine unmöglich-romantische Liebesgeschichte in der Fremde. Woran liegt es, dass sich dieses ziemlich böse und traurige Buch so hervorragend als Zwerchfell-lockernde Ferienlektüre eignet? An Lewyckas subtilem und manchmal auch nicht so subtilem Humor. Oder an dem hinreißend romantischen Plot, der sogar die Realitäten einer modernen Hühnerfarm (ich erspare mir hier die unappetitlichen Details) fast unbeschadet überlebt?«
Hanno Loewy, diepresse.com 08.08.2008»Humorvoll geschriebenes Buch mit Hang zu Übertreibung und Komödie, das gleichwohl die Machenschaften einer profitorientierten, Menschen und Tier verachtenden Wirtschaft thematisiert.«
Der Evangelische Buchberater Mai 2008»›Caravan‹ spielt im englischen Migrantenmilieu, wo Ukrainer, Polen und Chinesen sich als Erdbeerpflücker oder mit anderen 'Traumjobs' über Wasser halten. Und obendrein ist ›Caravan‹ auch noch eine wunderschöne Liebesgeschichte.«
Vorarlberger Nachrichten 01.03.2008»Temporeich - die verschiedenen Stimmen sorgen für kurzweiliges Zuhören.«
Hannover live März 2008»Die lebendig, humorvoll erzählte Story gibt hautnahe Einfühlung in die Realität jener Menschen, die von zu Hause fort gehen, um wo anders ihr Glück zu suchen. Komödie zum Nach- und Weiterdenken.«
Wege - Das Magazin zum Leben Februar - April 2008»Dieses Buch singt vor Lebensfreude, heißt es in einer Rezension. Stimmt. Und dass man nach der Lektüre erst mal kein Hühnchen mehr essen kann. Daran haben die Erdbeerpflücker wirklich keine Schuld.«
Oranienburger Generalanzeiger 02.02.2008»P.S.: Kennen sie einen Bestsellerautor, der es in letzter Zeit gewagt hätte, den 'weisen, bärtigen Karl Marx' zu zitieren? »…von seiner eigenen Hände Arbeit wird ein Mensch nicht reich, und wer zu den VIP Elite-Reichen gehören will, muss andere für sich arbeiten lassen.« Marina Lewycka hat es gewagt.«
Konkret Januar 2008»Nach ihrem Weltbestseller ›Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹ nimmt die Autorin diesmal die sozialen Schattenseiten ihrer britischen Heimat aufs Korn. Und eines können wir auf jeden Fall aus dieser illusionslosen, aber sehr unterhaltsamen Groteske lernen: man soll nicht alles glauben, was in Schulbüchern steht.«
tz, München 21.12.2007»Marina Lewyckas Roman ist keine Anklage und auch kein Sozialreport. Ihr Realismus bleibt ein literarischer, der erkundet, wie sich eine 'ganz normale' Geschichte, die auch eine Liebesgeschichte ist, unter nicht ganz so normalen Bedingungen erzählen lässt.«
Deutschlandradio Kultur 14.12.2007»Herrlich böse Komödie über zeitgenössische ukrainische Saisonsklaven, neureiche Zuhälter, schmierige Schleuser und bauernschlaue Selfmade-Mafiosi.«
Sabine Vogel, Berliner Zeitung 06.12.2007»Auch dieses Buch ist zugleich komisch und bitter. [...] Gewidmet ist ›Caravan‹ den Muschelsuchern von Morecombe. Das war eine Gruppe chinesischer Muschelsucher, die bei ihrem Job an der Küste Englands ertranken.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung 21.11.2007»Voll von skurrilem Humor, absurder Lebensfreude und so chaotisch wie eine Reise ohne Feuer.«
NDR Info 20.11.2007»Herrlich ulkiger Nachfolger von ›Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹.«
Celebrity Dezember 2007»Einfach köstlich.«
myself Dezember 2007»›Caravan‹ müssen Sie lesen. Ganz unbedingt!«
Die Welt 03.11.2007»›Caravan‹, von Sophie Zeitz sehr inspiriert aus dem Englischen übersetzt, ist ein gelungener Gegenwartsroman: unterhaltsam und ernsthaft, komisch und bitter, beunruhigend und tröstlich zugleich.«
fifty fifty – Das Straßenmagazin November 2007»Und auch wenn es auf den ersten Blick die Vulks und Vitalis, die skrupellosen Ganoven und Mobilfunkmänner sind, die die Szene beherrschen, lernen wir in dieser klug gestalteten, fesselnden Wanderarbeiter-Geschichte, dass noch größere Fische in diesem versumpften Becken kreisen, die sich derartige Handlanger mühelos einverleiben…«
NRZ 01.11.2007»Schon bei ihrer ›Kurzen Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹ hat Lewycka uns verblüfft. Aber hier schaltet sie noch einen Gang höher: Wer den Traktor mochte, wird ›Caravan‹ lieben.«
Rheinische Post 29.10.2007»Die Ausnahmeautorin spielt mit Klischees, blickt hinter die Kulissen britischen Wohlstands und lässt den Leser vor Ekel schaudern – beispielsweise wenn sie den Umgang mit Hühnchen in einem Mastbetrieb beschreibt. […] Dieses Gefährt ist auf der Überholspur unterwegs und das Mitfahren unbedingt zu empfehlen!«
dpa Oktober 2007»›Caravan‹ ist grotesk und witzig, nachdenklich und romantisch zugleich. Der Roman besticht vor allem durch seine schlagfertigen Dialoge und die lebendige und realistische Darstellung der Charaktere. Jede der 280 Seiten sprüht von Schlagfertigkeit, Energie und Inspiration, dabei hat die Autorin zwischen den Zeilen ihrer lebensfrohen Geschichte immer wieder tiefsinnige Nuancen eingeflochen. Auf der ungewöhnlichen Flucht im Wohnwagen erfährt der Leser Interessantes über das Leben der osteuropäischen Billig-Arbeitskräfte. Quasi eine literarische Lehrstunde in Sachen Globalisierung. ›Caravan‹ hat jedenfalls das Zeug, auch in Deutschland ein voller Erfolg zu werden.«
buchinformation.de 16.10.2007»Ein Meisterstück an Romanprosa liefert die erst spät zur Literatur gekommene Lewycka mit der aufs drastischste ausgewalzten Beschreibung der ’Arbeit’ auf einer höllenhaften Hühnerfarm; ihretwillen wäre ›Caravan‹ schon hochlesenswert, nur, Lewycka orchestriert ihre Geschichte magistral, indem sie einigen sorgsam ausgewählten Gestalten, ja sogar einen Hund, die Erzählung ’schultern’ lässt, d.h. sie in ihrer Diktion und nach ihrem Temperament beschreiben und kommentieren heißt, ums sie auf diesem Wege vielleicht authentischer zu porträtieren wie es allein von einem Schreibtisch aus möglich wäre. [...] Der Stimmenchor in ›Caravan‹ steigert sich bisweilen zu geradezu schwarzem britischen Humor; und so nimmt es nicht wunder, dass der Roman schon jetzt in die internationalen Literaturcharts vorgedrungen ist und mit Sicherheit auch wieder die deutschen Bestsellerlisten stürmen dürfte.«
Letzenbuerger Journal, Luxembourg 05.10.2007