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81 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Top Bildqualität aber auch Schwächen, 24. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Canon HV20 HD-Camcorder (miniDV, 10-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator, HDV 1080i) (Elektronik)
Ich nutze die HV 20 seit ca. 4 Monaten und konnte mir ein gutes Bild über deren Stärken und Schwächen machen. Im Spitzenbereich der Consumer-Camcorder ist die Bildqualität der HV20 ungeschlagen. Hinzu kommt ein sehr guter optischer Bildstabilisator. Weitere Pluspunkte des Camcorders sind die Möglichkeit einen Kopfhörer anzuschließen und den Ton (wenn auch eingeschränkt) manuell auszusteuern. Dies erleichtert den Einsatz eines externen Mikrofons. Als klaren Pluspunkt sehe ich weiterhin das Medium MiniDV, da es sehr flexibel, zuverlässig und günstig ist. Die Leistungsfähigkeit vergleichbarer Camcorder mit Festplatte und AVCHD-Format ist noch nicht ausgereift genug. Gleiches gilt für die ersten Camcorder mit Flashspeicher. Auf die unzähligen Nachteile von DVD-Camcordern möchte ich hier nicht näher eingehen. Ein weiterer kleinerer Positivpunkt der HV20 ist die Möglichkeit Gain manuell zu beeinflussen, auch wenn das von Canon nicht offiziell Gain genannt wird. Leider ist auch die HV20 kein perfekter Camcorder. Ihre Schwächen umfassen eine schlechte Qualität des Gehäuses, einen geringen Weitwinkel und ein kaum zu gebrauchendes internes Mikrofon. Das Soundproblem ist sicherlich das größte Problem der Kamera. Solange der Camcorder neu ist, hat man höchstens mit leisen Bandgeräuschen und der dämlich Positionierung des Mikros (besonders Wind empfindlich, da nach oben gerichtet) zu kämpfen. Bei häufigem Einsatz, insbesondere bei Verwendung eines (150g schweren) Weitwinkelkonverters, fängt der Deckel des MiniDV-Laufwerks, welcher gleichzeitig als Griff für die Finger fungiert, leise an zu quietschen. Dieses leise Quietschen stellt sich bei der Nachbearbeitung als lautes Knacken heraus und wirkt sehr störend. Der geringe Weitwinkel der Kamera lässt sich leicht durch einen Weitwinkelkonverter ausgleichen. Beim Einsatz eines Weitwinkelkonverters wird jedoch eine entsprechende Gegenlichblende nötig, da man sonst zu viele Sonnenreflektionen im Bild hat (schon bei 90 Grad zur Sonne). Geeignete Gegenlichblenden sind relativ schwierig zu finden - ich habe mir eine passende Tulpe (eigentlich eine Foto-Gegenlichblende) so zurecht gefeilt, dass ich ohne zu zoomen das volle Bild nutzen kann. Klappt gut. Mit Gummigegenlichtblenden habe ich schlechte Erfahrungen gemacht - kaum Schutz vor Streulicht und deutliche Ränder in den Bildecken. Das Handling der Kamera finde ich nicht so schlecht wie vielfach behauptet. Natürlich hätte ich mich sehr über einen Fokusring gefreut, der ist aber bei Consumer-Camcordern kein Standard (abgesehen von der deutlich teureren JVC GZ HD7, die allerdings kein gutes Bild und Formatprobleme hat). Der fehlende LANC-Anschluß könnte für Unterwasserfilmer und Kran-Filmer ein echtes Problem bedeuten. Für alle Anderen ist die mitgelieferte Fernbedienug eine sehr praktische Alternative. Fazit: + beste Bildqualität der Camcorder-Klasse + sehr wirksamer Bildstabilisator + MiniDV als Medium + manuelle Gain Beeinflussung + Kopfhöreranschluß - schlechte Qualität der Audioaufzeichnung mit internem Mikro - schlechte Verarbeitung des Gehäuses - relativ wenig Weitwinkel - kein LANC Insgesamt ist die CANON HV 20 im Vergleich zu allen anderen Camcordern ihrer Klasse sehr zu empfehlen und besetzt zurecht den Spitzenplatz in vielen Consumer-Camcorder-Rankings der Fachzeitschriften. Wer das Audio nutzen will, sollte sich unbedingt ein externes Mikro (empfehlenswert: Rode Stereo Videomic - ca. 200 Euro) zulegen. Wer gerne Panoramaaufnahem oder Aufnahmen in engen Räumen machen möchte, sollte einen Weitwinkelkonverter (ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Raynox 6600 Pro gemacht - ca. 100 Euro) und eine Gegenlichtblende einplanen. Standardzubehör für alle hochwertigen Kameras ist natürlich ein UV-Filter (ca. 20-40 Euro) als Schutz für das Objektiv.
