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266 von 279 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Dezember 2013
Ich hatte eine Weile gezaudert zur S120 eine Rezension zu schreiben, denn das ist eine High-End-Kompakte für Kenner der Materie. Ich war mir nicht sicher ob meine Kenntnisse ausreichen um dieses Publikum angemessen zu informieren. Nachdem ich jetzt die erste Rezension zur Kamera gelesen hatte warf ich meine Bedenken über Bord und schreibe doch was.

Bei der Anschaffung einer neuen Kamera schwankte ich zwischen der S120 und der G16, die technisch in vielen Punkten ähnlich sind. Eine G11 habe ich schon und auch eine Spiegelreflex, die ich aber kaum noch benütze. Zunächst überflog ich die 200 Seiten langen PDF-Bedienungsanleitungen der Kameras auf der Canon Page und las dann die Tests auf Chip. Da ich bei den Chip-Testfotos keinen großen Qualitätsunterschied erkennen konnte (bei beiden Kameras ist ja wohl derselbe Sensor verbaut) entschied ich mich wg. des kleineren Gehäuses und der kürzeren Anfangsbrennweite für die S120.

Es ist müßig die Spezifikationen der Kamera aufzuzählen, viel interessanter ist es wie denn die von Canon behaupteten Features in der Praxis funktionieren.

Bemerkenswert ist die unglaubliche Geschwindigkeit mit der die Kamera zu Werke geht. Bei JPEG Bildgröße 4000x3000 macht die Kamera tatsächlich 9 Bilder pro Sekunde, das Ding rattert wie ein Maschinengewehr. Dieses Tempo hält die Kamera bei Verwendung einer SDHC UHS-1 Karte und JPEG-Komprimierung Superfein ca. 80 Aufnahmen lang durch, dann wird sie etwas langsamer. Bei JPEG plus RAW sind es gefühlte 2 Aufn pro Sekunde und bei RAW allein ca. 3 Aufnahmen. Dieses Tempo bei JPEG Reihenaufnahmen habe ich bei Kompaktkameras immer vermißt. Photographiert man Menschen in Gesellschaft, dann erwischt man bei einer Einzelaufnahme meist einen Gesichtsausdruck der nicht vorteilhaft ist. Bei 50 Reihenaufnahmen sind aber immer ein paar dabei, die wirklich toll sind. Jedenfalls kann die Geschwindigkeit der Kamera gar nicht genug gelobt werden, ich finde das Tempo sensationell.

Im grünen Automatikmodus macht die Kamera was sie will, stellt bei herumhüpfendem AF-Kursor auf Objekte vor der Linse scharf die sie für richtig hält, orgelt mit dem Gimmik Gesichtserkennung herum und wählt aus irgendwelchen internen Belichtungsprogrammen irgendeines aus. Diesen Automatikmodus verwende ich fast nie, daher beziehen sich die folgenden Aussagen auf die anderen Modi P, Tv, Av und M.

Nachtaufnahmen gelingen bei kürzester Brennweite von 24mm KB und damit möglicher größter Blende von f/1.8 sehr gut. Der ISO Wert kann manuell von 80 bis 12800 eingestellt werden, sehr gut ist die Möglichkeit einen maximalen ISO-Wert festzulegen, den die Kamera dann nicht überschreitet, wohl aber wenn möglich unterschreitet. Die Stärke der Rauschunterdrückung läßt sich in 3 Stufen einstellen. Jedenfalls kann man in beleuchteten Innenräumen, auf einem Weihnachtsmarkt oder in einer Einkaufsstraße nachts einwandfreie Aufnahmen machen, ohne je den Blitz zu verwenden.

Reicht das vorhandene Licht dennoch nicht aus, so empfiehlt die Kamera im Display das Zuschalten des Blitzes. Dieser fährt nicht automatisch aus, sondern es gibt links einen Schiebeschalter der den Blitz hochfahren läßt – das gefällt mir sehr gut. Hat man den Blitz hochgepoppt kann man im Menü verschiedene Optionen einstellen: Automatik-Blitz – die Kamera schaltet den Blitz selbst zu wenn sie meint es müßte sein, Blitz ein – blitzt immer, Blitz aus – eigentlich überflüssig, denn ich kann ja den Blitz mechanisch runterdrücken, und Blitz Langzeitsynchronisation. = längere Verschlußzeit für Hintergrundaufhellung. Das ist mein Lieblingsprogramm. Meine Empfehlung für solche Aufnahmen: Programm P, Belichtungsmessung Mehrfeld, Blitzstärke –2, dann auf das Objekt im Vordergrund scharfstellen und etwas aus der Mitte schwenken (die S120 hat ja einen AF-Speicher) und abdrücken. Die Mehrfeld-Belichtungsmessung ist wichtig, sonst ist das beblitzte Objekt immer zu hell. Jedenfalls sind mir mit diesen Einstellungen schon einige Aufnahmen gelungen bei denen man gar nicht sieht daß überhaupt geblitzt wurde. Im Blitzprogramm läßt sich die Synchronisation auch auf den 2. Verschlußvorhang einstellen, im Modus M habe ich damit ganz nette Aufnahmen gemacht.

