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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen172
3,3 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360Version: StandardÄndern
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* Um es gleich vorweg zu nehmen: auch die UK-Version, wie auch die europäische Pegiversion, ist schnittechnisch identisch mit dieser Deutschen USK-Fassung, außer das bei der deutschen Version der Söldnermodus erst nach durchspielen der 3 Kampagnen zur Verfügung steht und nicht von Anfang an.

Um es gleich vorweg zu nehmen: die UK-und europäischen Pegi-Versionen sind schnittechnisch identisch mit der Deutschen USK-Fassung, außer das bei der deutschen Version der Söldnermodus erst nach durchspielen der 3 Kampagnen zur Verfügung steht und nicht von Anfang an. Bei der PS3 mit deutschem Account, gibt es zumindest deutsche Untertitel, die Sprachausgabe dürfte auch einstellbar sein. Bei der XBOX360 Version ist auf der 2-ten CD alles auf deutsch einstellbar. Handbuch und Cover sind natürlich auf englisch.(bei der UK-Version)

Hier weiß ich garnicht was ich schreiben soll.

Schämt euch bei Capcom! Ballern ohne Pause, kein Spannungsbogen, bes******** Charaktere. Einzig die Grafik ist top.

Ich erwarte von Capcom in Sachen Resi nicht mehr viel. Für einen Egoshooter könnte man dem Spiel vielleicht 3 Sterne geben, für eine Spieleserie die das Survivalgame erfunden hat, ist eigentlich der eine Stern schon zuviel. Es ist eine Frechheit wie hier nur noch der Name verwurstet wird.

Der Entwickler Shinji Mikami, der die ersten 4 Teile mitentwickelte, arbeitet jetzt an dem Projekt (Game) "The Evil within" mit. Man kann nur hoffen , das es damit einen inoffiziellen Nachfolger für die ersten 4 Teile gibt, und dem Survival-Horrorgenre neues Leben eingehaucht wird.

Die Entwickler von Naughty Dog haben mit "The Last Of Us" ja gezeigt, wie es geht. (leider nur PS3 und PS4 exclusiv)

Sollen die (Capcom) doch weiter der Mainstream Spielegemeinde von Call of Duty, Battlefield usw. in den A.... kriechen. Mich haben die als Fan der Spielereihe verloren. Mit Tränen in den Augen sehe ich meine alten PS1 Teile und denke "Das waren noch Zeiten".

Und ich dachte nach Teil 5 könnte es nicht schlimmer werden. Es kann.

Im Grunde genommen fehlt nur noch die First-Person Ansicht, statt der Third-Person Schulterperspektive, und der Wandel zum reinen Egoshooter ist vollzogen. Könnte fast eine Wette darauf abschliessen, das dies in Teil 7 die Folge sein wird. Zumal die Egoshooter-Ansicht, der radikalen Spielwechselweise des Games Rechnung tragen würde. Letztendlich wäre es nur konsequent und würde der, von mir hier bemängelten Spielmechanik zugute kommen, da die Schulterblickperspektive, wie auch die ungünstig, umständliche Menüführung und Waffenauswahl für dieses nur noch auf Action ausgelegte Spielprinzip, nicht gerade ideal ist.

Normalerweise stelle ich immer ein paar Screenshoots zu meinen Gamerezensionen ein. Hier mache ich das nicht, weil die Grafik, wie schon geschrieben top ist, das Spiel jedoch eben nur ein absolut unterdurchschnittlicher Shooter, und dafür möchte ich in Form von vielleicht imposanten Screenshoots keine Werbung machen.

Jeder der damit leben kann, das Resident Evil 6 ein Shooter mit schlechter bzw. unterdurchschnittlicher Spielmechanik ist, sich jedoch von einer guten Grafik blenden läßt, soll dieses Spiel kaufen. Auch die Leute, die noch keinen der Vorgänger gespielt haben, können zu dem jetzigen Preis einen Versuch wagen. Für mich jedoch ist dieser Teil, als eingefleischter Fan seit Teil 1 ein Verrat an der Serie, und für die meisten "Alt-Resifans" vermutlich auch.

Das Game hat zwar eine beeindruckende Spiellänge, die allerdings dadurch zu erklären ist, das Gegner, auf die man gefühlt eine Stunde eingeballert hat, nach ihrem eigentlichen Exitus wieder aufstehen, und der ganze Mist wieder von vorne los geht. Und das nicht nur einmal. So kann man ein Spiel auch künstlich in die Länge ziehen. Keine Atempause, null Horror, von einem Spannungsbogen will ich garnicht erst reden, und die Story sowas von daher geholt (spielt bei dem Game sowieso keine Rolle), das man gelegentlich nur noch betet, das Ganze möge doch ein Ende nehmen.

Fairerweise muß man jedoch erwähnen, das auch wenn die Story, mich zumindest nicht zu überzeugen vermochte, einige Hintergründe der vorherigen Teile, in Bezug auf die Umbrella Cooperation und den Zwischenverbindungen der vielen Hauptcharaktere, aufgeklärt werden, und somit auch dieser Teil für jeden Sammler der Serie (leider) ein Pflichtkauf sein muß/müßte. Auch die Zwischensequenzen sind grafisch allereste Sahne. Zumindest hier gibt sich Capcom keine Blöße.

