Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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891 von 909 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Perfekte Reisekamera mit herausragender Bildqualität, 30. April 2009
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Beim Streifzug durch die Wunderwelt der Technik stößt man gelegentlich auf Produkte die wirklich gelungen sind, die SX200is ist so ein Ding.
Schaltet man die Kamera ein so fährt das Objektiv aus und der Blitz popt hoch.
Will man jetzt ein Foto machen so drückt man den Auslöser der Kamera bis zum ersten Druckpunkt herunter und die Kamera fokussiert. Dabei werden im rückwärtigen Display ein oder mehrere kleine Rechtecke eingeblendet die jene Bildpartien kennzeichnen, die sich die Kamera zum Scharfstellen ausgesucht hat. Diese automatische Auswahl der Kamera ist fast immer richtig. Will man den Fokuspunkt für außergewöhnliche Motive selbst auswählen, so stellt man vom Modus Automatik" auf Programmautomatik" um; jetzt wird ein mittiges Fokus-Rechteck (Größe einstellbar) im Display angezeigt und man hat die freie Wahl worauf man scharfstellen will. Erkennt die Kamera beim Scharfstellen ein Gesicht, so wird darauf scharfgestellt. Ich habe eine Versuchsaufnahme gemacht, bei der sich im Abstand von einem Meter im Vordergrund die Äste eines Strauches befanden, im Abstand von 5 Metern jedoch eine Person. Die Kamera hat einwandfrei auf die Person scharfgestellt und die Äste beim Fokussieren ignoriert.
Außerdem analysiert die Kamera beim Betätigen des Auslösers bis zum ersten Druckpunkt das Motiv für die Belichtung selbständig. Bisher war ich es gewohnt, daß man an Kompaktkameras neben dem üblichen Automatikprogramm und ggf. manuellen Einstellmöglichkeiten auch verschiedene Motivprogramme einstellen konnte. Die SX200is sucht sich diese jedoch selbst aus. Anhand von Motiventfernung, Helligkeit, Kontrast, Bildinhalt usw. wählt die Canon selbständig eines von 18 verfügbaren Motivprogrammen. Im rechten oberen Eck des Displays wird ein Symbol des Motivprogramms angezeigt, für das sich die Kamera entschieden hat, z.B. Landschaftsaufnahme, Nachtaufnahme, Personen usw. Der Clou: Wenn man nah an ein Motiv herangeht stellt die Kamera automatisch auf Makro! Und wenn man die Kamera auf ein Stativ schraubt wird das auch erkannt und sie läßt jetzt auch Langzeitaufnahmen im Automatikmodus zu.
Die Fähigkeit der Kamera, sich selbst passende Motivprogramme auszusuchen bezeichnet Canon als Scene-Detection-Technonogy". Um nachzuvollziehen was da genau passiert habe ich eine Reihe von Versuchsaufnahmen gemacht.
Photographiert man einen Garten im Schatten in 28mm Weitwinkeleinstellung und zoomt dann in die Teleposition, so erhöht die Kamera die ISO-Empfindlichkeit und verkürzt dafür die Verschlußzeit. Das ist nicht dumm, denn wie man weiß ist die Verwackelungsgefahr bei Teleaufnahmen größer und wird durch die verkürzte Verschlußzeit minimiert.
Photografiert man Objekte im Gegenlicht so schaltet die Kamera automatisch einen Aufhellblitz zu, sofern sich das Objekt in Blitzreichweite befindet.
Richtet man das Objektiv auf Personen so wird das von der Canon erkannt. Am Kameradisplay werden um die Köpfe der Personen jetzt Rechtecke gebildet und die Kamera stellt die Aufnahmedaten so ein, daß die Gesichter richtig belichtet sind.
Trickreich ist auch die Blitzfunktion wenn zwar noch etwas Hintergrundlicht, z.B. bei Dämmerung oder in Innenräumen vorhanden ist, dies aber nicht ausreicht um das Hauptmotiv gut auszuleuchten. Eine normale Kamera würde jetzt 1/60 Sec. Verschlußzeit einstellen und drauflos Blitzen. Das hat dann zur Folge, daß der Vordergrund hell und der Hintergrund dunkel ist. Die SX200is erhöht in so einem Fall den ISO-Wert, stellt 1/15 Sec. Verschlußzeit ein und synchronisiert den Blitz womöglich auf den zweiten Verschlußvorhang. Dadurch wird sowohl Hintergrund wie auch Vordergrund richtig belichtet - nicht schlecht.