Am Objektiv befindet sich ein großer Einstellring dem man beliebige Funktionen zuweisen kann, z.B. Einstellung der Verschlußzeit. Das gefällt mir, es fühlt sich so schön nostalgisch an.

Leider habe ich mit unscharfen Aufnahmen zu kämpfen, jedenfalls mehr als bei der G11. Unscharfe Aufnahmen haben 2 wesentliche Ursachen, falscher Focus oder Verwackelung. Daß es am Focus liegt glaube ich nicht. Die Kamera focussiert ziemlich treffsicher und schnell, besser als die G11. Nur manchmal gibt es Merkwürdigkeiten. Richtet man z.B. die Kamera gegen den Nachthimmel dann findet sie natürlich nichts zum Scharfstellen. Ich würde erwarten daß sie den Focus auf unendlich stellt, macht sie aber nicht immer. Da ich unscharfe Fotos praktisch nur bei längeren Verschlußzeiten wie 1/20 sec bekomme vermute ich, daß der Grund die nicht optimale Bildstabilisierung ist; mit der G11 bekomme ich oft auch bei 1/8 sec noch ein scharfes Foto. Die unscharfen Fotos treten sowohl bei Einzelaufnahmen als auch bei Reihenaufnahmen auf. Bei Reihenaufnahmen sind manchmal, nicht immer, einige Bilder im Set scharf und andere unscharf. Möglicherweise ist der Prozessor beim Abspeichern der Reihenaufnahmen so beschäftigt, daß er für die Bildstabilisierung keine Zeit mehr hat und es zu Aussetzern kommt. Vielleicht ist es auch so, daß in dem kleinen Gehäuse der S120 zu wenig Platz ist um eine gleich effektive Bildstabilisierung wie bei der G11 und analog wohl der G16 einzubauen.

Beim Speicherformat hatte ich Anfangs auch ein Problem. Stellte ich JPEG Bilder ein machte die Kamera JPEGs, stellte ich RAW ein machte sie RAWs, stellte ich aber JPEGs plus RAW ein dann wurde die Aufnahme nicht einmal als JPEG und einmal als RAW gespeichert, sondern die Kamera speicherte 2 RAW-Aufnahmen, das ist dann wohl ein Softwarefehler. (Update 13.12.: RAW + JPEG funktioniert auf Umwegen doch, bitte in den Kommentaren nachlesen.)

Der automatische Weißabgleich funktioniert sehr gut, Aufnahmen bei Neon-Beleuchtung sehen einwandfrei aus. Probleme mit der Farbtemperatur gibt es nur im Modus Aufhellblitz, da paßt die Farbe des beblitzten Objekts naturgemäß nicht immer mit dem Hintergrund zusammen. Da hilft nur Nacharbeit.

Bei den Szeneprogrammen versucht sich Canon wohl aufgrund des schnellen Prozessors an Möglichkeiten die ich bisher nicht kannte.

Da ist einmal das Programm HDR-Aufnahme ohne Stativ. Eigentlich müßte man für HDR-Aufnahmen unbedingt ein Stativ verwenden und am Besten noch mit Selbstauslöser fotografieren um Verwacklungen zu vermeiden. Im Programm HDR-ohne Stativ macht die Kamera rasend schnell 3 Aufnahmen die dann von der Software zu einer zusammengesetzt werden. Der HDR Effekt, dessen Stärke man einstellen kann, kommt gut zur Geltung, aber die Bilder sind auch bei kurzen Verschlußzeiten nicht richtig scharf. Da bevorzuge ich dann doch die Kombination Belichtungsreihe, Photomatix und Stativ; einen Stativanschluß hat die Kamera. Dann gibt es noch das Programm schöne Nachtaufnahme. Die Kamera macht in schneller Folge 3 Aufnahmen, die dann zu einer zusammengesetzt werden. Dazu sollte sich allerdings vor dem Objektiv niemand bewegen, aber auch dann kann ich keinen großen Vorteil zur Einzelaufnahme erkennen. Vermutlich ist dieses Programm eine HDR-Variante mit gedämpften Spitzlichtern. Die Dämpfung der Spitzlichter kann man übrigens im Menü der manuellen Programme auch immer selbst einstellten.

Was das Rauschverhalten bei höheren ISO-Werten angeht so ist das ein deutlicher Fortschritt zur G11. Je nach Ausgabegröße kann man Aufnahmen bis 1600/3200 ISO noch verwenden. Wer bei hohen ISO-Werten wirklich gute Aufnahmen haben will kommt an RAW und dxo nicht vorbei, bei dxo gibt es sowohl für die S120 wie auch für die G16 ein Kameramodul.