Ich bekenne, das diese Rezension sehr subjektiv geprägt ist und entschuldige mich dafür. Leider hat mich dieses Game jedoch so negativ runtergezogen, das ich meinen Frust in Form dieser Beurteilung loswerden mußte.

Jeder, der lieber ein Horrorgame mit wohldosiertem Gegneraufkommen und Spannung spielen möchte empfehle ich "The Walking Dead" (nicht Survival Instinct), sondern die 5 Episoden von Telltale Games, oder Resident Evil Revelations (welches von der WII für die PS3 und XBOX360 konvertiert wurde) und natürlich The Last Of Us, da dort das Spielgefühl der alten Teile noch am besten wiederspiegelt wird.

Letzter Stand der Dinge ist (laut Capcom), das die normale Resi-Serie weiter die Actionschiene fahren wird, während die Alt-Resi Fans mit dem Ableger Resident Evil Revelations, wovon jetzt der 2-te Teil erscheinen wird, in Form der alten, ruhigen und spannungsgeladenen Spielweise weiterhin bedient werden, und das ist ja auch schon etwas wert. Ob sich der Versuch zweigleisig zu fahren lohnen wird, und mit Revelations 2 nicht nur ein liebloser Spin-Off ala Outbreak oder Racoon City entsteht, bleibt abzuwarten.

Für alle, die auf Daueraction stehen, Grafikfetischisten sind, eine mäßige Spielmechanik in Kauf nehmen und auch schon Teil 5 prima fanden, wie auch Sammler der Resident Evil Serie, können bzw. müssen zugreifen!

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 19. Februar 2014
Bin RE Fan seit der ersten Stunde...alle Teile gespielt (dafür sogar verschiedene Konsolen gekauft), sogar ORC und alle Filme im Kino gesehen.
Wegen dem Remake auf der Wii extra eine Wii gekauft und und und.
Teil 5 war etwas anders, aber dennoch ok. Die Story, nun, schön zu verfolgen, bekannte Charaktere und Wesker der endgültig beseitigt wird???
Es hat mich bereits da gestört, dass ein ehemaliges wegweisendes Survival Horror Game zu einem Ego Shooter mutiert. Hielt sich dennoch in Grenzen.
Teil 6 oder soll ich besser sagen "Call Of Duty und Co."...nein danke. Dies ist übrigens der erste Teil der Serie, welchen ich mich geweigert habe komplett durch zu spielen.
Und auch wenn die Macher von Capcom behaupten, das Spiel müsse Zeitgemäß werden und die Käufer wollen mehr Action, sage ich: Ein Sch...dreck wollen die Käufer. Ich will nachts Gänsehaut spüren wenn ich RE spiele und nicht Schweißausbrüche vom schnellen auf die Tasten hämmern bekommen.
Wieso haben die Macher von Silent Hill das kapiert. Aber vielleicht ist Konami doch die bessere Spieleschmiede.
Dann wird es wohl mit Capcom, ähnlich wie mit EA, SONY Entertainment, Turn10 den Bach runter gehen. Und warum? Weil es nur noch darum geht schnell schnell viel Kohle machen. Dafür werden dann halbfertige, lieblose, überteuerte und mit In-Game Käufen überfüllte Spiele auf den Markt gebracht.
Mir reicht es und bis sich daran nichts ändert werde ich sicherlich kein Geld mehr für so einen Mist ausgeben.
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am 27. September 2013
Ich hab das Spiel bisher einmal durchgespielt (mit der Leon Kampagne glaubig) und dabei belasse ich es auch. Also nen großen wiederspiel wert hat das Spiel absolut nicht. Schon in was für gestalten sich dieser möchtegern Sicherheitschef Simmons (ein Endboss) verwandelt- erst in so'n vierbeiniges Ungetüm, dann in einen abartigen T-Rex verschnitt und dann auch noch in ein riesiges groteskes Insekt. Geht's noch? In allen Teile kamen mehr oder weniger solche Monstren vor, aber diesen war's am unlogischsten. Ein Tonnen schwerer T-Rex verschnitt verwandelt sich in so'n kleinen popeligen Menschen zurück und das mehrmals...mmh ja is klar. Die Geschichte ist auch total langweilig,unlogisch/verwirrend und trist. Irgendwie kams mir auch vor als würden die Entwickler versuchen irgendwelche Gefühle aus uns rauskitzeln zu wollen, indem sich da irgendwelche Leute opfern oder was mit den Protagonisten zu tun haben (z.B. die Schwester der Partnerin von Leon), die man mal kurz in Video Sequenzen gesehen hat. Also ich weiß nicht wie es euch geht, aber das geht mir eig am ar*** vorbei ob da Leute drauf gehen die ich grad mal einpaar sek. in einer Video Sequenz gesehen hab und die noch nicht einmal eine Geschichte vorweisen können, die mich zu gegenteiligen Denken animieren können. Wie gut das ich dafür nur 13€ ausgegeben habe...
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am 5. Oktober 2012
Nach 32 Stunden Spielzeit (auf "schwer") bin ich nun auch durch und weiss immernoch nicht so recht, was ich davon halten soll.

