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Canon EOS 5D Mark III SLR-Digitalkamera (22 Megapixel, CMOS-Sensor, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, DIGIC 5+ Prozessor) Gehäuse schwarz

von Canon
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)


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  • 22 Megapixel Auflösung mit Vollformat-CMOS-Sensor
  • EF-Objektive mit 1,5-10 fach; kein Brennweitenfaktor; da Vollformatsensor
  • 8,11 cm (3,2 Zoll) LCD mit einer Auflösung von 1.040.000 Pixeln
  • Full-HD-Videos mit manueller Steuerung
  • Lieferumfang: Canon EOS 5D Mark III SLR-Digitalkamera schwarz; Batterien
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Canon EOS 5D Mark III SLR-Digitalkamera (22 Megapixel, CMOS-Sensor, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, DIGIC 5+ Prozessor) Gehäuse schwarz + Canon EOS BG-E11 Batteriegriff für Canon EOS 5D Mark III und LP-E6 + Canon Kamera Akkupack LP-E6 (LI-ION)
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Produktinformation

  • Artikelgewicht: 948 g
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 2,7 Kg
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  • Modellnummer: 8714574583242
  • ASIN: B007KKKJYK
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 23. März 2012
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.236 in Kamera & Foto (Siehe Top 100 in Kamera & Foto)

Auszeichnungen

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Produktbeschreibungen

Produktbeschreibung

Canon EOS 5D Mark III SLR-Digitalkamera

Kreativität neu definiert
Die EOS 5D Mark III ist Mitglied der weltweit anerkannten Canon EOS DSLR Reihe. Basierend auf der Leistungsstärke der legendären EOS 5D Mark II beeindruckt die 22,3 Megapixel Vollformatkamera mit erhöhter Geschwindigkeit, gesteigerter Auflösung und Prozessorleistung, sowie vielen Kreativ-Optionen für Fotos und Full-HD-Videos.

Beste Voraussetzungen für viele Motive

Der Evolutionsschritt in der EOS 5D Serie
Die Resonanz von Fotografen aus aller Welt brachte viele entscheidende Hinweise für die Entwicklung der neuen EOS 5D Mark III: Die Kamera zeigt eine gesteigerte Leistung in nahezu jedem Bereich. Der neue Vollformatsensor bietet die ideale Balance aus 22,3 Megapixeln Auflösung für Fotos mit schnellen Reihenaufnahmen von bis zu sechs Bildern pro Sekunde und Full-HD-Videos mit kreativem Spielraum.
Das 61-Punkt AF-System und die Belichtungsmessung über 63 Zonen ermöglichen eine Bildqualität auf höchstem Niveau und einen Spitzenlevel an Geschwindigkeit, Flexibilität und Präzision. Die mit DIGIC 5+ Prozessortechnologie ausgestattete EOS 5D Mark III setzt mit innovativen Videofunktionen, exzellenter Bildqualität und umfassender Audiosteuerung einen neuen Standard bei den kreativen Möglichkeiten für Fotografen und auch Hobbyfilmer.
Mit der EOS 5D Mark III wird ein bedeutender Evolutionsschritt in der EOS 5D Serie vollzogen. Sie ist eine außergewöhnliche Kamera, deren Entwicklungsschritte auf der Resonanz einer leidenschaftlichen Foto-Community gründen. Das Ergebnis ist eine optimierte Leistung in allen Bereichen. Die Kamera wird nahezu jeder kreativen Herausforderung gerecht: Sie ist schnell, hat ein hervorragendes Ansprechverhalten und Funktionen, die zu allen Anforderungen, von der Studio-Fotografie bis zur kreativen Videogestaltung, passen und Ergebnisse auf höchstem Niveau liefern.

