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Bionic Commando

von Capcom
 USK ab 18
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)

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Plattform: PlayStation 3



Informationen zum Spiel

  • Plattform:   PlayStation 3
  • USK-Einstufung: USK ab 18
  • Medium: Videospiel
  • Sprache: Deutsch, Deutsch, Deutsch
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Produktmerkmale

Plattform: PlayStation 3
  • PS 3, Action, USK 18

Produktinformation

Plattform: PlayStation 3
  • ASIN: B001EX1MUE
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 13,5 x 1,4 cm ; 150 g
  • Erscheinungsdatum: 22. Mai 2009
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.606 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Plattform: PlayStation 3

Produktbeschreibung

Protagonist Nathan „R.A.D.“ Spencer schwingt sich zum 20jährigen Jubiläum des 1988 erschienenen Bionic Commando auf die Spielplattformen Xbox 360, PlayStation 3 und PC. Zusammen mit dem schwedischen Entwicklerstudio GRIN transportiert Capcom mit dem offiziellen Sequel das bewährte Swing-and-Shoot-Gameplay aus vergangenen 8bit-Tagen in eine imposante Szenerie aus Hochhäusern, Straßenbahnen, tiefen Canyons sowie Schluchten und Felswänden. Nur durch den geschickten Einsatz des bionischen Arms gelingen Spielern waghalsige Schwing- und Klettermanöver. Mit seinem Arm kann aber Spencer noch viel mehr anstellen, zum Beispiel ein Auto packen und als Wurfgeschoss auf seine Gegner schleudern. Oder einen Zug von den Schienen ziehen und damit viel Radau machen. Dabei beherrscht Spencer nicht alle Fähigkeiten von Anfang an, sondern muss seine Augen immer offen halten, um die hilfreichen Upgrade-Packs nicht zu übersehen. Natürlich wird bei Bionic Commando nicht nur geschwungen, sondern auch scharf geschossen. Gerne auch mal gleichzeit!
Neben einer umfassenden Single-Player-Kampagne beinhaltet Bionic Commando einen vollständigen Mehrspielermodus. Teilnehmer schöpfen mit Hilfe ihrer bionischen Fähigkeiten aus dem Vollen und stellen sich ihren Gegnern mit akrobatischem Körpereinsatz. Kampfattacken wie der „Zip Kick“, „Death from Above“ oder den tödlichen „Adrenaline Attacks“ gehören dabei zur vernichtenden Move-Palette. Durch die Besonderheiten der Schwing-Mechanik sind zehn Spieler gleichzeitig möglich.

Über den Dächern der Stadt bietet sich ein atemberaubendes Szenario
Features:
  • Spieler nutzen die Möglichkeiten des bionischen Arms, um sich an entfernte Objekte zu klammern, zu hängen, sich heranzuziehen sowie Gegenstände zu schleudern
  • Freies Bewegen im dreidimensionalen Raum
  • Multiplayer-Modus
  • Umfangreiches Waffenarsenal
  • Mike Patton, ehemaliger Sänger der Musikgruppe „Faith No More“, spricht Hauptcharakter Nathan Spencer
  • Entwickelt vom schwedischen Entwicklerstudio GRIN, das beispielsweise für die PC-Fassung von „Ghost Recon Advanced Warfighter“ verantwortlich zeichnet


Die präzise Schwing-Mechanik schafft ein völlig neues Spielgefühl
Pressestimmen:
    "Einfallsreiche Top-Action für Spieler ohne Höhenangst!" (Games Aktuell, Ausgabe 08/2008, Seite 41)
    "Retro-Klassiker im zeitgemäßen 3D-Gewand - darauf darf man sich freuen!" (Playblu, Dezember 2008, Seite 29)
    "Ein Spiel für echte Zocker!" (Play, Ausagbe 02/2009, Seite 39)

Produktbeschreibungen

Ran an die Waffen! Als erste echte Fortsetzung des NES-Klassikers aus dem Jahr 1988 lässt Bionic Commando' den bionisch verstärkten Nathan Rad' Spencer neu aufleben, gesprochen vom ehemaligen Faith No More-Sänger Mike Patton.