Eigentlich habe ich das gesamte Spiel über nur immer gedacht : "Jungs, ihr könnt doch nicht alle Hardcore-Resi-Fans vergraulen... Im nächsten Kapitel gibt's bestimmt ein Rätsel. Gott, Spiel mach' mir Angst! Oder erschrick' mich wenigstens! Irgendwas!"

"Micheal Bay" meets "Resident Evil" trifft's eigentlich am besten.
Und trotzdem ist das Spiel alles andere als schlecht... Es ist wie eine Achterbahnfahrt mit vielen Höhen... und vielen Tiefen.

Das Storytelling ist typisch japanisch, so hatte ich am Ende mal wieder mehr Fragen im Kopf als am Anfang.
Die Grafik schwankt von okay bis edel, vorallem die ersten Level der Leon-Kampagne waren leider viel zu dunkel.
Das Gameplay erfordert etwas eingewöhnungszeit, spielt sich dann aber überraschend vertraut.

Dennoch glaube ich nicht, das sich Capcom einen Gefallen getan hat das Horror-Genre derart zu dekonstruieren.
Die Verkaufszahlen mögen ihnen vielleicht Recht geben, aber die meisten "echten" Resi-Fans werden leider vergessen.
Es kann einfach nicht sein das ein Spiel um seine urprünglichen Gameplay-Elemente (Horror und Rätsel) beraubt wird.
Wenn ich bei Resi6 was von "Horror-Adventure", "Grusel-Spiel" oder sonstwas höre, könnt' ich kotzen!

RE6 scheitert am Massengeschmack, lang lebe Silent Hill! Denn das bleibt sich wenigstens treu.

Hier nochmal eine kurze Pro-und Contra Liste:

+ detallierte und lebensnahe Charaktermodelle
+ schicke Edel-Grafik, vorallem in der Chris-Kampagne
+ atmosphärischer Soundtrack
+ leckere Zwischensequenzen
+ gute englische (!!) Sprecher
+ kurze Ladezeiten
+ sehr lange Spielzeit, Koop, diverse Spielmodi ->Top-Preis/Leistungsverhältniss

- teils dämliche Dialoge & pseudocoole Sprüche
- 08/15 Action (die man in anderen Action-Spielen schon besser gesehen hat)
- so linear wie der Weg auf's Klo, wenn man dringend mal muss
- fast keine Interaktionsmöglichkeiten mit der Umgebung
- diverse Trial & Error Passagen
- nervige Gameplayelemente (Zeitlimits, Seilklettern, Tauchen, Hide & Seek, etc.)
- Rätsel könnte selbst meine Oma lösen (Ausnahme der zwei Kopfnüsse in der Ada-Kampagne)
- Gameplayelemente wiederholen sich zu oft (Nemesis, Fluchtpassagen, Schlüssel-Rätsel, etc.)
- einige Bosskämpfe wirken gestreckt
- depperte KI
- QTEs nerven auf die Dauer
- Kontrollpunkte sind nicht immer gleich Speicherpunkte (und nochmal von vorn!)
- teils matschige Texturen & Flimmerschatten
- Spiel wird zu oft von Ladezeiten unterbrochen
- Story vorhersehbar
- kein Horror
- kein Horror!
- KEIN HORROR!!

Fazit:

Teils unausgereifter Genremix, der dennoch über weite Strecken gut zu unterhalten weiss.
44 Kommentare73 von 86 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Oktober 2012
CAPCOM missbraucht den guten Namen Resident Evil und serviert ein Casual Game für die Call of Duty-Generation.

Jahrelang haben Resident Evil fans gehofft, dass sich die Resident Evil Kinofilme an die Qualität der Spiele annähern.
Leider ist nun genau das Gegenteil eingetreten. Resident Evil 6 ist ein Spiel ohne jeden Anspruch und so billig wie die Filme.

Befürworter des Spieles behaupten, man wäre schlicht in der Vergangenheit hängen geblieben, man habe keine Ahnung was ein gutes Spiel
heutzutage ausmacht. Man solle sich bitte die nostalgischen Gefühle verkneifen.
VÖLLIGER UNSINN!!
Jedes Resident Evil war zu seiner Zeit technologisch und qualitativ state of the art, bzw. hat den Ton in der Branche angegeben.
Resident Evil 6 ist dagegen nur ein Abklatsch anderer Spiele und setzt keine eigenen Akzente.
Wer seit Resident Evil 1 (1996) dabei ist, ist heute mindestens 34 Jahre alt. Und wer so viele Jahre Spiele-Erfahrung auf dem Buckel
hat, erwartet nunmal etwas anspruchsvolles und nicht so ein Casual Game.

Angeblich haben 600 Leute an dem Spiel gearbeitet. Leider gab es keinen fähigen Game Director, der alle Einzelteile zu einem anständigen
Spiel zusammenfügen konnte. Shinji Mikami WO BIST DU?!
Anders kann ich mir nicht erklären warum man in RE 6 am Boden liegende Zombies nicht mehr angreifen kann, obwohl man genau weiss, dass
sie gleich aufstehen. LEUTE DAS GING BEREITS IN RESIDENT EVIL 1! Stattdessen ist man gezwungen unentwegt über sie drüber zu stolpern,
bevor sie 'aktiv' werden. Das Spiel ist voll mit solchen Kleinigkeiten, und diese führen in der Gesamtheit zu einem schlechten Spiel.

