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Guten Tag.

Ich habe mit diesem nicht gerade billigen Objektiv das Kitobjektiv meiner
600D ersetzt. Dieses leistete sehr gute Dienste, doch irgendwie, man kennt
es, war der Wille nach mehr da. Sowohl nach mehr Flexibilität im Brennweiten-
bereich, als auch nach mehr Bildqualität -> Auflösung. All das Suche ich, da
ich gerne leicht bepackt meine Kamera überall mit hinnehme, und gerne Städte-
reisen mache, auf denen ich nur meine Kamera und EIN Objektiv neben meinem
Rucksack schleppen möchte.

Um meine folgende Rezension zusammenzufassen: Ich habe all das bekommen, und
noch viel mehr.

Überlegung:

Man gerät bei diesem Preis mehrfach in die Überlegung, ob es einem das Wert
ist, oder ob man es lassen soll... Für mich waren Bilder die User in Foren
online gestellt haben sehr hilfreich, um zu sehen was ich an diesem Objektiv
habe. Die Schärfe beeindruckte mich, und in Videos, sah bzw. hörte man kaum
noch ein Autofokus Geräusch. "Herrlich" sagte ich mir dann zum Ende und schlug
zu.

Haptik / Auspacken:

Das Objektiv fühlt sich sehr wertig an, und das Gewicht ist beeindruckend aber
nicht unangenehm. Wenn man vorher nur das Kitobjektiv kannte, ist es fantastisch
endlich mal ein bisschen das Gewicht von Glas zu spüren :D Der Zoom funktioniert
ebenfalls einwandfrei, bei mir bewegt sich der Tubus auch nicht von alleine,
was aber eventuell später wenn es sich alles erst einmal gesetzt hat, ja noch
kommen könnte... Somit ist der haptische Eindruck *****

USM / Autofokus:

Das ist mir ein ganz wichtiger Punkt gewesen. Es sollte ein Ultraschallmotor
den Autofokus meiner künftigen Linse betreiben. In Videos war das Geräusch des
AF-Motors meines alten Objektivs extremst störend zu hören. Man hörte nichts
anderes mehr. Außerdem war er ziemlich langsam, und suchte manchmal mehrfach
die richtige Position. Damit ist nun Schluss. Der USM arbeitet beinahe Geräuschlos
und trifft um einiges Schneller als der alte AF mit dem Kreissägen Motor. Somit
ist nun auch die Video Funktion zu gebrauchen. Beim Fotografieren spielt er die
Stärke der höheren Schnelligkeit nochmals enorm aus. Das Bild ist so schnell
scharf, dass man es manchmal nicht mitbekommt. Die Treffsicherheit bleibt hingegen
bei nahezu 99%. Sehr schönes Gefühl *****

Bildqualität:

Dazu werden Testlabore wesentlich mehr sagen können... Trotzdem wage ich zu
bestätigen was einem Foren und Händler erzählen, und an Bildern zeigen. Und
zwar das die Linse richtig schön scharf ist. Das gefällt mir sehr gut. Das
verwenden von Bildausschnitten ist nun noch besser möglich. Für ein Zoomobjektiv
sehr beachtlich *****

Brennweitenbereich / Flexibilität:

Ein weiterer wichtiger Punkt, der mich dazu bewog mir dieses Objektiv zu kaufen.
Obenrum, also am Langen Brennweitenende bietet dieses Objektiv 30mm mehr im Vergleich
mit dem Kitobjektiv EF-s 18-55mm. Das ist sehr nützlich für mich, da ich vorher in
vielen Situationen mehr Brennweite vermisst habe. Der Brennweitenbereich ist perfekt
für ein Immerdrauf Objekiv. Aber was mich wirklich beeindruckt
hat sind die 3mm weniger im Weitwinkelbereich. Somit entspricht dieses Objektiv
in KB-Äquivalenz einem 24-136mm Objektiv. Die 3mm mehr an weitwinkligkeit fallen stärker
auf als die 30mm mehr im Tele. Im Weitwinkelbereich bekommt man nun einiges mehr
auf das Bild. Von einem Stativ aus schoss ich Vergleichsbilder einer Wohnzimmerwand,
und es ist verblüffend wieviel Prozent mehr an Bild man bekommt. In Zahlen gefasst
sind es 20% mehr Bildinhalt. Damit sind Landschaftsaufnahmen nun besser möglich, aber
es gibt noch viele weitere Einsatzzwecke die das fordern, darauf freue ich mich *****

Fazit:

Jeder der ein sehr gutes Immerdrauf-Objektiv sucht, kann getrost zuschlagen. Ich muss
zwar zugeben, dass der Preis abschreckend wirken kann, aber man bekommt die Qualität,
die dem Body eigentlich an Objektiv zusteht.

