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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. September 2014
gut:
+ einfache Bedienung
+ kurze Startzeit (Anschalten)
+ schöne Canon-Farben

neutral
0 leider kein RAW-Support
0 mäßige Bildschärfe; ist aufgrund der kompakten Optik aber erwartungsgemäß

nicht gut
- der Bildkontrast ist standardmäßig sehr hoch; dies führt schnell zu ausgefressenen Highlights - Abhilfe schafft begrenzt ein Heruntersetzen des Bildkontrasts
- der Blitz braucht sehr lang zum Wiederaufladen
- beim Auftauchen aus dem Wasser bilden sich immer Tropfen vor der Frontlinse, so dass Bilder beim Schwimmen/Planschen "über Wasser" sehr häufig unscharf werden
- die Kamera hat offenbar eine "0g-Abschaltautomatik": sobald der Beschleunigungssensor der Kamera freien Fall detektiert, schaltet die Kamera ab. Man kann sich also nicht selbst beim Sprung ins Wasser filmen.
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74 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
28-140 mm
Ich hatte schon einige wasserfeste Strand- und Schnorchelkameras von Pentax, Sony, Olympus, Panasonic und Nikon. Immer wenn ich in die südlichen Länder oder nach Schottland unterwegs bin, nutze ich gerne auch wetterfeste und strandsichere Kameras, die mich auch ins Wasser begleiten.
Hauptproblem im Wasser sind saubere und einwandfreie Dichtungen, die Garantie hierauf ist bei jedem Hersteller stark begrenzt, daher wechsle ich meine Kameras in jedem Jahr.
Die AW-Kameras von Fuji, Nikon, Panasonic haben mich bisher eher enttäuscht.
Für mich müssen die Kameras abgesehen vom guten Sensor und scharfer Abbildung vier wichtige Dinge mit bringen: viel Lichtstärke, viel Bildwinkel (kurze Brennweite), Schnelligkeit und einfache Bedienung.
Eine bunte Kamera ist meist im Vorteil, denn man findet sie leichter wieder, schwarze, dunkelgrüne oder Flecktarn- Kameras würde ich für den Strand nicht auswählen.
Die dunkelblaue D30 gefällt so sehr gut, die Bedienung ist weitgehend logisch und ruck-zuck durchschaut. Die starke Abdichtung die Tauchtiefen bis 25 m zulässt, einen Kälteschutz bis -10° und gegen Stürze aus 2 m Höhe geschützt. Das sind sehr gute Eigenschaften, auch im Vergleich.
Dass die Kamera sich mehr an „Spielkinder“, denn an ambitionierte Fotofans richtet, zeigen die banalen Programme, denn leider lassen sich Zeit, Blende und Belichtungsprogramme hier nicht einstellen. Zudem ist die Belichtungskorrektur nur in 1/3 Stufen möglich – ich halte ½ Stufen für sinnvoller und effektiver. Außerdem kann nur bis +/- 2 Blenden korrigiert werden, das ist wenig – Standard sind 3 Blenden und oft sind auch 5 Blenden möglich. Auch das RAW-Format wurde eingespart, was an dieser Kamera aber wohl kein Fehler ist.
