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Canon EOS 40D SLR-Digitalkamera (10 Megapixel, Live-View) Gehäuse

von Canon
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (41 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


  • 10,1 Megapixel, APS-C Chipformat 1,6x Crop Brennweitenfaktor
  • Bis zu 6,5 Bilder pro Sekunde, bis 75 JPEG oder 17 RAW bei 14 Bit in Folge
  • DIGIC III ProzessorSchnell und präzise: Der DIGIC III verarbeitet Signale mit 14 Bit Farbtiefe pro Farbkanal für besonders feine Farbabstufungen.
  • 9-Punkt Kreuzsensor AF-SystemTTL-Offenblendmessung mit 35 Messsektoren
  • Lieferumfang: EOS 40D Gehäuse, Augenmuschel, Gehäusedeckel, Trageriemen, Ladegerät inkl. Netzkabel, Li-Ion Akku, Videokabel, Interface-Kabel (USB), Manual Kit inkl. Software
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EUR 717,99
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Produktinformation

  • Größe und/oder Gewicht: 7,3 x 14,6 x 10,8 cm ; 739 g
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 2,3 Kg
  • Modellnummer: 1901B021
  • ASIN: B000V9JR5Y
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 1. April 2007
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (41 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.232 in Kamera & Foto (Siehe Top 100 in Kamera & Foto)

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Produktbeschreibungen

Produktbeschreibung

Canon EOS 40D: Profitechnik für engagierte Digitalfotografen

Erfahrene Amateurfotografen und semiprofessionelle Anwender dürfen sich auf ein neues Highlight freuen: Canon stellt die EOS 40D vor, die auf der Internationalen Funkaustellung in Berlin auch ihren ersten großen, öffentlichen Auftritt haben wird. Die digitale Spiegelreflexkamera bietet einen 10,1-Megapixel-CMOS-Sensor, Reihen-aufnahmen mit bis zu 6,5 Bildern pro Sekunde, ein neu entwickeltes AF-System und ein 3,0-Zoll LC-Display mit Livebild-Funktion. Das Vorgängermodell, die erfolgreiche EOS 30D, geht damit in den wohlverdienten Ruhestand.

Die Neue profitiert von der EOS-Technologieplattform, die bereits vor wenigen Monaten mit der professionellen Kamera EOS 1D Mark III zur Markteinführung kam. Der Canon DIGIC III Prozessor überzeugt mit schneller Reaktionszeit, optimierter Farbwiedergabe und einer praktisch sofortigen Betriebsbereitschaft. Neu ist auch die Möglichkeit, in der Livebild-Funktion per Autofokus zu fokussieren. Das EOS-Integrated-Cleaning-System kommt wie schon in der EOS 400D und in der EOS-1D Mark III auch in der neuen Kamera zur Minimierung von Staubpartikeln auf dem Bildsensor zum Einsatz. Das robuste Chassis aus Magnesiumlegierung sorgt für lange Haltbarkeit. Akku- und Speicherkartendeckel sind gegen Wettereinflüsse besonders geschützt.

Tempo und Qualität
Der Canon CMOS-Sensor der dritten Generation weist gegenüber seinem Vorgänger ein neues Pixeldesign auf, wodurch das Bildrauschen weiter reduziert wird. Die EOS 40D liefert auch noch bei ISO 1600 eine exzellente Bildqualität. Bei Bedarf kann die Empfindlichkeit auf ISO 3200 erhöht werden – besonders hilfreich in Situationen, in denen nicht geblitzt werden darf oder sollte. Der Tonwert-Priorität-Modus bietet ab ISO 200 die Möglichkeit zur Erweiterung des Dynamikbereiches in den Lichtern – ein interessantes Detail für Hochzeits- und Landschaftsfotografen: Die Aufnahmen überzeugen mit verbesserter Detailzeichnung, beispielsweise bei Hochzeitskleidern, Wolken und anderen hellen Objekten.