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MFG Flenders
99 Kommentare| 1.092 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juni 2010
2 mal ist es mir passiert, einmal in der analogen, dann in der digitalen Fotografie: Ich bin den langen, am Ende teuren Weg über verschiedene Objektivtypen gegangen.

Waren es in der analogen Zeit verschiedene "preisgünstige" Zoomobjektive, die Enttäuschung über das (jenseits von 100mm) butterweiche EF 28-135mm, hätte ich im zweiten Anlauf meiner digitalen Fotografie klüger sein sollen. War ich aber nicht.

Vor Jahren hatte ich bereits eine 350D mit dem EF-S 18-85 IS in Betrieb. Die Kombination war alltagstauglich, litt aber unter den gleichen Schwächen, wie das EF 28-135 IS, es war für meine Ansprüche jenseits von 100mm nur bedingt zu gebrauchen. Wer jemals Fotos mit einer "L" Linse gemacht hatte, ich hatte damals ein EF 2.8/200mm L USM, ist für diese Art von Objektiven sowieso verdorben ;-).

Letztendlich gab ich die digitale Fotografie mit Digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR) wegen der Objektivkosten und des Gewichts auf. Ich erwarb eine Canon G7 und war zufrieden, bis ich wieder anfing Menschen zu fotografieren. Dafür sind die Kompaktkameras wegen ihres Suchers und ihrer mangelnden Geschwindigkeit nicht geeignet.

Es wurde eine EOS 40D mit dem EF-S 17-55mm Kitobjektiv. Dann ein EF-S 17-85mm und zum Vergleich ein EF 2.8/50mm.
Um es gleich Vorweg zu sagen, vergesst das alles. Bleibt beim billigen Kitobjektiv (welches nicht das schlechteste ist) und spart für das EF-S 15-85mm IS.

Die Kombination EOS 40D und EF-S 15-85mm ist bereits schwer, aber das muss eine Kamerakombination auch sein, um das natürliche Handzittern abzufangen, nicht alles muss dem IS überlassen werden.

Ich habe keine Tests durchgeführt, sondern gebe meine subjektiven, durch jahrzentelange Erfahrung, gewonnen Eindrücke wieder:

- einfach knackscharfe Bilder auch am "langen Ende" immer noch gut.
- Freistellungsbereich bei Portraits mehr als gut
- sehr gute Verarbeitung und wertige Haptik
- kaum Farbsäume

Zum Thema Randabschattung (Vignettierung) & Verzeichnung:

Die Randabschattung des Objektives wird häufig kritisiert. Dazu möchte ich anmerken, daß dies kein Qualitätskriterium für ein Objektiv dieser Preisklasse darstellt. Selbst teuerste Hasselblad Objektive wurden mit einem Ausgleichsfilter gegen die Randabschattung ausgeliefert. Alle von mir getesteten, guten Canon, Nikon oder Mamyia Objektive wiesen bei offener Blende eine deutlich sichtbare Randabschattung auf.

Die Verzeichnung bei 15mm ist im völlig normalen Bereich. 15mm Brennweite Verzeichnungsfrei zu konstruieren kann eine Lebensaufgabe sein. Schlimm wäre das bei 35 - 85 mm, da ist das Objektiv, gemessen an seinem Preis, perfekt.

Randabschattung und Verzeichnung sind durch die Möglichkeit der Nachbearbeitung mit Software kein Problem mehr, die Korrektur kann mit wenigen Mausklicks durchgeführt werden. Wichtig allein ist, daß das Objektiv bis zum Rand hin scharf abbildet. Das gelingt diesem Objektiv für seine Preisklasse sehr gut. Ich möchte behaupten, dass eine bessere Abbildungsleistung nur noch mit doppelt so teuren L-Objektiven erreicht werden kann. Für den Brennweitenbereich müsste man allerdings 2 L-Optiken im Gesamtwert von über 2000 EUR anschaffen.

Endlich ein Qualitätssprung von Canon im Bereich der Konsumeroptiken.
Diese Optik hat fast den roten "L" Ring verdient. Meine Empfehlung!
77 Kommentare| 342 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Beim Kauf meiner 7D stand ich vor der Wahl ein Gehäuse ohne Objektiv, bzw. ein "Bundle" mit dem neuen Canon EF-S 15-85 zu erwerben. Aufgrund der abgegebenen Lobeshymnen für das 15-85, sowie dem mir offerierten attraktiven Preis(im Set) habe ich mich dafür entschieden. Ein flexibles Standardzoom ist immer irgendwie einsetzbar, so mein Gedanke. Das 15-85 ist vor allem durch seine Anfangsbrennweite interessant. Aber genau das machte mich auch skeptisch. Von Pentax kommend habe ich jetzt einige Zeit nur noch mit Festbrennweiten gearbeitet, denen zumeist Darstellungsfehler, Vignettierung etc. meistens fremd sind. Da dies beim 15-85 nicht so sein kann war mir eigentlich klar. Ich war gespannt.

