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Canon PowerShot G11 Digitalkamera (10 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,1 cm (2,8 Zoll) LCD-Display) schwarz
 
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Canon PowerShot G11 Digitalkamera (10 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,1 cm (2,8 Zoll) LCD-Display) schwarz

von Canon
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Canon PowerShot G12 Digitalkamera (10 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,0 cm (2,8 Zoll) Display, bildstabilisiert ) schwarz Canon PowerShot G12 Digitalkamera (10 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,0 cm (2,8 Zoll) Display, bildstabilisiert ) schwarz 4.5 von 5 Sternen (80)
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Produktmerkmale

  • 10 Megapixel
  • 5-fach optisches Zoom
  • 2,8-Zoll LCD-Display
  • Dreh-und schwenkbares DIsplay; optimierte Scene-Detection-Technologie (22 Szenen); RAW Format und DPP Software
  • Lieferumfang: PowerShot Kamera, Trageriemen, Akku NB-7L, Akkuladegerät inkl. Netzkabel, USB-Kabel, Video-Kabel, Bedienungsanleitung, Software
  Weitere technische Details

Produktinformation

  • Artikelgewicht: 354 g
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 898 g
  • Batterien: 1 Nonstandard Battery Batterien erforderlich (enthalten).
  • Modellnummer: 3632B011, 3632B008
  • ASIN: B002M3KJ2C
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 1. Juli 2007
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (65 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 367 in Kamera & Foto (Siehe Top 100 in Kamera & Foto)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Hoch empfindlicher 10,0-Megapixel-Sensor, hochwertiges Weitwinkel-Zoomobjektiv und 7,11 cm (2,8 Zoll) Vari-Angle-LCD: Die PowerShot G11 überzeugt mit außergewöhnlicher Bildqualität und professioneller Vielseitigkeit.


Features
  • Hoch empfindlicher 10,0-Megapixel-Sensor mit innovativer Sensortechnologie
  • 28mm-Weitwinkelobjektiv mit 5fach optischem Zoom und optichem Bildstabilisator
  • Dreh- und schwenkbares 7,11 cm (2,8 Zoll) LC-Display
  • Das doppelte Rauschreduzierungssystem – DIGIC 4 und hoch empfindlicher Sensor
  • Vollständig manuelle Steuerung; RAW-Aufzeichnung
  • Smart AUTO und Servo AF/AE
  • Gesichtserkennung
  • i-Contrast
  • HDMI™-Schnittstelle
  • Kompatibilität mit Canon Speedlites


Hoch empfindlicher 10,0-Megapixel-Sensor mit innovativer Sensortechnologie
Der neue hoch empfindliche CCD-Sensor benötigt für eine herausragende, wirklich rauscharme Bildqualität eine deutlich geringere Lichtmenge – ideal für exzellente Fotos auch bei schwierigen Lichtverhältnissen. Sogar Aufnahmen, die mit hoher ISO-Einstellung entstanden sind, zeigen einen großen Dynamikbereich und ein äußerst geringes Bildrauschen.

Weitwinkelobjektiv
Das 28mm-Weitwinkelobjektiv hat einen 5fach optischen Zoom – damit passt mehr auf's Bild. Der optische Bildstabilisator minimiert Verwacklungsunschärfe und sichert exzellente Bildqualität über den gesamten Zoombereich.

Dreh- und schwenkbares 7,11 cm (2,8 Zoll) LC-Display
Das 7,11 cm (2,8 Zoll) große PureColor II VA LCD (461.000 Bildpunkte) ist dreh- und schwenkbar – das ist einfach ideal für ungewöhnliche Aufnahmepositionen. Das Display ermöglicht mit Night Modus und Quick-Bright-Funktionen eine detaillierte Bildprüfung auch bei schlechten Lichtbedingungen. Ein optischer Sucher bietet zusätzliche Möglichkeiten für die Bildkomposition.