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68 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
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Man könnte stundenlang schwärmen, wäre da nicht..., 23. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Canon HV20 HD-Camcorder (miniDV, 10-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator, HDV 1080i) (Elektronik)
Ich möchte zuerst kurz auf die Bildqualität eingehen: Absolute Spitzenklasse! In allen Situationen meinen bisherigen 3 Canon- und zuletzt einem Sony DCR-PC109E Camcorder überlegen. Der Wechsel zu diesem HD Camcorder ist fast zwingend, wenn man die Aufnahmen sieht und mit "früher" vergleicht. Auch wenn man noch einen Röhrenfernseher hat: Der Unterschied ist auch da schon spürbar. Was dieses Modell so besonders macht: Ich kann meine ganzen alten MiniDV Bänder weiter abspielen und ansehen. Gut 10 Jahre archivierte Familiengeschichte und Urlaube muss ich nicht zeitaufwändig in ein anderes Format umwandeln. Speicherkarten und DVDs sind aus meiner Erfahrung nicht ideal um Aufnahmen zu archivieren. Aber selbst meine 20Jahre alten Aufzeichnungen auf Hi8 (mit einem anderen Camcorder) und eben MiniDV (mit dieser HV-20) kann ich heute noch ohne Qualitätsverlust ansehen. Daher ist für mich die Bandaufzeichnung einer der wichtigsten Punkte gewesen um die HV-20 zu kaufen. Die Videobearbeitung am PC mit Studio11 ist, im Gegensatz zu AVCHD, problemlos und schnell. Dann die Möglichkeit ein zusätzliches Mikrofon anzuschließen: Der Gelegenheitsfilmer auf dem Geburtstag der Oma wird das sicher übersehen, aber wenn es nur ein wenig professioneller wird und man 2 Personen beim Gespräch aufnimmt ist ein externes Mikrofon Pflicht. Bei den meisten Konkurrenzprodukten hat man einfach darauf verzichtet. Hier zum Glück nicht! Aber... Nun möchte ich die Nachteile herausheben, die diese Freude in meiner Sicht etwas dämpfen: Die Kamera liegt mir sehr ungünstig in der Hand. Halte ich sie mit der rechten Hand so, dass ich mit dem Daumen den Auslöser betätigen kann, liegen meine Fingerspitzen so weit über dem Kassettengehäuse, dass ich an den winzigen Zoom-Hebel nur mit Verrenkungen heran komme. Selbst dort muss man noch aufpassen, weil der Foto-Knopf für Standbilder günstiger liegt und man durch ertasten beim Filmen dadurch in die Irre geführt wird. Das Menü bietet zwar tolle und wichtige Motivprogramme z.B. für Aufnahmen bei Nacht oder auch ein Feuerwerk, aber dort kommt man nur durch viel Fummelei hin. Der kleine Stick, um im Menü rum zu suchen liegt so dicht neben dem Auslöseknopf, dass es mir schon mehrmals passiert ist dass ich erst darauf gedrückt hatte statt zu filmen. Eigentlich ist die vorgesehene manuelle Focus-Anpassung ein Pluspunkt. Aber viel umständlicher hätte man sie kaum noch gestalten können. Die eingebaute LED hat ein merkwürdiges Farbspektrum, dass an den Rändern gelblich wird. Da es nur eine einzige winzige LED ist und diese noch versetzt angebracht ist, ist immer ein "schiefer Schatten" bei Aufnahmen mit dieser LED zu sehen. Mir persönlich liegt also die Handhabung und Bedienung absolut nicht und ich warte schon auf ein Nachfolgemodell, dass z.B. das bekannte "Drehrad" der Canon Foto-Kameras hat. Der Empfangsbereich der Fernbedienung ist nur sehr klein, verglichen mit allen anderen