Das nicht vollformattaugliche Zoom kommt natürlich, wie soll es auch anders sein, ohne Streulichtblende. Das ist eine Unart von Canon, die mich in den Wahnsinn treibt. Das bin ich von Pentax nicht gewohnt und ich finde das auch nicht besonders kundenfreundlich. Gerade auch im Hinblick auf den Preis des Zooms. Eine Streulichtblende aus dem Zubehörregal wurde deswegen gleich mitgeordert. Das Original soll bei Canon im Lager verstauben. Einmal ausgepackt macht das schlichte, schwarze Zoom eine recht anständige Figur. Beide Deckel OK, das Gehäuse auf dem üblichen EF Standard. Die Verarbeitung ist passabel aber nicht auf höchstem Niveau. Zoom und Fokussierring drehen satt und ohne Spiel. Am Tubus sitzen die beiden Schalter für die Aktivierung des Bildstabilisators, sowie des Autofokus.

Gespannt war ich nun auf die Abbildungsleistung. Die 7D erlaubt sich den Luxus, für bestimme Objektive Korrekturdaten gleich an Bord zu haben, bzw. diese mit Hilfe der im Lieferumfang enthaltenen Software, auf die Kamera zu spielen und so die Kombination aneinander anzugleichen. Das ging perfekt und schon gings los. Natürlich ist die Anfangsbrennweite von 15mm eine echte Verbesserung zum 18-55 oder dem 18-135. Wers nicht glaubt dem empfehle ich die Brennweitensimulationen von Tamron oder Sigma, zu finden auf der jeweiligen HP der Firmen. Da geht einiges mehr aufs Bild, was gerade in der Stadt, Landschafts- oder auch bei Indoorbildern ein klarer Vorteil ist. Jedoch vignettiert das 15-85 schon deutlich, d.h. die Randabdunkelung des Objektivs ist auch für Laien sehr gut sichtbar und nicht nur als messbarer Parameter darstellbar. Das gleiche trifft für die Verzeichnung zu. Mit zunehmender Brennweite bessert sich das aber. Der Ehrlichkeit halber muß aber erwähnt werden, das gerade Zoomobjektive diesbezüglich nie perfekt, sondern immer nur ein Kompromiss sein können

Sehr gut ist an meinem Exemplar die Schärfe. Schon ab der Anfangslichtstärke liefert mein Zoom knackige Bilder. Das macht Spass und gepusht wird das durch den schnellen AF. Auch der Stabi leistet gute Dienste und hilft dabei, auch Bilder jenseits der menschlichen Tremorgrenzen zu realisieren. Das Bokeh des Zooms geht voll in Ordnung. Der Schärfeverlauf gefällt mir gut.
Was mir während der ersten Touren mit dem EF-S gar nicht gefallen hat, war die Tatsache das der Tubus schwerkraftbedingt von selbst ausfährt. Das darf ein Low Budget Objektiv, dem Canon hätte ich das aber so nicht zugetraut.

Kurz und knapp

Positives:
+ Verarbeitung, Haptik
+ Anfangsbrennweite
+ stabilisiert
+ Abbildungsleistung
+ Leiser und schneller AF

Negatives:
- Vignettierung, Bildfehler
- Tubus fährt alleine aus
- Keine Streulichtblende
- gesalzener Einstandspreis

Mein Fazit: Das Canon EF-S 15-85 3.5-5.6 IS ist ein sehr vielseitiges Zoom und gut für die Reise zu gebrauchen. Es ist nicht zu groß und bildet gut ab. Wer öfter mit Korrekturen arbeitet sei das Zoom ans Herz gelegt. Gerade der interessante Weitwinkelbereich bedarf des Öfteren Nachbearbeitung. Ohne kleinlich werden zu wollen, verweigere ich dem Zoom trotzdem den 5 Stern. Der Preis, die fehlende Streulichtblende, Vignettierung und auch der ausfahrende Tubus ergeben einen Nervfaktor, der die Vergabe nicht zulässt.
1111 Kommentare| 326 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Oktober 2009
Ziel: Ersetze EF-S 18-55 IS durch Standardzoom mit größerem Brennweitenbereich.

Ausgangsituation: Auf Reisen lassen sich mit der "Gut & Günstig"-Kombination EF-S 18-55 IS und EF-S 55-250 IS an der EOS 1000D zwar gute Bilder machen, aber der Objektivwechsel bei Brennweite 55 ist mir einfach zu weit vorne. Insbesondere um auch bessere Porträtaufnahmen machen zu können, möchte ich mit einem neuen Standardzoom mindestens den Brennweitenbereich 18-85 abdecken. Zunächst habe ich Mega-Zoomobjektive getestet, aber die reichen mir von der Abbildungsqualität her nicht aus. Wie gut, dass Canon nun seine Objektivpalette um zwei neue Linsen erweitert hat, die mein Anforderungsprofil vom Papier her erfüllen. Nach zwei ausgiebigen Testtagen mit allen für mich relevanten Praxissituationen, habe ich mich nun für eines der beiden neuen Standardzooms entschieden. Hier die Gegenüberstellung mit dem subjektiven Ergebnis:

Verarbeitung: Vorteil 15-85
-> Wesentlich hochwertiger, kompakter, sorgfältiger verarbeitet, ganz klar eine Stufe über der "Plastikklasse", mit der ich aber auch keine Probleme habe, wenn sie so gute Ergebnisse liefert, wie meine "Gut & Günstig"-Kombi (s.o.).