Das doppelte Rauschreduzierungssystem – DIGIC 4 und hoch empfindlicher Sensor
Die Kombination aus hoch empfindlichem Bildsensor und DIGIC 4-Prozessor von Canon reduziert die Rauschneigung bei hoher ISO-Empfindlichkeit. Das ist ideal für brillante Fotos bei vollständiger Auflösung in der Einstellung ISO 3.200 oder im Low Light Modus (2,5 Megapixel) bei schlechten Lichtverhältnissen mit ISO 12.800.

Kamera für Kreative
Mit einem Modus zur vollständigen manuellen Steuerung bietet die PowerShot G11 eine Menge Gestaltungsfreiheit für kreatives Experimentieren. Sie gestattet die RAW-Aufzeichnung, mit der Sie freie Hand für die nachträgliche Bildbearbeitung haben. Das Plus für Foto-Profis: im Lieferumfang befindet sich die Canon Software Digital Photo Professional (DPP) für einen reibungslosen professionellen Workflow.
Smart AUTO und diverse Aufnahmemodi
Durch Smart AUTO werden Helligkeit, Kontrast, Entfernung, Farbton und Bewegung des Motivs analysiert. Die intelligente Scene-Detection-Technologie wählt dann aus 22 Motivarten die besten Einstellungen für optimale Bilder aus. Zu den 27 speziellen Aufnahmemodi gehören auch Quick Shot und VGA-Movieclips.

Intelligente Technologien
Für tolle Personenaufnahmen steht die Face-Detection-Technologie. Sie beinhaltet einen Selbstauslöser mit Gesichtserkennung und ermöglicht die Gesichtsauswahl und -nachführung, mit der die Kameraeinstellungen automatisch auf eine ausgewählte Person ausgerichtet werden. Die Motion-Detection-Technologie und Servo AF/AE sorgen für eine präzise Scharfstellung und Belichtung bei bewegten Motiven.
i-Contrast
Bei Aufnahmen und Wiedergabe optimiert i-Contrast den Dynamikbereich eines Motivs so, dass Überbelichtung in hellen Bereichen ausgeglichen und Schattenbereiche dennoch detailreich abgebildet werden. Das Ergebnis: natürliche Aufnahmen mit bestmöglichem Kontrast.

HDMI™-Anschluss
Die PowerShot G11 ist selbstverständlich mit einem HDMI™-Ausgang für einen HDMI™-Ministecker ausgestattet. So können Sie die Aufnahmen ohne Qualitätsverlust auf einem kompatiblen HDTV betrachten.

Zubehör
Entdecken Sie die vielen Aufnahmemöglichkeiten: Zum umfangreichen Angebot an optional im Handel erhältlichem Zubehör gehören Speedlite-Blitzgeräte, Canon Blitzzubehör, ein Telekonverter, ein Unterwassergehäuse und eine Kameratasche.

Produktbeschreibungen

PowerShot G11 - Digitalkamera - Prosumer

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von mr.smith
Eines vorweg, nach meinem umfangreichen Praxistest kann ich sagen: Die Canon PowerShot G11 gehört zu den wenigen Kompaktkameras für versierte, anspruchsvolle Digitalfotografen. Als Vertreter dieser Kameraklasse sind die Bedienung Handling und der Funktionsumfang der G11 auf die Bedürfnisse dieser Benutzergruppe ausgerichtet. Dementsprechend bietet die G11 einerseits etliche manuelle Einstellmöglichkeiten. Andererseits speichert sie Fotos auf Wunsch auch als Rohdaten im RAW-Format und ermöglicht so, Aufnahmen optimal am PC zu "entwickeln". Für "Urlaubsknipser" ist die Kamera nichts, da sie für diesen Personenkreis einfach "overdressed" und schlicht zu teuer ist.