Der DIGIC-III-Prozessor ermöglicht Reihenaufnahmen mit bis zu 6,5 Bildern pro Sekunde, der Pufferspeicher hat eine Kapazität für bis zu 75 Large JPEG-komprimierte Aufnahmen und bis zu 17 Aufnahmen im RAW-Format. Bilder werden mit einer Farbtiefe von 14 Bit pro Farbkanal verarbeitet – das stellt eine deutlich höhere Farbdynamik, feinste Farbabstufungen und außergewöhnlich präzise Farben sicher.

Neues AF-System mit Kreuzsensoren
Eine entscheidende Verbesserung stellt bei der EOS 40D das neue Autofokus-System mit Kreuzsensoren und neun AF-Messfeldern dar. Alle neun AF-Messfelder stellen sowohl auf horizontale als auch auf vertikale Bildstrukturen scharf.

LC-Display mit Livebild-Funktion und Autofokus
Die Livebild-Funktion vereinfacht das Fotografieren aus ungewöhnlichen Perspektiven und Standorten, zum Beispiel bei Makro-Aufnahmen in Bodennähe oder bei Aufnahmen mit Stativ. Livebild – das bedeutet: Das 3,0 Zoll LC-Display zeigt das Bild in Echtzeit, dazu werden bei Bedarf Gitternetzlinien zur Ausrichtung von Linien oder ein Live-Histogramm als Entscheidungshilfe für die Belichtung eingeblendet.

Neu dabei: Bei Betätigung der AF-ON-Taste kann der Autofokus aktiviert werden, der gewöhnlich beim Einsatz der Livebild-Funktion nicht arbeiten kann, da der entsprechende Sensor durch den Spiegel verdeckt wird. Wird die AF-ON-Taste betätigt, schwenkt der Spiegel kurz weg. Die Bildwiedergabe setzt einen Moment aus, um dann sofort wieder mit fokussiertem Bild zu erscheinen.

Beim Einsatz im Studio empfiehlt sich die Remote-Livebild-Funktion zur Kontrolle der Bildkomposition, Änderung der Einstellungen und zur Aufnahmesteuerung über den PC beziehungsweise Mac.

Umfassende kreative Möglichkeiten
Die EOS 40D lässt sich umfassend auf die individuellen Gewohnheiten des Fotografen anpassen. Auf dem Modus-Wählrad sind neben den EOS-typischen Aufnahmeprogrammen auch drei Einstellungen für benutzerdefinierte Aufnahmeprofile angelegt.

Zusätzlich kann über die Registerkarte „My Menu" schneller Zugriff auf häufig benutzte Einstellungen „hinterlegt" beziehungsweise abgespeichert werden. Darüber hinaus ermöglichen 24 Custom-Funktionen eine Feinabstimmung der Bedienelemente.

Zwei optional erhältliche Wechsel-Mattscheiben stehen zur Verfügung: Ef-D mit Gitternetzlinien für Architekturfotografie und Ef-S für manuelle Fokussierung bei Makro- und Portraitaufnahmen.

Auch an der Bedienung des Systemzubehörs wurde gearbeitet: Die Einstellungen für das Speedlite 580EX II und den neuen Wireless File Transmitter WFT-E3 sind direkt über das LC-Display möglich.

Staubreduzierung: Das EOS-Integrated-Cleaning-System
Die EOS 40D ist mit dem EOS-Integrated-Cleaning-System ausgerüstet, das für die Minimierung von Staubpartikeln auf dem Bildsensor sorgt. Basierend auf eingehenden Untersuchungen der Ursachen für Staubpartikel in digitalen Spiegelreflexkameras kommen bei Canon zur Lösung dieses Problems drei Verfahren zum Einsatz: Minimierung, Abstoßung und Entfernung.

Minimierung: Das Material der internen Kameramechanik wurde so gewählt, dass das Entstehen von Staub durch natürlichen Abrieb auf ein Minimum reduziert wird. Der Gehäusedeckel wurde völlig neu gestaltet, so dass nun kein Staub mehr durch einen eventuellen Abrieb vom Deckel selbst entsteht.