Das 5fach Zoom klingt gut, leider beginnt der wichtige Weitwinkelbereich erst ab 28 mm. Das ist für eine wassertaugliche Kamera eher langweilig. Heraus vergrößern lässt sich immer noch etwas, aber beim Schnorcheln oder gar unter Wasser ist eine möglichst kurze Brennweite im Bereich von 18 mm bis mindestens 24 mm eigentlich unentbehrlich. Unter Wasser bedeutet für ein Objektiv – je weitwinkliger desto besser – hier warte ich noch auf kompakte Kameras die 20 mm schaffen. Doch die Lichtschwäche ist mit f:3,9 bis f:4,8 dann sehr „berauschend“ – denn die Kamera braucht schon extrem viel Licht. Am Strand ist das noch ok, aber im Wasser dann gar nicht mehr, hier sollte eine Kamera mindestens f:2,0 oder besser f:1,4 oder einen größeren, lichtempfindlicheren Sensor mitbringen.
Der 12 MP Sensor der Powershot D30 ist winzig klein, 1 2/3“ also nur 4,5 x 6,2 mm.
Die winzigen, fest eingebauten Objektive deren Lichtstrahl auf den Sensor umgelenkt wird sind außerdem berüchtigt für eine eher schwache Auflösung – sie können im Vergleich mit einer üblichen Panasonic TZ41 (beste Leistung) oder Canon G1X Reisekamera längst nicht mithalten. Die Fotos der D30 sind in WW-Stellung nicht wirklich randscharf und im Tele-Bereich leidet generell die Auflösung etwas.
Also Canon bekleckert sich hier nicht mit Ruhm. Der ISO-Bereich reicht bis 3200 – aber bei 800 ISO sollte man ohne Blitz besser stoppen, wenn man noch ein paar Details erkennen will.
Ich habe die Erfahrung mit diversen wasserdichten Kameras gemacht, dass am Strand und im Wasser schnell der große Monitor verkratzt. Einen echt guten Schutz dafür gibt es nicht.
Ich persönlich würde seit Erscheinen die erheblich lichtstärkeren Olympus-TG-Kameras (f:2,0 = vierfache Lichtstärke im WW-Bereich) bevorzugen, zumal es dafür auch noch echte Unterwassergehäuse und Objektivvorsätze zusätzlich gibt.
Die Zusatzfunktion GPS ist sicher willkommen, bist aber auch stromhungrig.
Höhen-, Tiefen-, Luftdruck-Messer & Kompass sind hier nicht an Bord.
WiFi ist natürlich an Bord. Filmen beherrscht die Kamera auch in FullHD, der Ton ist aber mehr als lausig.
Ich fürchte Canon und Co werden mit dem neuen Samsung Smartphone auch am Strand und im Wasser viel ungeliebte Konkurrenz bekommen – sie müssten einfach erheblich bessere Bildqualität dagegen setzen.
Wenn man die UW-Kameras der Hersteller vergleicht, fällt auf, dass oft die gleiche Sensor/Objektiv-Konstruktion verbaut wird (Canon stellt so etwas längst nicht mehr selbst her) und nur ein Hersteller da mit einem lichtstärkeren Objektiv aus dem Rahmen fällt. Meine erste Wahl wäre es aber sicher nicht und bessere UW-Fotos bekommt man nur mit teuren Gehäusen, besonderer Lichttechnik und viel Übung. Die Bildqualität ist immerhin höher als das was die GoPros bisher liefern. Am Strand und im Regen ist sie aber sicher eine bessere Wahl, als die üblichen Kompaktkameras, die über keine Abdichtung verfügen, besonders Sand ist für jede andere Kamera sehr kritisch.
Der Preis scheint mir im Vergleich zur Nikon AW120 etwas zu hoch, Nikon hat das spannendere Objektiv und deutlich mehr Ausstattung und verliert dann nur gegen Olympus. Am meisten stört mich der winzige Accu, der auch kaum mit anderen Canon Kameras kompatibel ist.

