42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Profigerät zum günstigen Einstiegspreis, 4. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Canon PIXMA Pro 9500 Mark II A3 Farb-Tintenstrahldrucker (Personal Computers)
Der Canon Pixma Pro 9500 MkII ist als echtes Profigerät zu bewerten. Das heißt, man sollte ihn genau dafür einsetzen, wofür er gebaut ist: Hochauflösende Fotos (größer 10 Megapixel) in A3 randlos in höchster Qualität ausdrucken.
Wer Papier und Tinte sparen will sollte logischerweise seine Prints zuerst in A4 oder noch kleiner probedrucken und erst dann, wenn man sich sicher ist, in A3+ (Randlos) drucken.
Theoretisch kann man auch von der Rolle drucken. - Einen Halter für die Rolle muss man sich aber selbst bauen.
Was mich ein wenig erschreckt hat, als das Gerät dann da war, ist der enorme Platzbedarf. - Im Ruhezustand, wenn alles zugeklappt ist, geht es noch. - Aber wenn man vorn und hinten (für dickere Druckmedien) alles aufklappt, braucht das gute Stück (mit etwas "Luft" drum herum) 70 cm in der Breite und einen satten Meter in der Tiefe. - Für drucken auf normales Fotopapier reichen aber auch 70 cm in der Tiefe. Trotzdem kann man schon einen großen Tisch für das Gerät reservieren...
Im Ruhezustand lässt er sich auf 40 cm in der Tiefe reduzieren. - Dafür kann man dann schon eher mal eine Ecke finden.
Was ich persönlich schwer vermisse, ist ein Druckertreiber, der genau das unterstützt, genauso wie ein Linux Treiber. Es gibt einen für den Pixma Pro 9500, aber ob der auch für dieses Gerät taugt, muss ich noch ausprobieren.
Wer einfach nur einen A3-Bürodrucker sucht, ist mit diesem Gerät falsch beraten!
Dieses Gerät kann man nur ausnutzen, wenn man seine gesamte "Wiedergabekette" sauber auf einander abgestimmt hat.
Der Drucker ist nicht übermäßig schnell und hat dafür aber eine absolut geniale Bildqualität. - Ich habe ein aus 22 Fotos bestehendes Panorama "spaßeshalber" quer auf einem A4 Blatt ausgedruckt. - Es ist unglaublich, wie viele Details da immer noch sichtbar sind!
Es gibt keine "Farbsprenkel" anderer Farben in Flächen und es gibt absolut weiche Übergänge, NULL Stufen, aber gleichzeitig auch extrem scharfe und saubere Kanten (Treppen nur, wenn das Fotomaterial nicht hoch genug aufgelöst hat).
Alles zusammen: Ein absolut genialer Fine Arts Printer zu einem wirklich bezahlbaren Preis!
Ich bin als engagierter Fotoamateur damit hoch zufrieden.
Trotz der kleinen Schwächen glaube ich, daß es für diesen Preis zur Zeit kein besseres Gerät auf dem Markt gibt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Äpfel und Birnen ..., 22. September 2011
... werden hier munter verglichen: es ist mir unverständlich, wie es kommt, dass die gleichen Rezensionen beim 9000er und dem 9500er erscheinen, es handelt sich dabei um zwei verschiedene Geräte - der 9500er verwendet pigmentierte Tinte, der 9000er nicht. Daher bringen die Geräte auch zwangsläufig verschiedene Ergebnisse.
Pigmentierte Tinte bringt zwar kräftigere, deckende Farben aber nicht so schöne Farbverläufe.
Ich habe mich aus diesem Grund für den 9000er entschieden und bin sehr zufrieden. Irgendwo wurde erwähnt, dass "alles zusammenstimmen muss" - das kann ich nur unterstreichen, erst nachdem ich die ganze Kette Kamera-Monitor-Drucker kalibriert hatte, waren die Ergebnisse wie gewünscht, will man sich diesen Aufwand nicht antun, ist man vermutlich mit einem einfacheren Gerät (iX4000 und Nachfolger) besser bedient, der Tintenverbrauch ist tatsächlich relativ hoch (schon allein aufgrund des Formates!).