Gewicht: Vorteil 18-135
-> Rund 120 gr. mehr Gewicht des 15-85 müssen erst einmal herumgeschleppt werden. Im Vergleich zum Kit 18-55 IS wiegt das 15-85 sogar satte 370 gr. mehr. Meine Kombi aus Kamera, Batteriegriff und Objektiv wiegt mit dem 15-85 nun 1430 gr., mit dem 18-135 1309 gr. und mit dem 18-55 hingegen nur 1057 gr. Eigentlich schnalle ich mir die Kamera immer ganz gerne an die Hand, aber das werde ich zukünftig wohl lassen...

Autofokus: Unentschieden
-> Zwar hat die teurere 15-85-Linse einen leisen USM-Motor, aber wirklich praxisrelevante Schnelligkeitsvorteile habe ich dadurch nicht festgestellt. Aufpassen muss man beim Fokussieren im WW bei 15 mm, wenn es Richtung "unendlich" geht (z.B. bei Landschaften). Hier wird jedes 3.-4. Bild komplett unscharf bzw. verwaschen, egal bei welcher Blende, egal bei welcher Auslösezeit, egal ob aus der Hand oder vom Stativ, egal ob mit oder ohne IS. Hier ist eine kurze Bildkontrolle nach dem "Schuss" angesagt, um sich nicht hinterher zu Hause zu ärgern. Bei allen anderen Brennweiten arbeitet der AF aber zuverlässig.

Abbildungsleistung: Vorteil 15-85
-> Wer es gerne technisch genau und vergleichbar mag, kann sich ergänzend bei photozone.de die empfehlenswerten (englischsprachigen) Objektivtests durchlesen. Aufnahmen vom gleichen Motiv zeigten mir, dass das 15-85 bei allen Brennweiten bereits mit offener Blende über die gesamte Bildfläche eine tolle Schärfe zeigt (sofern der AF sich bei 15 mm nicht verhaut), während das 18-135 bei Offenblende zum Rand hin immer verwaschener aussieht. Mit Blende 8 ist auch hier das Ergebnis über die gesamte Fläche gut. Aber hat man immer genug Licht für Blende 8?

Abbildungsfehler: Vorteil 18-135
-> Das 15-85 ist bei Offenblende zwar schön scharf, aber die Vignettierung (Randabdunkelung) ist wirklich sehr auffällig. Im Weitwinkel mehr als im Tele. Aber das lässt sich mit entsprechender Software gut korrigieren. Das 18-135 ist hier nicht ganz so schlimm. Tonnenförmige Verzeichnungen weisen beide Objektive im Weitwinkel auf, aber je nach Motiv ist das nicht besonders relevant. In der Regel fotografiere ich nicht frontal Backsteinmauern, Badezimmerkacheln o.ä. strukturierte Motive. Im Zweifel Motiv-Puffer zum Rand hin lassen, und Verzeichnungen später per Bildbearbeitung korrigieren. CAs fallen mir subjektiv nicht auf, da bin ich wohl nicht pingelig genug. Auch hierzu verweise ich auf photozone.de.

Brennweitenbereich: Vorteil 15-85
-> 3 mm mehr Weitwinkel sind für mich sehr wertvoll, da bei Städtereisen, Innenraumaufnahmen oder Landschaftspanoramen immer noch das entscheidende Stückchen "Mehr" aufs Bild passt. Insbesondere Landschaftsaufnahmen gewinnen bei 15 mm mehr räumliche Tiefe als bei 18 mm. Hätte ich nicht gedacht. Im Zoo hingegen sind die 135 mm des anderen Objektivs sehr hilfreich, da würde ich vom 15-85 wohl auf mein Telezoom wechseln. Aber da ich eben ein Teleobjektiv habe, sind mir die 3 mm mehr Weitwinkel doch wichtiger. Hätte ich das 55-250 nicht, würde ich den 18-135 Brennweitenbereich als besser einschätzen.

Makrotauglichkeit: Unentschieden
-> Zwar ist die Naheinstellgrenze unterschiedlich (35 cm beim 15-85, 45 cm beim 18-135), aber trotzdem ist der größte Abbildungs-Maßstab durch die unterschiedlichen längsten Telebrennweiten mit 0,21 derselbe. Makros lassen sich so durchaus machen und auf Reisen ist die Fähigkeit ausreichend, aber wenn es drauf ankommt, nehme ich doch lieber mein Sigma 70/2,8. Wer kein Makroobjektiv hat, sollte vielleicht über ergänzende Nahlinsen nachdenken, um die Möglichkeiten etwas zu verbessern.