Die G11 ist ein anspruchsvolles Fotowerkzeug. Trendige Features wie Touchscreen oder Bluetooth fehlen, dafür erhielt die G11 eine für die Fotopraxis nützliche Ausstattung. Dazu gehören ein ausklapp- und drehbares LCD sowie ein optischer Sucher. Der LCD ist mit 2,8 Zoll (7,11 cm) etwas kleiner als bei vielen Kameras der gehobenen Preisklasse. Aber der Monitor bietet mit 460.000 Pixeln eine hohe Auflösung für detailreiche Bild- und Menüdarstellung und erweist sich als angenehm Blickwinkel- und Lichteinfallunabhängig ohne "Rauschen" im Dunkeln.
Der zusätzliche optische Durchsichtsucher ist heute beinahe schon eine Rarität, obwohl er sich in manchen Situationen (helles Umgebungslicht) und besonders beim Energiesparen als nützlich erwiesen hat. Nutzt man den optischen Sucher anstelle des LCD, so reicht der Lithium-Ionen-Akku nach meiner Erfahrung statt für ca. 400 Aufnahmen sogar für bis zu 1000 Fotos. Leider zeigt er jedoch nur rund 75 Prozent des Realbildes und ist so eher ein Visier, denn ein richtiger Sucher. Außerdem hat man das Gefühl, man schaut durch einen Tunnel".

Ein weiteres Profimerkmal ist der Zubehörschuh, in dem die leistungsstarken EX-Blitzgeräte aus dem EOS-Spiegelreflexsystem verwendet werden können.

Als Betriebsart gibt es neben einem schwachen" Videomodus (640 x 480 Pixel bei 30 fps) die üblichen vollautomatischen Belichtungsprogramme sowie für Fortgeschrittene die semiprofessinonellen halbautomatischen Belichtungsprogramme und den manuellen Belichtungsmodus.
Der "Auto"-Modus erkennt gängige Motive und Lichtsituationen und wählt dazu die passenden Einstellungen. Wie ich feststellen konnte mit hoher Trefferquote. Im Display wird dabei angezeigt, welche Motivauswahl die Kamera vorschlägt. Im Scene-Modus kann man zudem manuell eines von 18 Motivprogrammen auswählen, wobei ein Programm sogar das Austauschen von Farben (z.B. Grün gegen Violett) ermöglicht.

Interessant fand ich den Low-Light-Modus, bei dem die Kamera die Empfindlichkeit automatisch zwischen ISO 320 und 12.800 festlegt. Dabei wird in niedriger Viertel-Auflösung (2,5 Mega-Pixel) fotografiert, da jeweils vier Sensorelementen zu einem lichtstarken Sensorelement gekoppelt werden. Das klappt in der dunklen" Praxis ganz gut. Allzu hohe Ansprüche sollte man aber an Fotos ab ISO 1.600 nicht mehr stellen, ab da verrauscht" das Bild doch schon einigermaßen sichtbar.
Ansonsten liegt die Grundempfindlichkeit der G11 bei ISO 80 und kann zudem in ganzen Stufen zwischen ISO 100 und 3200 eingestellt werden. Gibt es mal zu viel Licht, dann kann man sogar einen Graufilter (ND-Filter) zuschalten, da sich die G11 (wie bei Kompaktkameras üblich) nur bis maximal F/8,0 manuell abblenden lässt.

Die G11 besitzt ein 5fach-Zoom mit (sehr wirksamen) integriertem optischen Bildstabilisator. Der praxistaugliche Brennweitenbereich reicht vom 28-mm-Weitwinkel bis zum mittelstarken 140-mm-Tele. Die Lichtstärke der Optik variiert zwischen F/2,8 im Weitwinkel- und F/4,5 im Telebereich. Die kürzeste Aufnahmedistanz beträgt ein Zentimeter ab Frontlinse in Weitwinkelstellung, wobei je nach Motiv im Makro-Modus eine deutliche Verzeichnung stören kann. Da sollte man besser den Telebereich mit 30cm Aufnahmedistanz wählen.

Der Autofokus war in meinen Aufnahmesituationen immer ausreichend schnell und insbesondere immer zielsicher und scharf. Allerdings dürfte der AF (zumindest im Displaymodus) bei schnellen Sportarten an seine Grenzen stoßen.
Serienbilder schießt die G11 nur mit gemütlichen 1,1 fps, wobei Belichtung und Autofokus fixiert bleiben. Soll der Autofokus aktiv bleiben, sinkt die Frequenz auf 0,7 fps. In der reduzierten Auflösung des Low-Light-Modus schafft die G11 aber immerhin 2,4 fps.

