Die hilfreichsten Kundenrezensionen
569 von 585 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr gutes Werkzeug für meine Bilder *****, 7. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Hallo, Es gibt bereits viele Rezensionen zu diesem tollen Produkt aus dem Hause Canon. Ich habe mir deshalb vorgenommen nicht zum x-ten Mal alle technischen Daten aufzuzählen, sondern würde ich gerne eine andere Art Rezension abgeben, die aber auf jeden Fall bei der Entscheidung helfen soll, ob diese Kamera für Sie in Frage kommt. Ich hoffe die Rezension gefällt Ihnen: Bevor ich mir diese DSLR gekauft hatte war ich lange mit meiner IXUS 80 IS unterwegs. Sie hat mich nie im Stich gelassen und die Bedienung und der Aufbau der Menüstruktur lag mir sehr. Also sollte es nun eine Canon DSLR werden, da ich mehr Funktionen und Möglichkeiten wollte. Erst wollte ich bei der 550D zuschlagen, bin dann aber auf den Zweig gekommen, dass es doch die 600D aufgrund der besseren und Erweiterten Videofunktionen werden sollte. Lieferung / Auspacken: Da ich meine Kamera möglichst schnell in den Händen halten wollte, bestellte ich bei Amazon. Und tatsächlich war das Paket in Windeseile bei mir zu Hause und ich konnte mich ans auspacken machen. In der Packung war nichts was mich überraschte. Akku und Ladegerät, so wie bei meiner Kompakten nur zwei Nummern größer und natürlich das Kit Objektiv mit dem Body. Der Body hat für mich genau die richtige Größe, so ist mir ein sehr gutes Handling möglich. Die Haptik aller Teile gefiel mir direkt. Also Akku geladen und los sollte es gehen... Bis hierher schon mal ***** Erste Fotos / Bedienung: Nach ca. 1,5 Stunden Ladedauer konnte ich dann das erste Mal meine Familie und den Garten mit meinem neuen Spielzeug ablichten. Die Testbilder überzeugten mich sofort. Die Begutachtung der geschossenen Bilder geht über das klappbare Display mit seiner Enorm hohen Auflösung sehr gut. Es ist vergleichbar mit dem Display des iPhone 4, hier sieht man ebenfalls keinen einzelnen Pixel. Die Klappfunktion war mir sehr wichtig, da ich aus den verschiedensten Lagen Fotos mache. Eine Frage der Flexibilität. Zum Einstieg benutzte ich erst einmal den P Modus, da mich die vielen Funktionen und unbekannten Zeichen doch erst mal etwas verwirrten. Man darf halt nicht direkt Wunder erhoffen, es ist ein Lernprozess wie ich gemerkt habe. Ich nahm meine Kamera von nun an in meiner kleinen Umhängetasche beinahe immer und überall hin mit. Ich will immer leicht unterwegs sein mit meinem Immerdrauf Objektiv, damit mir die Lust am Fotografieren nicht durch das Schleppen schwerer Ausrüstung vergeht... Man bekommt mit der Zeit ein Auge für mögliche Motive, und die Bilder werden stätig besser. Ich benutzte zum Lernen nicht die Canon Bedienungsanleitung, sondern das passende Buch zur Kamera vom Galileo Verlag. Mit der Zeit kann man immer mehr selbst aktiv werden und die Kamera Automatiken abschalten, um das Bild selbst zu komponieren. Wenn man allerdings nur normal zB. auf Festlichkeiten Fotos schießen will, sitzt man dank der Automatikmodi auch nicht an der Toten Leitung. Oder wenn es mal für einen Schnappschuss besonders schnell gehen muss. Das Kitobjektiv bietet für den Einstieg einem jeden Anfänger genug an Bildqualität. Sicher ist es kein sehr Lichtstarkes noch ein besonders Vergütetes Objektiv, aber man kann mit diesem Objektiv definitiv