Wirkliche Spitzenfotos gibt es allerdings vor allem mit den entsprechenden Papieren von Hahnemühle, Canson etc. und die schlagen schon mal mit einigen Euros für ein Blatt zu Buche - da sind die Tintenkosten schon fast vernachlässigbar.
Das immer wieder angesprochene Platzproblem ergibt sich auch aus der bedruckbaren Papiergrösse, schwere Kunstdruckpapiere muss man plan von "hinten" zuführen und das sind nun mal bis zu 480mm plus Druckertiefe :-). Ist aber noch immer klein, verglichen mit der guten alten Dunkelkammer :-).
Zielgruppe für das Gerät ist eindeutig der engagierte Fotoamateur bis zum Halbprofi im Grossformat, für Ausdrucke bis A4 verwende ich selbst kleinere Drucker, je nach Motiv einen i865 bzw. einen i965 (der 865er verwendet zusätzlich schwarze, pigmentierte Tinte und ist für manche Motive besser geeignet).
Alles in allem für mich ein hervorragendes Gerät, das man ruhigen Gewissens weitermpfehlen kann.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gutes Gerät mit kleiner Zielgruppe, 7. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Canon PIXMA Pro 9500 Mark II A3 Farb-Tintenstrahldrucker (Personal Computers)
In den Rezensionen hier werden immer sowohl der 9000er als auch der 9500er bewertet. Da ich beide getestet habe, werde ich auch über beide schreiben (Mark II Versionen).
WICHTIG: Es sind zwei grundverschiedene Druckertypen. Der Canon Pixma Pro 9000 Mark II benutzt acht Dye-Tinten (farbstoffbasiert), der Pixma Pro 9500 Mark II hat zehn pigmentbasierte Tinten. Nicht nur preislich, was die laufenden Kosten angeht, macht das einen großen Unterschied, auch das Druckbild ist !vollkommen! anders!
Zuerst der Pro 9000:
Ich hatte mir den Drucker gekauft, weil mein alter nach 6 Jahren kaputt gegangen war. Ich hatte quasi den Vor-Vorgänger, den i9950. und ich kann sagen, dass sich in den letzten 6 Jahren bei Canon nichts Positives auf diesem Sektor getan hat. Der 9000er ist lauter, viel langsamer, teurer im Unterhalt und die Druckergebnisse sind nicht zu unterscheiden vom i9950 (benutzt auch 8 Tinten). Eine Enttäuschung.
Wenn ich einen neuen Drucker kaufe zum selben Preis, wie beim Vorvorgänger, dann erwarte ich doch wenigsten irgendeinen Vorteil, oder ist das zu blauäugig?
Das Druckergebnis (was ja doch entscheidend bei einem Drucker ist) ist aber erstklassig auf Glanzpapier. Leuchtende Farben, hohe Schärfe (besser als beim 9500er), riesiger Kontrast und einfach im Handling - er ist weitaus unempfindlicher als der 9500er was Farbmanagement und Papierauswahl angeht.
Fazit:
++ Druckqualität in Sachen Leuchtkraft der Farben, Kontrastumfang auf Glanzpapier. Auf mattem Papier schwächer.
+ akzeptierte Papierdicke
- Tempo
- Druckkosten
- Lautstärke beim Einzug/Drucken
- Wischfestigkeit der Tinte
-- Lichtbeständigkeit (habe nach 1-2 Jahren DEUTLICHE Verluste festgestellt - im Glasrahmen)
Insgesamt ergibt das 3 Sterne.
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Den habe ich mir geholt, weil ich vom 9000er so enttäuscht war.
Der Drucker ist sehr empfindlich, was verschiedene Papiersorten angeht. Also mal schnell einen Ausdruck machen, iss nich! Das Papier will gut gewählt sein - Hochglanzpapiere funktionieren nicht besonders. Das liegt an den Pigmenttinten. Die Farbpartikel liegen auf dem Papier auf und verleihen dem Papier einen leichten seidenmatten Glanz, außer an den Stellen, an denen wenig Farbe aufgetragen wurde. Da kommt dann der Hochglanz durch, wodurch der Ausdruck uneinheitlich erscheint.
