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ProduktinformationPlattform: PlayStation
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Breath of Fire IV ist ein Spiel für Einzelspieler, das die Geschichte mit den "Drachenmenschen" fortsetzt, die ihr Leben hergeben, um die böse Göttin auszulöschen und den Frieden in ihrer Welt wieder herzustellen. Diesmal ist ein Kampf zwischen zwei mächtigen Kontinenten ausgebrochen, und die schöne Prinzessin Elena ist bei einer Runde durch die vom Krieg erschütterte Region spurlos verschwunden. Die Schwester der Prinzessin, Nina, die über das Königreich Windia herrscht, gelobt, die Verschwundene zu finden und wieder zurückzuholen. Unterwegs trifft sie auf Ryu, der sich der monumentalen Suche anschließt.
Das Gameplay in Breath of Fire IV ist erfrischend einfach -- das bisherige Kampfsystem wurde nur geringfügig ergänzt. Am auffallendsten ist ein neues Combo-System, das Zaubersprüche bündeln und somit mehr Schaden verursachen kann, als wenn sie allein angewendet werden. Wie bisher kann sich Ryu auch diesmal in einen Drachen oder in eine Drachen/Mensch-Chimäre verwandeln, um zu speziellen Angriffskräften zu gelangen. Die Suchtruppe nimmt im Verlauf des Spiels noch weitere Umherziehende auf, von denen einige ebenfalls die Fähigkeit besitzen, sich zu verwandeln.
Jeder Ort, an dem unsere Freunde auftauchen, bringt neue Aufgaben und Minispiele (jawohl, es gibt auch ein neues Angelspiel), die die Langlebigkeit und Wiederspielbarkeit von Breath of Fire IV erhöhen -- obwohl es nicht jedem gefallen wird, dass man die Abwechslungen in jedem Fall mitmachen muss.
Wie bei den meisten Rollenspielen aus Japan sind die Musik und die knackigen Klangeffekte ausgezeichnet. Allerdings lässt die Stimmgebung sehr zu wünschen übrig. Alles in allem ist Breath of Fire IV ein solides, wenn auch nicht umwerfendes Rollenspiel. --Todd Mowatt
Pro:
GRAFIK (4/5)
Gegenüber dem dritten Teil hat die Grafik einen riesigen Schritt getan! Figuren und Hintergründe sind sehr liebevoll und gründlich gezeichnet worden. Die normale Perspektive ist zwar immer noch isometrisch, kann aber meistens komplett gedreht werden für den optimalen Überblick. Mit Hilfe von Ninas Flügeln kann man sogar „hinaus zoomen".
Lobenswert (und anbetungswürdig ;) ) ist das Intro des Spiels, das in wunderbarer Mangazeichenkunst (mit japanischem O-Ton) Ryus Reise zusammenfasst und die auftauchenden Drachen sehr schön zeigt. Apropos Drachen: Ryu ist nicht nur selbst einer, sondern er trifft auf seiner Reise auch mehrere, die dann effektvoll und in „echtem" 3D beschworen werden. Ist er selber einer, verfügte er auch noch über einen lang animierten und eindrucksvollen Odemangriff.
Etwas schade finde ich, dass die Weltkarte nur stilisiert dargestellt wird, man quasi über eine „echte" Karte aus Pergament nur auf vorgegebenen Wegen läuft. Da hätte man mehr machen können.
Daumen aber trotzdem nach oben für die Grafik!
SOUND (5/5)
Auch beim Spund kann ich des Lobes nicht müde werden. Die Musik besteht nicht mehr aus „Japan-Gefiepse" wie im dritten Teil, sondern einige Stücke klingen orchestral komponiert und recht bombastisch. Viele der Rhythmen gehen schnell ins Blut.
Die japanische Sprachausgabe in den Kämpfen ist geblieben.
TECHNIK (4/5)
Die Technik ist guter (alter) PS-Standard, aber nichts Besonderes. Analogsteuerung wird unterstützt (was auch bitter nötig war), ein Spielstand verbraucht einen Block auf der Memory Card und bei allen Möglichkeiten kommt die Vibrationsfunktion zum Einsatz.
Das einzige wirkliche Manko des Spiels, das mir hier auffiel, waren die ausschließlich englischen Bildschirmtexte. So wurde eine schreckliche Übersetzung wie beim letzten Mal natürlich vermieden, aber die Sprache könnte für einige Spieler eine gewisse Hürde darstellen.
SPASS (4/5)
Also die Story in diesem Spiel ist absolut episch und spannend. Immer wenn man es nicht erwartet, muss man wieder Fou-Lu steuern, dessen Handlung für gewöhnlich an der spannendsten Stelle wieder unterbrochen wird.
Weiterhin gibt es die bekannten Schlachtfelder auf der Weltkarte.
Gründlich verbessert wurde das Meistersystem: Es wird nicht nur eine Datei mit allen Merkmalen eines Meister angelegt, sondern einmal erlangt, kann man die Meister immer über ein Menü wechseln, wenn man rastet. Hinlaufen muss man nur noch, wenn man sich neue Fähigkeiten abholt (deren Anforderung jetzt auch freundlicherweise vom Meister genannt werden).
Auch die Aufbausimulation des Feendorfs wurde verbessert und bietet jetzt mehr Möglichkeiten, auch wenn es den nützlichen Copyshop nicht mehr gibt.
Ganz neu ist das Combosystem, dass es erlaubt, jegliche Fähigkeiten von Charakteren in einer Kette von Aktionen hintereinander zu kombinieren, was zu völlig neuen Effekten führen kann. Es macht extrem viel Spaß, hier immer wieder neues auszuprobieren und das Ergebnis zu bestaunen.
Was mir nicht so gut gefiel, war das Angeln. Fische sind nicht mehr so gut zu sehen, weshalb dieses Minispiel zu einer argen Geduldsprobe ausarten kann, was ganz schön hart ist, wenn man unbedingt weitermachen will. Gleiches gilt für die anderen Minispiele, die zwar sehr lustig sind, aber auch nerven können, wenn sie die Story „blockieren". Aber davon sollte sich keiner abschrecken lassen - vermutlich stelle ich mich nur an ;)
FAZIT (4/5)
BoF4 ist ein Spiel mit vielen Stärken und kaum Schwächen. Wer ein gutes Rollenspiel liebt, sollte hier auf jeden Fall zugreifen, aber eine gewisse Kenntnis des Englischen ist von Vorteil.
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