Überhaupt ist der Popup Blitz eine bemerkenswerte Sache. Schaltet man die Kamera ein so fährt er automatisch aus und lädt sich sofort auf, sodaß er immer betriebsbereit ist (kann man auch abschalten). Richtet man jetzt bei wenig Licht die Kamera auf ein Motiv so kann man hinten am Display sehen, daß jetzt geblitzt werden soll. Wenn man das nicht wünscht, drückt man den Blitz mit dem Zeigefinger der linken Hand einfach herunter, das geht federleicht, jetzt erlischt das Blitzsymbol und die Canon erhöht dafür die Empfindlichkeit, sodaß man trotzdem ein richtig belichtetes Bild bekommt. Will man das Blitzen wieder zulassen so nimmt man den Finger weg und der Blitz kommt wieder hoch. Das ist eine ziemlich clevere Art und Weise den Blitz zu- bzw. abzuschalten, viel bequemer als das Klicken durch Menüs. Wenn man die Kamera ausschaltet fährt der Blitz automatisch wieder ein und weg ist er.
Der Autofokus arbeitet kontinuierlich und stellt auch auf Personen oder Objekte scharf die sich auf die Kamera zubewegen, die Bildstabilisierung der Kamera vermeidet verwackelte Fotos sehr effektiv.
Zu all diesen Funktionen kommt noch nach gemachter Aufnahme der DIGIC Prozessor, der dunkle Partien des Bildes mittels i-Contrast Funktion aufhellt, rote Augen eliminiert und auch sonst je nach Aufnahmeprogramm verschiedene Bildverbesserungen vornimmt die ich nicht alle nachvollziehen kann.
Bemerkenswert ist übrigens das stufenweise Vorgehen der Kamera bei Gegenlichtaufnahmen, z.B. wenn man eine Person im Vordergrund gegen den Stand der Sonne photographiert. Solange der Motivkontrast nicht zu hoch ist, versucht die Canon die Person im Vordergrund mit der i-Contrast-Funktion (Aufhellung dunkler Bildpartien) richtig zu abzubilden. Ist der Helligkeitsunterschied jedoch so groß daß die Softwareaufhellung nicht ausreicht, schaltet sie den Blitz zu, und zwar auch bei strahlendem Sonnenschein. Ich habe eine Person bei Gegenlicht mit den Aufnahmedaten ISO 160 - Blende 3,4 - Verschluß 1/400 Sekunde aufgenommen und die Kamera hat geblitzt. Ergebnis: Sowohl die Person im Vordergrund wie auch der Hintergrund sind einwandfrei belichtet. Deshalb rate ich für alle Standard-Aufnahmesituationen davon ab, den Blitz auszuschalten oder runterzudrücken.
Das Ergebnis all dieser technischen Finessen des Auto-Modus sind knackscharfe und richtig belichtete Bilder. Es sind dies die bisher besten Bilder die ich je mit einer Automatikkamera geschossen habe und das erste Mal bin ich mit der Automatikfunktion einer Kamera wirklich zufrieden. Meine Versuche durch manuelle Einstellung zu besseren Bildern zu kommen waren wenig erfolgreich.
Unter den Kundenbildern habe ich verschiedene Aufnahmen eingestellt, alle Freihand und im grünen Automatikmodus gemacht. Sie sind alle unbearbeitet und so, wie sie die Kamera auf die SD-Karte geschrieben hat. Ausnahme: 3 Aufnahmen, Bilder I2-I4. Die Kamera hellt Dämmerungsaufnahmen stark auf, bei diesen 3 Bildern habe ich die Helligkeit in Photoshop auf Minus 50% gestellt um die originale Lichtstimmung wieder herzustellen. Bei meinen Bildern kam es mir nicht so sehr darauf an besonders schöne" Aufnahmen zu zeigen, sondern die Kamera bei der Arbeit in Extremsituationen, wie ISO 3200, maximale Brennweite mit 48x Digitalzoom usw. Bei den Bildern kann man auch sehen, wie man die Kamera am Besten hält wenn der Blitz ausgefahren ist.
Jedenfalls ist diese neue Generation einer Kameraautomatik in meinen Augen ein Meilenstein der Kameratechnik. Zur SX200is habe ich verschiedene Testberichte gelesen die alle enttäuschend sind, weil dort auf dieses neue Feature überhaupt nicht eingegangen wird, man hat den Eindruck die Tester haben sich mit dem Gerät nicht wirklich beschäftigt. Lediglich einigen Rezensenten hier scheint das aufgefallen zu sein. So ist hier zu lesen, man würde bei unterschiedlichsten Bedingungen immer gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen (Maik Zierold), es kämen immer super scharfe Bilder mit natürlichen Farbtönen zustande (Matthias), es gäbe sogar in schwach beleuchteten Räumen und im Dämmerlicht absolut top Ergebnisse (S. Blumenschein) und der Rezensent hello" schreibt, diese Automatik sei genial und widmet ihr einen ganzen Absatz. Diese Beobachtungen meiner Vorrezensenten kann ich bestätigen.