Ich bin praktischer Anwender und kein Fanboy und habe keine wesentlichen Markenvorlieben, orientiere mich nur am praktischen Nutzen, technischer Umsetzung und Preis/Leistung.
5 Sterne entspricht bei mir der theoretischen Maximalleistung beim Stand der Technik und die vergebe ich daher bei Kameras extrem selten und nicht weil mir ein Produkt gut gefällt. Wirklich schlechte Kameras gibt es von den führenden Markenherstellern praktisch nicht und nach ein bisschen Beschäftigung mit der Fotografie und der Kamera gelingen normalerweise jedem damit gute Fotos.
Im harten Vergleich werden aber Unterschiede sichtbar, die sonst verborgen bleiben.

L I C H T – besonders postiv
+ klein und handlich bis 25 m angeblich wasserdicht
+ IS Bildstabilisator eingebaut
+ Shockproof bis 2 m
+ angeblich kälteresistent bis -10 Grad
+ relativ schnelle Reaktionen
+ schönes Menü
+ lässt sich mit dünnen Handschuhen noch bedienen
+ Gestensteuerung
+ schnell erlernt
+ praktisch völlig lautlos – wie alle AW-Kameras
+ GPS
+ richtiges Ladegerät im Lieferumfang

S C H A T T E N - eher Gewöhnungsbedürftig:
- noch hoher Preis – bezogen auf sparsame Ausstattung
- extrem lichtschwach f:3,9 – 4,8
- kein starkes Weitwinkel – Zoom erst ab 28 mm
- keine Belichtungsprogramme – nur Scene-Programme
- Belichtungskorrektur nur in 1/3 Stufen & nur +/- 2 Blenden
- Bildränder im WW relativ gering aufgelöst und unscharf
- Verschlußzeit & Blende können nicht manuell gewählt werden
- Details leiden ab 400 ISO
- Zoomwippe sehr klein, nicht optimal zu bedienen
- sehr kleiner Accu mit 1050 mAh
- Accu kann leicht verkehrt herum eingesteckt werden
- kein Zubehör, keine Zusatzlinsen oder UW-Gehäuse
- Nahbereich nicht im gesamten Brennweitenbereich
- Nahaufnahmen nur gut aus sehr geringer Entfernung
- WiFi fehlt

Erreichbare Bildqualität bis 800 ISO: **
Erreichbare Bildqualität über 800 ISO: *
Sucher/Monitor: ***
Schnelligkeit: ***
Objektiv – Zoom-Bereich: ***
Qualitätsanmutung: ****
Kreatives Potential: **
Größe / Gewicht: ****
Preis – Leistung: ****
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juli 2014
Habe die Kamera für einen Schnorchelurlaub in Ägypten gekauft. 14 Tage ständig im Wasser benutzt.
Reinigung wichtig, aber dann ... Superqualität der Bilder. Kamera blieb immer dicht, kann sie nur weiterempfehlen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Oktober 2014
Wir haben die Kamera ausgiebig während eines Kroatien-Urlaubs und auch an der Nordsee getestet. Gedacht war sie insbesondere als Ergänzung zu unserer Canon DSLR und unserer Canon G12. Erst wollten wir eine einfache Strandkamera kaufen, haben es aber nicht bereut, ein paar Euro mehr auszugeben, um gleich eine wasserdichte und robuste Zusatzkamera zu haben. Mit der Kamera haben wir als Familie viel Spaß im Wasser gehabt und haben erstmals Bilder mit ganz neuen Blickwinkeln und Spaßfaktor machen können.

Die Kamera liegt sehr gut in der Hand, sie macht im Pool und bei guten und ausreichenden Lichtverhältnissen (im Wasser und am Strand) sehr gute Aufnahmen. Wenn die Lichtverhältnisse schwieriger werden (z.B. Schnorcheln bei bedecktem Himmel) oder bei der Bildschärfe, mag es noch bessere Kameras geben, aber selbst bei 30x30 cm - Ausdrucken in einem Cewe-Fotobuch erkenne ich kaum Unterschiede zu den Bildern unserer beiden anderen Kameras.

Wir haben uns nicht von technischen Testberichten und einzelnen Negativ-Kritiken beeinflussen lassen und haben den Kauf (als Canon-Fans) nicht bereut. Die Akku-Leistung und der Materialeindruck ist sehr gut und auch die Funktionsvielfalt und der Zoomumfang ist absolut ausreichend. Also: Für das Gesamtpaket geben wir fünf Sterne und eine Kaufempfehlung.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
ich bin schon seit einiger Zeit mit dem Canonsystem unterwegs - von der EOS 400d bis hin zur 5d Mk III.