Ideal für erstklassige Bildqualität auch bei sehr schwachem Licht

Optimierte Leistung
Die umfangreichen, technologischen Weiterentwicklungen machen die EOS 5D Mark III zur Empfehlung für die wachsende Zahl an Fotografen, die für Bilder und auch Movies eine hochwertige Kamera benötigen. In der Kamera sind viele Funktionen aus der revolutionären Canon Profi-Kamera EOS-1D X integriert, die außergewöhnliche Leistung, Flexibilität, Anwenderkomfort und Zuverlässigkeit ermöglichen.
Der neu entwickelte 22,3 Megapixel Vollformat-CMOS-Sensor sorgt für eine immense Auflösung und feinste Detailzeichnung – beste Voraussetzungen also für viele Motive, von Landschaftsaufnahmen bis zu Porträts. Die schnelle Reihenaufnahmefunktion bietet ausgedehnte kreative Möglichkeiten.
Die hohe Auslesegeschwindigkeit über acht Kanäle ist die Basis für schnelle Bildfolgen mit bis zu sechs Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung, entweder von bis zu 18 RAW- oder über 16.000 JPEG-Aufnahmen (bei Verwendung einer UDMA 7 kompatiblen Speicherkarte), ohne dass weiteres Zubehör notwendig ist. Die innovative Sensorarchitektur bringt einen riesigen ISO-Bereich von 100 bis 25.6000, erweiterbar auf bis zu ISO 102.4000 – damit ist auch bei extrem wenig Umgebungslicht eine exzellente, detailreiche und rauscharme Bildqualität gewährleistet.
Die EOS 5D Mark III arbeitet mit demselben 61-Punkt Weitbereich-Autofokussystem, das auch in dem Flaggschiff der EOS Reihe, der EOS-1D X, integriert ist und für exzellentes Ansprechverhalten, Präzision und Geschwindigkeit steht. Es ist eines der derzeit leistungsfähigsten AF-Systeme und arbeitet mit 41 Kreuzsensoren und fünf Doppel-Kreuzsensoren, die eine präzise Schärfe von Rand zu Rand liefern.
Die konfigurierbaren AF-Voreinstellungen die erstmals in der EOS-1D X vorgestellt wurden sind für besonders anspruchsvolle Motive ausgelegt und sorgen für außergewöhnliche Zuverlässigkeit bei traditionell schwierigen Aufnahmesituationen, geben aber auch eine zusätzliche Sicherheit in Situationen, in denen die Motivbewegung nicht vorhersehbar ist.
Für präzise belichtete Aufnahmen sorgt das anerkannte Canon iFCL Messsystem mit Dual-Layer-Sensor über 63 Zonen, die mit allen AF-Punkten verbunden sind. Das Belichtungs-Messsystem nutzt die Farb- und Helligkeitsinformationen, die vom Sensor gemessen und von den Fokus-Messfeldern übermittelt werden.
Im Ergebnis entstehen hervorragend belichtete Aufnahmen mit präzisen Hauttönen und von exzellenter Qualität in den unterschiedlichsten Aufnahmesituationen.

Punktgenaue Scharfstellung

Kreative Leistung ohne Kompromisse
In der EOS 5D Mark III ist der neueste DIGIC 5+ Prozessor integriert, der eine Reihe neuer Funktionen bei konstant guter Kameraleistung liefert. Die 14-Bit-A/D-Wandlung sorgt für höchste Präzision bei der Farbwiedergabe und feinste Farbtonabstufungen. Ein in der Kamera integrierter HDR Aufnahmemodus kombiniert aus drei Aufnahmen mit verschiedenen Belichtungseinstellungen ein Bild mit extrem hohen Dynamikumfang und ermöglicht das Tone-Mapping aus einer von fünf Voreinstellungen. So werden auch sehr kontrastreiche Motive besonders detailreich abgebildet.
Die in der Kamera integrierte RAW-Verarbeitung mit verschiedenen Bearbeitungsoptionen ermöglicht die umgehende Bildbearbeitung noch während des Foto-Shootings.
Die erhöhte Leistung des DIGIC 5+ Hochleistungs-Prozessors in der EOS 5D Mark III macht eine noch komplexere Datenverarbeitung für eine gesteigerte Bildqualität möglich, sowie die Integration neuer Merkmale wie Vignettierungskorrektur, Korrekturen von chromatischen Aberrationen (lateral und axial) und eine effiziente Rauschreduzierung.
Die Kamera-Leistung bleibt dabei in allen Situationen erhalten. Über eine spezielle Taste steht eine Bildbewertungs-Funktion zur Verfügung. Ideal für das Organisieren der Aufnahmen zur späteren Bildbearbeitung.
Die neue Creative Foto-Taste sorgt für puren Komfort: Über sie können Picture Styles ausgewählt, Mehrfachbelichtungen ausgelöst oder HDR Aufnahmen erstellt werden. Für die Wiedergabe ermöglicht diese Taste eine vergleichende Bildansicht, indem zwei Bilder für die optimierte Betrachtung, Vergrößerung und Beurteilung von unterschiedlich belichteten Aufnahmen parallel nebeneinander gestellt werden können.
In diskreten Aufnahmesituationen, beispielsweise auf einer Hochzeit, möchte ein Fotograf nicht wahrgenommen werden.Die EOS 5D Mark III verfügt über einen neuen Silent Aufnahmemodus, indem der Geräuschpegel von Verschluss und Spiegelschlag extrem reduziert ist und deshalb besonders leise aus dem Hintergrund fotografiert werden kann. Ebenso gibt es einen Silent Reihenaufnahmemodus, in dem man schnelle Motive festhalten kann, ohne Aufmerksamkeit zu erregen.

HDR Modus kombiniert aus drei Aufnahmen ein präzises Bild

EOS Movie – die nächste Generation
Die EOS 5D Mark III steht ganz in der bewährten Tradition der EOS 5D Mark II. Eine Reihe von Optimierungen basieren auf dem Feedback der Fotografen. Neben der bei Film-Profis so beliebten Steuerung der Schärfentiefe, überzeugt die exzellente Kombination aus neuem Vollformatsensor und DIGIC 5+ Prozessor mit seiner immensen Verarbeitungsleistung. Davon profitiert die Videoqualität entscheidend: Moiré-Effekte, Falschfarben und andere Artefakte konnten minimiert werden. Für hohen Komfort beim Filmen sorgt eine Taste, über die es sofort vom Foto- in den Videomodus geht und eine Start-/Stopp-Taste, mit der die Videoaufzeichnung direkt aktiviert wird.
Zu den weiteren Moviefunktionen gehört einerseits die manuelle Belichtungssteuerung und Optionen für die Videokomprimierung, wie Intraframe (ALL-I) und Interframe (IPB). Diverse Bildraten zwischen 24 und 60 Bildern pro Sekunde und ein SMPTE Timecode unterstützen den flexiblen Einsatz und die bequeme Integration der Kamera in Multi-Kamera-Konstellationen. Die Tonkontrolle und Tonsteuerung ist über den Quick Control Bildschirm der Kamera möglich, zusätzlich gibt es für die Tonkontrolle einen Kopfhörereingang. Dank der Leistung des DIGIC 5+ Prozessors ist es möglich, die aufgezeichneten Videos ganz bequem in der Kamera zuzuschneiden.