In einer Rezension werden Fokussierungsprobleme im Tele-und Makrobereich beklagt. Der Scharfstellbereich der Kamera ist abhängig von der Zoomstellung des Objektivs und wird hinten am Display der Kamera angezeigt. So liegt z.B. die Naheinstellgrenze bei Brennweite 90mm (KB) bei einem Meter. Versucht man jetzt auf 70cm scharfzustellen, dann funktioniert das nicht. Der Makromodus funktioniert nur in 28mm-Stellung des Objektivs. Zieht man bei Makro am Zoomhebel, was der Rezensent wohl gemacht hat, kann die Kamera nicht mehr scharf stellen.
Insgesamt gibt es die Aufnahmemodi Easy-Automatik, Automatik (grün), Programmautomatik, Zeit- und Blendenautomatik, maueller Betrieb sowie verschiedene Motivprogramme inclusive Makro (2-50cm) und Super-Makro (0-2cm). Während man bei Easy-Automatik praktisch keine Eingriffsmöglichkeiten hat, erweitern sich diese schrittweise je weiter man sich in Richtung manueller Betrieb bewegt. Die manuellen Einstellmöglichkeiten stehen der Canon G10, dem Spitzenmodell der Canon Kompaktklasse, kaum nach, man kann jedoch keine RAW-Aufnahmen machen, es gibt keinen optischen Sucher und auch keinen Blitzschuh zum Aufstecken von Blitzgeräten.
Bemerkenswert ist, daß die Bilder bei hohen ISO Werten kaum (fast hätte ich geschrieben: kein") Rauschen zeigen, und das ohne aggressive Glättung von Bilddetails. Die SX200is ist in dieser Disziplin besser als jede andere Kamera die ich bisher hatte. Unter den Kundenbildern habe ich die Aufnahmen F1 und F2 eingestellt, die mit ISO 3200 aufgenommen wurden. Derart geringes Bildrauschen hätte ich bei einer Spiegelreflexkamera für 2000 Euro erwartet, nicht jedoch bei einer Kompakten.
Die nutzbare Brennweite reicht von 28mm Weitwinkel bis 1344mm Tele. Sie ergibt sich aus dem mechanischen 12-fach Zoom von 28 bis 336mm und dem darauf...
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441 von 450 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endlich zufrieden, 10. Juni 2009
Ich habe mir lange überlegt was ich zur Canon SX200IS noch schreiben könnte. Schlussendlich habe ich mich nun doch hingesetzt und schreibe meine erste Rezension. Hoffentlich hilft es einigen dabei sich eine Meinung zu bilden.
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Nachdem ich wirklich schon viele Kameras probiert, und auch schon besessen habe, bin ich jetzt zum ersten Mal wirklich zufrieden. Meine letzte Kamera vor der Canon war die TZ3. Die war eigentlich nicht schlecht und hat auch die TZ5, die mich gar nicht überzeugt hat, überlebt.
Nun kam also die TZ7 auf den Markt. Diese wurde viel gelobt und bekam gute Bewertungen. Da ich aber die Schwächen meiner TZ3 sehr gut kenne, wusste ich auch was ich gerne besser gehabt hätte. Nur kurz zusammengefasst was mich an der TZ3 störte. Rauschverhalten ab ISO 400 (manchmal schon 200), Restlichtaufnahmen waren eigentlich nie besonders (ohne Blitz kaum brauchbar, mit Blitz nur bedingt gut ausgeleuchtet), Außenaufnahmen bei schlechtem Licht erforderten viel Feingefühl. Es gibt noch einige andere Dinge, aber wie man schon sieht es läuft darauf hinaus wie die Kamera sich bei schwierigen Lichtverhältnissen verhält.
Nun habe ich lange gelesen und probiert, und eigentlich war die TZ7 relativ schnell uninteressant. Im Prinzip waren für mich nur die Ergebnisse der Fuji 200EXR und eben der Canon SX200 IS gut bis sehr gut.