Bisher hatte ich eine Powershot 230HS mit Unterwassergehäuse Canon Unterwassergehäuse WP-DC42 für Canon PowerShot SX220+230 genutzt und ich wollte schon einige Zeit die Outdoor-Kameras prüfen mit denen ich auch ohne das UWG schnorcheln kann - was eine ungemeine Ersparniss in meinem Fotorucksack wäre.

Die Kamera an sich wurde hier schon vielfach besprochen, aber ich denke es ist nicht ganz klar wer diese überhaupt kaufen und einsetzen sollte.
Die Bildqualität ist eher im Mittelfeld der Kompaktkameras mit vergleichbarer Sensorgröße, die Farbtreue ist noch OK (für diese Modelle) und die Ausstattung hat immerhin GPS mit an Bord welches aber ab und zu keine Koordinaten bei mir aufnahm. Dazu ist die Serienbildgeschwindigkeit sehr niedrig, die Randschärfe der Aufnahmen und die Details sind doch eher nur mittelmäßig und das Rauschen setzt schnell ein (ich würde empfehlen unter ISO 800 zu bleiben was in Verbindung mit der recht lichtschwachen Linse die Kamera eher nur tageslichttauglich macht. Leider beeinträchtigt diese Schwäche auch die Fähigkeit Unterwasser und gerade dort hilft der eingebaute Blitz überhaupt nicht mehr (wegen der Entfernung, reflektierender Schwebeteilchen im Wasser etc.).

Die Bedienung an sich ist einfach, die Tasten brauchen etwas mehr "Nachdruck", aber das ist der Tatsache geschuldet, dass die Kamera ja dicht sein muss - auch und gerade bei Bedienung unter Wasser. Wir haben die Kamera in Spanien im Mittelmehr getestet und die Ergebnisse sind für diese Kameras ganz ok - es reicht also auch hier zu "Schnappschüssen" beim Schwimmen und Schnorcheln. Beim Tauchen (bis 25m) sollte man allerdings andere Kameras und Licht mitnehmen.
Ein Vorteil gegenüber meiner Powershot 230HS mit UWG ist das diese Kamera hier nicht so heiß wird (das Metallgehäuse liegt ja im Wasser und wird "gekühlt) während das in dem WP-DC42 nicht so wirkt und hier die Kamera beim Schnorcheln (ca 1h im Wasser) sehr heiß wird.

Zurück zu der Frage wer solch eine Kamera braucht?
Wer eine robuste Schnappschusskamera sucht - zum Beispiel für größere Kunder/ Jugendliche und dabei nicht so viel Wert auf Serienaufnahmen und Fotoqualität legt (übrigens sind die wenigsten der ständig genutzten Smartphonekameras besser) kann hier zuschlagen und bekommt noch den Spass von Bildern vom Schwimmen, Schnorcheln, River Raffting u.a. mit dazu. Wer ernsthaft auch Unterwasser gute Bilder machen will wird hier nicht glücklich und sollte sich dann doch eher eine gute Kamera mit UWG in der Tauchbasis ausleihen.

Ich poste noch zusätzlich ein, zwei unbearbeitete Unterwasserfotos.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. März 2015
Diese Canon habe ich mir ausschließlich für den Strand und vor allem für Unterwasserbilder gekauft.

Die PowerShot ist meine dritte Unterwasserkamera, aber die erste die auch für Tauchgänge geeignet ist. Vorher hatte ich zwei Unterwasserkamera's für Schnorchelgänge (bis max 5 m) und zwar die Fujifilm xp70, erste stellte sich als Garantiefall heraus, mit der zweiten bin ich zufrieden.

Ich selber hatte die Canon mit auf zwei Tauchgänge (45 min, 10m; 50 min 15 m). Die Bildqualität ist besser als bei der alten Kamera und übertrifft meine Erwartungen.