gute Bilder machen. Der Autofokus findet im Betrieb durch den Sucher immer Schnell und Zielsicher seinen Schärfebereich. Als Werkzeug zum Schießen von wirklich sehr schönen Bildern bietet mir diese Kamera definitiv alles was ich mir wünschen kann. ***** Aussicht / Zubehör: Dank des extrem vielfältigen Canon Objektiv Parks, und des erhältlichen Zubehörs kann die Kamera in die verschiedensten Richtungen spezialisiert werden. Makroaufnahmen, auf denen man die einzelnen Augen eines Insekts sieht... Kein Problem! Aus weiter Entfernung einen Grizzly in den Wäldern Kanadas ablichten, auch kein Problem. Ich glaube man weiß was gemeint ist :D. Das EOS System ist sehr weit verbreitet, sodass auch massenhaft Dritthersteller für allerlei Zubehör und Objektive bereit stehen. ***** Vergleich zur 550D: Die Markantesten Neuerungen stechen einem ziemlich schnell ins Auge: Das Klappdisplay und die von der größeren Schwester, der 60D geerbten runderen Formen. Aber auch die anderen Neuheiten überzeugten mich das neuere Modell zu kaufen. Der 10fach Zoom im Videomodus, die meiner Meinung nach bessere Ergonomische Form, und vieles mehr. Am besten man stellt sich die beiden Modelle gegenüber und schaut welche Funktionen einem wichtig sind. Denn im Grunde ist die 600D keine neu erfundene Kamera. Im inneren hat sie den gleichen Chip wie die 550D. Das muss jeder für seinen individuellen Fall entscheiden. Fazit: Trotzdem kann ich guten Gewissens jedem die Kamera empfehlen der gute Bilder machen möchte. Egal ob andere Objektive folgen werden, man sich in die manuellen Modi einließt oder nicht, sie macht einfach schöne Fotos und Videos. Falls sie diese Rezension interessant fanden, würde ich sie bitten die Rezension als Hilfreich zu markieren. MFG Flenders
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244 von 257 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eindruck einer absoluten Anfängerin im Bereich der digitalen Spiegelreflexfotografie, 2. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Für alle, die eine technische Bewertung voller Fachwörter und fachmännischer Beurteilung haben wollen, ist diese meine Rezension nicht gedacht. Ich hab die Canon 600D als meine erste digitale Spiegelreflexkamera erhalten und habe mich nach anfänglicher Scheu vor der Technik einfach frisch und munter ans Werk begeben und herumprobiert, ausgetestet. Sicherlich das ein oder andere richtig schlechte Bild kam dabei raus, aber auch genügend brauchbares. Zunächst habe ich mich durch die vielen Hilfsprogramme durchprobiert. (Makroaufnahmen von allen Blümchen im Garten der Schwiegereltern, Bergpanorama vom Drachenfels, Bewegungsaufnahmen meiner spielenden Katze, mein Mr mußte mißmutig auch als Motiv herhalten...) Nachdem ich da wirklich so tolle Ergebnisse erzielt habe, wie ich sie zunächst definitiv nicht erwartet hätte, hab ich mich an den komplett freien Modus heranprobiert. Gut, da hab ich häufiger noch Fehleinstellungen, mal ist was nicht ganz scharf, was ich scharf haben möchte, oder die Bilder werden, ein wenig zu dunkel, weil mein Erfahrungsschatz noch nicht immer ausreicht, Belichtungszeit und Blende und Iso komplett richtig einzustellen. Trotzdem lädt die Kamera auch einen Anfänger absolut zum Ausprobieren und Testen ein und wenn es dann wichtig ist (Hochzeit, Geburtstag, Supermotiv...etc.) und sofort richtig funktionieren soll, dann greift