Als Speicher für Fotos und Videos kommen neben den gängigen und recht preiswerten SD/SDHC auch Multimediakarten (MMC, MMCplus, HC MMCplus) in Betracht.

Als Kompaktkamera empfinde ich die G11 für heutige Verhältnisse recht groß aber gerade noch Hemd- und Hosentaschentauglich". Da das Objektiv beim Ausschalten komplett im Gehäuse verschwindet, ist die Kamera in etwa so groß wie eine Zigarettenschachtel. Die Größe wirkt sich aber allgemein eher positiv aufs Handling aus, denn die 400 Gramm schwere Kamera liegt gut in der Hand, wozu auch die gummierte Griffleiste beiträgt. Dank ihrem Metallgehäuse fühlt sich die G11 sehr wertig an.

Die G11 braucht beim Einschalten im Displaymodus jedoch knapp zwei Sekunden bis man ein Foto im Kasten hat, im Quick-Shot-Modus ohne Displayeinsatz reicht dafür eine halbe Sekunde. Die Auslöseverzögerung liegt ansonsten im Displayeinsatz bei einer gerade noch erträglichen knappen halben Sekunde.

Das Display: Zweifelsfrei einer der größten Vorteile der G11. Die G11 hat ggü. der G10 (und den allermeisten Kompaktkonkurrenten) ein schwenk- und klappbares Display. Damit lassen sich nahezu alle Motive in allen Lagen erfassen. Ich habe es ganz besonders im Bereich der Makrofotografie schätzen gelernt, da ich mich nun nicht mehr verrenken" musste. Außerdem dient der Klappmechanismus im ausgeschalteten Zustand umgedreht" als Displayschutz.

Auch sehr gut: Oben auf der Kamera befindet sich links ein Einstellrad für Belichtungskorrekturen. Damit lassen sich schneller als mit den zumeist üblichen Plus-Minus-Tasten die EV-Werte verstellen.
Auf der rechten Oberseite sind weiter zwei Räder konzentrisch angeordnet. Mit dem höheren wird die Betriebsart gewählt, mit dem unteren zwischen der ISO-Automatik und sieben ISO-Stufen umgeschaltet. Diese drei Räder sind sehr griffig und rasten deutlich ein, so dass unabsichtliches Verstellen kaum möglich ist. Vor allem aber kann man mit ihnen wirklich schnell eine gewünschte Einstellung vornehmen.
Wichtigstes Bedienelement ist aber der Multicontroller auf der Kamerarückseite, der ein Drehrad mit 4-Wege-Taste kombiniert. Er wird zur Navigation und für viele Einstellungen benutzt. Durch Drücken des Rades kann man unter anderem die Blitzeinstellungen aufrufen und diese dann durch seitliches Drücken oder Drehen verstellen. Dabei kann es geschehen, dass man unbeabsichtigt erst drückt, statt gleich zu drehen und so vielleicht den Blitzmodus anstelle der Blende verstellt. Meiner Meinung nach wirklich nachteilig, die umständliche Einstellung von Blende/Zeit im manuellen Modus, denn da muss man erst die Taste für die Belichtungsmessung drücken, um zwischen Belichtungsmessung, Verschlusszeit und Blende zu wechseln, bevor man die Werte ändern kann.
Etwas verloren ist die konfigurierbare Direkttaste links oben auf der Rückseite. Sie vergisst man anfänglich leicht und bei ausgeklapptem LCD ist sie dort kaum zu erreichen. Übrigens ist nicht nur diese Direkttaste mit einer aus zehn möglichen Funktionen belegbar, sondern auch Menüeinträge lassen sich als Favoriten zusammenfassen. Ebenso lassen sich zwei persönliche Belichtungseinstellungen speichern und dann über das Betriebsartenrad jederzeit rasch aktivieren.