Würde Sie wieder kaufen! Bei den Bildern müsst ihr beachten, dass ich im Winter und bei starken Wellengang getaucht bin (Key Largo - Florida).

Beste Grüße,

Simon
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 100 REZENSENTam 13. Juni 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Vorweg: Ich bin vielleicht auf den ersten Blick der schlechteste denkbare Tester für dieses Gerät gewesen. Ich tauche nicht, ich kann mich für Canon nur erwärmen, wenn es um IXUS-Kompaktkameras und CanoScan-Scanner geht und ich bin allgemein eher der DSR-Nutzer als jemand, der mit seiner Kamera baden gehen möchte. Ich sehe die D30 also aus einem ganz eigenen Blickwinkel, der nicht unbedingt extrem positive Vorzeichen setzt. Ich werde trotzdem fair sein, denn zu meinem Leidwesen habe ich über die Jahre inzwischen einige Outdoor-Kameras (Pentax, Sony, Nikon, Olympus ...) durchgebracht. Abseits von meiner Sony Alpha und dem ganzen anderen Schnickschnack gibt es eben manchmal Situationen, wo man etwas "robustes und handfestes" braucht.

Unterstützung für diesen Test bekam ich von meinem Schwager, der passionierter Taucher ist und das Ding mal im "realen Taucherleben" getestet hat, weil ich dafür schlecht herhalten kann. Lassen Sie uns an dieser Stelle abkürzen und kurz festhalten, dass echtes "Tieftauchen" mit dem Gerät nur dann möglich ist, wenn man sich eine zusätzliche Hülle kauft. Wie dem auch sei: Es hat seinen ersten (und mehrere weitere - siehe das Update unten) Taucheinsatz überlebt.

Während Rezensionen bei Chip & Co sich an den Bildern aufhalten, möchte ich mich an etwas orientieren, von dem ich Ahnung habe - der Robustheit. Vorher lassen Sie uns aber doch mal bei den "Bildern" vorbei schauen, damit dieses für die meisten gar nicht so periphere Thema auch behandelt wurde:
Die D30 reiht sich ganz gut dort ein, wo die Konkurrenz sich schon befindet. Von Outdoor- und Tauch-Kameras überragende Bilder zu erwarten ist etwas zu hoch gegriffen (zumal bei dem Preis), ABER die D30 macht unter normalen Lichtverhältnissen gute Bilder, der Blitz tut, was er soll, die diversen Modi erleichtern das "Aufhübschen" und allgemein kommen gute Urlaubsfotos bei der "Standard"-Knipserei herum. Unter leicht widrigen Bedingungen (für diese Kamera ja gebaut ist), sieht das leider anders aus. Da kommt Rauschen ins Spiel, das Aufhübschen hat mitunter auch keinen Zweck mehr, Details gehen verloren, Ränder entstehen bei Weitwinkel-Aufnahmen, der Blitz ist unter Wasser nur bedingt tauglich (es fehlt ein Streu-Aufsatz) ... und ... und ... und. Jedoch wieder ein ABER - denn ja, es gibt eines: Für eine Outdoor Kamera sind diese "Mankos" immer noch gut. Es gibt da viele Geräte, die weitaus schlechter sind. Problem nur: Wir sprechen hier von einem Gerät, das von einem Hersteller kommt, der von manchen ja als Non-Plus-Ultra angesehen wird. Da ist die "Mittelfeld"-Performance dieser Kamera schon irgendwie für manche Kunden eine Enttäuschung. Foto-Freaks werden sowieso enttäuscht sein, wenn Sie die sehr maue Ausstattung in Bezug auf "Programme" sehen: Mehr als geringfügiges "Hübschen" ist echt nicht möglich, weder Belichtungszeiten noch Blendeneinstellungen lassen sich nach professionellen Maßstäben "sauber" beeinflussen. Hier und da (z.B. bei der Belichtungskorrektur) sind minimale Einstellungen möglich, aber über Rudimentäres geht es nicht hinaus. Es ist eben eine Urlaubskamera. Wer hier Profi-Qualität erwartet, der wird definitiv enttäuscht werden. Wer aber Urlaubsbilder machen möchte mit einer Kamera, die viel aushält (siehe unten), der ist hier an der richtigen Stelle. Wie mein Schwager, denn ...