Der Akku ist ok. Voll aufgeladen habe ich auf einem Weihnachtsmarkt 800 Aufnahmen gemacht, davon 10 mit Blitz, allerdings kein Video.

Die Kamera hat sowohl eine Mini-USB wie auch eine Mini-HD Buchse um sich die Bilder gleich auf dem Fernseher anzusehen. Die Verschlußklappe der Buchsen ist eine Katastrophe, wer das konstruiert hat hatte einen ganz schlechten Tag. Videos werden ganz nett, man kann beim Filmen auch mechanisch Zoomen. Der Autofokus ist bei wenig Licht beim Filmen etwas träge. Ein Akkuproblem bzw. ein Problem mit der Akkuanzeige wie mache Modelle der SX270/280 Reihe hat die Kamera nicht. Weiter kann ich zum Thema Filmen nichts sagen, da ich davon nichts verstehe und es mich nicht interessiert.

Von der Bildqualität, der Geschwindigkeit und den Low-Light Fähigkeiten der Kamera bin ich sehr angetan. Die Haptik ist auch sehr schön, fühlt sich nach Feinmechanik an und nicht nach Plastik. Unzufrieden bin ich nur mit der Bildstabilisierung. Die wäre halt gerade für eine Low-Light Kamera besonders wichtig.

Ich weiß noch nicht ob ich die S120 behalte oder doch eine G16 nehme. Der Vorteil der 120 ist das kleine Gehäuse und die Anfangsbrennweite von 24mm, der Nachteil ist die stark abnehmende Lichtstärke beim Zoomen und der Bildstabi. Vorteil der G16 wäre der optische Sucher, den benütze ich aber schon bei der G11 kaum. Dann hat sie auch noch einen Blitzschuh. Einen Systemblitz brauche ich aber eigentlich nicht, da man mit der S120 ohnehin kaum blitzen muß und für den Aufhellblitz reicht der eingebaute Blitz im Zusammenhang mit der Anfangsbrennweite von f/1.8 und High Iso allemal.

Ein entscheidendes Kriterium ist die Kameragröße. Die S120 kann ich ohne Probleme in der Jackentasche tragen ohne daß sie mich stört, die großen G-Modelle stören da schon. Die Kleinheit der Kamera ist es auch, die das Fotographieren in Gesellschaft so angenehm macht. Sitzt man mit Leuten am Tisch und fotographiert mit einer Spiegelreflex, dann wird das oft als störend empfunden. Hält man dann jemand die DSLR samt Riesen Objektiv vors Gesicht, da schaut derjenige oft unnatürlich. Die S120 hingegen stört nicht, zumal man ja nicht mal Blitzen muß. Die Leute sehen und wissen zwar, daß fotographiert wird, nehmen es aber kaum zur Kenntnis.

Grundsätzlich gefällt mir die Kamera sehr gut, ich vergebe 4 Sterne, einen ziehe ich ab wegen des nicht so effektiven Bildstabilisators.

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Rezension überarbeitet am 15.12. Ich hatte in meiner ersten Fassung Dinge bemängelt, die sich im Nachhinein als Fehlbedienung herausstellten.
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Oktober 2014
Ich habe eine kleine kompakte reisetaugliche Kleinbild-Kamera gesucht und habe mir die CANON S120 zugelegt. Für einen Hobbyfotografen wie mich bietet die Kamera für das Geld eine sehr gute Gesamtqualität.

Positive Merkmale (Pro):

- klein, handlich und leicht (Hosentaschen tauglich)
- extrem schnell beim Fotografieren und Speichern
- sehr gute Verabeitungsqualität (hochwertiges Metallgehäuse)
- hervorragende und logische Menüführung
- guter LCD-Monitor (3 Zoll) mit Touchscreenfunktion und hoher Auflösung
- gute Bildqualität im Automodus (auch im 16:9 Format)
- relativ großer Zoombereich (KB 24mm - 120mm)

Negative Merkmale (Contra):

- Akku-Kapazität zu gering (speziell bei Movie-Aufnahmen)

Es empfiehlt sich noch einen zweiten Ersatz-Akku zuzulegen.

FAZIT:

Ich kann die CANON S120 zum Kauf durchaus weiterempfehlen. Man kann beim Kauf dieser Kamera im Grunde nichts verkehrt machen. Ich würde mir die CANON jederzeit wieder kaufen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. November 2014
Kann gar nicht verstehen, warum hier einige Leute diese Kamera so schlecht machen?
Für mich persönlich ist sie eine der besseren "Kleinen" Kompakten, wenn nicht die "Beste" überhaupt, mit der ich bislang fotografiert habe. Mit Canon und der Marke ansich, habe ich nix zu tun, um das hier gleich zu sagen. Verglichen, in der Vergangenheit, habe ich so einige Kameras, von Panasonic, über Nikon und Samsung und Olympus usw....! Einige waren echt nicht schlecht, aber stellten mich letztendlich doch nicht zu frieden. Diese kleine Canon hier kann das aber...! Sie ist vor allem tauglich für Schnappschüsse, da nach dem Einschalten sofort einsetzbar. Die bislang von mir in unterschiedlichen Situationen geschossenen Bilder, sind fast ausnahmslos alle bestens gelungen. Stärke zeigt die Canon auch in lichtschwachen Umgebungen und hier auch ohne Blitz. Das ging bei anderen Kameras gar nicht. Mir gefallen die natürlichen Farben, die gute Schärfe der Fotos und die immer noch als einfach und praktisch zu nennende Handhabung insgesamt. Ein besonderes Lob bekommt die S 120 für die herrausragende Qualität der Videoaufnahmen und hier in Full HD. Bei ruhiger Handhabung und mit ein wenig Übung, gelingen die Filme in einer Einzigartigkeit, die ihres Gleichen sucht. Die Lumix TZ 61 von Panasonic war hier schon nicht schlecht,- aber kein Vergleich mit der Canon. Wer es nicht glauben möchte, solle sie bestellen und selber testen, was ich ausgibig getan habe und mich letztlich für die Kamera enschied und sie behalten werde. Die Einstellmöglichkeiten gehen völlig in Ordnung und Hosentaschen - tauglich ist sie allemal, ebenso wie ich den Preis auch für angemessen halte und daher von mir die volle Punktezahl und eine absolute Kaufempfehlung für diese "Kleine" !
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juli 2014
Hallo,

ich will nicht ausschweifen, da hier schon viele ausführliche Rezensionen verwasst wurden.
Ich möchte mich viel mehr dazu äußern, ob der Umstieg von der S110 zur S120 lohnt.

Von der S110 war ich sehr begesitert. Eine Kompaktkamera mit sehr viele Einstellungen, die die Bilder auch von Laien wie von Profis wirken lassen.

Videos:
Nichts desto trotz bin ich auch ein großer Fan davon kurze Videoclips zu drehen, und da hat mich die S120 gereitzt, die mit 1080p bei 60fps aufnimmt. Die S110 macht gute Videoaufnahmen allerdings nur bei 25-30fps. Und wer sich zwei Videos im Vergleich ansieht, erkennt den Unterschied. Ich bearbeite gerne die Videos auf dem Rechner und bie 60fps lassen sich auch schöne Zeitlupen-Sequenzen erstellen. Daher war das für der Hauptgrund.

Jetzt würde man natürlich denken: "Wenn du Videos machen möchtest, leg dir doch eine Videokamera zu."
Tatsächlich habe ich mit dem Gedanken gespielt. Aber neben dem Budget, muss man auch prakmatisch denken. Es geht ja darum in erster Linie Fotos zu machen. Aber schöne Videos möchte man auch machen. Und ich möchte da nicht unbedingt zwei Geräte mitschleppen.
Und alle die jetzt sagen: "Kann man doch alles mit dem Handy machen." Die BESTE Handykamera macht nicht so schöne Aufnahmen wie eine MIttelklassige Digicam. Punkt!

Der Blitz:
Begeistert war ich (was ich vorher garnicht wusste) von dem manuellen Einsatz des Blitzes. Bei der S110 fährt der Blitz von alleine aus dem Gehäuse, wenn er im Automodus gebraucht wurde. Dabei wurde man leider zu oft überrascht, weil man dann den Finger darauf hatte :-P Jetzt geht es manuell. Auf dem Bildschirm taucht lediglich die Empfehlung auf: Blitzlicht einschalten.
Besonders freut es mich, dass man im Gegensatz zur S110 bei der S120 auch im Automodus den Blitz erzwingen kann! Bei Aufnahmen mit Sonnenlicht im HIntergrund äußerst wichtig. Das hat mich bei der S110 immer gestört.
Der Nachteil ist leider, dass der Blitz mit einer Sprungfeder rausgeschossen kommt, was im krassen Kontrast zum edlen Gehäuse der Kamera steht. Auch eingefahren rastet der Blitz ein und wirkt trotzdem recht billig verbaut. Bei der S110 fuhr er schön mechanisch rein und raus. Das hätte ich mir hier auch bei der S120 so gewünscht. Das ist allerdings nur Prestige.

Gehäuse
Um beim Prestige zu bleiben... Das Gehäuse wirkt ebenso Edel wie beim Vorgänger. Leider wirkt wie schon gesagt, der Blitz etwas billig. Auch der Schalter für den Zoom hat ein Manko. Er ist etwas locker angebracht, und hat etwas Spielraum ehe er letztlich beginnt zu zoomen. Es kann natürlich sein, dass es lediglich bei meinem Modell der Fall ist.
Auch ist sie etwas (nur wenige mm) dicker als die S110. Das sollte man Bedenken, wenn man passgenaue Hüllen für die S110 gekauft hat.