Bokeh: Unentschieden
-> Nun, bei größter Blendenöffnung von 5,6 sind hier keine Wunderdinge zu erwarten, aber insgesamt gefallen mir die Tiefenunschärfen aber subjektiv bei beiden Objektiven ganz gut.

Preis: Vorteil 18-135
-> Natürlich absolut 300-350 € günstiger, aber auch vom Preis-/Leistungsverhältnis her ist die günstigere Linse vorne.

FAZIT: Beide Objektive sind absolut alltagstauglich und stellen gegenüber dem 18-55 IS eine Verbesserung der Möglichkeiten dar. Das 18-135 macht in diesem Brennweitenbereich zwar keine besseren Bilder und ist für Makros sogar etwas weniger geeignet, aber bietet doch entscheidend mehr Brennweite, um nicht ständig auf ein Teleobjektiv wechseln zu müssen. Das hochwertigere 15-85 zeigt hingegen eine bessere Abbildungsleistung und bietet vor allem 3mm mehr Weitwinkel. Aus diesen Gründen werde ich es auch behalten, selbst wenn ich zukünftig mehr Gewicht schleppen muss. Bei Motiven, die eine lange Brennweite notwendig machen (Tiere in freier Wildbahn, etc.) sind sowieso weder 85 noch 135 mm ausreichend, von daher werde ich nach wie vor Objektivwechsel zum 55-250 vornehmen müssen, wenn auch seltener. Je nach Priorität bei den Beurteilungskriterien und eigenem Objektivarsenal kann man sich durchaus auch anders entscheiden.
66 Kommentare| 301 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Bitte die Amazon-Bewertung mit Sternen nicht so ernst nehmen - jedes Objektiv hat seine Vor- und Nachteile, die man nicht in eine eindimensionale Bewertung gießen sollte...
Zunächst zu mir: seit über 20 Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflexkameras und -Objektiven - anfangs als Hobby, mittlerweile auch beruflich. Da ich einen technischen Hintergrund habe, fing ich vor einer ganzen Weile an, meine Objektive ausführlicher zu testen. Mittlerweile habe ich mir ein (gar nicht mehr so) kleines Testlabor eingerichtet, in dem ich (nachdem ich ein Objektiv eine Weile lang in der Praxis verwendet habe) 6 verschiedene Bildqualitätskriterien untersuche.

Das EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM ist eines von vielen Canon Standard Zoomobjektiven für APS-C Kameras. "Standard" bezieht sich hier natürlich auf den Brennweitenbereich und nicht auf die Verarbeitungs- und Bildqualität, die bei diesem Objektiv deutlich über dem Standard liegen. Aus hochwertigem und ansehnlichen Plastik gebaut und mit einem Objektivbajonett aus Metall ausgestattet, macht das Objektiv einen sehr soliden Eindruck. Der Ultraschallmotor sorgt für einen sehr schnellen und präzisen Autofokus, der mit einem beeindruckenden Bildstabilisator gepaart ist, der 4 Blendenstufen kompensieren kann.

Die Auflösung / Schärfe des EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM ist sehr gut und braucht sich auch vor einigen L-Objektiven nicht zu verstecken. Leider sind andere Bildqualitätsfaktoren nicht auf dem gleichen Niveau. Verzerrungen ("Verzeichnung") sind im weitwinkligen Bereich ein echtes Problem (bei längeren Brennweiten hingegen nicht) und auch die Farbfehler in scharfen Bildbereichen ("Farbquerfehler") treten ziemlich deutlich hervor. In unscharfen Bildbereichen treten hingegegen keine Farbsäume auf ("Farblängsfehler") und auch die wirklich kreisrunde Blendenform unterstützt die Schönheit der Unschärfe ("Bokeh"). Leider ist aber die Schärfeebene bei vielen Brennweiten gewölbt ("Bildfeldwölbung") und auch Randschatten ("Vignettierung") tritt - wenn auch in überschaubarem Maße - auf.

Insgesamt ist das EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM sicher ein high-end Objektiv, das seinen Preis aus gutem Grund hat. Das EF-S 17-55mm f/2.8 IS USM ist vielleicht eine interessante Alternative, da es eine bessere Offenblende und auch insgesamt eine bessere Bildqualität bietet. Aber natürlich ist dieses Objektiv deutlich schwerer und größer und verfügt nur über einen wesentlich geringeren Brennweitenbereich - was gerade für ein Universal-Zoom von großer Bedeutung sein dürfte. Ich habe das EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM bereits auf viele Reisen mitgenommen und es bisher nicht bereut...