man halt auf die Automatikprogramme zurück, die auf jeden Fall ein Superergebnis erzielen, auch ohne daß man groß bewandert im Bereich der Fotographie wäre. Die mitgelieferte umfangreiche Anleitung war für mich absolut ausreichend, um die Grundfunktionen zu erfassen und zu begereifen. Die mitgelieferte Kurzanleitung führe ich immer mit mir, um bei auftretenden Fragen schnell eine Lösung zu finden. Die Kamera liegt auch in der ungeübten Hand gut. Der Trageriemen ist praktisch und hilfreich. Das Gehäuse finde ich angenehm griffig und es ist leicht und einfach sauber zu halten. Meine Kamera und ich sind vorgestern in einen ordentlichen Regenguß geraten, das Spritzwasser konnte ihr rein gar nichts anhaben und auch die Fotos gelangen trotz Platzregen noch ganz hervoragend. Das schwenkbare Display habe ich bisher noch in keiner anderen Funktion, als der umgedrehten und eingeklappten benutzt, so daß es so an der Kamera liegt, als wäre es festintegriert. Es macht jedoch einen sehr wertigen und stabilen Eindruck und hatte ich zu Beginn Angst, es am Klappmechanismus leicht beschädigen zu können, ist diese Angst nun verschwunden. Das Display ist sehr klar, sogar bei grellem Sonnenlicht gut zu erkennen und alle notwendigen Einstellungen sind bedienerfreundlich leicht zu überblicken und zu erkennen. Das mitgelieferte Objektivkit ist für mich als Anfänger und zum Ausprobieren und zurechtfinden mit der Kamera absolut ausreichend. Gut, der "Zoom" ist nicht der Hit, da ist man von diversen Kompaktkameras doch schon Besseres gewohnt, aber dafür sind die Bildergebnisse eben doch in einer ganz anderen Liga. Ich habe sehr kleine Hände und hatte ein paar Bedenken, ob die Bedienung der doch recht großen Kamera mir nicht schwer fallen würde. Dies funktionierte jedoch sofort ohne Probleme. Weiterhin ist mir die Dioptrineinstellung des Focus sehr positiv aufgefallen, so daß ich trotz leichter Sehschwäche nicht gezwungen bin meine Brille beim Fotografieren zu tragen. Ob das tatsächlich nur dafür gedacht ist, oder noch einen weiteren Nutzen hat, der sich mir noch nicht ganz erschließt, kann ich nicht sagen. Der Akku hat zumindest bei mir bisher anstandslos gehalten und hat eine offenbar recht lange lebensdauer. Trotz wirklich viel Knipserei und Ausprobierens (knapp 400 Bilder) habe ich ihn bisher noch nicht einmal nachladen müssen und er zeigt immer noch 1/3 voll an. Das Akkufach ist leicht zu öffnen und wirkt genauso stabil, wie der Rest der Kamera. Gefilmt habe ich bisher nur kurz mit der Kamera, das Ergebnis war jedoch aus meiner Sicht absolut in Ordnung und die Handhabung auch da simple und intuitiv. Ich habe lediglich mit dem integrierten Blitzlicht fotografiert, was ganz klar noch verbesserungswürdig ist und meine nächste Ausgabe im Bereich Foto wird definitiv ein besseres Blitzgerät sein. Fazit: Für mich als Einstieg in die digitale Spiegelreflexfotographie war die Kamera die absolut richtige Wahl. Keinerlei Frustration wegen nicht gelungener Bilder, absolut gute Einführung und Erklärung, leichte Bedienbarkeit und eben Unterstützung, wenn mal schnell alles richtig eingestellt sein muß durch den Auto-Modus. Ich bin begeistert und kann die Kamera auch jedem anderen Einsteiger, der über die Kompaktkameras hinaus will empfehlen. Natürlich ist mir klar, daß ich das volle Potential der Kamera nicht ausnutze, aber ich taste mich langsam ran