Aus der Amazon-Redaktion
Sky Captain and the World of tomorrow setzt einen Meilenstein, was den Fortschritt in der digitalen Filmemacherei angeht und schafft eine Fantasiewelt aus einer breit gefächerten Reihe von klassischen Vorlagen. Für jeden, dem der Look und die Atmosphäre der klassischen amerikanischen Science-Fiction-Groschenromane gefallen, stellt der Film eine Offenbarung dar, denn er bezieht sein einzigartiges, durchgehend digitales Design von solchen Quellen wie den Abenteuern von Howard Hawks, Fritz Langs
Metropolis,
Buck Rogers, den
Blackhawk-Comics,
Der dritte Mann, Serien mit einem Cliffhänger-Ende sowie der actiongeladenen Indiana-Jones-Reihe. Autor/Regisseur Kerry Conrans Spielfilm-Erstling wird garantiert alle digitalen Träumer inspirieren, indem hier eine Veränderung des Paradigmas aufgezeigt wird, nach dem Filme mit einem Schwerpunkt in Computeranimation hergestellt werden. Der Film ist ein Schwindel erregendes Abenteuer für die Jungen und Junggebliebenen: das Flieger-Ass Sky Captain Joe Sullivan (Jude Law) und die furchtlose Reporterin Polly Perkins (Gwyneth Paltrow) müssen die Welt vor einem verrückten Wissenschaftler retten, dessen Zukunftsvision tragische Auswirkungen auf die gesamte Menschheit hat. Angelina Jolie spielt eine herrliche Nebenrolle, aber der vom Glück gesegnete Neuling Conran ist der eigentliche Star hier. Seine schlaue Variante von
Der Zauberer von Oz ist ein echtes Wunderwerk, und seine Kreation kann man durchaus als revolutionär bezeichnen.
--Jeff Shannon
Movieman.de
"Sky Captain" ist rasante Comic-Unterhaltung, die insofern einen Indiana Jones-Touch hat, als sie die 30er-Jahre Kino-Serien liebevoll plündert. Allerdings spielt "Sky Captain" erheblich mehr mit dem Moment des Fantastischen, was per digitaler Effekte natürlich wunderbar visualisierbar ist. Und das liefert der Film auf jeden Fall: eine fantastische visuelle Umsetzung der technischen Details. Deutliche Anleihen macht er auch bei Frank Capras "Lost Horizon" (1937) und als Filmfreak ist man genauso gut unterhalten, wie als Action-Fan, denn viel Zeit zum Luftholen läßt "Sky Captain" beiden nicht. Fazit: sehenswert
Moviemans Kommentar zur DVD: Sehr saubere Abtastung, Spitzensound, ausführliche Extras, aber kein Trailer zum Hauptfilm.
Bild: Das Bild wirkt insgesamt etwas weich, was aber exakt der Qualität der Kinofassung entspricht, mithin kein Mastering-Manko, sondern stilistisches Element ist. Das weitgehend digital erstellte Bild ist sehr rauscharm (00.11.36, Wolken) und liefert geschmeidige Bewegungsabläufe ab (00.59.33, Gesicht, Nah, in Bewegung). Die gedämpften Farben werden ebenfalls Kino-entsprechend gezeigt und wirken insofern authetisch. Bunt wird es nur , wenn man kurz einen Auschnitt aus "Der Zauberer von Oz" zu sehen bekommt.
Ton: Wie so oft liefern Animationfilme sehr sorgfälltig gestylte Tonspuren. Vorliegend ist die Musik genauso klar (00.02.00, Glockenspiel) wie die Sound-Kulisse gehalten. All die Servomotoren der technischen Gadgets surren aus allen Richtungen (00.59.15, Flugzeug-Fahrwerk). So kann sich auch die etwas zu dauerpräsente Musik einer sehr feinsinnigen Abbildung erfreuen, in der besonders die Blechbläser immer klar ortbar sind. Bei einer sehr sauberen Stimm-Integration, ein Spitzen-Mix.