Die Zeit ist nicht spurlos an Spencer vorübergegangen: 10 Jahre nach seinem heldenhaften Sieg über die Truppen des Imperiums im Originalspiel fällt ihm die Regierung in den Rücken, der er Treue geschworen hatte. Man verurteilt ihn für Verbrechen, die er nicht begangen hat, zur Todesstrafe.

Am Tag der Urteilsvollstreckung detonieren Terroristen in Ascension City eine experimentelle Waffe, die ein Erdbeben auslöst, die gesamte Stadt in Schutt und Asche legt und das Leben aller Einwohner fordert. Das Gelände ist eine Ruinenlandschaft, und die Luftabwehr befindet sich in der Kontrolle eines großen Terroristentrupps mit unklaren Absichten.

Die FSA hat nur eine einzige Chance: ein Angriff tief im feindlichen Gebiet. Für diese Aufgabe ist ein bionischer Kampfsoldat, ein Bionic Commando, wie geschaffen.


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Plattform: PlayStation 3
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Kundenrezensionen

Plattform: PlayStation 3
28 Rezensionen
5 Sterne:
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4 Sterne:
 (11)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.3 von 5 Sternen (28 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein großartiges, doch leider unterbewertetes Spiel, 4. Mai 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bionic Commando (Videospiel)
Obwohl dieses Spiel schon seit langem im Handel ist, möchte ich nachträglich eine Rezension erstellen, da dieses Spiel leider nicht den Erfolg erlangte welchen es verdient. Ich hoffe durch diese Rezension gewinnen einige potenzielle Kunden Interesse an diesem Titel, welcher unbedingt eine Fortsetzung verdient.

Obwohl dieses Spiel schon seit langem im Handel ist, möchte ich nachträglich eine Rezension erstellen, da dieses Spiel leider nicht den Erfolg erlangte welchen es verdient. Ich hoffe durch diese Rezension gewinnen einige potenzielle Kunden Interesse an diesem Titel, welcher unbedingt eine Fortsetzung verdient.

Die Story des Spiels findet 10 Jahre nach den Geschehnissen des Vorgängers statt und Spencer sitzt mittlerweile im Todestrakt und wartet auf seine Hinrichtung, da bionisch verbesserte Menschen als unnatürlich angesehen und gejagt wurden und er im Auftrag der Regierung dabei helfen sollte, sich jedoch gegen sie stellte.

Da der ein alter Feind zurückkehrt und die Hauptstadt durch einen Nuklearen Angriff, vollkommen vernichtet und die Regierung hat keine andere Wahl, als Spencers zu rehabilitieren.

Das Spiel beginnt mit einer grafischen schönen Videosequenz, wie auch der Rest des Spiels, in der die Zerstörung von Ascension City gezeigt und die Lage und der Verbleib von Spencer, von Supervisor Joeseph Gibson (Super Joe) erklärt wird. Man sieht schon am Intro, dass die Cutscenes sehr gut animiert und die Story sehr inszeniert sind. Ebenso sind die Sprecher große Klasse. Man wird stark an Spiele wie "Metal Gear Solid" erinnert, die für ihre Filmsequenzen und ihre spannende Story bekannt sind. Auch in Bionic Commando hat die Story viele Geheimnisse und Wendungen und ist sehr interessant mit zuverfolgen. Natürlich kann man dabei nicht von einem Umfang eines MGS sprechen, trotzdem weiß das Spiel in der Hinsicht zu überzeugen. Dabei versucht es aber nicht andere Spiele nachzuahmen, sondern bleibt sich selbst treu. Coole und überzogene Sprüche von Nathan sind an der Tagesordnung, wobei es die einen oder anderen vielleicht kitschig finden könnten.

Nachdem man in die Story eingeführt wurde, muss man sich auf die Suche nach seinem bionischen Arm machen, da Nathan und sein Arm in zwei separaten Containern angekommen sind. Da sich dieser Abschnitt aber nur auf wenige Minuten beschränkt, kann man das als akzeptable Einführung in den Umgang mit der Waffe hinnehmen.