Akku:
Für die S110 hatte ein Ersatzakku gekauft, und musste dann leider feststellen, dass die S120 eine dünneren Akku hat. Bei der Akkulaufzeit konnte ich vom Gefühl her keinen Unterschied feststellen. Ich habe die Zeit allerdings nicht penibel gestoppt.

Geschwindigkeit:
Man merkt die stärkere CPU deutlich. Die Bedienung durch das Menü und vor allem der Autofokus sind deutlich flinker als beim Vorgänger.

Bildschirm:
Der Bildschirm ist größer und bietet ein klareres Bild. Ist zwar nett, aber im Endeffekt dient der Bildschirm der Kamera am Ende ja nur zum Foto schießen und der Kontrolle, ob die Bilder was geworden sind. Präsentationen kann man auch nicht mit diesem Bildschirm machen. Dann lieber mit dem Smartphone oder dem Handy verbinden und die Bilder so angucken. Der Bildschirm ist also definitiv kein Kaufgrund.

Fazit:
Zusammenfassend sprechen eine höhere Bildwiederholrate bei Full-HD-Videos, volle Kontrolle über den Blitz auch im Automodus und schnellere Fokusierung für die S120. Mit den Mankos am Gehäuse kann man leben.

Allerdings sollte man sich doch überlegen, ob man die 100 € dafür investieren möchte. (Ich rechne mit einem durchschnittlichen Wiederverkaufswert der S110 bei ebay im neuwertigem Zustand.)
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54 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. August 2014
Habe mir die S120 bestellt und gegen die vorhandene S110 getestet. Vor allem die in anderen Bewertungen gepriesene Schnelligkeit und die höhere Lichtstärke haben mich interessiert, da ich gerne mit der Kamera auf Insektenjagd gehe. Im Urlaub und auch bei Sonntagsspaziergängen nehme ich da lieber die kleine PowerShot anstelle der 700D mit 100er-Macro mit.
Beim ersten Anfassen und Testen haben mir kleinere Verbesserungen der Bedienelemente am Gehäuse gefallen. Die Knöpfe sind nun besser "blind" zu ertasten. Über den Blitz lässt sich streiten. Er fährt nun nicht mehr nervig, automatisch aus, sondern nur noch, wenn man wirklich will. Dafür schnappt er nun derart heftig raus, dass ich mich frage, ob er das auf Dauer überlebt.
Von einem Geschwindigkeitsrausch gegenüber der S110 wurde ich jetzt nicht gerade überwältigt, die S120 ist aber schon etwas schneller. Vielleicht spielt sie ihre Vorteile vor allem bei Videoaufnahmen aus, die ich aber nicht getestet/verglichen habe.
Mir kommt es vor allem auf die Bildqualität der Fotos an. Und da hat mich die S120 gegenüber der S110 dann doch arg enttäuscht. Die Bilder sind deutlich weniger knackig und scharf als die der S110 und wirken blasser. Die S120 neigt oft zur Überbelichtung und Bildrauschen - auch im niedrigen ISO-Bereich. Nimmt man im RAW-Modus auf, lässt sich das zwar wieder etwas ausgleichen, aber im Endeffekt liegt die S110 in der Bildqualität deutlich vor der S120. Leider ein großer und unverständlicher Schritt zurück, der mich dann auch dazu veranlasst hat die Kamera wieder zurückzusenden.
Bezüglich des Akkus möchte ich noch anmerken, dass ich den Eindruck hatte, dass er deutlich weniger lange hält als bei der S110 und dafür ganz schön teurer ist (ca. 60 vs. 35 EUR). Es gibt allerdings billigere Alternativen zu kaufen - muss dann jeder selber wissen, ob er sich auf NoName-Akkus einlassen will.
Aktuell ist die S110 wieder für 225 EUR bei Amazon zu haben (der Preis war vor kurzem auf fast 400 EUR geklettert). Für den Preis würde ich sie der S120 (aktuell 319 EUR) auf jeden Fall vorziehen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. August 2014
Die Kamera erfüllt meine Erwartungen. Sie ist absolut hosentaschentauglich, fühlt sich wertig an und macht sehr gute Bilder.

Der Auto-Modus funktioniert in aller Regel gut. Aber natürlich kann die Kamera viel mehr. Der Nutzer sollte erkennen können, wann und wie er eingreifen muss, wenn er ein bestimmtes Ergebnis erzielen will. Um das volle Potential der Kamera ausnutzen zu können sollte man sich so viele Grundkenntnisse vom Fotografieren aneignen, dass man den Zusammenhang von Verschlusszeit, Blende und ISO versteht und auch entsprechend anwenden kann. Dann macht die Kamera wirklich hervorragende Bilder, auch in schlechten Lichtsituationen.