Abstoßung: Bei dem Tiefpassfilter auf der Vorderseite des Sensors sorgen Antistatiktechnologien dafür, dass kein Staub angezogen wird.

Entfernung: Eine Self-Cleaning-Sensor-Unit verwendet hochfrequente Schwingungen, um nach jedem Einschalten der Kamera etwa eine Sekunde lang Staub von dem Tiefpassfilter „abzuschütteln". Um auch sofortige Aufnahmen unmittelbar nach dem Einschalten zu ermöglichen, deaktiviert sich diese Funktion automatisch, sobald der Auslöser gedrückt wird.

Als Ergänzung der oben beschriebenen Funktionalität hat Canon außerdem ein internes, softwareseitiges Dust-Delete-Data-System (Datensystem zur Entfernung von Staub) entwickelt, das in der Lage ist, die Position jedes sichtbaren Staubteilchens auf dem Sensor zu erfassen. Diese Staubteilchen können dann mithilfe der Digital-Photo-Professional-Software nach der Aufnahme automatisch entfernt werden.

Wireless File Transmitter WFT-E3
Mit dem Wireless File Transmitter WFT-E3 stellt Canon ein weiteres Produkt vor. Der für die EOS 40D ausgelegte Transmitter dient dem schnellen drahtlosen Bildtransfer zum FTP-Server und der bidirektionalen Kommunikation per PTP und HTTP. Per HTTP-Protokoll kann auch aus der Entfernung per Browser der Auslöser betätigt oder können Bilder von der Kamera herunterladen werden. Das PTP Protokoll ermöglicht die drahtlose Steuerung der 40D über die im Lieferumfang enthaltene Software EOS Utility.

Für größere Shootings lässt sich am WFT-E3 eine externe Festplatte (nicht im Lieferumfang enthalten) anschließen. Darüber hinaus können GPS-Positionsdaten mit dem exakten Standort der Aufnahme in der EXIF-Information der Bilddatei abgelegt werden – dies setzt allerdings den Anschluss eines kompatiblen GPS-Systems voraus (nicht im Lieferumfang enthalten). Der mit Dichtungen gegen Wettereinflüsse geschützte Transmitter ist darüber hinaus als praktischer Griff mit Einstellrad und Auslöser bei Hochformataufnahmen verwendbar.

Des Weiteren stellt Canon in Verbindung mit der EOS 40D zwei neue EF-S-Objektive vor:

EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS:
Hochwertiges, preisgünstiges Standard-Zoomobjektiv mit optischem Bildstabilisator für eine bis zu vier Belichtungsstufen längeren Verschlusszeit bei Freihandaufnahmen.

EF-S 55-200mm 1:4-5,6 IS:
Vielseitiges Tele-Zoomobjektiv mit dem derzeit längsten Brennweitenbereich aller EF-S-Objektive und mit optischem Bildstabilisator für eine bis zu vier Belichtungsstufen längeren Verschlusszeit bei Freihandaufnahmen.

Software
Die EOS 40D wird mit umfangreicher Software für den optimierten Workflow geliefert. Dazu gehört Digital-Photo-Professional (DPP, s. auch separate Meldung hierzu), eine leistungsstarke Anwendung für die umfassende RAW-Bildbearbeitung.

DPP ist konsequent auf Kamerafunktionen wie Staublöschungsdaten und Picture Styles ausgelegt. Anwender können jetzt über die mitgelieferte Software „Picture Style Editor" ihre eigenen Picture Styles anlegen. Ebenfalls im Lieferumfang der Kamera enthalten: EOS Utility, ImageBrowser/ZoomBrowser und PhotoStitch.