Noch ein Beispiel: ROTE KRÄUTER
Inventarmanagement war seit jeher ein elementarer Bestandteil eines Resident Evil Spieles. Rote Kräuter hatten eine einfache Funktion.
Opfere ich einen kostbaren Inventarplatz in Hoffnung auf etwas mehr Heilmittel, oder verwende ich den Platz lieber für etwas anderes?
In Resident Evil 6 gibt es kein Inventarmanagement mehr. Es gibt nur noch ein Pseudoinventar, und dessen einziger Zweck ist welcher?
Genau! Zum Kräuter mischen. OH MANN! Da es kein Platzproblem mehr gibt, ist ein rotes Kraut absolut überflüssig! Gebt mir doch gleich
ein Erste Hilfe-Spray. Das Mischen ist durch das fehlende Inventar nur noch sinnlos und lästig.
Das zeigt nur, dass CAPCOM selbst nicht mehr weiss, was ein Resident Evil spiel ausmacht.
Sie ändern ALLES! Aber haben Angst die Kräuter wegzulassen (wohl aus Angst vor Identitätsverlust)

Noch ein Beispiel: Nahkampf
Auch der Nahkampf hatte schon immer seinen Zweck in der Resident Evil Spielmechanik.
Gehe ich in den Nahkampf kann ich Munition sparen, gehe aber das Risiko ein Schaden zu nehmen. GANZ EINFACH!
In RE 4 und RE 5 wurde das Prinzip noch erweitert, indem man den Gegner erst anschießen musste, bevor man eine
spezielle Attacke ausführen konnte.
In Resident Evil 6 gibt es kein Risiko mehr. Man rennt von Gegner zu Gegner und verteilt Wrestling-Moves.
Absolut dämlich. Man ist sogar gezwungen Nahkampfmanöver durchzuführen, da einem permanent die Munition ausgeht,
egal wie sparsam man ist.

Noch ein Beispiel: Agilität
Die Bewegungen des Spielcharakters waren immer limitiert. Falsche Resident Evil fans urteilten bald:
"Nicht mehr zeitgemäß." Der Punkt ist, die Fähigkeiten des Charakters waren immer dem Niveau der Gegner angepasst.
Es gab immer eine perfekte Balance zwischen den Gegnern und dem Helden, dadurch blieb es immer fordernd.
In Resident Evil 6 ist man so schnell und wendig, als wäre man auf Rollschuhen unterwegs. Dadurch wird jede
Spannung bereits im Keim erstickt. Man kann schließlich jeder Situation einfach entfliehen.
Gleichzeitig zieht es einen weiteren Nachteil mit sich. Ist der Spielcharakter so dermaßen überlegen, muss ich
ihn anders in Bedrängnis bringen. MIT MASSE! Da man gegen drei Gegner gleichzeitg keine Probleme hat, wird man
unentwegt von Gegnerhorden überfallen. Die Kämpfe sind einfach nur unübersichtlich und hektisch und machen keinen Spaß.
CAPCOM verwechselt wohl Hektik mit Spannung.

Dazu kommt dann noch die fürchterliche Kamera die ständig rein und rausspringt (da man ja auch ständig im Nahkampf ist)
und viel zu nah dran ist.
Resident Evil 6 ist das einzige Spiel nach Kane & Lynch 2 von dem ich Kopfweh bekommen habe. Nur dort war die Shaky Cam
gewollt.

Ich habe überhaupt kein Problem mit Resident Evil Spin Offs. Von Gun Survivor über Outbreak bis Operation Raccoon City.
Diese Nischenprodukte kann jeder genießen der Bock darauf hat.
Doch die Kernserie war immer für die Hardcore Gamer da.
Mit Resident Evil 6 ist CAPCOM 3 Schritte Rückwärts gegangen um eine möglichst große Käuferbasis anzusprechen.

Resident Evil 6 ist leider nur ein animierter Film unterbrochen von schlechten Spieleinlagen.

Der Zenit der Videospiele scheint leider überschritten. Videospiele werden fast nur noch von Aktiengesellschaften
produziert, und die haben kein Interesse an Qualität sondern an Quantität. Der Durchschnitt kauft eben mehr
'Furzender Frosch-Klingeltöne' als Klassische Sinfonien.
Videospiele sind 'leider' zum Massenmedium 'verkommen'.
Call of Duty, Diablo 3, Skyrim, Resident Evil 6.. alles Müll. Von Dead Space 3 ist wohl leider ähnliches zu erwarten.
Die jetzige Generation tut mir leid, weil sie wohl keine Spiele mehr bekommen wird, die kreativ und qualitativ hochwertig
und gleichzeitig technisch auf dem höchst möglichen Stand sein werden. In dieser Kombination sind die Produktionskosten leider zu groß
geworden. Leider werden Sie es nichtmal merken, weil sie es nicht besser kennen.
Ich bin mir nichtmal sicher ob sich die Anschaffung der nächsten Konsolengeneration überhaupt noch lohnt.