Kameras die ich zuvor hatte. Schließe ich die Kamera zum abspielen an den AV Eingang meines Fernsehers an ist das etwas kompliziert mit der Fernbedienung von weitem genau den richtigen Winkel zu treffen. Stehe ich bei Stativ-Aufnahmen hinter der Kamera kann ich die Fernbedienung gar nicht benutzen. Die Bildqualität, und das ist es, über das man letztendlich die Kamera definiert, ist aber absolut perfekt! Der Bildstabilisator vollbringt fast schon Wunder. Ja, diese Kamera kann ich empfehlen. Die Aufnahmen werden sehr gut. Viele Details kann man verbessern. Da war die Sony PC109 in der Bedienung, Größe und Bauart geradezu perfekt. Aber Canon hat es mit dieser HV-20 geschafft mich von der Konkurrenz wieder zurück zu holen.
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90 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
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Super-Gerät für 16:9-Filmer, 17. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Canon HV20 HD-Camcorder (miniDV, 10-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator, HDV 1080i) (Elektronik)
Meine bisherigen Video-Erfahrungen 1985 habe ich meinen ersten Camcorder gekauft, um das Heranwachsen meiner in diesem Jahr geborenen Tochter festhalten zu können. Noch heute erfreuen wir uns alle (natürlich einschließlich der Kinder) sehr an diesen Aufnahmen. Etwa alle 7 Jahre habe ich mir dann einen neuen Camcorder gekauft, jeweils ein neues weiterentwickeltes System: Video8, Hi8, DV und jetzt HDV. Sobald es zu bezahlbaren Konditionen möglich war habe ich mich auch mit Videonachbearbeitung am PC beschäftigt. Was spricht zum jetzigen Zeitpunkt für ein neues Camcorder-System? Der neue Camcorder gehört bei mir zu den Folgekosten nach Anschaffung eines großen LCD-Fernsehgerätes. Besitzt man ein solches Fernsehgerät, möchte man ab sofort auch in 16:9 filmen können, damit der Bildschirm komplett ausgefüllt wird ohne daß das Material künstlich in die Breite gedehnt werden muß. Zwar konnte ich meine 7 Jahre alte DV-Kamera auch schon auf 16:9 umstellen, das ging aber doch auf Kosten der Auflösung, selbst neuere Geräte sind von Optik und Chip selten auf das Breitbildformat optimiert. Selbst wer zur Zeit noch keinen Großbild-Breitwand-Fernseher besitzt und sich einen Camcorder anschaffen möchte, ist mit einem HDV-System gut beraten, da er auch im konventionellen DV-Modus auch 4:3 aufnehmen kann, aber schon ein zukunftssicheres System hat. Was spricht für das HDV System mit Aufnahme auf Kassette? Aus meiner Sicht völlig zu Unrecht besteht ein gewisser Trend zur Kassetten-losen Kamera. Dabei überwiegen zur Zeit die Vorteile der Kassette. Es handelt sich um eine ausgereifte Technik, selbst professionelle Datensicherung von großen Datenmengen läuft häufig über Bandlaufwerke. Die Langzeit-Stabilität ist unübertroffen bei geringem Platzbedarf. Die Kosten sind gering. Ich habe erst kürzlich noch analoge Video-8-Bänder digitalisiert, die vor 22 Jahren aufgenommen wurden und festgestellt, daß sie praktisch nichts von ihrer Qualität eingebüßt haben. Ein besonderer Vorteil ist ebenfalls, daß ein fertig bearbeitetes Filmprojekt auf eine solche Kassette zur Langzeit-Archivierung zurückgespielt werden kann. Das hat sich bei meiner älteren DV-Kamera sehr bewährt, da erst während ihrer Nutzung