Während die geringere Fotoauflösung der G11 ggü. der G10 Vorteile hat, ist die geringe VGA-Auflösung von Videos enttäuschend. Für eine Kamera in dieser Leistungsklasse und zu dem eher hohen Preis dürfte man meiner Meinung nach HD-Video erwarten. Außerdem ist das Zoomen während einer Videoaufnahme nicht beziehungsweise nur per Digitalzoomfunktion möglich.

Für eine Kompaktkamera liefert die G11 beeindruckende Bilder, die meiner Meinung nach mit Fotos aus einer preiswerten Spiegelreflex konkurrieren können. Die Bildschärfe ist sehr gut und fällt zum Rand kaum ab. Bei höheren ISO-Werten geht die Detailwiedergabe zwar zunehmend verloren aber deutlich weniger als bei der G10, die ich zuvor besessen habe. Das Rauschen ist bei ISO 80, 100 und 200 quasi nicht wahrnehmbar und selbst bei 400 ISO sind die Bilder noch rauschfrei. Selbst ISO 800 liefert noch eine gute Qualität für Abzüge im 13er-Format. Die G10 lieferte bereits ab ISO 400 keine akzeptablen Ergebnisse mehr für anspruchsvolle Fotografen.
Die G11 bildet nicht ganz so kontrastreich ab wie die G10. Farbstörungen oder sichtbare Verzeichnung habe ich (entgegen von Testergebnissen im Labor) nicht feststellen können. Die Aufnahmen gefallen mit neutralen, knackigen Farben.

Fazit:
Trotz kleinerer Beanstandungen, die Canon PowerShot G11 ist meiner Meinung nach die derzeit beste Kompaktkamera und dürfte anspruchsvolle Fotografen durch Handling, Funktionsumfang und Bildqualität zufrieden stellen. Deshalb von mir fünf Punkte/Sterne.
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127 von 136 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von DieKatie
Hallo!

Bis dato eine spiegelreflexe Minolta 7d und eine ältere (furchtbare) kleine Coolpix besitzend, suchte ich nach einer kleineren und kompakten Kamera, welche a) gute Bilder macht und mir b) auch manuelle Einstellmöglichkeiten gibt. Kurzum suchte ich die eierlegende Wollmilchsau im Handtaschenformat.

Und ich habe sie gefunden. Die technischen Details der Kamera kann jeder der obigen Herstellerbeschreibung entnehmen. Ich schreibe daher nur über meine Eindrücke und Anregungen.

Die Kamera macht einen stabilen und wertigen Eindruck. Sie liegt sehr angenehm in der Hand - die leichte Wölbung des Gehäuses vorne rechts lässt sie einen auch stabil halten (Dieser Punkt sprach gegen die neuen flachen Winzlige, welche, kleiner als ein Smartphone, nur noch zwischen Daumen und Zeigefinger zu halten sind. Da muss man doch verwackeln, oder?).
Das Gehäuse mutet gestalterisch wie der Body einer spiegelreflexen an - dennoch ist die Kamera nicht mit Knöpfen und Tasten überladen (Hallo, Minolta 7d! ;) ). Es gibt jedoch keine Einstellringe für Blende und Belichtung, was, da die meisten die Kamera wohl zumindest meist halbautomatisch verwenden wollen, m.E. entbehrlich ist (Einstellringe gibt es hingegen für Belichtungskorrektur und ISO).

Die Menüführung erscheint logisch und strukturiert, insbesondere im manuellen Betrieb lassen sich Blende und Belichtung fix verstellen.