Produktbeschreibungen

Technische DatenDiskettenlaufwerk / TypKeine(r)Technische DatenDisplay (Projektor) / TypLCD AnzeigeTechnische DatenDisplay (Projektor) / DiagonaleZoll3Technische DatenDisplay (Projektor) / TechnologieTFT-AktivmatrixTechnische DatenVideoeingang / TypDigitalkameraTechnische DatenAudioeingang / TypKeine(r)Technische DatenAbmessungen und Gewicht / Breitecm14.6Technische DatenAbmessungen und Gewicht / Tiefecm7.4Technische DatenAbmessungen und Gewicht / Höhecm10.8Technische DatenAbmessungen und Gewicht / Gewichtkg0.7Technische DatenVideoeingang / StandbildformatRAW + JPEGTechnische DatenVideoeingang / FilmempfindlichkeitISO 3200Technische DatenOptischer Sensor / Typ des optischen SensorsCMOSTechnische DatenSucher / SuchertypOptischTechnische DatenKopf / ProduktlinieCanon EOSTechnische DatenKopf / Modell40DTechnische DatenKopf / HerstellerCanonTechnische DatenKopf / Paketierte Menge1Technische DatenKamerablitz / TypPop-up BlitzTechnische DatenSucher / TypFixed Eye-Level-PentaprismTechnische DatenOptischer Sensor / Größe des optischen Sensors15.0 x 22.5mmTechnische DatenDisplay (Projektor) / Anzeigen-FormfaktorEingebautTechnische DatenOptischer Sensor / SensorauflösungMegapixel10.1Technische DatenDigitalkamera / DigitalkameratypSLRTechnische DatenDigitalkamera / Unterstützter Flash-SpeicherMicrodriveTechnische DatenBatterie / BatterieformfaktorHerstellerspezifischTechnische DatenBatterie / HerstellerbatterienameCanon BP-511ATechnische DatenVideoeingang / ISO (Max)3200Technische DatenOptischer Sensor / Sensor zur StaubreduzierungJa

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
215 von 240 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von einem, der von der EOS 400D umstieg ... 22. September 2007
Von Zetti TOP 500 REZENSENT
Nach einem interessanten Beitrag über die vielen Funktionen der EOS 40D, möchte ich nun von meinen Erfahrungen als Umsteiger von der EOS 400D auf die EOS 40D berichten. Denn ich denke, dass sich viele EOS 350D/400D Besitzer oder Neueinsteiger die Frage stellen, ob der Aufpreis für die semi-professionelle dSLR gerechtfertigt ist.

Der wesentliche und sichtbare Unterschied zwischen den beiden Kameras ist das Gehäuse. Während die 400D ein sehr kompaktes Kunststoffgehäuse besitzt, kommt die EOS 40D mit einem voluminöseren, wetterabweisenden Gehäuse aus einer robusten Magnesium-Legierung daher. Sie positioniert sich damit als eine Kamera für größere Hände und kann mit schwierigen Wetterbedingungen umgehen, ohne Schaden zu nehmen.

Von den Bildern her liegen beide Kameras auf einem Level, da sie den gleichen 10 Megapixel Bildsensor verwenden. Technisch benutzt die EOS 400D einen Digic II Bildprozessor, während die EOS 40D auf den Nachfolgeprozessor Digic III aufsetzt. Beide Kameras besitzen einen Ultraschall-Mechanismus, mit dem beim Einschalten der Bildsensor gereinigt wird. Die EOS 40D verfügt über ein alternatives Raw-Format und trumpf in der Schnelligkeit von Serienbildern auf. Mit einer Akku-Ladung schafft die EOS 40D nicht selten über 1.000 Aufnahmen, die EOS 400D muss spätestens bei der Hälfte passen, da sie einen kleineren Akku verwendet.

Für meinen Umstieg auf die EOS 40D gab jedoch letztendlich die bessere Ergonomie in der Bedienung den Ausschlag. Bei der kleinen EOS 400D ist der Platz für Bedienelemente rar. Das führt aus meiner Sicht insgesamt zu einer weniger praktischen und intuitiven Bedienung. Hier hat die EOS 40D mit ihrem Einstellrad auf der Rückseite eindeutig die Nase vorn. Ich erhoffte mir von der EOS 40D eine komfortablere Bedienbarkeit, aber ich hätte nie gedacht, dass die Unterschiede SO groß sind. Während ich bei der EOS 400D die eine oder andere Einstellung immer wieder vergaß, bediene ich die EOS 40D nach einer ersten, kurzen Einarbeitung absolut intuitiv.