Profigerechte Konstruktion, hoher Komfort

Profigerechte Konstruktion, hoher Komfort
Die EOS 5D Mark III verbindet hohen Anwenderkomfort mit einer ausgesprochen robusten und doch leichten Konstruktion. Die vor Staub und Feuchtigkeit schützende Gehäusekonstruktion besteht aus einer Magnesiumlegierung, die auf einem robusten Stahl-Grundgehäuse aufgebracht ist. Die Gehäuseelemente sind überlappend gearbeitet, alle Nähte, Tasten und Wählräder sind mit einer witterungsbeständigen Abdichtung überzogen. Für professionelle Einsatzmöglichkeiten wurde der Verschlussmechanismus optimiert und ist nun für rund 150.000 Verschlusszyklen ausgelegt. Auch der Sucher wurde perfektioniert. Er weist dasselbe 100 % Gesichtsfeld wie die EOS 7D auf, Gitternetzlinien sind bei Bedarf auf der LCD-Mattscheibe einblendbar.
Die EOS 5D Mark III hat rückseitig ein 8,11 cm (3,2 Zoll) großes Clear View LCD II, das dem Display der EOS-1D X entspricht. Die Auflösung von 1,04 Millionen Bildpunkten bietet beste Voraussetzungen zur Bildansicht, Bildkontrolle und Schärfeprüfung. Die auf dem LCD lückenlos aufgebrachte Schutzglasoberfläche ist zudem mit einer anti-reflektierenden Beschichtung versehen und reduziert störende Lichtbrechungen und Reflexionen, der Monitor selbst ist dadurch staub- und kratzerunempfindlich.
Weitere Merkmale der Kamera sind ein Kopfhörereingang und ein arretierbares Modus-Wählrad. Die Aufzeichnung kann über UDMA 7 kompatible CF- und über SD-Speicherkarten (SD, SDHC, SDXC und SD Eye-Fi) erfolgen – für beide Medien stehen Kartenslots bereit. Die Aufzeichnung ist parallel auf beiden möglich oder nacheinander, wenn die Kapazität des einen Mediums erschöpft ist. Ebenso ist auch das Kopieren von einer auf die andere Speicherkarte möglich.

Digital Lens Optimizer – neu im Softwarepaket Digital Photo Professional v3.11

Digital Lens Optimizer – neu im Softwarepaket Digital Photo Professional v3.11
Im Lieferumfang der EOS 5D Mark III befindet sich die neueste Software-Version von Digital Photo Professional (DPP). Die kostenfreie Software ermöglicht die schnelle, hoch qualitative Verarbeitung von RAW-Aufnahmen. Neu bei DPP v3.11 ist der Digital Lens Optimizer – ein revolutionäres, neues Tool für eine drastisch gesteigerte Optimierung der Bildauflösung.
Digital Lens Optimizer (DLO) imitiert präzise die Leistung eines Objektivs. Eine Reihe von komplexen mathematischen Funktionen repliziert exakt jeden Punkt des Lichtverlaufs durch das optische System. Anhand dieser Informationen korrigiert DLO eine Reihe von typischen chromatischen Aberrationen und Detailverluste, die durch den Tiefpassfilter bedingt sind. Bei jeder Aufnahme wird eine Umkehrfunktion angewendet, die die Aufnahme für das menschliche Auge realistischer erscheinen lässt. So entstehen außergewöhnlich detailreiche, hochwertige Bilder mit handhabbarem Datenvolumen – und ein Maximum an Bildqualität und größerer Flexibilität.

EOS System – Kompatibilitäts-Komponenten
Als Teil des EOS System, ist die EOS 5D Mark III kompatibel mit über 60 EF Objektiven, inklusive des neuen professionellen Canon Objektivs EF 24-70mm 1:2,8L II USM. Neues Zubehör erweitert die kreativen Möglichkeiten, beispielsweise das TTL Hochleistungsblitzgerät Speedlite 600EX-RT mit Funksteuerung oder der neue Akkugriff BG-E11 für größere Flexibilität beim Einsatz und verdoppelter Akkuleistung der Kamera.