Einen wesentlich ausführlicheren Testbericht habe ich zusammen mit allen Testaufnahmen, technischen Daten und Beispielbildern auf meiner Homepage LensTests_de veröffentlicht.
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am 2. Oktober 2010
Nachdem ich ein halbes Jahr lang mit dem Kitobjektiv an meiner 500D fotografiert hatte und dann festgestellt habe, dass ich damit schön langsam an meine Grenzen stoße, habe ich mich auf die Suche nach einem Ersatz gemacht. Konkret hatten mich der kurze Brennweitenbereich, der laute und langsame Autofokus, die mangelnde optische Qualität und die minderwertige Verarbeitung des Kitobjektivs gestört. Ursprünglich hatte ich mir eine Preisgrenze von unter 400 Euro gesetzt, sodass eigentlich nur das EF-S 17-85mm IS USM und das EF-S 18-135mm IS zur Auswahl standen. Da der USM für das erste und die längere Brennweite für das zweite Objektiv sprachen, stand es praktisch unentschieden und ich musste mich für eines der beiden entscheiden. Nachdem ich jedoch auf "the-digital-picture.com" die "Lens Comparison Tools" bemüht hatte, stellte ich fest, dass keine der beiden Linsen das Kitobjektiv maßgeblich an optischer Qualität übertraf und entschied ich mich aufgrund diverser Reviews und Rezensionen für das wesentlich teurere EF-S 15-85mm IS USM Objektiv. Und das habe ich bis jetzt, nachdem sich das gute Stück über zwei Monate in meinem Besitz befindet, nicht bereut:

BRENNWEITE:
Der Brennweitenbereich von 15-85mm reicht für meine Bedürfnisse als "fast-immer-drauf" Objektiv vollkommen. Auf dem Papier schienen 3mm mehr oder weniger im Weitwinkelbereich nicht wirklich viel auszumachen, aber ich habe schnell bemerkt, dass man doch etwas mehr auf das Bild bekommt, was vor allem bei Innenraumfotos und Landschaftsbildern von Vorteil ist. Im Telebereich sind auch die zusätzlichen 30mm durchaus von Nutzen, aber natürlich auch ein wenig zu kurz. Wer weiter zoomen möchte und bereit ist auf die höhere optische Qualität, die bessere Verarbeitung und einen schnelleren Autofokus zu verzichten, sollte eher zum EF-S 18-135mm IS oder gar EF-S 18-200mm IS greifen. Ansonsten lohnt es sich natürlich immer ein Teleobjektiv zu kaufen (EF 70-300 IS USM oder eines der 70-200mm Objektive aus der L Reihe).

OPTISCHE QUALITÄT:
Wie bereits erwähnt ist die optische Qualität für ein nicht L Objektiv ungewöhnlich hoch. Das ganze hat jedoch auch seinen entsprechenden Preis. Nicht ganz so ambitionierte Hobbyfotografen, sollten vielleicht zu einer preiswerteren Optik greifen. Natürlich hat das Objektiv auch die üblichen optischen Schwächen, wie Verzeichnungen, Randabdunklung und Chromatischen Aberrationen (alles hauptsächlich im Weitwinkelbereich). Diese fallen jedoch weitaus geringer aus als bei den oben genannten Objektiven und lassen sich - vorrausgesetzt man fotografiert in RAW - mit Digital Photo Professional oder Photoshop leicht herrausrechnen. Die Schärfe ist über den gesamten Bildbereich sehr hoch und wird nur noch von Canons L Objektiven übertroffen.

AUTOFOKUS:
Der USM ist schnell, präzise und nahezu lautlos. Bisher hat er nur selten daneben gelegen und das ausschließlich im Servo Modus bei sich schnell bewegenden Objekten. Ich persönlich werde mir kein Objektiv ohne Ring-USM mehr kaufen.

BILDSTABILISATOR:
Der IS verrichtet seinen Dienst relativ pflichtgemäß. Mir gelingen nur um 3 Belichtungstufen längere Verschlusszeiten, aber das kann auch an meiner unruhigen Hand liegen. Dennoch ist der Bildstabilisator bei statischen Objekten extrem nützlich und ich glaube die wenigsten Fotografen wollten darauf verzichten.

VERARBEITUNG:
Das Objektiv ist solide verarbeitet und stellt keinen Vergleich zum klapprigen Kitobjektiv dar. Zoom-Creeping konnte ich nach zweimonatiger Nutzung bisher noch nicht feststellen. Zoom- und Fokusring sind beide angenehm zu bedienen und sind weder zu leicht- noch zu schwergängig. Das Gewicht und die Größe sind natürlich nicht mit dem Kitobjektiv zu vergleichen, aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich daran, dass man etwa das doppelte Gewicht zu tragen hat (bezogen auf die 500D mit dem EF-S 18-55mm IS).