Meine Meinung: Die EOS 400D ist eine kompakte Einsteigerkamera mit zahlreichen Funktionen und einer unschlagbaren Bildqualität. Die EOS 40D geht jedoch noch ein Stück weiter und bietet einen exzellenten, robusten und intuitiv zu bedienenden Body, der seinesgleichen sucht. Auch in Sachen Geschwindigkeit und mit einigen weiteren technischen Features hat sie die Nase vorn. Für einen ambitionierten und kreativen Vielfotografierer wird sich der Aufpreis für die EOS 40D auf jeden Fall lohnen.
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58 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Tausendsassa! 15. April 2008
Egal ob sie vor der Entscheidung stehen in die Liga der digitalen Spiegelreflexkameras einzusteigen oder einfach nur wechseln wollen, die 40D wird sie in keinem Fall enttäuschen.

Ein wahrer Tausendsassa! Egal ob sie Sport, Landschaftsaufnahmen, Architektur oder Street Life als Fotografiegebiet bevorzugen. Sie spielt Ihre Stärken souverän aus, denn sie vereint alle notwendigen technischen Eigenschaften in dieser Klasse. Und derer hat sie viele Neuheiten aus der Canon EOS Oberklasse der 1D Mark III geerbt. Das hebt sie mehr als deutlich von der Einsteigerklasse 400D/450D ab, aber auch von ihrem Vorgänger 30D.

Ich werde Ihnen in dieser Rezension nicht alle technischen Details aufzählen, das kann Canon auf der Produktseite viel besser. Ich will Ihnen aufzeigen wie die Kamera positioniert ist, welche Möglichkeiten sich durch den effektiven Einsatz der Kamera ergeben und wie sie ihre eigene Art der Fotografie mit dieser Kamera gestalten können.

18 Monate hatte Canon, nach der Markteinführung der EOS 30D, Zeit neues zu kreieren. Wer Canon kennt wird keine revolutionären Dinge erwarten, sondern stetige unaufhaltsame konservative Verbesserungen. Und genau das ist auch eingetreten; selbstverständlich sind auch neue Technologien dazugekommen.

Als Nachfolger der 30D, stellt sich die 40D wieder im massiven Gehäuse, aus einer Magnesiumlegierung und einem inneren Chassis aus Edelstahl dar. Canon hat nun auch angefangen die Kamera mit Dichtungen zu versehen. Im Gegensatz zu den 1D Modellen, die einen 100% Schutz bieten, hat die 40D nur den Bereich der CF-Karten/Sicherheitsbatterie und die Klappe des Akkus geschützt. Der zusätzlich anbringbare Batteriegriff ist ebenfalls geschützt, einzig die kleine Stelle für den Gleichstromkuppler ist nicht abgedichtet. Dennoch bedeutet das eine sichtbare Erweiterung des Einsatzspektrums. Auch bei leichtem Regen sind nun Aufnahmen möglich die vorher ein Risiko waren. Eine Garantie gibt es aber dennoch nicht.

Der 3 Zoll Bildschirm erlaubt nun eine vernünftige Betrachtung der Bilder und ergänzend dazu eine bis zu 10fach Vergrößerung. Zwar hätte man an der Schärfe des Bildschirmes Verbesserungen vornehmen können, wie z. B. die Pixelanzahl erhöhen, doch für einen ersten Eindruck reicht es alle mal.