... so richtig wichtig kam mir die Darstellungsqualität im Gespräch mit ihm gar nicht vor: Ihm ging es eher darum, überhaupt eine robuste Kamera zu haben, die auch mal bis 25 Meter "oben ohne" (also ohne Schutzmaßnahmen) mitgenommen werden kann. Das Abliefern von "recht passablen" Bildern reichte ihm da. Ob er damit ein repräsentatives Bild aller Taucher darstellt - nun, das kann ich nicht beurteilen. "Da unten" ist es jedenfalls meistens (außer in der Karibik) ziemlich dunkel, weshalb es eine super Idee von Canon wäre, an der Korrektur bei hohen ISO-Zahlen zu arbeiten. Es fährt eben nicht jeder in die Karibik um Tauch-Fotos zu machen.

Videos mit bis zu 24 Bildern pro Sekunde macht das Gerät auch. Nett und bei Canon eigentlich immer mit dabei, aber unter Wasser? Nun, mein Schwager hat es ausprobiert: Ohne entsprechende Ausleuchtung sieht man nur Taucherlampen, die durch das große, dunkle Blau streifen. Fazit: Ohne Lampe geht da nichts.

Nun ja. Thema Robustheit: Das Gerät soll ja Stürze aus 2 Meter Höhe überstehen. Wer testet das schon? Nun, ich. Ich teste es auch gerne mehrfach. Habe seinerzeit MDE-Geräte für eine größere Anschaffung getestet und auch diese aus 1,5 Meter Höhe 100 Mal runterfallen lassen, um zu sehen, ob sie dem angegebenen IP-Standard entsprechen. Bei der D30 waren es jetzt 100 Stürze, aber ein paar schon - auf Sand, auf Kiesel, auf Stein. Die Fallhöhe waren so gut 1,5-1,8 Meter Höhe (meine Körpergröße), so dass wir uns im Rahmen eines üblichen "Unfall bei der Nutzung"-Szenarios befanden. Und siehe da: Die Canon D30 hält hier, was sie verspricht. Das gummierte Gehäuse hat die Stürze sauber aufgefangen - das Gummi bekommt dabei "Schrabbeln" ab, aber mehr nicht. Genauer: So muss es sein. Das Gerät fällt nämlich sauber auf die dafür vorgesehen Stoßkanten, wenn es von "weit genug oben" herunter fällt. Anders ist das, wenn man es mutwillig in etwas niedrigerer Höhe "platt herunterfallen" lässt. Dann dreht sich das Gerät bisweilen noch so, dass die untere Stoßkante getroffen wird, aber die Front kriegt trotzdem einen Schlag ab. Auch hier jedoch kein Problem: Das Gerät steckt das ohne Weiteres weg. Ich würde nur nicht testen wollen, was passiert, wenn das Gerät sich nicht bei einem Fall aus z.B. 2 Metern Höhe ausrichtet, sondern es platt auf das Objektiv fällt. Das wäre dann schon arg mutwillig.

Ausstattungsmäßig sieht es bei der D30 recht mau aus: An zusätzlicher Ausstattung neben der Kamera kommt quasi mal "gar nichts" mit (eine Handschlaufe, okay), das Gerät bietet eher innere Werte. Und zwar: GPS, 3 Zoll Display, optischer Bildstabilisator, recht schneller Autofokus (auch für Schnappschüsse geeignet) und Serienbildmodus (allerdings nur 2 Bilder pro Sekunde möglich). Es fehlen die üblichen Verdächtigen: Touchscreen, WLAN, manuelle Modi.
Hier sei aber gesagt, dass diese fehlenden Features im Outdoor-Bereich bzw. für das konkrete Nutzungsszenario auch nicht wirklich nötig sind. WLAN wäre top, um Daten von der Kamera herunter zu bekommen - der altbackene Weg geht aber ja auch und deshalb ist der eingebaute "Akkufresser" WLAN nicht zwangsläufig nötig. Manuelle Modi - nun, ja klar wären die schön gewesen, aber benutzt werden die eher selten, oder? Touchscreen kommt unter Wasser, kopfüber am Berg oder bei der Bedienung durch meine Kinder eher doof - müsste also eh ausschaltbar sein ... da kann er also auch gleich wegbleiben.