Produktbeschreibungen

Canon EOS 5D Mark III Body - Digitale SLR-Kamera, Neuware vom Fachhändler

Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
4.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
196 von 211 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekter Vollformat-Allrounder 1. Juli 2012
Von Nachtpfauenauge TOP 500 REZENSENT
Stil:Gehäuse
Ich hatte das Glück, die Mark III über einen Fachhändler vorab zu kriegen und sie drei Wochen lang in Skandinavien gründlich zu testen. Nach Tausenden von Fotos kann ich die Kamera aus der Praxis gut beurteilen. Mein Profil: erfahrener Amateur (mit manueller Analogfotografie "aufgewachsen"), Schwerpunkte Naturfotografie, Landschaft, aber gerne auch Straßenfotografie, Stadt, Nachtaufnahmen, Portrait; Videografie nur ein bisschen nebenbei.

In Skandinavien standen Natur und Landschaft im Vordergrund, klar, darunter aber auch knallharte Autofokustests mit anfliegenden Vögeln. Papageientaucher zum Beispiel sind ziemlich klein und schnell (80 km/h). Die Anforderungen sind beim "BIF (bird in flight)" meist höher als in der Sportfotografie, weil viele Vögel weichere Konturen und verwaschenere Kontraste bieten als Sportler in farbenfrohen Trikots oder Rennwagen. Als Vergleichsgehäuse hatte ich meine altbewährte 7D im Gepäck (wegen des Vergrößerungsfaktors bei v.a. bei Makro- und Telefotografie), daneben eine Mitreisende mit einer umfangreichen Ausrüstung von Nikon (D300, noch ohne "S"). Objektive: Ich hatte an meiner 5D3 vom 18 mm Weitwinkel von Zeiss bis zum 500 mm Tele eine ganze Palette an Objektiven im Einsatz, dank Hanteltraining vor dem Trip konnte ich auch Handschüsse mit dem 500er machen.

Gleich zum Fazit: Die 5D3 ist ein großartiger Vollformat-Allrounder. In der Bildqualität schlägt sie die 5D2 allerdings nur knapp (siehe auch Fußnote vom 3.12.2012). Die Auflösung ist vergleichbar, das Rauschverhalten etwas besser (aber nicht um Welten). Den größten Fortschritt in der Bildqualität bietet die 5D3 in der meist erstaunlich naturgetreuen Farbwiedergabe, man kann sich in vielen Situationen schlicht auf den automatischen Weißabgleich verlassen. Super: der große LCD-Bildschirm, der die Farben auch sehr gut darstellt. Entscheidend im Vergleich zur 5DII ist das komplett überarbeitete Autofokussystem. Mit dem richtigen Objektiv funktioniert es praktisch noch um Dunkeln (Details siehe unten); es ist das zuverlässigste AF-System, mit dem ich bisher fotografiert habe - wesentlich besser als das schon gute der 7D, das aber bei schwachen Kontrasten schnell mal schwächelt. Zudem ist die 5DIII wunderbar schnell, im Vergleich zur 5DII hängt sie sozusagen am Gas (= Auslöser ;-) ). Das reicht von der Auslöseverzögerung bis zur schnelleren Bildfolge von 6 Bildern/s. Damit hat Canon das größte Manko der 5DII beseitigt.

Wer einen Allrounder braucht, der auch mal schnelle Objekte unter eher ungünstigen Lichtverhältnissen erfassen kann, besonders mit Tele, oder mit dem Makro im Wind schwankende Schmetterlinge oder Blüten aus der Hand fotografieren will, sollte den saftigen Aufpreis gegenüber der noch (Mitte 2012) erhältlichen 5DII nicht scheuen. Wer hauptsächlich eher "langsam" und viel manuell fotografiert, vor allem Landschaft, liegt mit der 5DII besser. Sie ist ein tolles Vollformat-Schnäppchen zum (grob) halben Preis geworden.

Da die 5DIII für Amateure schon eine heftige Investition darstellt, hier für Interessierte noch ein paar praktische Erfahrungen und Tipps im Detail. Eine Rezi für ein 3300-Euro-Gerät (Mitte 2012) darf ruhig etwas ausführlicher sein, finde ich.

- Autofokussystem. Die 5D3 hat das professionelle AF-System der neuen EOS 1D X bekommen (mit ein paar Abschlägen bei Tracking-Funktionen, genauer, der Fähigkeit, Gesichter zu verfolgen). Über drei Parameter bietet es in einfachen Worten die Möglichkeit, Objekte mit verschiedenem Verhalten zu verfolgen. Zum Beispiel kann es in der richtigen Einstellung anfliegende Vögel erfassen und verfolgen, ohne sich vom wechselnden Hintergrund zu sehr irritieren zu lassen. Das ist komplex und erfordert Einarbeitung, aber Canon ist in Sachen Ergonomie mal wieder vorbildlich: Das Menü der Kamera bietet für sechs verschiedene Fälle, die anhand der Sportfotografie erläutert werden, vorgefertigte Einstellungen. Damit kommt man schon gut durch, bei Bedarf kann man sie ganz einfach individuell beeinflussen. Canon hat das Menü so organisiert, dass es einen eigenen Reiter zu den AF-Funktionen bietet, während man bei der 7D die AF-Parameter unter den Individualfunktionen suchen muss. Sehr übersichtlich. In der Praxis ist das AF-System der 5DIII deutlich besser als das der 7D, meine Ausbeute an scharfen Bildern von bewegten Objekten ist deutlich gestiegen. Ganz schlecht sah die Nikon D300 (ohne S) im Vergleich aus (mit vergleichbaren Objektiven), aber fairerweise muss man betonen, dass diese Kamera 2007 auf den Markt kam.

