Ein UWW stand von Anfang an auf meiner Wunschliste bezüglich Anschaffungen für den Objektivpark (Body ist eine EOS 450D). Welches es sein sollte, da war ich mir zunächst unsicher.
Zur Auswahl standen das Sigma 10-20, das Tokina 12-24 und eben das Canon.
Von einem Tamron nahm ich früh Abstand da ich hierzu bisher wenig Gutes gelesen hatte. Gegen das Tokina sprach für mich, trotz der in vielen Tests bescheinigten sehr guten Abbildungsleistung, der ungünstigere Brennwertenbereich gegenüber dem Sigma und dem Canon; gerade im Weitwinkelbereich, so las ich, können 2 mm doch schon recht viel sein.
Im Geschäft und hinterher konnte ich dann beide miteinander vergleichen. Da ich mir preislich keine Grenze gesetzt habe, war mir schnell klar, dass es das Canon werden würde.
Von der mittleren Abbildungsleistung her nehmen sich beide recht wenig (das Sigma ist sogar einen Tick schärfer), jedoch vor allem bei der Randschärfe kann das Canon das Sima ausstechen. Dazu gibt's dann noch USM, schon bei geringen Blendenzahlen eine sehr gute Schärfe, geringe Vignettierungen und und und'
Vor ein paar Monaten ist das Tokina 11-16 f/2,8 auf dem Markt gekommen. Aber auch hier sagt mir der doch sehr kurze Brennweitenbereich nicht wirklich zu. Die Lichtstärke mit einer Offenblende von 2,8 ist für meine Zwecke nicht weiter relevant. Zudem scheint die für UWW-Objektive übliche tonnenförmige Verzeichnung bei der Anfangsbrennweite hier wesentlich ausgeprägter auszufallen als beim Canon. Ich würde immer wieder zum Canon greifen. Der Weitwinkelbereich, insbesondere bei Architekturaufnahmen, ist zu einer echten Leidenschaft geworden.