STREULICHTBLENDE:
Es empfiehlt sich natürlich auch eine Streulichtblende mitzukaufen, da Canon - wie üblich - keine mitliefert. Ich habe die von Delamax genommen und bin damit sehr zufrieden, denn die Original Canon Blende für den doppelten Preis zu kaufen, kam für mich nicht in Frage.

FAZIT:
Alles in Allem lässt sich sagen, dass diese Linse fast schon einen roten Ring verdient hätte und dass man für diesen Preis keine bessere "immer-drauf" Optik findet. Wer jedoch auf ein paar der oben genannten Qualitätsmerkmale verzichten kann, sollte dies tun und bei einem preiswerterem Produkt zuschlagen. Wer eine lichtstarkes Objektiv sucht, sollte sich eher das etwas teurere EF-S 17-55mm f2.8 IS USM kaufen, muss aber in diesem Fall mit einem geringeren Brennweitenbereich zurecht kommen. Ansonsten kann ich dieses Objektiv jedem ambitionieren Hobbyfotografen absolut empfehlen.
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am 28. Februar 2010
Ein gutes Zoom von 15 bis 85 mm (24 bis 136 mm KB-Äquivalent), das war früher überhaupt nicht denkbar. Die Möglichkeiten gegenüber dem Standardobjektiv (18-55 mm entsprechend 29 bis 88 mm KB-Äquivalent) sind deutlich erweitert. Oft wird der Unterschied von 3 mm beim Weitwinkelbereich unterschätzt, aber 18 mm sind 20 % mehr als 15 mm, das ist relativ viel. Im Weitwinkelbereich gelingen interessante Aufnahmen mit nahem Vordergrund und scharfem Hintergrund. Der verlängerte Telebereich ist auch recht schön, aber nicht so deutlich merkbar.
Den Ring-Ultraschallmotor schätze ich sehr, ich kenne das Prinzip schon aus analogen Zeiten. Ein Eingriff bei der Fokussierung ist jederzeit möglich und man muss nie Angst um den Antrieb des Autofokus haben, auch nicht, wenn man mal versehentlich an der Fokussierung dreht. Das ist meiner Meinung nach der beste Antrieb überhaupt. (Mein altes Objektiv mit USM hat extreme Belastungen überstanden.)
Die Bildstabilisierung funktioniert gut und sehr leise (im Vergleich zu anderen Canon-Objektiven). Sie ist kaum hörbar.
Die Bildqualität ist sehr gut. Auch bei direktem Gegenlicht traten sehr wenig Reflexionen auf. Bei starkem Kontrast und hoher Vergrößerung der Bilder sind, besonders zum Rand hin, Farbsäume zu sehen. Im Normalfall stören sie nicht.
Lediglich die Abschattung in den Bildecken stört manchmal, sie erscheint mir aber nicht so extrem wie es manche Rezensenten sehen. Korrektur per Software, falls es doch mal stört, warum die Kamera das nicht immer ausreichend macht, ist mir unklar.
Das Objektiv ist etwas groß und schwer, das geht aber kaum anders.
Nach weiterem Einsatz: Die Qualität und die gesamten optischen Eigenschaften fand ich nun auch beim Einsatz im Urlaub sehr gut. Einzig der Zoomring etwas zu leichtgängig, bei stark geneigtem Objektiv verstellt sich die Brennweite durch das Gewicht, man muss den Ring festhalten.
Update 2013: Eine Reparatur war inzwischen nötig, die Fokussierung war defekt. Das Objektiv ist immer noch meinen Lieblingslinse.
Update 2014: Ich habe jetzt 4 Bilder einer Brücke eingestellt. Zwei sind mit dem Kit-Objektiv (18 mm - 55 mm), die zwei anderen mit diesem Objektiv (15 mm - 85 mm) gemacht worden. Die Bilder sind in der Höhe beschnitten und auch sonst stark bearbeitet, sie sagen also nicht viel über die Abbildungsqualität, sondern demonstrieren nur anschaulich wie sich der Bildwinkel in Weitwinkel- und Telestellung ändert.
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am 15. August 2011
In den mehr als 30 Jahren, in denen ich nun schon fotografiere, haben sich Anforderungen und Erwartungen natürlich stark verschoben. Als ich mit einer Canon 300D in die digitale Welt umgestiegen bin, habe ich mir das 17-85 zugelegt, das aber optisch gesehen - na ja, sagen wir's höflich - äußerst problematisch war. Mittlerweile ist aus der 300D eine 40D geworden und ich fotografiere hauptsächlich mit dem 24-105L und dem 10-22. Beide optisch 1A! Einziges "Problem": die Grenze der beiden Objektive liegt (bei einer "Crop"-Kamera) genau in einem Brennweitenbereich, der oft verwendet wird, häufiger Objektivwechsel angesagt. Als nun das 17-85 mit einem bekannten Defekt (Kabelbruch) ausgefallen ist, habe ich mich nach vielen Überlegungen für das 15-85 entschieden.