und die Kamera läßt mir halt noch einigen Raum meine Fotokünste zu verbessern und zu entwickeln. Kurzer Bericht zum Kundendienst: Die Kamera wurde an mich mit einer Fehlfunktion ausgeliefert. Ich war nach dem Auspacken nicht in der Lage auch nur ein Bild zu schießen, sofort zeigte sich Error 30 (Problematik mit dem Verschluß). Kurzes Telefonat mit dem wirklich ausgesprochen freundlichen Kundendienst in Willich. Kamera eingeschickt und 3 Wochen später kam sie komplett repariert zurück. Während der Zeit konnte ich den Reparaturstatus ständig online einsehen. Ich muß dazu sagen, daß es wohl auch schneller gegangen wäre, hätte ich die Expressreparatur gefordert, da ich jedoch keine Eile hatte, war mir dies egal. Der Kontakt zu Canon war durch die Bank weg sehr positiv und angenehm, man zeigte sich sehr bemüht und entschuldigte sich vielmals für den Defekt.
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306 von 325 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Souveräne Weiterentwicklung eines Kamera-Klassikers, 25. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Für alle anspruchsvollen Aufnahmesituationen war seit etwa 6 Jahren eine EOS 350D mein treuer Begleiter. Mit dem Gerät, das seinerzeit ein Meilenstein unter den Consumer-DSLRs war, bin ich bis heute sehr zufrieden. Mit einem für heutige Verhältnisse winzigen Display und einer Auflösung von "nur" knapp 8 Megapixeln war die Zeit aber längst reif für ein "Upgrade". Umso größer war meine Neugier auf das aktuelle Modell der Serie, immerhin fünf Modell-Generationen später. Auftritt und Verarbeitung Kunststoff beherrscht den optischen Eindruck. Die Verarbeitung ist aber hervorragend, und die Kamera wirkt solide und wertig. Das war bei der EOS 350D schon genauso, und etliche Reisen und insgesamt gut 30.000 problemlose Auslösungen später waren meine Zweifel an der Haltbarkeit dieses Kistchens längst zerstreut. Die EOS 600D spielt als Nachfolger der gleichen Produktlinie auch preislich in derselben Liga. Bleibt zu hoffen, dass sie auch die gleiche Ausdauer hat... Die 600D ist minimal größer, in der Handhabung merkt man diesen Unterschied aber nicht. Die Bedienelemente sind übersichtlich und sinnvoll angeordnet. Die Rückseite wird beherrscht vom großen, brillanten, dreh- und schwenkbaren Display, das auch sehr gut entspiegelt ist. Eigentlich dachte ich, ich könnte auf den Klappmechanismus gut verzichten, aber in manchen Situationen (Selbstauslöser, extreme Aufnahmewinkel z.B. in Bodennähe) ist er doch sehr praktisch. Positiv ist auch, dass Canon an den wichtigsten Halteflächen inzwischen griffsichere Gummiauflagen mit "Lederstruktur" spendiert, so dass das Gerät sicher in der Hand liegt. Akku- und Speicherkartenfach habe solide Abdeckungen, die satt einrasten. Auch häufige Wechsel dürften keine Probleme verursachen. Soweit also alles ok. Bedienung und Funktion Die wichtigen Bedienelemente sind gut zu erreichen und reagieren prompt auf Eingaben. Das Bedienkonzept ist inzwischen sehr ausgereift und ähnelt folgerichtig dem der sechs Jahre älteren 350D noch stark, d.h. die meisten bereits dort vorhandenen Funktionen fühlen sich sehr ähnlich an. (Es stellte sich auch gleich das vertraute "EOS-Gefühl" ein, das ich seit meiner ersten analogen EOS 1000FN aus dem Jahr 1993 kenne und schätze.) Ein wenig nachgetrauert habe ich nur der separaten LCD-Segmentanzeige für