Mit diesem Screen erfolgt auch die Liveview Betrachtung. Eigentlich unüblich für digitale Spiegelreflexkameras, hat dieses Feature nun auch in dieser Klasse Einzug gehalten. Es ermöglicht zwar keinen Einsatz wie es bei den kompakten Digitalkameras der Fall ist, doch gerade Makrofotografen ist dies ein willkommenes Geschenk. Hierbei nicht unerwähnt bleiben darf, ist das man drei unterschiedliche Modi der Auslösergeräusche auswählen kann, hier werden verschiedene Möglichkeiten der Spiegelzurückführung und Verschlussauslösung ausgenutzt. Denn erstmalig bei der 40D finden zwei Motoren Verwendung. Einer nur für den Spiegel und einer für den Verschluss. So kann im Liveview Modus auch eine fast geräuschlose Aufnahme stattfinden. Im Gegensatz zur aktuellen 1D Mark III aber leider nicht im 'normalen' Aufnahmemodus. Eine einblendbare Gitterstruktur und die Möglichkeit den Autofokus zu aktivieren, erweitern den Nutzen. Aktiviert wird der Autofokus z. B. über den programmierbaren AF-ON Button, dass wiederum schränkt das freie Fotografieren ein. Der Liveviewmodus ist aber gerade bei Stativaufnahmen sehr nützlich. Eine bis zu 10fach zusätzliche Vergrößerungsfunktion ergänzt die Liveview Funktion.

Von der Makrofotografie zur Action. Schnelligkeit ist keine Hexerei. Mit 6,5 Bildern in der Sekunde ist sie die schnellste Kamera in ihrer Klasse überhaupt! Oft wird an dieser Stelle behauptet das die D300 schneller sei. Das ist aber nicht richtig, denn um diese beiden Kameras in diesem Bezug zu vergleichen, ist bei der D300 das Einschalten des 14 Bit Modus notwendig und dann reduziert sich die Serienbildgeschwindigkeit der D300 auf ca. 2 Bilder in der Sekunde. Zudem erreicht sie die Geschwindigkeit von über 6 Bildern erst mit angebautem Batteriegriff, währenddessen dies bei der 40D nicht notwendig ist.

Hier ein kleiner Praxistest der Serienbildfunktion:

RAW (3888x2592):
17 Bilder in Folge bis ISO 500
16 Bilder in Folge bis ISO 1600
14 Bilder in Folge bei ISO 3200
6 Bilder in Folge in allen ISO Stufen bei eingeschalteter High ISO Rauschreduzierung (die Rauschreduzierung wird in allen ISO Stufen angewendet)

JPEG (höchste Auflösung 3888x2592):
Unbegrenzte Bildfolge bis ISO 800!
Ausnahme ISO 1600 60 Bilder in Folge
Ausnahme High ISO 3200 16 Bilder in Folge
6 Bilder in Folge in allen ISO Stufen bei eingeschalteter High ISO Rauschreduzierung (die Rauschreduzierung wird in allen ISO Stufen angewendet)

Alle Werte dieses Testes sind absolut abhängig von der Größe eines jeden einzelnen Bildes. Dies kann bei unterschiedlichem Licht und anderen Motiven sehr stark schwanken. Darum gilt für die Werte, das sie nur eingeschränkt übertragbar sind.

Alle Stufen wurden mit der SanDisk Extreme Ducati 4 GB getestet. Sie ist derzeit eine der schnellsten CF-Karten der Welt und somit ist sichergestellt das die CF-Karte kein Flaschenhals in der Kamera ist.

Insgesamt stehen 20 verschiedene Bildqualitätsstufen (Größen) zur Verfügung, 6 JPEG Stufen, 2 RAW Stufen und 12 gemischte JPEG-RAW Stufen; von 1936x1288, 2816x1880 und 3888x2592 Pixelgröße.

Und das alles bei höchster Qualität. Alle 20 verschiedenen Bildqualitätsstufen sind mit 14 Bit Tonwertumfang pro Farbkanal aufgenommen, anstatt der üblichen 12 Bit. Ein Tonwertumfang von 16.384 Farben anstatt 4096. Das ist auf dem Monitor erstmal nicht zu erkennen. Doch spätestens wenn sie ihre RAW-Bilder bearbeiten wollen werden sie den massiv erhöhten Tonwertumfang zu schätzen wissen. Hier sind nun wesentlich mehr Reserven.