- AF-System und Motive. Die 61 AF-Felder decken das Sucherbild sehr breit ab, was für die Komposition toll ist. Angesteuert werden sie wie bei der 7D entweder manuell einzeln (z. B. wenn man die Schärfeebene genau auf ein Auge setzen will) oder in verschiedenen Zonen zusammengefasst - oder vollautomatisch. 7D-Besitzern ist der kleine Knopf neben dem Auslöser schon vertraut, über den man diese Funktionen in Kombination mit dem AF-Knopf oben rechts auf der Gehäuserückseite umschaltet. Dieser "Affengriff" ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, geht aber nach der ersten ausgedehnten Fototour schon im Schlaf. Die räumliche Ansteuerung der AF-Felder läuft wie bei allen gehobenen Modellen von Canon über den Joystick auf der Gehäuserückseite.

- AF-System und Objektive. Canon musste den neuen AF-Sensorchip ziemlich groß machen, um alle 61 AF-Felder mit Kreuz- und sogar diagonalen Kreuzsensoren unterzubringen. Das erforderte Kompromisse, und so haben die Ingenieure alle "Nice to have"-Sensoren außen auf dem Chip platziert, alle "Must have"-Funktionen eher innen. Der Nachteil: Nur lichtstarke Objektive, die eine Blendenöffnung von mindestens f = 2,8 bieten, können bei weit geöffneter Blende den großen AF-Sensor voll ausleuchten. Das gilt besonders für die diagonalen Kreuzsensoren, die auf um 45° geneigte Linien empfindlich sind, und die auf dem Chip ganz außen sitzen. Entsprechend fasst das Handbuch Canons Objektive in Gruppen A (= lichtstark genug für alle Funktionen) bis H (= nur innerer Bereich der AF-Felder mit wichtigsten Funktionen) zusammen. Das klingt zunächst abschreckend, aber in der Praxis funktioniert die Kamera auch bestens mit weniger lichtstarken Objektiven. Das System ist zudem logisch, denn je größer die Blendenöffnung ist, desto geringer ist die Schärfentiefe und desto präziser muss die Schärfenebene auf dem Sensor sitzen. Mir sind jedenfalls erstaunlich zuverlässig Handschüsse von anfliegenden Vögeln mit meinem uralten EF 500 mm f/4,5 gelungen, obwohl das nur ein Gruppe E-Objektiv ist. Das gilt übrigens auch für Canons klassisches Birder-Objektiv, das EF 400 mm f/5,6, das an der 5DIII so richtig Spaß macht. Der Hammer ist übrigens das Zusammenspiel mit dem EF 70-200/2,8 II bei schlechten Lichtverhältnissen.

- Bildqualität. Canon hat ja eine erstaunliche Wende vom jahrelangen Anführer des Pixelrennens zu nach heutigem Maßstab moderaten Pixelzahlen vollzogen und dafür von Manchen Prügel bekommen. Ich jedenfalls bin froh, dass die 5DIII mit ihren "nur" 22 Megapixeln im Vergleich zu Nikons neuem Pixelboliden D800 eher zurückhaltend ausgelegt ist. Die größeren Pixel vermeiden einige Nachteile, die ich von der 7D nur zu gut kenne. Deren Pixel etwa so groß wie die Pixel der Nikon D800. Ein unschöne Folge so kleiner Pixel ist eine ziemlich kleine förderliche Blende von um die f = 7,1. Bei größeren Blendenzahlen wird das Licht an den nadelkleinen Blendenöffnungen schon so stark gebeugt (eine unausweichliche Folge der Wellennatur des Lichts), dass die Bildpunkte des Motivs zu Scheibchen aufblühen, die größer als die Pixel sind. Spätestens ab f = 10 verliert die 7D deshalb sichtlich an Auflösung, auf der Pixelebene werden die Bilder deutlich verwaschener (bei Motiven mit feinen Strukturen). Nikons D800 dürfte ein ähnliches Verhalten zeigen, denn die Gesetze der Physik lassen sich nicht umgehen. LandschaftsfotografInnen bekommen bei sehr großen Blendenzahlen also nicht mehr die volle Auflösung des 36 MP-Sensors, aber unverändert riesenhafte Dateien. Bei den größeren Pixeln der 5D3 dagegen muss ich mir über Detailverluste durch Beugung kaum Gedanken machen. Die förderliche Blende liegt bei etwa f = 10, und mit f = 14 und mehr kann man noch guten Gewissens arbeiten.

Zudem sind Kameras mit kleinen Pixeln empfindlicher gegen Bewegungsunschärfen. Vor allem in der Telefotografie erfordert die 7D daher sehr schnelle Verschlusszeiten, wenn man z. B. kleine, hochaktiv vibrierende Singvögel ablichten will. Leider landet man dann schnell bei hohen ISO-Werten und damit im Rauschen. Die 5D3 ist da wesentlich gutmütiger.