Gute Nacht
2020 Kommentare94 von 113 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. September 2014
Was einem hier geboten wird, spottet jeder Beschreibung. Mit dem 6. Teil der großartigen Resident Evil Serie hat Capcom den Vogel entgültig abgeschossen. Schon der 5. Teil war meiner Meinung nach eine Katastrophe. Und ich rede hier nicht von schlechter Grafik oder schlechtem Sound. Was RE von der ersten Stunde an immer richtig gemacht hat, waren Gameplay, Storyline und Schwierigkeitsgrad. In Teil 6 jedoch ist davon aber nichts mehr enthalten. Bin ich froh, dass ich keine 60 Euro für diesen Mainstream-Mist bezahlt habe.

Zur Grafik und dem Sound sag ich nicht viel, da ich in diesen Belangen nie große Ansprüche gestellt hab. Es gibt zwar eindeutig besseres, aber man kann mit dem hier vorliegenden Resultat leben.

Beim Gameplay fehlen mir schlicht und einfach die Worte. Action, Action, Cutszene, Action, Cutszene, Cutszene, Action, Abspann. Ja, so in der Art könnte man das Spielgeschehen beschreiben. Man hat einfach alle Konzepte der Vergangenheit über den Haufen geworfen und versucht nun, dieses Spiel mit an einem Strang mit CoD, Halo und Co. ziehen zu lassen. Da explodieren Tanklastzüge, Flugzeuge und Helikopter stürzen ab oder feuern in CoD-Killstreak-Manier ganze Straßenabschnitte zu Kleinholz, dann gibt es da noch Verfolgungsjagten und ohne Ende Events, bei denen man in schneller Reihenfolge in irgendwelche Tasten hämmern muss, damit man den oben erwähnten Explosionen, abstürzenden Flugzeugen und so weiter entkommt. Das man hier nicht noch an Bord einer mit atomaren Luft-Boden-Raketen ausgestatteten F15-Strike-Eagle sitzt und ganze Städte in Schutt und Asche legt, ist dem ohnehin schon völlig verstörtem RE-Veteran grade noch so verwehrt geblieben.

Und am Ende folgt der wohl größte Lacher an sich: damit Capcom von sich behaupten kann, den alten Teilen irgendwo treu geblieben zu sein, hat man das in den Augen der Entwickler wohl wichtigste RE-Element überhaupt grad noch so eingebaut: Die grünen Kräuter. Ja richtig gelesen, es gibt Gott sei Dank noch grüne Kräuter, damit man ab und zu auch nochmal in das unendlich große Inventar gehen muss, um eine kurze Pause im Dauerfeuer zu einzulegen. Mich hat es schon aus den Latschen gehauen, als ich im Hauptmenü beim Start der Kampagne auswählen konnte, ob ich unendlich Munition will oder nich?!? WTF?

Rätsel, Schlüssel, Untersuchen von Gegenständen und das sorgsame zusammenmischen von Munition und Heilkräutern wurde ansonsten völlig weggelassen, also muss ich auf solche Elemente hier nicht mehr eingehen. Ist aber auch viel verlangt, wenn der moderne Spiele-Entwickler auch noch nachdenken muss bei der Arbeit. Sein zukünftiger Kunde tut dies ja auch nicht mehr in Zeiten von Smartphone und überall verfügbarem Internet...

Die Story hatte gute Ansätze, verblasste aber relativ schnell wieder. Man kämpft gegen eine Terrororganisation und dann... ja, was dann... weiss auch nich mehr so genau, war zu dem Zeitpunkt glaub dabei beschäftigt, nebenher ein Buch zu lesen. Das sei nämlich auch noch gesagt: Ausserhalb der Actionszenen nimmt das Spiel den Spieler so dermaßen an die Hand, dass man teilweise den ganzen Controller weglegen kann. Man muss nichts mehr erkunden, entdecken oder sonst welche Spielereien, nein, es geht gradewegs von A nach B. Mit Dead Space Kompasshilfe! Traurig...