Die Steuerung ist einfach und erfüllt den Zweck. Mit R2 (oder R1 wenn einem die vordere Taste lieber ist) feuert man die Waffe ab, wobei man ein breites Fadenkreuz hat, um gut "aus der Hüfte" zu treffen oder man zoomed mit R3 rein, wobei man dann schon genauer zielen muss. Man hat nicht mehr unendlich Munition wie im Vorgänger, allerdings braucht man nicht nachladen und kann einfach sämtliche Munition ohne Pause verballern, wenn es denn nötig ist. Dabei hat man eine recht gute Auswahl an Waffen, von denen einem aus dem Vorgänger einige bekannt vorkommen dürften. Diese wären die normale Pistole, eine Shotgun, ein Granatwerfer, ein Maschinengewehr, ein Schafschützengewehr und ein Raketenwerfer, welche man per Luftunterstützung regelmäßig geschickt bekommt. Zudem hat man auch noch die altbekannten Granaten, die man überall im Spiel finden kann.

In diesem Spiel, ist der Gebrauch von Schusswaffen aber natürlich nur zweitrangig, denn es geht in erster Linie natürlich um den bionischen Arm. Sobald man diesen findet, startet man automatisch ein Training, in dem man sich als der junge Spencer aus dem Vorgänger bewegen darf und von Super Joe die Steuerung des Arms erklärt bekommt.

Nach dieser Einführung kann man nun endlich loslegen und mit ausgestreckten Armen, mit dem Rauschen der Luft in den Ohren, vom Hochhaus springen in dem man sich befindet, um im letzten Moment mit einem Musikeinspieler nach etwas zu greifen, um sich nun durch die Stadt zu schwingen.

Die Steuerung des bionischen Arms ist grandios umgesetzt. Es ist dem Spieler möglich, sich an jeder Oberfläche im Spiel durch einfaches Drücken von L2 (oder wahlweise L1) festzuhalten solange sie nicht radioaktiv ist, da der Arm keine Strahlung verträgt. Dies geht einfach von der Hand, da ständig ein Fadenkreuz anzeigt, ob die Oberfläche auf die man blickt greifbar ist, oder nicht. Die Schwingmechanik ist dabei extrem realistisch und gibt dem Spieler das Gefühl, sich wirklich selber durch die Lüfte zu schwingen. Dabei braucht man sich keine Sogen um Abstürze zu haben, solange man nicht mit dem schweren Arm im Wasser oder auf radioaktivem Boden landet, da man durch entsprechende Stiefel keinen Schaden nimmt.

Man hat vollkommene Freiheit was die Steuerung angeht und kann sich instinktiv bewegen. Entweder schwingt man sich mit hoher Geschwindigkeit durch die Map, erklimmt steile Wände oder nutzt eine der Fähigkeiten des Arms, auf die ich später noch eingehe.

Der Preis für eine solch intuitive und realistische Steuerung ist allerdings, dass diese einige Zeit benötigt, um das richtige Gefühl dafür zu bekommen. Das Gameplay ist hier alleine von den Skills der Person abhängig, welche die Figur steuert. Dies kann eine halbe Stunde dauern, oder auch um einiges länger, bevor man sich in einer fließenden Bewegung durch die Lüfte schwingt. Daher kann man das Spiel auch nicht mit Spiderman vergleichen, wie es gerne vorschnell gemacht wird. Hier reicht kein einfacher Knopfdruck und Nathan schwingt sich wie ein Profi durch die Landschaft, hier steuert der Spieler wirklich selbst!

Neben der Schwingmechanik, hat der Arm auch andere Vorteile zu bieten. Man erlernt mit der Zeit Techniken, die Spencer über all die Jahre in Gefangenschaft verlernt hat. Neben einem normalen Schlag mit dem Metallarm, kann man Gegenstände wie Steine, Autos, Reklametafeln, Wagons und selbst Gegner greifen und diese auf den Feind werfen. Dabei ist schön zu sehen, wie realistisch die Physik ist, wobei man leider bei Autos sagen muss, dass sie sich ein wenig zu langsam durch die Luft bewegen, als seien sie viel zu leicht. Das tut der Sache jedoch keinen Abbruch, da die Bewegungen und die Interaktion verschiedener Elemente sehr realistisch dargestellt sind.