- Bildrauschen. Aufsteiger von der 7D (und ähnlichen Modellen mit dem 18-Megapixel-APS-C-Sensor) erleben hier eine andere Welt. Die 5D3 macht bei ISO 6400 erheblich bessere Bilder als Canons aktuelle APS-C-DSLRs bei ISO 1600. Sagenhaft, ich habe sogar überzeugende Vogelportraits bei ISO 10000 hingekriegt, ohne dass die Federstrukturen im Rauschen komplett absaufen. Der Vergleich zur 5DII dagegen ist nicht so eindeutig (ich besitze sich nicht, habe aber ausführlich mit geliehenen Exemplaren herumgespielt). Lesen Sie weiter... ›
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89 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großer Wurf von Canon 18. Juli 2012
Von K TOP 500 REZENSENT
Stil:Gehäuse
Bin seit Jahren mit Leib und Seele Hobbyfotograf und "Canon-Fan" und werde dies wohl auch weiterhin bleiben.
Nach 3 Jahren intensiven Einsatz mit dem Hauptaugenmerk auf Portraits, Landschaft und ein wenig Makrofotografie mit der 5D MKII habe ich mir nun die "Neue" geholt.

Die Kamera ist nun seit 1 Monat bei mir im Einsatz und nach 4000 Klicks kann ich bis einen kleinen aber doch wichtigen Minuspunkt nur Positives berichten.
Den folgenden Vergleich habe ich mit der bereits verkauften 5D MKII gezogen:

Marikante POSITIVE Pluspunkte die ich nicht mehr missen möchte:

+ Sehr schneller 14 Bit DIGIC 5+ Prozessor

+ Der neue AF - revolutionär im Vergleich mit der "alten IIer")
Schneller, noch treffsicherer als beim Vorgänger
Die Möglichkeiten die 61 automatisch zur Verfügung stehender AF-Felder mit den 36 Kreuz- und 5 Doppelkreuzsensoren zu verbinden ist zwar nicht unendlich aber doch genug.
9 bzw. 15 Messfelder sind wählbarMessfelderweiterung um 4 bzw. 8 umliegende Punkte, separate Auswahl für Hochformat- und Querformataufnahmen.

+ Sechs verschiedene Voreinstellmöglichkeiten für die meisten anfallenden Möglichkeiten - Canon nennt dies "CASE". Alles fein säuberlich in 1 Menüreiter abgelegt. Eine Abänderung durch
den Nutzer ist selbstverständlich auch möglich und abspeicherbar. Für alle möglichen Sportaufnahmen.
1) Vielseitige Mehrzweckeinstellung (reicht für viele normale Einstellmöglichkeiten bei bewegten Motiven)
2) Motive weiterverfolgen - Hindernisse ignorieren (z.B. Greifvögel im Flug, Tennisspieler, Schwimmer, Schifahrer)
3) Motive sofort fokusieren wenn sie in die AF-Felder eintreten (Radrennen, alpiner Schilauf etc.)
4) Motive die schnell beschleunigen oder verzögern (Autorennen, Fußball, Ballsportarten)
5) Motive die sich sehr schnell bewegen (Eiskunstlauf, 100-Meter-Läufer)
6) Motive mit wechselnder Geschwindigkeitsänderungen (Gymnastik, Turnen)

Eine perfekte und leichtverständliche Darstellung in Bild und Schrift bietet der LEITFADEN für AF-Einstellung welchen Canon auf der Canonseite downloadbar ist
und die verschiedenen AF-Einstellmöglichkeiten sehr gut anhand von Fotos erklärt - sollte sich jeder mal in Ruhe ansehen bzw. herunterladen.
Da erfährt man jede Menge über das Potential der Kamera.
Einfach nur bei Google "EOS 5D Mark III Leitfaden AF-Einstellung" eingaben und es erscheint eine erstklassige und leicht verständliche PDF-Datei als Folder mit allen praktischen Möglichkeiten der AF-Einstellungen (Sensorbelegung) für welche Motive auch immer - alles perfekt beschrieben und bildlich dargestellt.

+ Bildqualität war schon bei der Vorgängerin in Highlight - hier ist es Canon gelungen nochmal eins draufzusetzen.
+ Custom-Funktionen mit 13 Individualfunktionen mit 47 Einstellmöglichkeiten
+ Isoeinstellmöglichkeiten von 50 - 102400 - brauchbar bis ISO 10000 (bei der MKII war bei 6400 Schluß mit Lustig)
+ LCD-Monitor 8,11cm Diagonale / 1.040.000 Bildpunkte / 7 Helligkeitsstufen - ein klare Verbesserung gegenüber dem Vorgänger
+ Verbesserter Videomodus aber leider wieder keine automatische Schärfenachführung
+ Mehrfachbelichtung und HDR-Funktion (High Dynamic Range) - nettes Feature ist aber mit jedem besseren Bearbeitungsprogramm auch leicht zu machen
+ 6 Bilder Serienaufnahmen - da geht jetzt auch ein bisschen Action.