Als weitere Neuerung gibt es nun Auto ISO. Damit sind sie jetzt in der Lage, schneller und letztendlich qualitativ bessere Aufnahmen zu machen, immer vor dem Hintergrund nicht zu verwackeln. Der ISO Bereich wird aber nur bis zu maximal ISO 800 gewählt. Bis zu diesem Bereich ist Bildrauschen unkritisch und sorgt immer noch für gute Bildwerte.

Bessere Bilder sind immer ein Ansporn auch die Technik dabei mitwirken zu lassen. So gibt es gerade für Architekturaufnahmen oder aber auch für Aufnahmen in denen eine exakte Ausrichtung der Kamera am Motiv sehr wichtig ist, Gittermattscheiben. Für die EOS 40D gibt es drei. Die Ef-A als Standardmattscheibe, die Ef-D mit einem Gitter und die Ef-S zur manuellen Fokussierung. Mit diesen Mattscheiben haben sie neue Möglichkeiten, indem Sie z. B. mit der Ef-D Gittermattscheibe ihre Kamera an den Kanten oder Linien des Motive exakter ausrichten können; das ist gerne in der Architekturfotografie gesehen. Bei der Ef-S freuen sich z. B. die Makrofotografen, sie ist zwar ab Blende f:2,8 per se dunkler, doch der Vorteil liegt in der besseren Erkennbarkeit wann das Motiv scharf ist. Der Autofokus wird nämlich bei den Makrofotografen nicht immer verwendet.

Neu und bei Hochzeitsfotografien aber auch bei starken hell dunkel Kontrasten beliebt ist die Tonwertpriorität. Sie bewirkt das weiße Bereiche meist nicht ausfressen und noch einen Rest an Zeichnung und Struktur haben. Nun könnte man diese Funktion ja immer eingeschaltet lassen, doch wo ein Vorteil ist, kann meistens auch ein Nachteil sein. Die dunklen Bereiche haben bei eingeschalteter Tonwertpriorität tendenziell ein höheres Rauschen. Das hält sich in Grenzen und ist meistens unkritisch, doch man sollte darum wissen.

Sie sehen also, dass die neuen und überarbeiteten Funktionen und Eigenschaften wesentlich dazu beigetragen haben, das Einsatzspektrum zu erweitern.

Zum Schluss möchte ich betonen, dass das Preisleistungsverhältnis für diese Kamera ganz hervorragend ist. Der Body ist derzeit vielfach für unter 1.000 € zu bekommen. Semiprofessionelle Kameras sind aber auch günstiger oder aber auch sehr viel teurer zu haben.

Ich bedanke mich - haben Sie Fehler gefunden? Ist Ihnen noch etwas unklar? Kennen Sie weitere Fakten? Dann nutzen Sie bitte die Gelegenheit und schreiben Sie mir.
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71 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Berichtigungen der Vorrezension 20. Oktober 2007
Von J. Sommer
Ich möchte hier nicht viel schreiben, sondern nur einige falsche Behauptungen der letzten Rezension richtig stellen.

Zum einen ist es falsch, dass die Kamera den selben Bildsensor wie die Eos 400D hat. Die Auflösung ist zwar gleich, die Sensoren aber unterschiedlich aufgebaut, so dass die 40D bei gleicher Auflösung durch bessere Mikrolinsen auf dem Sensor weniger Bildrauschen hat. Es sind verschiedene Sensoren, so viel dazu.

Zum anderen ist das Gehäuse, dass von meinem Vorredner mit "kann mit schwierigen Wetterbedingungen umgehen, ohne Schaden zu nehmen." bezeichnet wird, nicht so wetterfest, wie es jetzt dargestellt wird. Wer die Canon-Produktinformation genau liest, stellt fest, dass dort nur steht, dass die Staub- und Spritzwasserdichtigkeit an den Speicherkarten- und Akkufachdeckeln verbessert wurde - und zwar mit einer kleinen Schaumstoffdichtung, nicht mehr. Wirklicher Spritzwasserschutz wird nur mit Gummidichtungen gewährleistet und das auch nur, wenn ALLE wichtigen Öffnungen der Kamera gedichtet sind. Dies ist hier aber zum Beispiel bei den vielen Knöpfen, dem Objektivanschluss oder dem Blitzschuh nicht der Fall.