Was solls, was soll ich noch großartig lästern, ändern wird es wohl nichts, da der Trend gerade immer mehr in diese Richtung geht und wohl kein japanischer Spieleentwickler mein Fazit hier lesen wird. Die großen Kapital-Anlagen dieser Welt liegen so wie es aussieht eh in den Händen der 14-jährigen, die CoD Online spielen, meine Mutter gef****** haben und sich beschweren, wenns zu wenig knallt auf der 40-Zoll-Glotze.
Wer sich das Spiel zulegen möchte, der sei gewarnt, wer es schon hat, tut mir leid und wer behauptet, es sei ein tolles Resident Evil, hat die ersten Teile wahrscheinlich gar nicht oder nur mit Hex-Cheats gespielt oder denkt wahrscheinlich, das sei das Spiel zum gleichnamigen Film, von dem ich hier gar nicht erst anfangen möchte.
In diesem Sinne: R.I.P. Resident Evil, a moment of silence for our fallen comrade...
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am 13. Januar 2013
Leider ist nicht mehr viel von dem alten Resident Evil Spiel übrig geblieben. Im 6. Teil geht es haubtsächlich nur ums kämpfen. Rätsel sind nur noch bedingt vorhanden. Mußte man in den Vorgängern noch Gegenstände Sammeln die erst später benötigt wurden ,um z.B. Türen zu öffnen, fehlt dieses Element nun völlig. Es muß nur noch Raum für Raum "abgearbeitet" werden. Munitionsmangel war immer ein Spielelement bei Resi. Hier ist es völlig egal, da die Gegener reihenweise mit Nahkampfatacken fertig gemacht werden können. Ist in einem Spielabschnitt mehr Munition von nöten stehen vorher genügen Kisten rum die nur noch kaputt geschlagen werden müssen. Sammelfeeling kommt nicht auf. Ist Munition vorhanden wird sie einfach verballert und dann mit Nahkampf weiter gemacht. Neue Waffen nimmt man einfach ,ohne ihr große Bedeutung entgegen zu bringen. Bei den Vorgängern (Außer Teil 5) war es immer interessant mit den beschrängten Inventarblöcken Gegenstände zu verschieben und zu überlegen welche Gegenstäde man mitnimmt ,welche man liegen läßt oder aus dem Inventar entfernt. Hier gleich null.

Fazit:
Grafik: Ok. Hintergrund oft blass und langweilig. Endgegner sehen super aus
Gameplay: Ok. Viel hecktik bei den Kämpfen. In Deckung gehen manchmal problematisch.
Kamera:Perspektive ist ok (vielleicht ein tick zu nah).
Spielspass: Als "Ballerspiel" hoch, als Resident evil Fan wenig.

Lieber gebraucht für 20 Euro kaufen!
33 Kommentare10 von 12 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 2013
Also mal ganz ehrlich im Gegensatz zu den anderen Teiln hat dieser echt abgebaut. Schon den Anfang fand ich echt langweilig. Und die Steuerung lässt echt zu wünschen übrig. Ich hab es nicht weiter gespielt sondern weiter verkauft.
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am 1. November 2012
Ich habe soeben die drei Hauptkampagnen durchgespielt und war die meiste Zeit einfach nur entsetzt. Auch ich bin ein alter Hase und habe Resident Evil seit dem ersten Teil gespielt. Ich bevorzuge die klassischen Spiele von 0 bis CV, habe aber auch meinen Spaß mit Teil 4 und 5. Doch der sechste Teil ist eine ganz andere Sache!

Bei der Entwicklung des Spiels scheinen die Game Designer nach folgendem Plan vorgegangen zu sein: Sie haben zwei Listen gemacht. Eine Liste mit allen Dingen die gut funktioniert haben und Spaß machen. Und eine zweite Liste mit allem was nicht so toll war. Die erste Liste haben sie weggeworfen und aus der zweiten Liste Resident Evil 6 produziert. Egal welches Spieleelement man mit einem Vorgänger vergleicht, RE6 macht es schlechter.

Die Kamera ist schlecht und bietet keine Übersicht. Zudem kann sich jederzeit der Blickwinkel verändern, weil das Spiel unbedingt eine enorm wichtige Tür hervorheben möchte oder sonst etwas wichtiges passiert. Wodurch man kurzfristig die Orientierung verliert und dabei in den meist hektischen Situationen wertvolle Zeit verliert. Zudem steuern sich die Charaktere furchtbar! Allein sich vor einen bestimmten Gegenstand zu stellen, kann schon anstrengend sein. Gerne kommt es an Abgründen auch vor, dass man einfach hinunterfällt und sich erst wieder an der Kante hochziehen muss. Dabei scheint es egal zu sein, ob man extra vorsichtig die Kante meidet. Du fällst jetzt! Punkt! Generell scheint das Spiel so ausgelegt zu sein, den Spieler einfach zu nerven. Man kämpft gegen "Zombies" und wird von einem LKW zerquetscht. Vorwarnung? Gibt es keine! Man wird auf einem vereisten Hang im Gebirge niedergeschossen und rutscht den ganzen Hang herunter, bevor man wieder aufstehen kann. Wenn man im Gefecht zig Mal diesen blöden Hang herunterrutscht ist man so richtig frustriert. Und die Liste mit solchen frustrierenden Kleinigkeiten ist endlos! Ich war auch echt erstaunt, wie oft man in diesem Spiel sein Leben lässt! Der Horror in RE6 entsteht, weil das Spiel einem nicht die Möglichkeit gibt, sich vernünftig zu wehren. Der Spieler scheitert nicht an seinen eigenen Fähigkeiten, sondern am Spieldesign!

In jedem guten Spiel werden die Gegner und Bedrohungen im Laufe des Spiels schwieriger und anspruchsvoller und man muss seinen Charakter verbessern um mit den Feinden Schritt zu halten, sodass sie zwar eine Herausforderung bleiben, aber schaffbar sind. RE6 ist so schlecht designt, dass man seinen Charakter schon verbessern muss, um überhaupt vernünftig spielen zu können.