Sehr gut und angenehm bedienbar ist die Möglichkeit der Wahlmethode des AF-Bereichs.
Wenn der Auslöseknopf bei der Motivfokusierung halb durchgedrückt ist kann man nachdem die AF-Messfeldtaste gedrückt und gehalten wurde mit dem Hauptwahlrad
bequeum zwischen den verschieden Modis hin- und herschalten.
* Spot-Mittleres AF-Feld (dieses Feld ist nach wie vor das beste, schnellste und punktgenauste AF-Feld)
* 5-Feld Mittleres + 4Felder (oben-unten-links-rechts)
* 9-Feld (3oben - 3mittig - 3 unten
* Mehrfeld- Blockmessung - es reagieren alle 61 AF-Felder je nach Fokus
Anstadt des Haupwahlrades kann man auch in den Individualeinstellungen die Taste M-Fn wählen - je nachdem wie man es angenehmer findet.

- Kleiner Wermutstropfen ist die Pufferspeicherung bei RAW-Aufnahmen - lt. Handbuch sollte die Kamera bei höchster RAW-Auflösung einen Pufferspeicher von 13 Bilder haben.
Die Kamera schafft bei mir jedoch nur 9-10 Aufnahmen mit meiner Speicherkarte (siehe nächste Zeile). Das ist für eine Cam in dieser Kategorie ein bisschen mager.
Ich verwende eine Transcend Ultimate 600x 32GB CompactFlash (CF) Speicherkarte (bis 90MB/s, Quad-Channel) wie auch an meiner anderen Kamera (EOS 1D Mark IV).
Die 1D Mark IV schafft 10 Bilder/Sek. und puffert bis zu 32 Bilder. Der etwas knapp bemessene Puffer bei der 5DMK3 ist jedoch (bisher) der einzige Minuspunkt der mir aufgefallen ist.
Bitte nicht falsch verstehen, die 5DMK3 ist ein wirkliches Sahneteil. Die 1DMKIV werde ich sowieso behalten, stand nie zur Debatte. Aber sollte doch der Ordnung halber erwähnt werden.
Die fast 3x so günstige 7D puffert mit 8 Aufnahmen/RAW 18 Aufnahmen. Mir ist schon klar das 22MP der IIIer auch mehr Pixelplatz als die 7er (Crop 1,6) oder meine 1er (Crop 1,3) benötigt.
Als kleinen Trick dabei den man anwenden kann ist, bei schnellen Reihenaufnahmen wo es auf die Pufferung ankommt in jedem Fall NUR AUF DIE CF-KARTE speichern zu lassen!!
Der CF-Slot ist der Hauptslot und dürfte auch der schnellere sein. Bei einer Speicherung auf beide Slots richtiget sich die Löschung des Puffers generell nach der langsameren Karte.
Zumindest konnte ich diese Erfahrung so machen. JPG-Aufnahmen kann man sehr gut auch über den PC anfertigen. In einer anderen Rezension hier ist ähnliches zu lesen.
Allerdings hat man bei dieser Variante keine Sicherheitskopie, falls die CF-Karte mal den Geist aufgeben sollte.......

Trotzdem hätte Canon bei einem Neuprodukt in dieser Preislage sich mehr auf die Hinterbeine stellen sollen/können und für eine flottere Entleerung des Pufferspeichers zu sorgen.
Die technische Durchführung wäre bei diesem Kamerapreis allemal drinnen gewesen.

Die Kamera ist eine klare Empfehlung mit überragender Bildqualität und ausgezeichnetem Rauschverhalten.
Den neue AF ist ein, nein DAS Sahnestück und für mich die größte, wichtigste und bahnbrechendste Neuheit an der Kamera.
Der Preis ist derzeit noch ein wenig happig - denke mal sie wird im Laufe des Jahres noch um 10 Prozent sinken.
Ebenso lechtzt die Kamera auch noch guten bis sehr guten Objektiven - am besten natürlich die der L-Serie.
Aber auch im Festbrennweitenbereich gibt es einige welche sich mit der Cam ausgezeichnetet vertragen - ich benütze sehr gerne das 35/2 - 50/1,4 - 85/1,8 die Objektive sind einerseits
preislich erschwinglich und andererseits in der Jackentasche verstaubar.
Sehr gute Ergebnisse konnte ich auch mit dem EF 17-40L f/4 - EF 24-105L f/4 - 70-200L f/2,8 USM II und dem Makro EF 100/2,8L IS II erzielen.

Sollte ich noch andere (gravierende) Erfahrung mit der Kamera machen, werde ich selbstverständlich diese Rezension hier revidieren bzw. updaten.
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77 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vollformat mit exzellentem Autofokus 4. Juni 2012
Von A. Russy TOP 500 REZENSENT
Stil:Gehäuse
Seit Ende März dank Vorbestellung in Händen hatte ich ausreichend Gelegenheit, sie zu testen; einerseits im Vergleich zur 5D Mk2 als auch der 1D Mk4.

Beim ersten Anfassen fühlt man eine etwas Armierung mit Gummiauflagen. Ich kann nicht sagen, dass diese soviel hochwertiger ist als die des Vorgängermodells, einzig die Speicherkartenklappe ist ein Fortschritt: dieser ist jetzt viel stabiler, jetzt quietscht nix mehr beim Angreifen.