Besonders gefällt mir, dass man die ISO in der Auto-ISO Funktion nach oben begrenzen kann. Auch der ND Filter ist bei besonders hellem Licht oder wenn eine lange Belichtungszeit gewünscht wird, gut zu gebrauchen. Der Objektivring kann für jeden Modus gesondert mit einer Funktion belegt werden. Das ist zwar anfangs etwas verwirrend aber, wenn man sich einen bestimmten Workaround angewöhnt hat auch hilfreich.

Es besteht auch die Möglichkeit, die Kamera über den Touchscreen zu bedienen. So lässt sich z.B. auch der Fokus- und/oder Belichtungspunkt durch antippen auf einen bestimmten Bereich festlegen und gleichzeitig auslösen.

Im Urlaub zeigte es sich, dass ein 5-fach Zoom doch in manchen Situationen (z.B. um die windsurfenden Kinder auf dem See oder Murmeltiere in den Alpen zu fotografieren) zu wenig ist. Dann musste doch die DSLR zum Einsatz kommen.

Mir hat der Akku ausgereicht, aber für Leute, die viele Bilder machen oder gleichzeitig auch filmen lohnt sich auf jeden Fall ein Zweitakku. Positiv ist, dass es eine Ladeschale gibt, in der der Zweitakku geladen werden kann, während die Kamera weiter benutzt wird (Laden in der Kamera ist nicht möglich).

Eigenwillig ist die WiFi-Funktion. Nicht immer gelingt es mir, eine Verbindung zur heimischen FritzBox herzustellen. Leider habe ich noch nicht herausgefunden, woran es liegt. Aber da ich nicht darauf angewiesen bin, ist das für mich verschmerzbar.

Leider gibt es das Handbuch nur als PDF-Datei. Es lohnt sich wirklich, es mehrfach durchzulesen und die Fülle der Einstellungen in der Praxis auszuprobieren. Hierzu wäre allerdings ein gedrucktes Handbuch sinnvoller.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. September 2014
Ich hatte zuvor die S100, und bin nun auf die S120 umgestiegen.

Die Gehäuse sind annähernd identisch, und mit den geringen Maßen, insbesondere der geringen Dicke passt die Kamera in all meine Hosentaschen, vorne und hinten - das ist super!

Der Umstieg von der S100 auf die S120 war eine gute Entscheidung. Die S120 ist schnell einsatzbereit, der Autofokus ist ebenso schnell und meist treffsicher. Lediglich der Zoom könnte etwas schneller sein, aber das ist kein wirklicher Mangel.

Der Autofokus ist bei genügend Licht und kontrastreichem Motiv sehr schnell und genau. Wird es dunkler, oder gibt es nicht ausreichend Kontraste im Motiv, schlägt der AF auch schon mal fehl. Allerdings ist das nicht nur bei dieser Kamera so, sondern bei vielen Kompakten. Daher sehe ich dies zwar als ärgerlich, aber nicht als Problem der S120 an. Im Weitwinkel mit geöffneter Blende kommt der AF bei schlechten Lichtverhältnissen besser zurecht als bei Telestellung. Wenn es also etwas dunkler wird, lieger ein Stück näher ran ans Motiv, und im Weitwinkelbereich des Objektivs bleiben.

Die Bedienung ist gelungen, eben typisch für ein S-Modell, zur S100 hat sich nicht wirklich viel verändert. Allerdings hat die S120 nun einen Touchscreen, den ich sehr gelungen finde. Ich nutze ihn hauptsächlich zum Ändern des AF-Messfeldes. Einfach auf den Bereich des Motives tippen, auf den man scharf stellen möchte, und auslösen. Perfekt!

Die S120 hat gegen der S100 kein GPS mehr. Finde ich akzeptabel, ich brauche keine GPS Daten im Bild. Dafür hat sie ein integriertes WLAN Modul, um Bilder z.B. auf ein Smartphone zu übertragen. Das ist superpraktisch, da somit keine WLAN-SD-Karte mehr nötig ist. Ich nutze diese Funktion relativ häufig, um mal schnell ein Bild ins Internet hochzuladen.

Die Bildqualität der S120 ist gegenüber der S100 verbessert worden, dies liegt womöglich am Digic 6 Prozessor (gegen Digic 5 in der S100). Bis ISO 400 überhaupt kein Problem, feine Details und nahezu kein Rauschen. Bis ISO 800 dann steigt das Rauschen geringfügig an, feine Details werden etwas ich sag mal unschärfer. Ich habe mal Versuche mit ISO 1600 und 3200 gemacht - allemal besser, als überhaupt kein Bild gemacht zu haben. Als JPG direkt aus der Kamera für Internet oder kleinen Ausdruck gut zu gebrauchen. Wie gut es mit einem RAW-Bild wird, habe ich nicht probiert, ich bin ein Freund der JPG direkt aus der Kamera.