Der Grund warum ich die Canon behalten habe war dann doch der Zoom. Man gucke sich nur die Aufnahmen vom Mond, die ich mit dieser Kamera gemacht habe, an. Ich bin immer noch beeindruckt, dass das funktioniert hat. In der Originalauflösung sind die Aufnahmen noch wesentlich besser. Allerdings musste ich für bestmögliche Ergebnisse auf den manuellen Modus zurückgreifen. Etwas das ich bei meiner Panasonic immer vermisst habe. Natürlich braucht eine Kompaktkamera auch eine gute Automatik, aber
gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen möchte man doch gerne selber einstellen können.
Trotzdem sei hier erwähnt das die Automatik beeindruckend "intelligent" ist. Makromodus, Landschaftsaufnahmen, Gegenlichtaufnahmen und, was mir besonders aufgefallen ist, die Gesichtserkennung - alles wird anstandslos erkannt und eingestellt. Die Ergebnisse der Automatik können sich wirklich sehen lassen. Es gibt dafür schöne Beispiele bei den Kundenbildern.
Ansonsten gibt es neben der Automatik (eigentlich gibt es sogar 2) den obligatorischen SCN-Modus (Szenenmodus). Neben den üblichen Verdächtigen wie Sonnenuntergang, Schnee, Laub etc. gibt es da auch einen High-ISO-Modus der diesen Namen wirklich verdient. Bei ISO 3200 und 2MP lassen sich damit bei sehr wenig Licht noch gute Aufnahmen machen. Für 10x15 Bilder ist das durchaus nutzbar.
Zwei weitere interessante Einstellungen sind die Zeit- und die Blendenautomatik. Das heißt Sie wählen z.B. eine Belichtungszeit, und die Kamera wählt Blende und ISO automatisch. Die Blendenautomatik funktioniert genau so, nur das Sie die Blende selber wählen. Das sind wirklich beeindruckende Möglichkeiten die ich in diesem Umfang so noch nie gefunden habe. Gerade für Einsteiger ist das sehr interessant, weil sie zwar eine sehr gute Automatik haben aber trotzdem mit den manuellen Programmen probieren und Erfahrung sammeln können.
Nun noch ganz kurz zu den negativen Punkten..........
Also ganz ehrlich. Bis jetzt fehlt mir eigentlich nur ein 3:2 Modus. Zwar kann die Kamera entsprechende Balken einblenden, aber das Foto landet trotzdem in 4:3 auf der SD-Karte.
Und was ist mit den hier immer wieder genannten Kritikpunkten? Also ich will niemandem vorschreiben welche Prioritäten er setzt. Aber:
1. Jeder der den aufpoppenden Blitz kritisiert hat die Möglichkeiten die sich dadurch ergeben nicht verstanden. Kein "wühlen" im Blitzmenü für an oder aus oder oder oder. Zeigefinger drauf und die Kamera weiß das ohne Blitz fotografiert werden soll und stellt alles entsprechend neu ein. Einfach und genial. Jeder der das kritisiert, sollte sich wirklich mit den Vorteilen die sich dadurch ergeben befassen. Ganz nebenbei verdeckt so auch nicht versehentlich der rechte Mittelfinger den Blitz wie bei vielen anderen Kameras. Ich denke das Phänomen kennen auch viele.
2. Klappernde optischer Bildstabilisator. Hallo? Ich würde den IS mit einem Akkuschrauber festziehen. Nein im Ernst. Das ist etwas pro Qualität und nicht dagegen! Aber wenn man/sie lange und kräftig genug schüttelt erledigt sich das Problem auch von alleine. Bitte diese Rezension am Besten freiwillig löschen.
3. Jemand hat den Makromodus bemängelt. Ich möchte das jetzt nicht lange auswerten. Wer aber für den Makromodus in den Telebereich zoomt, sollte sich mit Kritik wirklich zurückhalten. Ganz nebenbei bewertet dieser Rezensent die TZ6 mit 5 Sternen, bemängelt aber dort den Makromodus überhaupt nicht. Es gibt noch mehr Ungereimtheiten in dieser Rezension. Ich habe aber das Gefühl es mangelt dem Rezensenten grundsätzlich an Objektivität. Die TZ6 kostet fast das Gleiche wie die SX200IS, kann dieser aber in keinster Weise das Wasser reichen. Man sollte sich nur die Kundenbilder dort angucken....
4. Videofähigkeiten. Ich verstehe diejenigen die sich solche Kameras tatsächlich wegen der Videofunktionen kaufen nicht wirklich, aber nun gut - jedem das seine. Trotz allem sind die Aufnahmen in 720p wirklich gut, und sollten eigentlich für jeden Film auf DVD reichen. Wem es tatsächlich um HD geht, dem sei hier jedoch in eine richtige HD-Videokamera (mit 1080i/p) empfohlen. Auch wegen des Tons der bei diesen Cams nicht an die Qualität echter Videokameras heranreicht. Aber wer möchte - bitte. Es geht.