Der Akku, tja. So 120 Minuten Dauerbetrieb unter Last sind drin (z.B. bei Video-Aufnahmen). Bis zu 500 oder 600 Auslösungen (mit Blitz natürlich massiv weniger) sind auch drin. Soweit alles okay - nicht überragend, aber okay.

Alternativen gibt es mehrere:
Pentax bietet die Optio-Linie, Panasonic die Lumix-Linie und Olympus bietet auch Outdoor-Kameras an. Um nur ein paar zu nennen. Man kann sich ggf. auch im preislich ähnlichen Action-Cam-Segment umsehen. Je nach Nutzungsszenario ergeben die sogar mehr Sinn.
Bei der Konkurrenz gefällt mir im Moment die "Pentax Optio WG-2 GPS" besonders. Sie ist sehr robust, bietet mehr Modi als die D30 bei einem ähnlichen Preis und eignet sich auch fürs Schnorcheln & Co, hat dazu aber noch den Vorteil, dass man ORANGE nun einmal unter Wasser besser wiederfindet als BLAU. Hier erkennt man im Vergleich definitiv ein Manko der D30: durch ihre Gehäusefarbe ist sie unter Wasser nur schwer auffindbar.

Insgesamt gibt sich ein eher durchwachsenes Bild. Die Pentax aus 2012 (?) im Vergleich zu sehen (jemand im Tauchclub meines Schwagers hat die) gibt dem ganzen dann wohl noch irgendwie den Rest. Jedenfalls war das Urteill der Taucher-Riege dann am Ende zwar nicht vernichtend, aber eher "man sieht jetzt gut, weshalb die Pentax teurer ist". Tja. Für den Normalbetrieb, den Urlaub, die Kinderbespaßung und dergleichen eignet sich die D30 aber super. Der Preis ist mit im Moment deutlich unter 300 Euro auch zu verkraften und man bekommt natürlich ein von der Verarbeitung her über jeden Zweifel erhabenes, wie schon gesagt sehr robustes Gerät. Die Preis-Leistung stimmt also. Vor Freude springen möchte ich aber nicht. Ich hätte mir nämlich gerade im Bereich der "inneren Werte" von Canon deutlich mehr gewünscht - der Sprung vom geistigen Vorgänger (D20) zur D30 ist zwar schon immens gewesen, aber eben nur ein Anfang und nicht das Ende. Canon hätte hier auftrumpfen können, hat es aber nicht, sondern die übliche, solide Arbeit abgeliefert, auf die man sich bei Canon immer verlassen kann. Brilliant und ein Muß-Kauf ist aber was anderes.

Fazit:
4 Sterne. Das Gerät wird von uns (also eher meinem Schwager) im Sommer noch einmal intensiv genutzt werden. Ggf. gebe ich es auch meiner 8-jährigen Tochter mal "zum Spielen" mit. Das kann man nämlich ohne Skrupel machen. Wer diese Kamera kaputt kriegen will, der muss schon mit einem Hammer in der Hand auflaufen.