DVD-Laufwerke bezahlbar wurde und die entsprechenden Authoring- und Encodierungs-Programme richtig gut wurden. So kann ich erst seit einiger Zeit aus dem DV-Material eine richtig gute DVD herstellen. Eine ähnliche Entwicklung ist bei den HD-Laufwerken (z. B. BlueRay) und Authoring-Programmen zu erwarten. Der MPEG-2 Codec von HDV-Kameras wird von aktuellen Schnittprogrammen gut beherrscht, das kann man von den neueren AVCHD-Kameras noch nicht sagen, bei einigen ergibt sich schon ein Problem damit, die Daten überhaupt auf den PC zu bekommen. Schließlich ist auch noch ein Vorteil, daß die Kamera voll kompatibel zum DV-System ist, es lassen sich Filme nicht nur in HDV sondern auch im DV-System aufnehmen sowie die älteren Bänder abspielen. Wie sind meine ersten Erfahrungen mit der Kamera? Als alter Camcorder-Hase bin ich mit der Bedienung eigentlich sofort zurecht gekommen. Autofokus und (optischer !) Bildstabilisator sind besser als bei meinen alten Kameras. Die manuelle Scharfstellung ist tatsächlich nicht gut gelöst, aber bei der guten Qualität der modernen Autofokus-Systeme stelle ich eigentlich schon lange nicht mehr manuell ein. Das Kunststoff-Gehäuse stört mich nicht wirklich, auch mein erster über 20 Jahre alte Camcorder war überwiegend aus Kunststoff und er funktioniert immer noch. Trotz der geringen Größe der Kamera sind alle notwendigen Anschlüsse vorhanden, leider handelt der HDMI-Ausgang mit meinem Fernsehgerät nicht die 1800i Auflösung aus, so daß ich den Umweg über eine BR-DVD und die Playstation 3 gehen muß. Aber auch früher schon habe ich die Camcorder selten direkt an das Fernsehgerät angeschlossen. Das aktuelle MAGIX-Schnittprogramm erkennt die Kamera sofort und nimmt über den Firewire-Anschluß das HDV-Material verlustfrei auf (unter Vista aber nur ohne Video-Vorschau möglich!). Allerdings fühlt man sich unvermittelt beim Arbeiten mit dem Videomaterial in die Zeit eines Pentiums I oder II zurückversetzt, Szenenübergänge werden schon nicht mehr ohne Ruckeln abgespielt. Das Rendern eines Films dauert wieder ein Mehrfaches der Spielzeit. Das Ergebnis ist aber über jeden Zweifel erhaben: sehr gute Schärfe, schöne Farben und Kontraste. Nicht umsonst ist die Canon vielfacher Testsieger in ihrer Klasse geworden. Laufwerkgeräusche sind in leisen Passagen zu hören, aber nicht mehr als bei allen meinen früheren Kameras auch, eher weniger. Besonders teure Digital-DV-Bänder sind nach meiner bisherigen Erfahrung nicht nötig, das 'normale' Band tut es auch. Erstmalig habe ich ein Video-Gerät, mit dem man auch normale Fotos (3 Mbit-Chip) in wirklich ausreichender Qualität auf eine Speicherkarte aufnehmen kann. Insgesamt hat dieser Camcorder meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen, so daß ich das Gerät ohne Einschränkungen weiter empfehlen würde. Notwendiges Zubehör: DV-Kassette liegt nicht bei. Ersatz-Akku ist immer nötig (der über Amazon angebotene Hähnel-Akku ist okay, sitzt aber etwas lockerer als der Origina-Akku), separates Ladegerät eigentlich nicht, wenn man nicht Profi ist. HDMI-Kabel fehlt wie bei anderen Geräten auch und ist nötig, wenn man das Gerät direkt mit einem HDMI-fähigen Fernseher verbinden möchte. Für Foto-Aufnahmen benötigt man eine Speicherkarte im Format Mini-SD.
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