Was soll ich sagen? Nahezu L-Standard!

Sicher erkennt man im Detail bzw. bei problematischer Beleuchtung noch Unterschiede zum 24-105L, aber diese muß man schon mit der (Bildschirm-) Lupe suchen! (Vergleich des gleichen Motivs über JPEG direkt aus der Kamera. Bei Verwendung von RAW-Format und Entwicklung mit DxO, Lightroom, PS, o.ä. sind Objektivkorrekturen ohnehin kein Thema mehr.)
Auch die Verzeichnung ist nicht so extrem, wie oft dargestellt (wer fotografiert schon regelmäßig Bücherregale oder Ziegelmauern...) und überhaupt kein Vergleich zum 17-85!
Ich verwende das Objektiv mittlerweile gerne für Innenaufnahmen wie Museen oder Kirchen und für die wirchliche Minimalausrüstung beim Sonntagsspaziergang.

Ich bin mir sicher, ambitionierte Hobbyfotografen werden mit diesem Objektiv voll auf ihre Rechnung kommen.

Oder anders ausgedrückt: die ganzen (gerechtfertigten und ungerechtfertigten) Kritiken zu diesem Objektiv sind Jammern auf höchstem Niveau!
0Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. April 2010
Das Objektiv kaufte ich zur EOS 550D anstelle des Kit-Objektivs, wegen des größeren Brennweitenbereichs und der zu erwartenden besseren Abbildungsgüte. Ich bin nicht enttäuscht worden. Nach allen ersten Tests und Erfahrungen ist das hier eine Linse, die dem Namen gerecht wird und ihren Preis auch wert ist. Kein Superzoom, also auch nicht allzu viele Kompromisse beinhaltend, und gut korrigiert in allen Bereichen. Dazu ein Weitwinkel, das in den allermeisten Fällen ausreicht (echte Weitwinkelperspektive schon sichtbar werden läßt). Die Fokussierung ist leise, schnell und präzise, der Bildstabilisator scheint einwandfrei zu funktionieren. Die Vignettierung im Weitwinkelbereich ist ausgeprägt, wie schon öfter erwähnt wurde. Hierzu eine Empfehlung: die Vignettierungskorrektur der Kamera bei RAW-Fotos abschalten und die Vignettierung anschließend mit der Canon-Software korrigieren. Das funktioniert sehr gut und besser als die Kamera-interne Korrektur (bei der EOS 550D). Und sonst noch? - Das Objektiv muß man aufgrund des Zoombereiches kaum jemals wechseln und es macht Freude, damit zu arbeiten.
11 Kommentar| 39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Dezember 2011
Ich bin trotz des hohen Preises und der vielleicht nicht auf den ersten Blick ersichtlich guten Eigenschaften
nach und nach immer mehr davon überzeugt gewesen, das ich dieses Objektiv haben möchte.
Und ich wurde von diesem auch nicht enttäuscht. Es macht um einiges besserer Fotos als z.B. ein 18-55mm IS II,
was so natürlich bei dem Preis auch sein muss.

Es eignet sich erstaunlich gut für Kameras, die eine Videofunktion haben. Der Stabilisator Arbeit bei diesem
Objektiv so gut das es eine reinste Freude ist. Aber genauso ist dieser bei Fotos nicht mehr missen zu wollen.
Ich kann Fotos mit einer 1/20 Minute Belichtungszeit immer noch sehr scharf Fotografieren, das hat mich ehrlich gesagt
wirklich sehr erstaunt.

Zum Tubus meinen ja einige, dass dieser sich von allein ausfährt, wenn man die Kamera mal hängen lässt, dies kann ich aber
seit dem ich es habe (ca. 1,5 Monate) nicht in einem Fall bestätigen. Er ist sehr fest und lässt sich dennoch leicht
mit dem Handrad am Objektiv bewegen. Dazu kann ich auch gleich sagen das sich hier Videofilmer freuen werden, da sich dieser
auch sehr gleichmäßig ohne Rucken und Zucken ausfahren und zurückfahren lässt.

Fazit:

+ Bildqualität überzeugt sehr (an Eos 600D)
+ Stabilisator ist wirklich gut
+ Brennweite lässt sich gleichmäßig gut verstellen (ohne hängen zu bleiben)
+ USM arbeitet sehr schnell und leise

+- Anzeige für Weitenscharfstellung ist ungünstig platziert (Blitz ist im Weg)
+- Es ist etwas schwer (stört aber nicht jeden)
+- hoher Preis der aber in Ordnung geht

- keine Gegenlichtblende dabei
- Trotz des hohen Preisen nur ein "Made in Taiwan"

Trotz der Nachteile will ich diesem Objektiv 5 Sterne geben, da die Vorteile alle Nachteile
in den schatten stellen.
Ich bin wirklich sehr froh das ich es habe und würde es gerne Weiterempfehlen!
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