Der Automodus der Kamera ermöglicht das einfache "Knipsen", man kann aber auch auf voreingestellte Profile für viele Aufnahmesituationen (Dunkelheit, Portrait, Landschaft, etc.) zurückgreifen, um mit letztlich wenig Aufwand gute Bilder zu erhalten.
Gelegentlich muss man jedoch den Weißabgleich bemühen. Zum einen gibt es jedoch auch hier wählbare Profile (Strand, bewölkt, kaltes Kunstlicht, etc.) für gute und zügige Anpassung, zum anderen gehe ich davon aus, dass man so eine Kamera wohl kauft weil man sowohl willens als auch im Stande ist hie und da manuell zu korrigieren - kurzum: Dies ist m.E. kein Manko.
Die Kamera bietet darüber hinaus auch einige nette Spielereien wie z.B. Color Swap oder einen Selbstauslöser der erst auslöst wenn man selbst (mit) ins Bild gekommen ist (sie erkennt das neu hinzugekommene Gesicht). Das ist m.E. zwar nicht kaufentscheidend aber durchaus "nice to have" - ein bißchen spielen wir ja alle gern ;)

Die manuellen Verstellungen gelingen recht leicht. Neben Belichtung, Blende und Blitz lassen sich auch das Messfeld und der Fokus recht zügig verstellen. Auch wer gelegentlich gerne im "Handbetrieb" arbeitet kommt hier auf seine Kosten.

Weitere Pluspunkte: Speichern als RAW, Sucher, Blitzschuh, schwenkbares Display

Minuspunkte:

a) Die von Canon mitgelieferte Software beleidigt meine mac-verwöhnten Augen. Muss eine Software aussehen wie unter Windows 3.x? Und muss sie sich ungefragt ins Autostartmenü fräsen und aus 4 Unterprogrammen bestehen? Ich löschte sie wieder und verbleibe bei iPhoto/ Photoshop. Das ist meine persönliche Meinung - das darf jeder gerne anders sehen!

b) Es gibt KEIN gedrucktes Benutzerhandbuch, sondern lediglich eine Kurzanleitung die mir erklärt wie ich Akku und Speicherkarte einlege und auf den Auslöser drücke... Toll! Das 180 Seiten Handbuch liegt lediglich auf CD bei.
Ich finde ein Handbuch welches man mit in die Kameratasche legen kann praktisch. Manche Funktionen nutzt man nunmal eher selten und wenn dann ja meist auch nicht zu Hause - da bietet sich ein schnelles Nachschlagen an.
Zumindest stichpunktartige Funktionstabellen (Welche Möglichkeiten in welchem Modus) kann ich eigentlich für den Preis erwarten, hätte notfalls aber auch 2 ¤ mehr dafür gezahlt es nicht selbst (teilweise) drucken zu müssen oder die Hälfte zu vergessen. So sehe ich mich irgendwann irgendwo vor einem interessanten Motiv und habe garantiert vergessen, dass die Kamera just für diese ungwöhnliche Situation xy ein tolles Profil o.ä. gehabt hätte. Oder das Motiv ist über alle Berge bis ich mich erinnert habe. Schade!

c) Da diese Minuspunkte nur mittelbar mit der Kamera zusammenhängen ziehe ich hier keinen Stern ab!

Fazit: Die Kamera ist für mich (!) die eierlegende Wollmilchsau die ich suchte. Sie deckt Alltagssituationen großartig ab und liefert auch dann top Ergebnisse wenn der Anspruch da ist, aber kein Platz für die Spiegelreflexe oder man zu faul ist diese mitzuschleppen (z.B. Wandertour).
Sie ersetzt die Spiegelreflex bei mir nicht, aber doch immer öfter...

Kaufempfehlung!
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136 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich vermute, dass eine Kamera dieser Preisklasse zwei Gruppen von Kunden ansprechen soll: Einerseits die DSLR-Besitzer, die noch eine Kompaktkamera für leichtes Gepäck suchen, ohne dabei völlig ins tiefste Point-and-Shoot-Feeling abzusacken und bereit sind, dafür eine recht ansehnliche Summe auszugeben und andererseits jene, denen die üblichen DSLRs zu gross sind und ausschöpfen möchten, was an Bildqualität in der Kompaktklasse maximal machbar ist.