die wesentlichen Informationen, die insbesondere bei direkter Sonneneinstrahlung deutlich besser abzulesen war als das nun auch dafür verwendete TFT-Hauptdisplay. Die Menüs sind sehr bunt geworden und bieten allerlei Schnickschnack wie Bildbewertungen und Kreativfilter, die ich sicher nie benutzen werde. Eine gute Idee sind aber die beiden separaten Tasten in der Nähe des Auslösers zum Ausschalten der Infoanzeige im Display (z.B. bei Nachtaufnahmen) sowie zur Auswahl der ISO-Einstellung. Im Videomodus dient die rechts neben dem Okular befindliche Liveview-Taste als Auslöser. Sobald man das weiß, ist auch das recht praktisch. Insbesondere kann man diese Taste bei laufender Aufnahme betätigen, ohne zu verziehen. Etwas ungeschickt ist dagegen, dass der Videomodus erst als äußerste Einstellung am Motivprogramm-Drehknopf zu erreichen ist. Das bedeutet bei wechselnder Nutzung häufiges Hin- und Herratschen (z.B. zwischen Programmautomatik und Videofunktion über neun Einstellungen). Im Fotobetrieb lässt sich die EOS 600D sehr flüssig und sicher bedienen. Es gibt kaum noch eine wahrnehmbare Auslöseverzögerung, und auch die interne Bildverarbeitung ist sehr schnell. Serienfotos schießt die EOS 600D etwas schneller als die 350D, die ersten vier Fotos (bevor der Zwischenspeicher voll ist) sind immer innerhalb einer Sekunde im Kasten, danach geht es (abhängig von der Speicherkarte) bei RAW + JPEG mit ca. 0,7 bzw. bei JPEG allein mit 3,5 Bildern pro Sekunde weiter. RAWs (CR2) belegen je nach Bildinhalt etwa 22-32 MB, JPEGs in höchster Qualität ca. 5-8 MB. Canon hat das CR2-Format offenbar unlängst noch einmal geändert, so dass RAWs aus der 600D nur von neuester Software gelesen werden können. Der Akkutyp wurde übrigens vom Vorgängermodell 550D übernommen, daher sind bereits gute Akkus von Fremdherstellern erhältlich (etwa zum halben Preis eines Originalakkus). Einen Reserveakku sollte man ja immer dabei haben, auch wenn man ihn selten braucht: Die erste Akkuladung hat bei meiner 600D für über 700 Fotos und einige Minuten Video gereicht. Bildqualität bei Fotos Die Bildqualität im Ganzen ist erwartungsgemäß hervorragend. Die 600D belichtet sicher und liefert natürliche Farben, leistet sich also kaum Ausrutscher, die man unbedingt per RAW-Workflow nachbessern müsste. In puncto Rauscharmut kommt sie vor allem im unteren ISO-Bereich nicht ganz an die blitzsauberen Aufnahmen des sechs Jahre alten "Vorfahren" heran. Diesen Preis muss man für die 2,25-fache Auflösung zahlen. Ab ISO 400 produziert der APS-C-Sensor erkennbares Rauschen, mindestens auf dem Niveau der 350D, und zwar über den gesamten ISO-Bereich bis 1600 (mehr kann die 350D nicht). Insbesondere ist das Helligkeitsrauschen bei der 600D etwas kräftiger, und es gibt schon bei moderaten ISO-Werten ab 400 einzelne Ausreißer (vor allem deutlich zu helle Pixel), die die Rauschunterdrückung nicht ganz in den Griff bekommt. ISO 3200 und 6400 sollte man nur dann einsetzen, wenn es unbedingt erforderlich ist. Auch mein Exemplar ist nicht ganz frei von den berüchtigten "Sensorflecken", d.h. mikroskopischen Verunreinigungen direkt über dem Sensor, die bei kleiner Blende (ab ca. 11) in kontrastarmen Bereichen der Aufnahmen als kleine graue, runde Flecken auffallen können. Die eingebaute Reinigungsautomatik bleibt dabei wirkungslos. Natürlich ist das bei einer nagelneuen Kamera etwas ärgerlich. Da