Neben der Möglichkeit, eine Aufnahme etwas mehr oder weniger zu belichten (Belichtungskorrektur) gibt es eine Matrix-, mittenbetonte und Spotmessung (wahlweise in Bildmitte oder auf dem gewählten AF-Messfeld!), eine Reihe verschiedener Modi für die Farbgebung (normal, verstärkt, schwarzweiss etc.) sowie einige Szenemodi.

Eine Verschlechterung gegenüber der S100 gibt es aber dennoch: Auf der Vorderseite ist der kleine Griff nicht mehr vorhanden. Mit diesem konnte man die S100 mit Zeige- und Mittelfinger der rechten sehr gut festhalten, das hat Canon leider gestrichen, was ich ziemlich schade finde.

Mein Fazit: Wer eine gut ausgestattete Kamera mit guter Bildqualität für unterwegs in Hosentaschengröße sucht, findet kaum etwas besseres als die S120. Für mich die perfekte Kamera in Bezug auf Größe, Bildqualität und Flexibilität.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. November 2014
Fotografiere nun seit mehr als einem Jahr mit der Canon S120. Die Kamera liefert, sofern man sich mit den sich bietenden, aufnahmetechnischen Möglichkeiten einwenig auskennt, durchwegs überzeugende Resultate. Sowohl die Bild- als auch die Video-Qualität sind einfach hervorragend. Vorallem auch die Farbwiedergabe ist wie von Canon-Objektiven gewohnt (vgl. dkamera.de Vergleichstests), stets sehr ausgewogen und in warmen Tönen. Fotografiere auch gerne schnelle Insekten wie z.B. Lybellen. Ohne der rasanten Geschwindigkeit der Canon S120, wäre ich wohl beim Ablichten der pfeilschnellen Lybellen chancenlos.
Die oft angesprochenen Akkuprobleme hatte ich nur anfänglich. Nach mehreren Akku-Ladungen waren diese Probleme nicht mehr vorhanden.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. August 2014
Die Kamera wurde angeschafft, weil ich auf Radtouren nicht mit der sperrigen Reflex unterwegs sein wollte. Da man diese nicht sinnvoll beim Radeln um den Hals tragen oder am Lenker befestigen kann musste sie immer in die Packtasche. So hat man sie bei sich plötzlich ergebenden Fotowünschen kaum schnell zur Hand.
Anders also hier: Das Teil ist klein (gerade noch groß genug um Sie mit meinen eher kleinen Händen noch sinnvoll zu bedienen). Das war wichtig. Denn damit steigen die Chancen sie mitzunehmen. Wenn man nicht direkt auf Fotosafari geht, gibt es eine Hemmschwelle eine schwere Spiegelreflex mitzunehmen - zumindest bei mir.
Bedienung:
Von anspruchslos einfach bis unglaublich komplex ist alles zu haben. Stellt man auf AUTO (Kamera macht alles selbst) erhält man beim einfachen Abdrücken zumindest Fotos die zu Dokuzwecken gut zu gebrauchen sind. Die gezielte Unschärfe, wie man sie von der Reflex kennt, ist hier natürlich kein Thema. Die Szene und Portrait-Modi geben Anlass zur Kreativität, hier sollte man aber unbedingt mal das online-Handbuch gelesen haben, sonst weiß kein Mensch was dahinter steckt. Ob es jetzt eine Blinzel- oder eine Lächel-Automatik braucht, darüber kann man streiten. Die Fotografen, die von der Reflexfotografie kommen, werden im P- Av und Tv Modus fündig. Hier kann wirklich nahezu alles von Hand eingestellt werden (Blende, Zeit, ISO, Belichtungskorrektur, Belichtungsart, etc. etc. etc.). Focus lässt sich zwischen Gesichtserkennung/AUTO und Einpunkt wählen. Focusarten sind Servo (fixieren nach Antippen), Continous, Touchfocus (Antippen des berührungsempfindlichen Display).
Die Qual der Wahl: Die Aufzählung an separaten Einstellungen, die man machen kann übersteigt absolut die Möglichkeiten eines Artikels. Der Blick ins Handbuch ist zwingend, wenn man die Kamera voll ausschöpfen möchte. Wer bereit ist, gern Knöpfchen zu drücken und Rädchen zu drehen, kann nahezu alles manuell einstellen. Von der einfachen Bedienung ist man aber bei der Vielzahl an Funktionen weit weg. Das lässt sich aber meiner Meinung nach kaum mehr sinnvoll - zumal mit der eher geringen Anzahl an Knöpfen - realisieren. Ich finde am besten, sich 3-4 Standardeinstellugen zu merken, die man oft benötigt und sich nicht mit dem restlichen Ballast zu beschäftigen. Sonst wird der Fotoausflug schnell zum Mäusekino.
Qualität der Fotos: Für meine Ansprüche absolut okay. Mehr erwarte ich nicht von einem Apparat dieses Formats. für meinen Geschmack "malt" die Kamera etwas, verglichen mit meiner Reflex, aber das ist nicht störend. Beispielsweise werden typische Landschaftsmotive in der Regel sehr "bunt" und grünlastig. Ein bisschen weniger Chroma scheint angebracht. Vielleicht lässt sich das in den Tiefen der Einstellungen sogar noch korrigieren - ich gestehe, ich habe das Handbuch nur überflogen.
Was mich stört
Features wie Gesichtserkennung und grenzenlose Online-Konnektivität sorgen bei mir mehr für Ablehnung als für Begeisterung. Wenn Fotos nicht - wie es technisch einfach wäre - von der Kamera per WiFi direkt über den Router an den Rechner gesendet werden sondern über einen externen Server dorthin gelangen (selbst, wenn dort nichts gespeichert wird ?), fühle ich meine Privatsphäre (und mein Download-Volumen - ich habe keine Flatrate sondern LTE) belastet. Das muss doch wirklich nicht sein, dass die Informationen zu Gesichts-Tags, Geburtsdaten und sonstige Dinge auch noch über externe Server gestreamt werden. Aber Gott sei dank kann man auch noch das gute alte USB-Kabel benutzen. Übertragung aufs Handy und alle WLan-fähigen Geräte sind wohl heute nicht mehr wegzudenken. Die Übertragung klappt ist aber etwas mühselig. Wartezeiten, Fragen, mäßig schneller Transfer. Die Qualität der aufs Handy übertragenen Fotos überzeugt mich nicht sonderlich. Die Darstellung auf meinem Android-Handy ist noch bunter als auf dem Rechner. Aber das ist auch nur als kleine Spielerei zu werten. Wer für Whatsapp Fotos macht, tut das sicher meist mit der Handy-Kamera. Und all diejenigen, die jetzt Inkonsequenz erkennen (er reklamiert Privatsphäre und benutzt Whatsapp) die haben natürlich Recht. Meine Kritik richtet sich eher darauf, dass die Hardware diesem Trend bedingungslos zu folgen scheint.
Fazit:
Die Kamera kann viel, viel mehr, als ich jemals brauchen werde. Ich gebe mir auch keine Mühe, jedes noch so kleine Detail zu verstehen. Sie ist keine billige Knipse sondern eine hochwertig gearbeitete Kamera, die dem Fotografen alle Freiheiten, die bauartbedingt möglich sind, bietet. Ich spreche trotz kleiner Kritikpunkte eine klare Kaufempfehlung aus.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 2014
Ich fotografiere seit mehr als drei Jahrzehnten intensiv. Ich besaß mehrere Spiegelreflex-Kameras von Minolta und Nikon mit diversen Festbrennweiten- und Zoom-Objektiven als ich noch konventionell (hauptsächlich Dias) fotografierte. Seit elf Jahren fotografiere ich ausschließlich digital, wobei ich mit den Top-Modellen aus der Canon-IXUS-Reihe gestartet bin. Seit etwa drei Jahren bin ich begeisterter PowerShot S95-Besitzer und habe mir nun vor ein paar Wochen auch die S120 zugelegt. Meine fotografischen Schwerpunkte liegen hauptsächlich in der Städte-, Landschafts-, Reise- und Personenfotografie.