Das Heilsystem ist eine Katastrophe. In jedem Vorgänger gab es grüne und rote Kräuter. Nach Bedarf mixen und dann einnehmen. Fertig! Hier nicht! Nach Bedarf mixen, Tabletten herstellen, Tabletten ins Schnellinventar überführen und dann schön eine Tablette nach der anderen einnehmen. Echt toll, wenn man von Feinden umzingelt ist und 5 mal eine Tablette einnehmen muss, um wieder volle Gesundheit zu erhalten. Was soll der Quatsch? (Ja, Schnellmixen gibt es auch!)

Das Gegnerdesign ist natürlich Geschmackssache. Mich spricht es nicht an. Es gibt eine große Anzahl an Gegnertypen, aber eine besondere Taktik braucht man bei keinem, dementsprechend uninteressant sind sie. Knall sie einfach ab. Auch das war früher besser. Die "Zombies" in RE6 kann ich auch nicht als Zombies betrachten. Zombies springen nicht, sie rennen nicht und sie schmelzen auch nicht, wenn sie getötet werden.

Die Endgegner sind geradezu nervtötend. Sie sterben einfach nicht! Sie kommen immer und immer wieder. Und die Charaktere lernen nicht daraus. Da überprüft niemand, ob der Gegner wirklich tot ist. Oft stürzen sie auch in den Tod, um 10 Minuten später doch wieder da zu sein. Die groß angekündigten Crossover Events zwischen den verschiedenen Kampagnen wirkten auf mich auch eher wie Level Recycling. "Toll, ich darf den gleichen Kampf von gerade eben nochmal machen. Gähn!" Insgesamt ist die Story eher mau. In den drei Hauptkampagnen werden die Beweggründe der Bösewichter überhaupt nicht klar. "Wir sind böse, weil wir böse sind!" schien hier das Motiv zu sein. Mehr Hintergründe werden durch Dateien erzählt, die man durch "Serpent Emblems" freispielt. Früher hat man solche Unterlagen im Spiel gefunden und dort gelesen, was zusätzlich zur Atmosphäre beigetragen hat und die Geschichte mit erzählt hat.

Die Musik im Spiel kann man mit zwei Worten beschreiben: unauffällig bis nervtötend. Da das Spiel der Meinung ist, das praktisch alles höchst dramatisch ist was passiert, läuft auch die ganze Zeit über eine überaus dramatisch herumdudelnde Musik ohne Unterlass. Vorbei sind die Zeiten wo es wirklich sehr stimmungsvolle Hintergrundmusik gab.

Waffen gibt es zahlreich in RE6. Diesmal kann man auch alle Waffen die man findet gleichzeitig mit sich herumschleppen, was dem ohnehin arg gebeutelten Realismus im Spiel noch zusätzlich abträglich ist. Allerdings hat man oft das Gefühl, man schießt mit Platzpatronen auf die Gegner. Das wird erst wirklich besser, wenn man seine Fertigkeiten verbessert. Die Waffen selber kann man nicht mehr aufrüsten. Ich würde auf jeden Fall aufrüstbare Waffen von Teil 4 und 5 den aufrüstbaren Fertigkeiten in RE6 den Vorzug geben. Auch die Schätze aus Teil 4, die schon in Teil 5 vereinfacht wurden, sind nun leider komplett weggefallen. Ersetzt wurden sie durch Skill Punkte in Form von Schachfiguren. Was der Sinn dahinter sein soll, ist mir schleierhaft. Sie machen aber deutlich weniger Spaß, als die Schätze von früher.
Das Nahkampfsystem wurde im Vergleich zu den Vorgängern ausgebaut und man muss es auch nutzen. Munition ist oft Mangelware. Toll fand ich es nicht und es ist auch etwas übertrieben. Warum injizieren sich Menschen mit einem Virus, um kampfstärker zu werden, wenn sie anschließend trotzdem von einer schlanken, jungen Frau mit einem einzigen Schlag oder Tritt getötet werden können? Das passt doch nicht zusammen!

Die neuen Charaktere Helena, Nivans, Sherry und Jake fand ich sehr positiv und gerade Sherry und Jake sehr sympathisch. (Sherry ist nicht wirklich neu, ich weiß!) Die Altstars Leon und Chris dagegen nerven. Ihre Persönlichkeit wurde im Vergleich zu den Vorgängern komplett verändert. Leon hat Raccoon City überlebt und praktisch im Alleingang einen Kult in "Spanien" erledigt. Hier benimmt er sich plötzlich wieder wie ein Greenhorn. Und Chris ist einfach nur unerträglich. Ich habe Chris und Leon mittlerweile so oft gespielt, dass ich auch auf sie verzichten kann. RE6 hätte meines Erachtens sehr gut nur mit Sherry und Jake funktioniert. Nach Weskers Tod in RE5 hätte man einen kompletten Schnitt und den Beginn einer ganz neuen Geschichte machen können. Das Potenzial für eine gute Geschichte wäre da gewesen, man hat es aber leider nicht genutzt. Mehr als "Wir sind auf der Flucht vor den Bösen!" kam nicht dabei herum.