Extras: Die Extras liefern so zuiemlich Alles, was vorstellbar ist (auch zwei Kommentarspuren) , nur der Trailer fehlt (Abwertung!). Die verschiedenen Dokus befassen sich natürlich ausgiebig mit der digitalen Animation und so sieht man die Akteure halt immer vor Bluescreens herumstehen...das ist nicht immer so spannend, weil man es dauernd gezeigt bekommt. Netter sind da die Betrachtungen des optischen Gesamtkonzeptes des Filmes. --movieman.de
VideoMarkt
New York, 1939. Als überall auf dem Globus führende Wissenschaftler verschwinden und gleichzeitig eigenartige Flugobjekte und Riesen-Roboter die Stadt bedrohen, wittert Sensationsreporterin Polly Perkins eine heiße Story. Zusammen mit ihrem Ex-Lover, dem schneidigen Flieger Sky Captain und dessen Assistenten Dex, begibt sie sich auf einen Recherchetrip um den halben Erdball. Nach Nepal führt die heiße Spur, genauer gesagt in das Reich des Super-Bösewichts Dr. Totenkopf, der der Welt nicht wohlgesonnen ist.
Video.de
Eine schöne neue alte Welt präsentiert Kerry Conran mit seinem gänzlich vor Blue Screen gedrehten Fliegerabenteuer, in dem Dernier-cri-Techniken mit einem wunderbar altmodischen Look Hand in Hand gehen. 90 Millionen Dollar kostete der hochkarätig besetzte Thrill, in dem sich Jude Law sowie die Oscar-Gewinnerinnen Gwyneth Paltrow und Angelina Jolie gegenseitig an Schönheit und Schlagfertigkeit überbieten. Mehr was fürs Auge als fürs Hirn, aber doch ein Abenteuer, das man als Filmfan schon aus Technik-Gründen nicht missen darf.
Blickpunkt: Film
Aus Alt mach Neu. Selten wurde diese bewährte Hollywood-Tradition mit so bahnbrechendem Resultat angewandt wie von Debütregisseur Kerry Conran. Für sein furioses Science-Fiction-Krimiabenteuer mit traumhaftem Retrolook und bombastischen Soundeffekten kombinierte er klassische Elemente der 30er und 40er Jahre, die von Science-Fiction-Serial, Kriegsmelodram, Film Noir und Abenteuerfilm reichen, wobei sämtliche Backgrounds komplett im Computer realisiert wurden. Damit handelt es sich um die erste Spielfilmproduktion bei der die Darsteller, allen voran Jude Law und Gwyneth Paltrow, für ihre Szenen ausschließlich vor einem Blue Screen agieren mussten.
Gleich mit der ersten atemberaubenden Szene, in der der Hindenburg-III-Zeppelin während eines nächtlichen Schneesturms am Empire State Building andockt, taucht der Zuschauer in eine faszinierende neue (Film-)Welt ein. Monochrome und Sepia-Farbtöne und lange tiefe Schatten dominieren das Bild in diesem Fritz Langs 'Metropolis' nachempfundenen Big Apple. Ein Glanzlicht in dieser ausgewaschenen Farbpalette bildet das Gold schimmernde blonde Haar der Zeitungsreporterin Polly Perkins (Paltrow), die an einer Story über mehrere verschwundene Wissenschaftler arbeitet. Just als sie neue Informationen über den geheimnisvollen Fall erhält, wird Manhattan von fliegenden Riesenrobotern angegriffen. Dies ruft den draufgängerischen Bomberpilot Sky Captain (Law) auf den Plan, der den Robotern mit einem rasanten Angriffsflug durch die engen Straßenschluchten einheizt. Zurück an seiner Flugbasis außerhalb der Stadt erscheint seine ehemalige Flamme Polly, die seine Hilfe in dem Fall benötigt. Als Sky Captains rechte Hand Dex (Giovanni Ribisi in der Q-Rolle als Gadgetmeister) das Kontrollsignal der mörderischen Maschinen nach Nepal verfolgt, wird der Schauplatz des Abenteuers ans andere Ende der Welt verlegt. Dort führt die Spur zum mysteriösen Dr. Totenkopf (in einer kurzen 'Der Zauberer von Oz' nachgestellten Hologrammszene vom verstorbenen Laurence Olivier dargestellt), der sich nahtlos in die Tradition größenwahnsinniger Bösewichte wie Dr. Mabuse oder 007s Dr. No einfügt.
