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5.0 von 5 Sternen
Die Erfolgsgeschichte und ein erster Eindruck, 12. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 450D SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, LifeView) Gehäuse (Elektronik)
Am 20. August 2003 überraschte Canon die Welt mit der EOS 300D, der ersten, auch für Amateure erschwinglichen, digitalen Spiegelreflexkamera. Damals wahrlich eine Revolution, nicht umsonst trug diese 6 Megapixel Kamera außerhalb von Europa die Bezeichnung "Digital Rebel". Das Nachfolgemodell aus dem Jahr 2005, die EOS 350D, erhielt im Wesentlichen einen 8 Megapixel Sensor, einen neuen, schnelleren Bildprozessor, den DIGIC II und einen Designwandel in Richtung klein und schwarz. Mit der EOS 400D kam nicht nur das Update auf 10 Megapixel, sondern auch endlich ein größerer, brauchbarer TFT und eine automatische Sensorreinigung. Die wahre "Revolution" der EOS 400D war für mich jedoch der erheblich verbesserte Autofokus, der nun auf die Technik der semiprofessionellen EOS 30D aufsetzte.
Ich fotografiere seit 1997 digital (u.a. Canon PowerShot G2) und hatte von der oben genannten Serie die EOS 350D und die EOS 400D im Einsatz und habe mit diesen Kameras tausende von Fotos gemacht, bevor ich auf die EOS 40D umgestiegen bin. Die EOS 450D werde ich vorwiegend als Backup-Kamera nutzen.
Die Canon EOS 450D erhielt das erwartete 2 Megapixel-Upgrade, wie all ihre Vorgänger und bringt es nun insgesamt auf 12 Megapixel, wobei die Größe und das Format des CMOS-Sensors (22,2*14,8 mm) wie erwartet beibehalten wurde. Die EOS 450D erhielt darüber hinaus Canons neuesten Bildprozessor, den DIGIC III mit mehr Performance, ein drei Zoll Display mit Livebild-Funktion, ein verbessertes 9-Punkt Autofokussystem, eine Spotmessung und zahlreiche Detailverbesserungen.
Etwas geärgert habe ich mich über Canons Schwenk weg vom CompactFlash (CF), hin zu SD und SDHC, denn nun sind meine Speicherkarten zwischen der EOS 40D und der EOS 450D nicht mehr austauschbar. Wozu soll das gut sein? Auch der LP-E5 Akku ist eine Neuentwicklung, der nun mit mehr Kapazität aufwarten kann. Zusammendfassend kann man sagen "solide Technik und mehr von allem", der große Aha-Effekt blieb für mich jedoch aus. Neueinsteiger können hier mal wieder bedenkenlos zugreifen, denn die aktuellen Modelle vom Marktführer Canon sind stets State-of-the-Art. Doch nun zu meinen ersten Eindrücken ...
Die Haptik der EOS 450D macht insgesamt einen sehr guten Eindruck. Ich habe das Gefühl, dass sie sich etwas besser halten lässt, als ihre Vorgänger. Die Anordung und Anzahl der Knöpfe ist sehr gut gewählt, wobei ich in der Praxis stets das komfortable Wahlrad meiner EOS 40D vermisse. Na ja, vielleicht wird das bei der EOS 500D eingeführt. Der Live-View eignet sich gut für das Fotografieren von statischen Objekten. Wobei ich bei Spiegelreflexkameras persönlich den Blick durch den Sucher bevorzuge, der bei der EOS 450D zum Glück ebenfalls merklich verbessert wurde und sich nun fast auf dem Niveau der semiprofessionellen Canons befindet. Die Autofokus-Genauigkeit ist tadellos, wobei ich jetzt auf Anhieb keine Verbesserungen zur EOS 400D feststellen kann, da müsste man wahrscheinlich mal intensiver testen. Die Serienbildgeschwindigkeit wurde bei der EOS 450D offenbar auch erhöht, aber das ist für mich persönlich nicht relevant.
Als ein großes Plus empfinde ich, dass die aktuelle ISO-Einstellung bei der EOS 450D im Sucher sichtbar ist. Denn mir ist es hin und wieder passiert, dass ich von den hohen ISOs versehentlich nicht wieder zurückgestellt habe und dadurch zahlreiche Bilder unnötig verrauscht waren. Von der Bildqualität her kann ich auf Anhieb keine erheblichen Verbesserungen im Vergleich zur EOS 400D ausmachen, die ja auch bereits exzellente Ergebnisse lieferte. Für den anspruchsvollen Normalfotografierer dürften die Unterschiede zwischen 10 und 12 Megapixeln in der Praxis nicht sonderlich bedeutsam sein. Es sei denn man ist ein sogenannter "Pixelpeeper". ;-)
Meine Meinung: Wieder mal 5 Sterne --> Die Canon EOS 450D ist eine gelungene Evolution der EOS 400D, die sich an die von den Mitbewerbern angebotenen Features angepasst hat. Neueinsteiger können diese Kamera bedenkenlos kaufen, sowohl dSLR-Neulinge als auch ambitionierte Amateure werden sich mit der Bedienung sehr schnell zurecht finden. Wer die Leistung einer Kamera dieser Klasse wirklich ausschöpfen will, der landet freilich schnell bei der Herstellung von Raw-Bildern, die anschließend auf dem PC per Software (Bibble, LightRoom, etc.) digital entwickelt werden müssen.
