Die Canon PowerShot A2300 gehört zu Canons Einstiegsklasse, und damit zu den günstigeren Modellen.
Eine schlechte Kamera ist sie deshalb noch lange nicht.
Auspacken:
Das übliche Zubehör liegt bei, eine Speicherkarte sollte man zur Hand haben.
Einen HDMI-Ausgang hat die Kamera nicht, also muss man die Bilder auf dem PC anschauen oder ein passendes A/V-Kabel besitzen, wenn man die Ergebnisse direkt am TV begutachten möchte.
Das Gehäuse empfinde ich im Gegensatz zu anderen Rezensenten nicht als billig, ich finde es sogar recht wertig.
Für meine Finger sind auch die Knöpfe der Kamera gut zu erreichen; der An-/Ausschalter liegt aus Sicherheitsgründen etwas in der Kamera versenkt, denn wer will schon, dass sie versehentlich in der Tasche losgeht und damit eventuelle Schäden am Objektiv riskieren?
Bilder machen:
Die kleine Canon hat im Automatikprogramm bei Tageslicht eine sehr kurze Auslöseverzögerung, und selbst ungeduldigen Benutzern, die den Doppelpieps beim erfolgreichen Fokussieren nicht immer abwarten können, gelingen überraschend scharfe Bilder. Wird die Beleuchtung schlechter, dauert es etwas länger, aber das Automatikprogramm bemüht sich schon beim Schwenken der Kamera auf das Motiv scharfzustellen und wählt eigenhändig die bestmögliche Einstellung.
Bei Innenaufnahmen setzt die Kamera auf hohe ISO-Werte um scharfe Bilder zu machen, aber das rächt sich mit vermehrtem Bildrauschen.
Alle Canon PowerShot Modelle der Serie A haben Sensoren mit 16 Megapixeln eingebaut; hätte sich der Hersteller hier mit weniger zufrieden gegeben, würden die Dinger allesamt bessere, weil nicht so verrauschte Bilder machen.
Leider gibt es immer noch Endverbraucher, die viele Megapixel mit guten Bildern gleichsetzen, und die will man bei Canon offenbar in dem Glauben lassen.
Neben dem Automatikprogramm hat man die Möglichkeit, Einstellungen manuell zu ändern, es gibt einen Live-Modus, bei dem man die Änderungen sofort auf dem Display sieht, sowie diverse Motiv- und Szenenprogramme.
Die Menüführung ist hierbei anfangs gewöhnungsbedürftig, aber nach etwas herumprobieren kommt man auch ohne Anleitung gut zurecht. Notfalls hilft die ?-Taste mit Erklärungen weiter.
Eine HD-Videofunktion hat die Kleine auch, allerdings bin ich der Meinung, dass man hierfür lieber eine vernünftige Videokamera nehmen sollte, und betrachte es als reine Spielerei, zumal kein HDMI-Anschluss vorhanden ist.
Fazit:
Im unteren Preissegment macht man mit der Anschaffung der Canon A2300 sicherlich keinen Fehler. Für Schnappschüsse, Anfänger und um sie immer dabei zu haben ist die Kleine ideal. Klare Kaufempfehlung.
Wer ein bisschen mehr ausgeben kann und möchte, findet bei der
Canon PowerShot A4000 IS Digitalkamera (16 Megapixel, 8-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) silber ein passendes Gerät.
Weniger Pixel, weniger Zoom, aber noch mehr Funktionen, einen HDMI-Ausgang und eine noch schlauere Automatik bietet dann die
Canon IXUS 115 HS Digitalkamera (12 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, bildstabilisiert) silber. Und spätestens hier sollte Otto Normalverbraucher Zweifel bekommen, ob die Zahl der Megapixel und die Zoomstärke wirklich darüber entscheiden, welche Kamera besser ist.