Überhaupt zählt Regisseur Conran, der zudem das Drehbuch schrieb, eine Unmenge von Referenzen auf. Neben den für das junge Publikum eher obskuren Quellen wie 'Flash Gordon' und 'Kampf der Welten' finden sich auch Versatzstücke von klassischen Kulturikonen der jüngeren Vergangenheit wie 'Indiana Jones' und 'Krieg der Sterne'. Durch die Vermischung all dieser Einflüsse wird ein Story-Hybrid erzeugt, der überraschend und doch zwangsläufig vertraut wirkt. Ihre beeindruckende Originalität bezieht die 90-Mio.-Dollar-Produktion, neben den ungewöhnlichen Farb- und Lichtspielen der Aufnahmen, ohnehin aus den fantastisch-futuristischen Sets, wie beispielsweise eine in den Wolken schwebende Flugstation. Diese wird von der schneidigen Kommandantin Franky Cook (Angelina Jolie sexy mit Akzent und Augenklappe) geleitet, mit der Sky Captain früher ebenfalls mehr als nur eine Freundschaft verbunden hat. Womit die eingewobenen Nebengeschichte um die frühere Beziehung zwischen Polly und Sky Captain, die sich Katharine Hepburn und Spencer Tracy imitierend gegenseitig zänkisch-schlagfertige Einzeiler an den Kopf werfen, eine weitere Facette verliehen wird. Paltrows Figur allein passt schon perfekt in die Kostüme im 40er-Jahre-Stil von Stella McCartney. Ihre Chemie mit Law, der ebenfalls eine tolle Figur in seiner nostalgischen Rolle abgibt, mag zwar nicht überwältigend sein, doch bei all den gebotenen visuellen Wundern darf dies als Nebensächlichkeit abgehakt werden. Zwar konnte das innovative Retro-Abenteuer am US-Boxoffice bislang nicht den verdienten kommerziellen Höhenflug hinlegen, dennoch ist ein solides Abheben auf lange Sicht möglich - und wünschenswert. ara.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Mit komplett digitalen Kulissen inszeniertes Retro-Science-Fiction-Abenteuer in der Tradition von "Indiana Jones" mit Starbesetzung.
Kurzbeschreibung
Im Jahr 1939 in New York City: Berühmte Wissenschaftler verschwinden auf der ganzen Welt; gleichzeitig bedrohen seltsame Flugobjekte und riesige Roboter Manhattan. Reporterin Polly Perkins und ihr Ex-Lover und Flieger Ass Sky Captain setzen alles daran, den offensichtlich verantwortlichen verrückten Dr. Totenkopf, der die gesamte Erde zerstören will, dingfest zu machen. Hilfe bekommen sie von Franky Cook, der Kommandantin eines weiblichen Kampfgeschwaders, und von dem technischen Genie Dex.
Produktbeschreibungen
Wenn die Welt in Gefahr und kein Retter in Sicht ist, dann schlägt die Stunde von Sky Captain! Als mysteriöse Riesenroboter beginnen, die Straßen von New York anzugreifen, ist die unerschrockene Reporterin Polly Perkins (Gwyneth Paltrow) der Story auf der Spur und bittet ihren alten Schwarm, das Piloten-Ass Joseph "Sky Captain" Sullivan (Jude Law), um Hilfe. Ihre Mission ist es herauszufinden, wer hinter den Killermaschinen steckt, um den zerstörerischen Anschlag auf die Welt zu stoppen, bevor es zu