Verschiedene Anbieter hochwertiger Papiere (Ilford/Hahnemühle/etc.) bieten Farbprofile für ihre Medien an, die dann im Farbmanagement des !Programmes! (z.B. Photoshop, Lightroom, CorelX...) eingestellt werden müssen. Im Druckertreiber geht das nicht. Für Farbechtheit ist auch ein guter kalibrierter Monitor nötig. Ohne diese Voraussetzungen probiert man viel herum und ermittelt empirisch das optimale Ergebnis. Sehr frustrierend und auch auf Dauer teuer, denn die Tinten kosten 20% mehr als die dyebasierten. Bei DIN A3 Blattpreisen von 3-4 Euro geht das schon gar nicht.
Die Ausdrucke sind weitaus weniger leuchtend als beim 9000er. Da kann man auch nicht durch Verstärken der Sättigung nachhelfen. Auch die Schärfe ist subjektiv geringer.
Das Druckergebnis ist aber sehr, sehr "edel". Auf mattem oder seiden-mattem Papier erscheinen die Drucke sehr hochwertig, das Pearl-Finish wirkt fein. Vergleichbar mit den teuren Fotos von Fotostudios auf Baumwollmischpapier. Wenn man aber dann das Bild in einem billigen Rahmen packt (hinter schlechtes Glas), sieht man nichts mehr vom edlen Finish.
Schwarzweissausdrucke sind sehr homogen und können mit denen der Standard-Fotolabors locker mithalten. Wenn man dann noch gutes Papier verwendet ... :-))
Die Ausdrucke mit Pigmenttinten gelten als äußerst langlebig und wischfest. Da ich meine Ausdrucke sehr sorgsam behandle, kann ich das nicht weiter beurteilen. Meine zum Test ohne Rahmen im direkten Sonnenlicht aufgehängten Fotos zeigen nach aktuell 6 Monaten (Mitte Januar 2012) keinerlei Ausbleichen.
Fazit:
+ Bildqualität (Geschmacksache! - Ich mag das matte Finish sehr)
+ akzeptierte Papierstärke
+ Langlebigkeit der Ausdrucke (garantierte Lichtbeständigkeit von 30 Jahren auf ausgewählten Papieren)
+ s/w- Bilder
- langsam/laut (siehe 9000er)
-- teuer im Unterhalt
Insgesamt 4 Sterne
Aber wem soll man das Gerät empfehlen? Natürlich ambitionierten Hobby- und Semiprofifotografen. Aber wenn man nur selten druckt, lohnt sich solch ein Drucker kaum und man läuft Gefahr, dass der teure (aber austauschbare) Druckkopf eintrocknet (passiert bei Pigmenttinten auch früher als bei Dyetinten). Da ist es billiger bei fotostadt und Co hin und wieder die hochwertigen Ausdrucke zu bestellen.
Für Vieldrucker dagegen ist er im Unterhalt einfach zu teuer. Da lohnt sich schon was Größeres. Epson hat in dem Segment Einiges mehr zu bieten. Also ist der 9500er optimal für ein mittleres Druckaufkommen. Aber wie viel ist das? Ich würde sagen (reine Schätzung), das liegt bei 2 Druckerpatronensätzen pro Jahr - also 200 Euro Unterhalt plus Papier. Aber wieviele Fotos das genau ergibt hängt vom individuellen Verbrauch ab.
Andererseits ist es beinahe ein sinnliches Event, den Ausdruck zu starten, die 4-10 Minuten zu warten, bis er endlich beendet ist und das hochwertige DIN A3plus Ergebnis in den Händen zu halten. Eine emotionale Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte. Es ist schon etwas anderes, im Internet einen Auftrag aufzugeben oder aber am Ergebnis selbst mitzuwirken. Also ich würde ihn wieder kaufen.
Meine Tipps zum 9500er:
* Monitor kalibrieren.
* Nur zwei oder drei hochwertige Papiere benutzen und die Ausdrucke perfektionieren (ICM-Farbprofile).
* Immer eine Grautinte auf Vorrat halten (extrem hoher Verbrauch).
* Viel Zeit zum Einarbeiten mitbringen (Buchempfehlung: Fine Art Printing von Gulbins,Steinmüller).
* Beim Rahmen "Museumsglas" benutzen. Es reflektiert kaum. Man schaut wirklich einfach hindurch. Außerdem schützt es zusätzlich vor UV-Strahlung (Sonne/Leuchstoffröhren).
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