Ich zähle mich zur ersten Gruppe und meiner Ansicht nach wird genau dieser Auch-DSLR-Kundenkreis mit der G11 sehr gut bedient:

- tatsächlich noch knapp Hosentaschenformat und trotzdem einigermassen griffig, eingebaute Objektivabdeckung, mit den Einstellrädern noch ein wenig DSLR-Feeling
- Sehr gute und äusserst effiziente manuelle Einstellmöglicheiten, RAW-Aufnahme, Blitz, Fernauslöser, Bracketing, manuelle Blitzsteuerung, AEL-Taste etc.
- Ein Belichtungskorrektur-Wählrad, wie man es gerade bei Canon schon ewig nicht mehr gesehen hat, gute AF-Assist-Leuchte
- Bildqualität in JPEG bei ISO80 zwar bereits leicht aufbereitet, aber gar nicht so wahnsinnig weit von den DSLR entfernt, bis ISO200 für eingefleischte Amateure wahrscheinlich noch knapp akzeptabel, darüber allzu deutlicher Rauschunterdrückungsangriff auf die Bilddetails (aber natürlich immernoch freundlicher als an jeder anderen Kompakten)
- Der (mutige) Rückschritt auf 10MPix und das ISO-Wählrad, mit welchem man gefordert ist, die Bildqualität bei vollem Bewusstsein abzuwürgen, zeigen klar Canon's Erwartungen an das Know-How hinter der Kamera - m.E. hätte man bei dieser Sensorgrösse und der Zielgruppe sogar wieder auf 8 oder 6 MPix heruntergehen sollen - aber das würde derzeit wohl jede Marketing-Abteilung überfordern
- An der G11 jetzt wieder mit dem Klappdisplay ein Mehrwert gegenüber jenen DSLR, die diesen Luxus nicht aufweisen
- Eingebautes, zuschaltbares Graufilter ND8 und bis zu 1/4000 Sekunde Belichtungszeit
- sehr wirksamer Bildstabilisator

Da ich ansonsten mit Sony und Nikon-DSLR fotografiere, war die Canon G11 ein wenig Bedienungsneuland - nach meiner persönlichen Erfahrung denke ich aber, dass auch viele andere DSLR-Nutzer fremder Marken schnell mit der kleinen Canon klarkommen würden. Da gibt es das eine oder andere nette Goodie, das dem Fotografen die Arbeit leichter von der Hand gehen lässt, z.B. die beiden vorkonfigurierbaren, umschaltbaren Display-Modes - solche Kleinigkeiten machen die G11 auf Anhieb sympathisch.

Als Vertreter der Auch-DSLR-Käufergruppe kann ich sagen, dass die G11 die oben erläuterten Erwartungen für mich erfüllt hat und ich mit dem wertig verarbeiteten Stück sehr zufrieden bin und sie für den Leichtgepäck-Einsatz uneingeschränkt weiterempfehlen kann - aber eben im Wissen, dass da eine DSLR für alle Spezialaufgaben im Schrank bereit liegt. Die Bildqualität ist für eine Kompakte erstaunlich gut, zwar auch bei ISO80 nicht auf DSLR-Niveau aber doch schon sehr interessant nahe. Das voll-elektrische Objektiv der G11 ist sicher nicht das billigste, mechanisch überzeugend und optisch sehr OK, aber es hat, wie zu erwarten ist, schon die eine oder andere Schwäche, wie etwas CA's und eher mässige Schärfe am Bildrand z.B. in Weitwinkelstellung - aber eben, es zeige mir einer etwas besseres, was dabei auch noch in die Hosentasche passt.

Die zweite Käufergruppe, welcher die DSLRs grundsätzlich zu schwer sind und die in der Kompaktklasse alleinige Erfüllung suchen, sei jedoch sehr deutlich gewarnt: selbst eine billige digitale Spiegelreflexkamera in der Preisklasse der G11 kann mit Zubehör aufgerüstet werden und leistet dann vieles, was eine G11 gar nie oder nur so halbrichtig kann:

