Ich habe diese CD jetzt seit ein paar Wochen, höre sie gerade zu wiederholten Mal und verspürte den Drang, sie hier zu rezensieren, also auf geht's:
Stil: Soundtrack mit einem Touch von klassischer Musik (Laienmeinung)
Vorherrschende Instrumente: Piano, Streicher, Keyboard, BASS
Ich fange gleich einmal an mit den 'negativen' Punkten, was die Musik selbst betrifft:
Anfangs konnte ich, obwohl ich den Pilotfilm dazu schon 2 mal gesehen hatten, irgendwie keine zusammenhängende Melodie erkennen, das kam erst nach ein paar mal Hören.
Im Grunde 'lebt' der ganz Soundtrack von nur 4 oder 5 immer wieder in verschiedenen Variationen und Intrumentierungen wiederkehrenden Themen. Diese sind übrigens im letzten Track "CAPRICA End Credits" (auch der Abspann des Filmes) zusammengefaßt ("Medley"). Ich habe ernsthaft überlegt, dafür einen Stern abzuziehen, aber irgendwie stört es mich nicht. Diese Themen sind sehr schön und man FREUT sich, daß sie immer wiederkehren.
Positiv habe ich anzumerken (was natürlich wieder Geschmackssache ist):
Die Musik ist schlichtweg SCHÖN und sehr EMOTIONAL, sie versetzt mich in ein melancholisch/romantische Stimmung. Sie passt damit hervorragend zum Inhalt des Filmes. Würden nicht viele Tracks, ganz im Stile Bear McCreary's, sehr basslastig sein ("Paukenschläge", sehr dumpf, aber intensiv, auch aus Battlestar Galactica bekannt), wäre es glatt etwas, was man beim Candlelight-Dinner im Hintergrund spielen könnte.
Der ganze Soundtrack wird übrigens nicht von 2 oder 3 Figuren auf ein paar Keyboards eingedudelt, sondern vom THE HOLLYWOOD SYMPHONY ORCHESTRA einspielt. McCreary gibt mit diesem sogar Konzerte in USA und UK. Konzerte für Soundtracks! Beim nächsten in London bin ich dabei, 'Billigflieger' sei Dank.
Weitere bekannte Soundtracks von Bear McCreary:
- Battlestar Galactica (Remake)
- Terminator: The Sarah Connor Chronicles
- Eureka