Beim ersten Einschalten fällt sofort die Neugestaltung des Menüs aus, viele Seiten, farbenfroh, nicht wirklich kompliziert für einen Canonista.....

Unter Autofokus wird's dann wirklich interessant. Denn da hat sich am meisten getan.
61 Felder, davon runde 40 Kreuzsensoren. Eine gewaltige Weiterentwicklung gegenüber der Mk2.
Blickt man durch den Sucher, sieht man bei Drücken der AF- Auswahltaste die Felder, welche nicht zuletzt auch durch die größere Anzahl etwas weiter in die Ränder bzw. Ecken reichen.
(Also weitgehend Schluß mit dem Fokus and recompose", welches bei lichtstarken Optiken bei offener Blende doch nicht so genau war, abgesehen vom der verstrichenen Zeit bis zum Auslösen.....)
Erste Erfahrungen mit dem neuen Autofokus: egal welches Feld gewählt wird, die Anzahl der scharfen Fotos ist beeindruckend. Und erst die Schärfe....
Mein 70-200/2,8 IS II ist gut, das wusste ich, das 24-70/2,8 scheint sich gebessert zu haben.
Ob das am verbesserten AF liegt oder Objektiv und Kamera besser harmonieren, kann ich nicht sagen....
Die Geschwindigkeit des Scharfstellungsvorganges ist in etwa mit der 1D Mk4 vergleichbar, also schnell, sehr schnell.
Dies alles in One- Shot Modus.
Der Nachführungsmodus (AI), also die Berechnung eines bewegten Objektes in Bezug auf die Auslösung ist ebenfalls erheblich besser, bei einem Springturnier und zum Vergleich mitgenommener 1er kein Unterschied, subjektiv.
Und was alles anwählbar ist: alle Felder, einzelne, Grüppchen; diese alle mit einer- bei entsprechender Voreinstellung- Bewegung mit dem Knubbel verschiebbar, wie bei der 1D Mk4.
(Kritikpunkt: bei AI Servo ist das Feld leider schwarz, man siehts manchmal schlecht bis gar nicht; Canon überlegt ein Update, da gäbe es Probleme sonst mit der Belichtungsmessung, wenn es dauernd aktiv wäre; also abwarten.)

Die 6 Bilder/s sind für mich ebenfalls willkommen, die 4/s der Mk2 waren mir manchmal doch zu behäbig.
Damit nähern wir uns einer weiteren Verbesserung und der damit verbundenen Spaßbremse.
Die Kamera hat einen CF und einen SD- Slot. Wenn man was wichtiges fotografiert und dabei leicht paranoid auf beide Karten speichert, merkt man, dass die Mk3 das UHS-1 Protokoll für SD- Karten NICHT unterstützt.
Wenn also die Kamera RAW+ jpeg (egal welche Auflösung!) aufnimmt, sieht man rechts unten 7". Dann ist der Buffer voll. Schade.
Bei Einstellung nur" RAW wären es ca 13.
Heißt also, die Kamera ist schneller, aber auch der Buffer schneller voll....
Und warten nach einer Serie: ich fühle mich an die Zeiten der 300D erinnert.

edit 08.07.2012: um die Kamera zu schnelleren Bildfolgen zu bewegen: NICHT auf eine SD- Karte speichern, nicht alleine, auch nicht parallel.
Die Leerung des Buffers richtet sich dann nach der langsameren Karte.
Und nur RAW einstellen, die jpegs den Computer machen lassen.
Kartenempfehlung: alles mit 60MB/s (heißt woanders 400x) aufwärts, Speerspitze derzeit die Lexar 1000x.

Zum Sensor: ob jetzt Fortschritte bei den jpegs direkt aus der Kamera erziehlt worden in Form von weniger Rauschen bei hohen ISO, ist mir egal.
RAW: ja, sie sind etwas besser. War früher 6400 mein persönliches Limit in Sachen Qualität, so ist es jetzt 12800.
Bei niedrigen ISO fällt mir kein wirklicher Unterschied auf. Sind die Bilder tatsächlich einen Tick schärfer? Durch die paar Pixel mehr? Eher das bessere AF- System.

Abschliessend: die Mk2 wird durch den Nachfolger nicht schlechter. Wer sich Zeit nimmt (Landschaft, HDR etc) ist mit ihr sehr gut bedient.

Wer es ein bisschen flotter braucht bei leicht verbesserten Rauschwerten im höheren ISO Bereich (Hochzeit, Porträts, bissl Action geht auch) dem sei dieses Modell empfohlen.

Ob es den Mehrpreis rechtfertigt muß jeder für sich selbst entscheiden.
(für mich persönlich und als passionierter Fotograf von Menschen und Szenen, also Schnappschüsse: es ist wohltuend, den jetzt viel besseren Autofokus zu nutzen. 2 Personen, also ein Feld außen gewählt, und die Sache sitzt. Kein Zeitverlust mehr, man bleibt die ganze Zeit fokussiert. Bei der MkII waren es zu wenig Felder und die äußeren waren nicht immer zuverlässig.)

Aus meiner Sicht: eindeutige Empfehlung für eine exzellente Kamera mit Allroundqualität!
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