mir aber bisher noch keine "echte" Aufnahme (außer eben gezielten Testfotos) untergekommen ist, auf der diese Flecken (hier zwei auf der rechten Bildhälfte) erkennbar sind, habe ich auch noch keine manuellen Reinigungsversuche unternommen. Die Auflösung mit knapp 18 Megapixeln klingt erst einmal gewaltig. Der Faktor von 1,5 pro Kante gegenüber der 350D ist aber für viele Motive gar nicht so ausschlaggebend. Ich muss zugeben, dass ich ein klein wenig enttäuscht bin, denn einen Quantensprung in der Bildqualität bedeutet der Umstieg auf die 600D nicht. Die höhere Auflösung bezahlt man mit etwas stärkerem Helligkeitsrauschen. Bei schlechten Lichtverhältnissen gilt es also nach wie vor, knauserig mit den ISOs umzugehen, um nicht einen guten Teil der effektiven Auflösung hinterher dem Entrauschungsalgorithmus opfern zu müssen. Aber noch einmal deutlich: Ich mosere hier auf äußerst hohem Niveau - die EOS 600D hat einen sehr guten Sensor, mit dem man fantastische Fotos machen kann - kein Vergleich also mit den pixelstrotzenden Kompaktknipsen, die derzeit überall in den Ladenregalen liegen. Ein paar Worte zum Kitobjektiv Das Kitobjektiv (EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II) fällt keineswegs in die Kategorie "Gehäusedeckel mit Linse", sondern ist durchaus brauchbar und den geringen Aufpreis gegenüber dem Body allein allemal wert (falls man nicht bereits eine gute Alternative besitzt oder extreme Ansprüche hat). Es ist klein, leicht, bildstabilisiert, fokussiert schnell und relativ sicher. Es hat eine akzeptable Abbildungsleistung, reizt den 18 MP-Sensor allerdings nicht ganz aus. Auch muss man im Weitwinkel-Bereich mit einer relativ kräftigen Verzeichnung leben. Mein sechs Jahre altes Sigma 18-50mm 1:2,8 EX DC liefert zwar erkennbar mehr Detailschärfe und weniger Verzeichnung bei größerer Lichtstärke, allerdings zulasten eines wesentlich höheren Gewichts, behäbigeren Fokus und unter Verzicht auf einen Bildstabilisator. Noch habe ich mich daher nicht entschieden, welches Objektiv ich als "Immerdrauf" verwenden werde. Einen Neukauf schließe ich im Moment erstmal aus, denn für einen echten Qualitäts- oder Brennweitenschub müsste ich kräftig investieren. "Und Action..." Die Videofunktion liefert sehr ordentliche Ergebnisse, detailreiche Bilder mit schönen Farben. Sie ist aber auch gemessen an der gebotenen Bildqualität ziemlich platzhungrig. Lästig ist das natürlich nur, wenn man (wie ich) die Aufnahmen meistens nicht mehr am PC weiterverarbeiten möchte. Der neue "Digitalzoom" ermöglicht weiche Zooms im Bereich von Faktor 3 bis 10, muss aber über Menü eingeschaltet werden. Toll wäre es, wenn die nicht genutzte Sensorfläche zur digitalen Bildstabilisierung genutzt würde. Ein solche bietet die 600D aber nicht. Das eingebaute Mikrofon ist eher als Notlösung zu sehen und liefert nur knapp akzeptable Tonqualität mit deutlichem Hintergrundrauschen. Obwohl auf zwei Spuren, wird damit nur in Mono aufgenommen. Für gehobene Ansprüche ist also ein externes Mikrofon Pflicht. Das finde ich schade, denn mir persönlich ist die Tonqualität dafür wiederum nicht wichtig genug. (Technische Daten Video: max. 1080p AVC mit 25 fps, ca. 45 Mbps, Audio: stereo PCM mit 48 KHz, 1536 Kbps) Fazit Mit der EOS 600D macht man als anspruchsvoller Nutzer im "Endverbraucher"- oder...
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