Die Kamera hält Staub also besser als der Vorgänger von Speicherkarte und Akku fern, wirklichem Spritzwasser hält aber auch das nicht stand. Die Kamera nimmt zwar nicht bei den ersten wenigen Tropfen schon Schaden, kann aber NICHT mit "schwierigen Wetterbedingungen" umgehen und sollte tunlichst von Regen oder anderem Spritzwasser oder sehr großer Staubbelastung ferngehalten werden.

Das sollte beim Kauf berücksichtigt werden, mindert für mich den Wert und die Qualitäten des Kamera-Bodys nicht sehr. Für mich ausschlaggebend für den Punkt Abzug zur Höchstwertung ist die verhunzte Iso-Automatik, die im Normfall unnötig hohe Iso-Werte verwendet (Standardmäßig Iso 400) und daher für mich in den meisten Fällen nicht nutzbar ist.

Die positiven Punkte muss ich wohl nicht wiederholen, da die ansonsten schon schön zusammengefasst wurden in den letzten Rezensionen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen EOS 40D
Nicht mehr der neueste Body aber einfach geil :)
Mit dem passenden Objektiv kann man die schönsten Bilder schießen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von A. Thimm veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolle Kamera
Ich habe bereis eine Canon EOS 600D und die EOS 40D soll der Zweit-Body sein, da ich doch sehr viele Objektive habe. Man merkt sofort das diese Kamera eine Liga höher ist. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Heike veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Eine Kamera bzw. ein Objektiv von dem man die Hände lassen...
Die Kamera ist eigentlich gewohnt Canon gut.
Was überhaupt nicht geht ist das dazu gehörige Objektiv 17-85 mm von Canon das nach ca. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Karin Köckert veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Verschluss hielt länger als die Hauptplatine!
Habe die Canon EOS 40D nun seit knapp vier Jahren. Sie war mir bei meinem Journalistenjob immer ein treuer und zuverlässiger Begleiter. Allerdings hat sie nun nach rund 40. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Nadja Zecher-Christ veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Immer wieder gut
Ich fotografiere die letzten zwei Jahre mit der 40d und ich muss sagen, sie ist allen Situationen gewachsen. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von roland veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Grossartige Kamera mit (ganz kleinen) Schwächen
Kurz zu mir: Ich bin jemand, den man wohl als "alten Herren" bezeichnen würde. Fotografie (vor allem Makros) sind nur noch mein Hobby, ich habe aber früher als... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2009 von Siegfried L.
5.0 von 5 Sternen Absolut überzeugend - super Preisleistung
Habe sehr lange gebraucht, um die finale Wahl meiner ersten digitale SRL Kamera zu treffen. Habe mich auf Amazon und diversen Foren informiert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2009 von BastiMUC
3.0 von 5 Sternen Tolles Teil, aber kaputt darf sie nicht gehen-5 Wochen nix passiert
Ich habe die 40 D vor rund 20 Monaten bei einem Vertragshändler gekauft. Bin sehr zufrieden damit. Aber jetzt ist der Verschluss kaputt und muss ausgetauscht werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. August 2009 von V. Gegg
5.0 von 5 Sternen Fast wie eine Profikamera
Welche Kamera hat auch nur annährend so viele Einstellmöglichkeiten zu bieten wie die EOS 40 D? Lesen Sie weiter...
Am 17. Juli 2009 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr zufrieden
Die Entscheidung pro 40D ist mir ziemlich schwer gefallen. Ich lebe nicht von Fotografie und bin auf die meisten Profi-Features nicht angewiesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2009 von Sascha
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