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Captain Future 06 "Kein Erdenmensch mehr" Audio-CD – Audiobook, 15. März 2013

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Von Hemeraner TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 7. April 2013
Verifizierter Kauf
Im Jahre 1991 versuchen einige Pioniere weiter in die äußeren Peripherien des Sonnensystems vorzustoßen. Unter Ihnen befindet sich John Carey. Ihr Schiff wird durch einen Asteroideneinschlag vernichtet. Carey ins All hinausgeblasen. Generationen vergehen bis Captain Future Carey wieder aufwecken kann. Dieser muss feststellen, dass die Welt sich um ihn verändert hat...

Action sucht man in dieser Episode lange. Sie taucht erst recht spät auf. Andererseits ist dies auch nicht nötig. Sie geht eher einer philosophischen Frage nach, ob sich ein Mensch, wenn er aus seiner gewohnten Umgebung gerissen wird, wieder zurechtfinden kann. Tatsächlich gelingt dies Carey nur sehr schwer. Und in einer Szene zeigt sich die gewisse Tragik. Pioniere gibt es in der Geschichte der Menschheit seit Jahrhunderten. Und die Wege die sie bereitet hatten, hätten sie sich vermutlich nicht vorgestellt, dass die heutigen Menschen ihre Erfindungen und Wege, für die sie vielleicht sogar gestorben sind, natürlicherweise heute für 08/15 hinnehmen. Da stellt sich die Frage Careys richtig...
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Verifizierter Kauf
Der Titel *Kein Erdenmensch mehr* könnte im Vorfeld zu leichten Irritationen führen. Das Problem von menschlichen Leben im Verbund mit künstlicher Intelligenz stellt sich dieses Mal nicht. Die Probleme mit denen Captain Future dieses Mal zu kämpfen hat sind zutiefst menschlicher Natur.

Da wären zu einen der skrupellose Unternehmer, der die Treibstoffversorgung über den Saturn durch hinterhältiges Geschäftsgebahren an sich gerissen hat und die raumfahrenden Kollonisten ausnehmen will. Ein Problem das heute bereits besteht, wenn man die Geschäftspraktiken multinationaler Konzerne betrachtet, aber in der Entstehung der Geschichte eher eine geschäftliche Ausnahme gewesen sein dürften. Die Art und Weise wie Captain Future dieses Problem löst ist deshalb etwas sehr unkonventionell und leicht naiv, aber aus der Handlung heraus durchaus effektvoll.

Viel schwieriger gestaltet sich allerdings die Lösung des Problemes John Carey, auf dem auch das Hauptaugenmerk der Handlung liegt. John Carey wird von der Future-Crew im Raum treibend aufgefunden - verschollen seit dem Jahr 1991 und durch den Weltraumschock am Leben gehalten. Und er kann sich der Zukunft nicht anpassen. Das moderne Leben erschreckt ihn und teilweise ekeltes ihn an. Er kommt weder auf dem Mond, noch der Erde zurecht. Menschen gegenüber fühlt er sich wie ein Anachronismus aus eines längst vergangenen Epoche.

Die Lösung diese Problemes ist um ein vielfaches tiefschürfender und wird von den Gedanken Careys getragen. Am Schluß wird dann auch klar das John Carey zwar ein Mensch von der Erde, aber eben kein Erdenmensch mehr ist. Die Sprecher sind wie immer top und die Original-Future-Besetzung ist einfach eine Wucht.
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Verifizierter Kauf
Was mich an dieser Folge massiv gestört hat, war die Geheimtuerei von Captain Future
Otto Simon und Graig sind seine Familie und ich kenne die Filmserie noch so das man keine Geheimniss voreinander hatte.

Auch wenn diese Geheimnisstuerei letzendlich zum Ziel führt hat mir die Art und weise wie Future aufgetreten ist nicht gefallen,
für mich ist Captain Future immer ncoh das Strahlende Heldenbild meiner Kindheit, ihn herablassend reden geheimnisskrämerisch, und heimtückisch zu erleben war mehr ein Kulturschock.

Was mich auch gestört hat war die Sounduntermalung, wer die Filme der Kindheit noch in Erinnerung hat, verbindet die Sounds mit bestimmten Momenten, man wusste schon am Sound jetzt passier was jetzt wird es spannend, oder es plätschert vor sich hin...

auf dieser Folge hatte ich erstmals das gefühl das der/die welche die Sounds/Musik untergemischt haben das, ohne ein Gefühl für die alten tonierung und Klang hatte, so wurden actionsounds in endlosmonologe eingefügt, Musik eingespielt wo man keine brauchte. Auch der sprecher klang nicht so kraftvoll wie man ihn aus der Kindheit in Erinnerung hatte.

Alles zusammen war der Sound die Sprache eher Irritierend, als Unterhaltsam, was mitunter auch sehr dazu beigetragen hat die schlechte story weiter zu verwässern..

Die Story selbst hat zwei Handlungsfäden,

Eine ein paar Jahrhunderte alte Leiche wird wiederbelebt, der Kulturschock, Selbstfindung.
Pararalel dazu eine Treibstoffspekulanten Monopolstory bei der der Besitzer zum Wohl der Menschheit enteignet wird.
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