Für den Kauf einer Canon dSLR spricht übrigens auch das gute, umfangreiche und preislich attraktive Objektivprogramm des digitalen Marktführers. Ich möchte sie hierbei insbesondere auf die mit dem Kürzel "USM" bezeichneten Canon-Objektive aufmerksam machen. Diese Linsen fokussieren blitzschnell und annähernd geräuschlos. Ein (rotes) "L" für Luxus kennzeichnet Canons High-End-Objektive.
Und noch eine Anmerkung zum guten Schluss: Das Objektiv des EOS 450D Kits wird nun mit einem IS (Image Stabilizer = optischer Verwacklungsschutz im Objektiv) angeboten, was ich für eine sehr gute Idee halte. Denn insbesondere viele Anfänger kämpfen, ohne es zu wissen, mit unscharfen Bildern, die durch Verwackelungen in Folge von zu langen Belichtungszeiten ausgelöst werden. Da ich bereits eine Objektivpalette von Canon besitze, habe ich das IS-Kit-Objektiv jedoch nicht testen können. In Fachkreisen wird üblicherweise über (Canon) Kit-Linsen geschimpft, in der fotografischen Praxis liefern diese Objektive jedoch sehr gute Ergebnisse. Insbesondere, wenn man das Preisleistungsverhältnis betrachtet. Insofern sind die Canon Kit-Objektive ideal zum soliden Einstieg und zur Orientierung - bevor es richtig teuer wird.
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Gelungener Einstieg in die DSLR-Welt, 30. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 450D SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, LifeView) Gehäuse (Elektronik)
Im letzten Jahr entschied ich mich dazu, mir endlich eine DSLR anzuschaffen. Überlegungen gab es von mir diesbezüglich schon seit einer ganzen Weile. Nach längeren Nachforschungen vor allem im Internet, Test-Vergleichen und Foren sowie der Klärung der System-Frage entschied ich mich letztlich für die EOS 450D + dem Kit-Objektiv mit IS.
Zugegeben viel mir die anfängliche Bedienung nicht leicht. Das ist allerdings auf meine Unerfahrenheit in der Bedienung einer Spiegelreflexkamera zurückzuführen. Mittlerweile nach einem 3/4 Jahr hab ich den Dreh raus und insbesondere mit dem EF-S 17-55 f/2.8 meine absolute Traumkombi gefunden. Was mir hierbei sehr zusagt ist die natürliche Wiedergabe des fotografierten Objektes in Schärfe und Farbe/Kontrasten. Meine Freundin verwendet immer den Ausdruck "Als ob man in das Bild hereingreifen könnte". Mit zusätzlichem Batteriegriff ist für meine große Hand auch die Ergonomie sehr passend.
Weitere Pluspunkte sind:
+ Riesiger Funktionsumfang in dem Preissegment
+ zum üben ein Tolles Kit (immer noch im Besitz und ab und an auch in Benutzung)
+ sehr gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis
+ sehr guter AF der meistens passt
+ Liveview sowie der 3-Zoll LCD-Monitor zur Nachprüfung der Bilder
Minuspunkte sind:
- ab und an leicht überbelichtete Fotos (was m.M.n. aber weniger an der Kamera an sich als vielmehr an der Aufnahmesituation liegt)
- bei dunklen Lichtverhältnissen und Fotografieren frei Hand (ISO => 800) leicht verrauschte Bilder - per EBV allerdings verbesserbar
Insgesamt also eine tolle Kamera und für mich der optimale Einstieg in die DSLR-Welt!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
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"Von Frau zu Frau" oder keine Angst vor Technik, 22. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 450D SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, LifeView) Gehäuse (Elektronik)
Ich hab mir die Kamera auf Empfehlung eines Freundes im September bestellt. Im Vergleich zu anderen Kameras dieser Klasse hat mich sofort der relativ günstige Preis begeistert.
Dann kam das kleine Päckchen ins Haus geflattert, wurde natürlich sofort ausgepackt... zum sofortigen Start war es notwendig eine Speicherkarte mitzubestellen, daran sollte man auf jeden Fall denken.
Und der erste Eindruck hat sich bis heute bestätigt: die Kamera ist leicht und auch einfach zu bedienen. Einerseits stehen mehrere vollautomatische Programme zur Verfügung - diese durchzuprobieren (mit oder auch ohne hin und wieder einen Blick in die Gebrauchsanweisung zu werfen)ist schon tagefüllend. Und es sind richtig gute Photos, die entstehen. Vor allem Kinder- und Tieraufnahmen sind aufgrund der schnellen Aufnahmeleistung richtig gut gelungen. Kaputt machen kann man auf jeden Fall nichts, wenn man sich dieser Programme bedient. Ich hab dann mit Hilfe der Bedienungsanleitung langsam auch manuelle Aufnahmen ausprobiert, das heißt ich hab das Bild selber scharf gestellt und die Belichtungszeit verändert. Auch das gelang nach zwar einigen Fehlschlägen sehr gut.
Seit September hatte ich genügend Zeit die Kamera sowohl auf Korsika, als auch in Tansania auszuprobieren und mir fallen immer wieder neue Einstellungsmöglichkeiten auf.
Was an der Kamera soviel Spaß macht ist, dass man auch wenn man nicht so technikversiert ist, es selber in der Hand hat, alle Features auszureizen - und wenn es einem zuviel wird geht man in den "Automodus" zurück und hat trotzdem klasse Bilder.
Angst vor Technik muss man bei dieser Kamera nicht haben und ich würde sie jeder Zeit wieder kaufen.
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