Das Leveldesign ist durch und durch langweilig bis geradezu lächerlich. Mal läuft man durch ein osteuropäisches Dorf, mal durch eine amerikanische Kleinstadt und oft durch 08/15 Straßen, Dächer und Gebäude in China. Nichts hinterlässt einen besonderen Eindruck. Es spielt auch keine Rolle. Es gibt keinen Grund die Umgebung eingehend zu erforschen. Die Umgebung dient nur als Kulisse, um darin zahllose Gegner abzuknallen. Zudem habe ich mich immer gefragt, warum eigentlich niemand in diesen ganzen Laboren arbeitet, in denen man herumläuft? Wo sind die ganzen Wissenschaftler, Techniker und Arbeiter? Man sieht immer nur böse Soldaten oder Wachen und Monster, die man bekämpfen darf. Immerhin gibt es in China Zivilisten und in Tall Oaks vereinzelte Überlebende.

Man könnte noch vieles an RE6 kritisieren. Das Fazit ist aber einfach, dass das Spiel komplett unausgegoren auf den Markt gekommen ist. Es wurden unglaublich viele falsche Designentscheidungen getroffen und die wurden auch noch schlecht umgesetzt. Von einer Resident Evil Atmosphäre ganz zu schweigen! Teil 4 war zwar schon ganz anders als die Vorgänger und dadurch wurde auch die Atmosphäre anders, aber das Spiel war dank Shinji Mikami perfekt inszeniert. Teil 5 hatte überhaupt keinen Horror mehr, nur in der alten Umbrella Anlage flackerte das alte Gefühl noch einmal auf. Teil 6 weiß garnicht mehr was Resident Evil ist. Leons Kampagne wandelt von Dawn of the Dead über National Treasures hin zum scheinbar endlosen Endkampf. Chris Kampagne ist ein reiner (mittelmäßiger) Third-Person Shooter, die es zuhauf gibt. Nur Jakes Kampagne hat einen gewissen eigenen Charme, der natürlich sehr von RE3 inspiriert ist, aber auch sehr stark auf übertriebene Action setzt.

Wenn Capcom beim nächsten Teil nicht komplett in eine andere Richtung geht, war das für mich der letzte Teil. Nach einem Umdenkung bei Capcom sieht es aber leider bisher nicht aus, da Teil 6 wieder sehr erfolgreich zu werden scheint. Also adieu, Resi! War schön mit dir!
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am 21. Oktober 2012
Gleich vorweg, ich spiele die RE Spiele seit Anfang an (Ja, auch die alten Spieler haben noch das Recht gute Spiele zu zocken!). Ich habe mir damals sogar extra die Playstation zugelegt! Ich liebte die SPANNUNG, ATMOSPHÄRE, RÄTSEL, STORY, ZOMBIES und den TYRANT - DAS war RE! Und das funktionierte bis zum 4 Teil recht gut.

RE 6 ist ein von Capcon bewusst gesteuerter Etikettenschwindel! Die ersten 1-2 Stunden (Leon und Helena) entsprechen in etwa der ursprünglichen RE Philosophie. Das ist normalerweise die Zeit die man zum Probespielen braucht um sich ein Bild vom Spiel zu machen. Und dann.... gehen alle oben angegebenen Eigenschaften flöten. Was übrig bleibt ist ein simples monotones Ballerspiel ohne Tiefe. Ich glaube, selbst richtigen Shooter-Spielern ist das zu flach. Irgendwie habe ich das Gefühl, das man die "alten" RE-Spieler noch schnell mit abzocken wollte. Die "alten Säcke" haben ja die Kohle um mal schnell ein Spiel zu kaufen. Das neue/junge Spieler-Klientel war Capcon wohl nicht finanzsicher genug.

Ich habe nichts dagegen wenn man ein Spielkonzept modernisieren möchte - aber nicht indem man eine ganz andere Spielmechanik aufbaut und alle alten Werte über Bord schmeißt. Das hat irgendwie auch mit den letzten Final Fantasy Teilen nicht richtig funktioniert.

Ich bedaure es wirklich, das ich während des 3 Abschnitts von RE 6 keine Lust mehr hatte es weiter zu spielen. Der neue Charakter Jake hörte sich so interessant an und Ada Wong war damals schon toll zu spielen aber jetzt... Schade Ada, deine Story kann von Spieler gespielt werden, die das neue Gamekonzept okay finden.

Trotzdem: Spieler die auf ein durchschnittliches, verhältnissmäßig anspruchsloses Ballerspiel mit (nur) guter Grafik stehen und sich nicht von der "vergurkten" Steuerung in den Renn-Sequenzen (Chris auf der Flucht vor dem BOW im Unterwasser-Level - Arrrgh!) abschrecken lassen, sind mit RE 6 gut aufgehoben. Allen Anderen, vorallendingen den älteren RE Fans, empfehle ich zu warten bis das gute Teil auf dem Grabbeltisch liegt oder mehr als 3 Stunden Probe zu spielen.

Warum hat Capcon das Ganze nicht als Spin-off auf den Markt gebracht: zb: "Resident of Honor" oder "Gears of Evil"? Dann hätte keiner rummaulen können. Denn wenn Resident Evil draufsteht, sollte es auch drin sein!

Schönen Gruß an Alle, die der Meinung sind, das ihnen das Gelaber der alten RE Fans auf den Geist geht!
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