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Nachdem er auch diesen Angriff überstanden hat, landet Wired sicher auf einer Lichtung im Dschungel. Doch hier sieht er sich noch mehr seltsamen Kreaturen gegenüber, die ihn irgendwie an die Dinosaurier erinnern. Aber wie kann das sein, es ist 1943, und die Dinosaurier sind vor Millionen Jahren ausgestorben! Das komische Ding um sein Handgelenk gibt plötzlich Geräusche von sich, und eine unbekannte Stimme teilt Wired mit, dass er der Einzige sei, der die Welt noch retten könnte. Völlig verwirrt kämpft sich Wired durch den Dschungel, immer in der Hoffnung, Antworten zu finden...
Dino Stalker ist ein weiterer Teil der bekannten "Gun Survivor" Serie, welche in den bisherigen Teilen "Resident Evil" als Storygrundlage hatte. Nun hat sich Capcom, um mal frischen Wind in die Serie zu bringen, kräftig am "Dino Crisis Universum" bedient. Wie man aus der Story bereits erahnen kann, hat das Spiel nicht sonderlich viel Tiefgang. Nun gut, die meisten Egoshooter kommen auch ganz gut ohne aus. Dino Stalker ist nämlich kein "normaler" Pistolen-Shooter: Anders als in ähnlichen Titeln wie z.B. "Vampire Night", kann man hier die Spielfigur völlig frei bewegen. Dadurch haben wir eine interessante Mischung aus Ego- und Pistolenshooter, welche eigentlich nur noch an der Steuerung scheitern kann.
Leider, leider ist genau dies auch geschehen und Dino Stalker hat diverse Schwächen wenn es darum geht den Spieler präzise zu steuern und gleichzeitig erfolgreich auf die Dinos zu schießen. Am einfachsten kommt man noch mit der mittlerweile relativ weit verbreiteten GunCon2 zurecht, diese Lightgun hat auf der Rückseite ja bekanntlich ein kleines Steuerkreuz. Genau damit bewegen wir unseren Helden in alle Himmelsrichtungen, es kann sogar mit den beiden Buttons der Pistole seitwärts gegangen werden. Nur leider ist das kleine Steuerkreuz nicht unbedingt auf Dauerbenutzung ausgelegt und spätestens nach dem dritten Level werden selbst den Freeclimbern unter euch die Arme und Finger schmerzen. Die Alternative stellt noch die Steuerung mittels Joypad dar, welche aber weniger zu empfehlen ist, da ein Pistolen-Shooter mit einem Joypad als Eingabegerät überhaupt keinen Spaß mehr macht.
"Dino Stalker" hat allerdings auch seine guten Seiten: Die Grafik kann sich an vielen Stellen durchaus sehen lassen, ja sogar "Turok Evolution" konnte auf der PS2 oft nicht so gute Dschungelszenen bieten wie dieses Spiel. Die Dinos sind auch nicht viel schlechten Eltern und manches mal zuckt man ganz schon zusammen, wenn auf einmal ein Dino hinter einem steht. Die Zwischensequenzen laufen als Video ab, erwecken allerdings den Eindruck als währen es PSOne-Videos, denn so pixelige Zwischensequenzen hat man sich selten auf der PS2 erlaubt.
Fazit:
Das arcadelastige Gameplay und auch die gelungene Grafik kann leider nicht über die schmerzenden Finger und Arme, die man beim Spielen von "Dino Stalker" bekommt, hinwegtäuschen. Wer eine GunCon2 besitzt kann sich dieses Spiel schon mal anschauen, denn die vielen Waffen und die großen Level in denen man sich frei bewegen kann sind anfangs wirklich sehr beeindruckend. Nachdem man allerdings einige Level hinter sich gebracht hat, sinkt die Motivation relativ schnell und man verliert nicht nur aufgrund der schlechten Steuerung recht schnell die Lust.
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