Eine weitere Fähigkeit ist der "zip-kick", bei dem man sich mit dem Arm an einem Gegner festhält und sich selbst zum Gegner zieht, um diesen dann mit voller Wucht mit beiden Füßen eins auf den Brustkorb zu geben. Dabei ist es auch möglich, dies in einer Kombo zu tun, da Spencer nach einem erfolgreichen Angriff in der Luft ist und gleich wieder einen Gegner greifen kann. Sehr nützlich, wenn man keine Munition mehr hat und notwendig, wenn man einen der Gegner in Powersuits bekämpfen muss, welche man nur von hinten mit einer Waffe oder diesem Kick angreifen kann.

Eine andere Möglichkeit ist es, einen Gegner oder Gegenstand mit einem Aufwärtshaken in die Luft zu befördern und in bester Volleyball Manier auf andere Gegner oder Hindernisse zu schmettern, was bei nahe stehenden Gegner weitaus schneller ist.

Für den Kampf gegen mehrere Gegner eignet sich die "Tod von oben" Attacke, bei der sich Spencer aus hohen Höhen stürzt und mit voller Kraft auf em Boden einschlägt, um mit einer Schockwelle alle um ihn stehenden Gegner von den Füßen zu hauen.

Nach einiger Zeit bekommt man eine Adrenalin Anzeige, die sich durch das Töten von Gegnern füllt und mit der man Specialmoves ausführen kann. Entweder macht man eine 360° Drehung und haut jeden Gegner un nächster Nähe um, oder man greift einen der Feinde in ihren Flugmaschinen oder Powersuits und macht sie platt!

Das Spiel hat, wie schon sein Vorgänger, eine Menge verschiedener Gegner zu bieten. Es gibt normale Soldaten, Scharfschützen, Soldaten in Powersuits mit Schild und Shotgun oder einem Laserbeam, Helikopter, kleine Flugroboter und und und....

Auch verschiedene Endgegner sind wieder gegeben, bei denen man erneut für jeden Boss eine bestimmte Taktik benötigt, um diesen zu besiegen. So kommt nie Langweile auf und das Spiel ist nicht zu einseitig.

Ebenfalls sorgen auch viele Nebenaufgaben für Abwechslung, durch die man Trophäen freischalten. Dafür muss man entweder Symbole im 8-Bit Look einsammeln, die überall im Spiel versteckt sind, oder man erfüllt Aufgaben wie genügend Headshots, mehrere Gegner mit einer Granate töten usw. die mit jeder erledigten Aufgabe schwerer werden.

Das Spiel speichert man an Relaystationen, ähnlich den Funkstationen des Originals, nur ohne Hackerspiel. Sobald man alle Gegner in der Umgebung getötet hat, kann man darauf zugreifen, Berichte vom Feind lesen und elektrische Flugminen deaktivieren, um fortfahren zu können. Das Spiel ist nämlich keine frei begehbare Welt wie GTA, sondern eher linear. Außer mit Minen wird das Spiel mit der Radioaktiven Strahlung begrenzt. So hat man nicht überall sichtbare Mauern, sondern eher einen Nebel und eine Anzeige die stärker wird, je weiter du dich in den radioaktiven Bereich begibst, was letztendlich tödlich wirkt.

Das ganze Spiel wird von grandioser Musik begleitet, bei der bisher jeder dem ich es gezeigt habe gesagt hat, dass der Soundtrack absolut geil wäre. Dabei geht es von ruhigen Klängen, über dramatische Stücke bis hin zu rockender Mucke, von denen auch Musik aus dem Original bekannt sein dürfte.