Im folgenden möchte ich die Vor- und Nachteile der S120 aus meiner Sicht kurz zusammenfassen:

+ visuell sehr hoher Schärfeeindruck der Aufnahmen in üblichen Tageslicht-Situationen
+ bei hohen ISO-Werten (im available-light-Bereich) können sehr gute Ergebnisse erzielt werden
+ sehr kompakte Abmaße
+ hohes Maß an fotografischen Einflussmöglichkeiten (Blenden- und Zeitautomatik, manuelle Steuerung)
+ Erstellung von RAW-Dateien möglich (wird von mir nur gelegentlich genutzt)
+ intuitive Bedienung (durch meine bisherige Erfahrung mit Canon-Kameras habe ich hierbei natürlich Vorteile)
+ angenehmes Handling (gute Haptik)
+ sehr schnelle Fokussierung (bei Sport- und Tieraufnahmen sehr vorteilhaft)
+ gute Ausleuchtung durch das Blitzgerät - auch im Weitwinkelbereich (insbesondere in Räumen wichtig)
+ praxisnaher Zoombereich (KB-analog: 24-120 mm)
+ hohe Lichtstärke von 1:1,8 (bei 24 mm)
+ Full-HD-Video möglich (als MP4-Dateien!)
+ sehr wertige Verarbeitung des Gehäuses
- der Akku ist relativ schnell leer (verglichen mit der S95); es empfiehlt sich - insbesondere auf Reisen - einen aufgeladenen Ersatzakku dabei zu haben!

Insgesamt ist die S120 eine sehr gute Empfehlung für ambitionierte Fotografen, die großen Wert auf folgendes legen:

1. Kompaktheit
2. hohe Aufnahmequalität
3. hohes Maß an fotografischen Einflussmöglichkeiten
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