Update 23.06.2014:
Die Kamera musste jetzt durch zwei weitere "Härteeinsätze". Bergsteigen inklusive Rucksack-Runterpurzeln und Tauchen bis 25 Meter Tauchtiefe sind dabei kein Problem gewesen, allerdings gibt die Kamera relativ schnell unterhalb von 25 Metern "den Geist" auf (allerdings nur solange, bis man sie wieder an die Oberfläche holt). Für Extremsportler daher tatsächlich eingeschränkt empfehlenswert. Dank des Weitwinkels bzw. Weitwinkeleffekts übrigens auch für normale "Knipser" gar nicht schlecht, bei denen es statt auf Top-Qualität auf Top-Robustheit ankommt.

Update 20.11.2014:
Die Kamera war jetzt bei diversen Gelegenheiten dabei. Als Mankos augenfällig sind dabei vor allem die Akkulaufzeit und das eher durchschnittliche Objektiv geworden -- die Kamera macht aber in beinahe allen Situationen das, was sie soll. Ich schwanke inzwischen allerdings zwischen 3 und 4 Sternen und sehe mich eher in der niedrigeren Bewertung wieder, da Sicherheit eben nicht alles sein kann.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. August 2014
Auf der Suche nach einer Schlechtwetter-Kamera kam ich auch auf die D30. In den Tests schnitt sie ganz gut ab, auch wenn man ihr eine leichte Schwäche bei schlechten Lichtverhältnissen nachsagte. 3-2-1, ok, ich schaue es mir an.

Die "leichte Schwäche" ist in meinen Augen ein Ausschluss-Kriterium. Das ISO-Rauschen ist auch bei mittlerem Licht inakzeptabel (In der Wohnung mit normalem Licht durch die Fenster), lediglich bei sonnendurchfluteten Bildern ist es weg.

Sonnendurchflutete Bilder offenbaren die nächste Schwäche: Den Kontrast. Ich erwarte kein HDR von einer Kompaktkamera, doch ein die Leistung des Chips ist in meinen Augen zu schwach. Grüne Wiese in der Sonne (ok), der blaue Himmel ist weiß und der Waldrand (auch in der Sonne aber eben in echt dunkelgrün) wird dunkelgrau.

Begeht man den Fehler und möchte ein paar Details ansehen, zum Beispiel nachlesen was auf dem Schild steht das man fotografiert hat, so wird man leider bitter enttäuscht: Es ist nicht lesbar.

Mir ist bewusst, dass man eine Kompakte nicht mit ner DSLR vergleichen kann und darf, aber was ich hier gesehen habe entspricht der Leistung einer Kamera für unter 100€.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. September 2014
Nach rund 40 Tauchgängen im Roten Meer hat mich die Kamera voll überzeugt: tolle Fotos und ruhige Videos (dank des optischen Bildstabilisators). Bis 25m absolut Wasserdicht. Und billiger als eine GoPro. Auf Grund der geringen Größe passt die Kamera beim Tauchen prima in die Jacket-Tasche und stört so überhaupt nicht. Ist nach dem Einschalten sehr schnell einsatzbereit. Sehr lange Akku-Laufzeit (mehrere Tage) auch im Video-Betrieb.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2015
Wer Bilder bis Postergröße machen will, der sollte die Canon nicht kaufen. Wer viele kleine Knöpfe mag, der sollte die Canon nicht kaufen.
Wer aber eine kompakte, gut greifbare und leicht zu bedienende Kamera möchte die alles mit macht und fros- sowie wasserfest ist, der kann getrost zuschlagen. Kamera ist groß genug um gut gehalten zu werden, Handschuhe sind kein Problem. Die Optik ist so angebracht, dass ich noch nie einen Finger im Bild hatte und die gummierte Fläche erleichtert einen sicherne Halt.
Die Menüs sind einfach und ohne viele Gimmiks gestaltet, eben das was man benötigt aber nicht mehr. Qualitativ bin ich sehr zufrieden, dafür, dass man das Teil ertränken, einfrieren und runter werfen kann ... genial. Völlig ausreichend beim Skifahren, Klettern,Schwimmen, im Regen, mit den unden im Wald usw. ......
Kann den Kauf nur empfehlen .. ach ja Akku auch super ... :-)
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