Neben dem Hauptspiel, hat... Lesen Sie weiter... ›
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes Spiel !!!, 26. April 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bionic Commando (Videospiel)
Kann das Spiel jedem empfehlen, der mal was anderes sucht.Man braucht etwas um sich an das Spiel zu gewöhnen aber um so länger man spielt umso mehr Spaß macht es. Ist schon irgendwie cool sie von Haus zu Haus zu schwingen und jeden erdenklichen Gegenstand inklusive Gegner duch die Lüfte zu schleudern. Die Grafik ist gut bis sehr gut. An dem Spiel gibt es nichts zu meckern außer das der Schwierigkeitsgrad grade in späteren Level knackig ist. Klare Kaufempfehlung!!!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Viel besser als sein Ruf, 31. August 2009
Von 
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bionic Commando (Videospiel)
Eigentlich wurde über BC schon mehr als genug berichtet. Die Kritiken in den Medien waren eher unterdurchschnittlich, nachdem ich das Spiel durch habe, kann man teilweise verstehen warum. Andererseits ist das Spiel aber weit besser als sein Ruf.

Der Anfang des Spiels gestaltet sich etwas unausgewogen. Man wird mitten reingeworfen in die Action und die Auswahl an Aktionen ist sehr begrenzt. Dadurch geht vor allem in der Anfangsphase Spaß verloren, da das Spiel zusehens mehr Freude machte, je mehr Moves man erlangt hat. Wobei es hier ruhig ein paar mehr hätten sein können. Die Story ist recht einfach gehalten, hat aber eine wunderbare Atmosphäre, erinnert zum Teil an Metal Gear Solid 2. Aber eben nur die Atmosphäre und so episch kommt die Story nicht daher, teilweise wären mehr Zwischensequenzen auch gut gewesen.

Leider merkt man dem Spiel den Entwickler an und so plagen BC die gleichen Probleme, die auch schon Terminator Salvation beutelten. Zum einen das teilweise katastrophale Checkpointsystem. Stirbt man an ungünstigen Stellen (und davon gibt es viele), darf man oft lange Laufwege auf sich nehmen oder komplette Zwischensequenzen erneut erdulden. Auch die Ladezeiten nach dem Ableben sind alles andere als erbaulich. Schlimmer noch, alle erreichten Erfolge gehen verloren. Manche Aufgaben sind teilweise nur mit Glück zu schaffen, umso ärgerlicher, wenn man kurz darauf stirbt und die gerade erzielte Aufgabe erneut erledigen muss. Wie es besser geht zeigt Infamous. Die Aufgaben sind auch so ein Problem. Manche sind neben viel Glück auch nur an bestimmten Stellen zu erreichen, verpasst man diese oder hat eine bestimmte Aufgabe nicht freigeschaltet (sie bauen teilweise aufeinander auf), dann kann man alle weiteren Aufgaben ebenso abhaken. Das ist sowohl für Trophäenjäger als auch für normale Spieler ärgerlich, da so diverse Updates ausbleiben. Da ich sowohl Infamous als auch BC parallel spielte, fällt auch auf wie behäbig sich BC spielt, da wäre eine flüssigere Steuerung sinnvoll gewesen, andererseits war der Schwungarm schon super und ich wünschte ihn mir mehrmals in Infamous. ;-) Die Gegnerauswahl könnte größer sein, oft wiederholt sich vieles, dafür entschädigen die Settings, so schlimm wie Terminator ist es also ganz gewiss nicht und auch die Bosskämpfe sind nett. Was ärgerlich ist, der Schwungarm ist so toll, leider wird man besonders stark zu Beginn durch die engen Levelschläuche extrem eingeengt. Da viele Extras auch noch so dicht am Rand versteckt sind, dass man oft dabei umkommt und dann wieder den endlosen Ladebildschirm sieht, ist das Spiel für Abenteurer die jede Ecke absuchen eher nicht geeignet. Eher für den geradlinigen Actionfan, der hier voll auf seine Kosten kommt.

Als Vollpreisspiel ist BC überteuert, wer es für 20 Euro und darunter bekommt sollte zuschlagen, da ist es ein Schnäppchen. 3/5 Punkten da das Spiel Spaß macht und besser als sein Ruf ist, leider wird extrem viel Potential verschenkt. Mit einigen Monaten mehr Entwicklung, einem runderen Gameplay und mehr Feinschliff wäre es eine echte Perle geworden. Vor allem das Ende beweist wie viel Potential in dem Titel steckt. Leider wird es nie zu einer besseren Fortsetzung kommen.
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