5. Akkulaufzeit. Irgendjemand schrieb er schafft nur 100 Bilder. Das ist bei mir nach einer Vollladung nicht der Fall. Ich komme weit über die 100. Zur Zeit bin ich bei knapp 200, und der Akku hält immer noch durch. Also das sollte doch sehr weit reichen.
Jetzt habe ich aber schon mehr geschrieben als gewollt. Darum nur noch kurz mein Fazit.
Ich bin wirklich lange auf der Suche nach einer sehr guten kompakten Kamera gewesen. Ich habe nie verstanden warum man für etwas höhere Ansprüche an die Fähigkeiten einer Kamera immer an DSLRs verwiesen wird. Sicherlich sind damit noch bessere Aufnahmen möglich, aber ich bin nicht gewillt immer auf Verdacht diese Riesendinger und am besten mehrere Objektive mitzuschleppen. Canon zeigt mit dieser Cam das meine Wünsche nicht so weltfremd waren. Endlich!
Ich kann jedem der sich in dieser Rezension wieder findet, diese Kamera guten Gewissens empfehlen. Wirklich ein ganz tolles Stück Hardware.
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155 von 158 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ideal als Zweitkamera für anspruchsvolle Fotografen, 18. Juni 2009
Da ich seit ca. 40 Jahren fotografiere (vorwiegend mit Spiegelreflexkameras, seit 2003 digital), glaube ich, einiges von der Materie zu verstehen. Da es mir heuer zu umständlich geworden war, meine schwere Ausrüstung (Nikon D300 + Objektive) zu einem Strandurlaub mitzunehmen, habe ich mich entschlossen, mir eine kleine Digitalkamera zuzulegen. Da ich außerdem häufig Radtouren unternehme, wäre so ein kleines Ding ideal, dachte ich. Nach langem Suchen bin ich schließlich bei der Canon SX200 IS gelandet. Und das, obwohl ich eigentlich überzeugter Nikon-Fotograf bin... Ich wollte eine Kamera, mit großem Zoom, vernünftiger Auflösung (10 Megapixel hätten wohl auch gereicht, aber nun sind es eben 12 geworden) und manuellen Einstellmöglichkeiten. Und eine halbwegs anspruchsvolle Videofunktion sollte auch integriert sind.
Für die Wahl ausschlaggebend waren für mich Testfotos, die ich mir aus dem Internet heruntergeladen habe. Und als ich die Kamera dann selber ausprobieren konnte, war ich wirklich begeistert von der Qualität der Bilder. Natürlich ist es keine Spiegelreflex, und in den Details (bei 100% Auflösung am Computerbildschirm) sieht man, dass der Sensor eben sehr klein ist. Aber bei Ausdrucken (bis ca. 30x40 cm) und bei normalem Betrachten am Monitor ist davon kaum etwas zu sehen.
Ich verwende zwar sehr viel die manuellen Einstellmöglichkeiten, aber auch von den Automatikfunktionen war ich positiv überrascht. Sehr hilfreich der Stitch-Assistent (für Panoramabilder). Auch die Videos werden ganz gut. Der Ton könnte allerdings etwas besser sein.
Insgesamt ist es für mich die ideale Zweitkamera, für Anlässe wie Urlaub, Feiern + Feste, Radtouren usw. Natürlich werde ich weiterhin vorwiegend die Spiegelreflexkamera verwenden. Denn bei allen Einstellmöglichkeiten, die die Canon SX200 IS bietet: Eine vernünftige Tiefen-(un-)schärfe ist damit nicht zu realisieren - dazu ist der Blendenbereich einfach zu eng. Auch ist es schade, dass kein RAW-Format integriert ist. Da könnte man beim Nachbearbeiten am Computer doch noch einiges mehr herausholen. Doch die RAW-Kameras sind allesamt ein ganzes Stück größer - und das ist das, was ich eben nicht wollte.
Im Fazit ist die Powershot SX200 IS eine digitale Kompaktkamera, an der man sehr viel Freude haben kann. Meine Familie jedenfalls war von vielen Bildern unseres letzten Urlaubs regelrecht begeistert. Vor allem, weil man die Kamera überall hin mitnehmen kann. Mit der Spiegelreflex wären manche Schnappschüsse einfach gar nicht zustande gekommen, weil ich sie nicht dabei gehabt hätte. Aber auch manche Landschaftsaufnahmen sind so gut geworden, wie ich sie einer Kompaktkamera für unter 300 ¤ nie zugetraut hätte!
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