Makro: an der Spiegelreflex mit entsprechenden Objektiven sehr flexibel möglich, mit der G11 im Makro-Modus zwar von Haus aus bis ca. 1:1 (KB-Format) möglich - jedoch nur in der Weitwinkelstellung bei 1cm Frontlinsenabstand - da flüchten sogar die Ameisen, wenn sie vor lauter Schatten überhaupt den Weg finden!
Weitwinkel: Wirklich weitwinklig ist die G11 nicht und einen Weitwinkelvorsatz von Canon gibts auch nicht
Optischer Sucher: an einer DSLR das A&O, an der G11 eigentlich unbrauchbar: starke Abweichung zwischen Sucherinhalt und Bild und ohne jegliche Info-Anzeige (ausser zwei Lämpchen)
Belichtung: Hier hat man den Eindruck, die G11 sei absichtlich "verkrüppelt" worden: längste automatische Belichtungszeit 1 Sekunde, längste manuelle Belichtungszeit 15 Sekunden, kein Bulb (obwohl die Langzeitaufnahmen bei ISO80/15 Sekunden sehr ansprechend sind und Neugier für länger wecken!)

Also, falls nicht schon eine DSLR im Schrank liegt, sollte man sich genau überlegen, ob die vergleichsweise teure G11 tatsächlich die richtige Wahl ist oder man einfach nie erfahren würde, was man gegenüber einer DSLR alles verpasst !

Ach, und falls jemand aus der Canon-Entwicklungsabteilung dies hier lesen sollte: Bitte stellt ein paar fantasievollere Usability-Tester an oder schickt mir ein Handbuch, falls ich was nicht richtig verstanden habe - einige Funktionen hat man bei der Konkurrenz (Sony und Nikon...) schon mal viel besser gesehen - schon nach einem Tag hat man eine rechte Liste beisammen:

- Keine Anzeige für ausgeschalteten Bildstabilisator
- Keine Obergrenze für ISO-Auto einstellbar - die Kamera wählt dann schnell mal ungefragt bis ISO 800 - Autsch bei der Bildqualität
- Auch die Verwacklungswarnung und speziell der Programm-Modus sind übervorsichtig konfiguriert, die Kamera geht trotz Bildstabilisator erst auf ISO800 bevor sie selbst in Weitwinkelstellung länger als 1/60 belichtet (mich persönlich störts nicht, fotografiere eh immer im AV-Mode und manuelles ISO)
- Der Auslöser gehört eindeutig an die Vorderseite der Kamera und nicht obendrauf , am besten in die Kleine Mulde des vorderen Griffes
- Der Halter für den Tragriemen ist absolut unpassend positioniert - wegen der Anordnung des Auslösers ist er beim Bedienen der Kamera immer irgendwie im Weg - aus dem gleichen Grunde ist auch keine der chinesischen DSLR-Handschlaufen für die G11 geeignet - ich habe mir einfach ein Handgelenkriemchen von einer anderen billigen Kompaktkamera geliehen, das ist am wenigsten im Weg und verhindert im Zweifelsfall auch den Aufschlag der Kamera auf dem Boden - legt doch einfach noch so ein 1$-Riemchen dazu !
- Der Bild-Review nach der Aufnahme ermöglicht kein direktes Zoomen des Bildes - es muss immer erst was gedrückt werden, z.B. Set - wieso eigentlich?
- Wurde die AEL-Messtaste mal gedrückt muss man zwingend ein Bild machen, um zur normalen, automatischen Belichtungsmessung zurückzukehren - das Handbuch behauptet zwar was ganz anderes, nur weiss die Kamerasoftware davon nichts :-)
- Die Auswahlmöglichkeiten für den Custom Button sind sehr begrenzt, eine Menüpositon kann z.B. nicht belegt werden

Kleine Schwächen dieser Art (ausgenommen vielleicht die Positionierung des Auslösers an der Kamera) trüben das Bild aber kaum - solche Macken findet man ja auch bei anderen Marken, deshalb für die Aufgabenstellung: klar 5 Sterne.
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Vor 13 Monaten von Dr. Gutting veröffentlicht
Leider mit Einschränkungen...........
Ich besitze seit ca.6Wochen die G11 und bin mit ihrer Bildqualität zu frieden.
Auch ihre Handhabung ist bis auf zwei Punkte i.O. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Peters veröffentlicht
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